Analyse Chopin-Etüde Op.10 Nr.3

von *Conny*, 04.05.07.

  1. *Conny*

    *Conny* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.07   #1
    Hallo zusammen,

    ich muss für die Schule eine Analyse der Chopin-Etüde Op.10 Nr.3 machen (die mit der bekannten Melodie). Im Internet und diverser Literatur ist allerdings kaum etwas zu finden. Bis auf die dreiteilige Form, Motive des A-Teils etc. bin ich daher bisher noch nicht sehr weit gekommen. Vor allem der Mittelteil macht mir Probleme betreffend Harmonik und Einteilung in verschiedene Abschnitte/Motive...

    Kann mir diesbezüglich vielleicht jemand weiterhelfen, bzw. relevante Bücher, Internetseiten nennen?
    Würde mich freuen...

    Schönen Gruß und schon mal vielen Dank
    Conny
     
  2. Effjott

    Effjott Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.05.07   #2
  3. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 04.05.07   #3
    Ich betrachte den mittelteil als eine einzige kadenz (im formalen sinne), die klar gegliedert ist, mit chromatischen verminderten akkord-gängen und sequenzen. Aber in den feinbau vorzudringen, ist ein stück arbeit.
     
  4. *Conny*

    *Conny* Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #4
    Erstmal danke für eure Rückmeldung!

    Die Assoziation mit einer Kadenz fand ich echt gut und passend, aber wie genau würdet ihr denn die verschiedenen Teile des Mittelteils charakterisieren, bzw. was haltet ihr von meiner Einteilung:
    Abschnitt 1 - T. 21-30: Motiv 3mal sequenziert
    Abschnitt 2 - T. 30-38: bestehend aus 2 Motiven, in der Wdh. sequenziert, wobei mich das 2. irgendwie an Doppelgriffe auf der Geige erinnert
    Abschnitt 3 - T. 38-42: Chromatische Läufe in Gegenbewegung, wieder sequenziert
    Abschnitt 4 - T. 42-46: eventuell auch als Teil des 3. Abschnitts, oder Weiterentwicklung, da gleicher Rhythmus (jetzt staccatiert) etc.
    Abschnitt 5 - T. 46-54: Zweiklänge
    Abschnitt 6 - T. 54-62: Beruhigung, Überleitung zum A-Teil

    Und noch eine Frage: Hab versucht auch auf die Harmonik einzugehen, ist mir aber echt ne Nummer zu hoch. Kann man da auf Grund der vielen Dissonanzen/Chromatik überhaupt noch eine eindeutige Harmonik erkennen oder würdet ihr das ganze eher als Klangfarbe oder ähnliches beschreiben?
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 08.05.07   #5
    Chromatische ketten von verminderten akkorden, pianistisch aufbereitet.
     
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