Chopin Etüde Op.10/5 (schwarze Tasten Etüde) auf Tempo kommen.

von SiedlerGuitar, 16.01.08.

  1. SiedlerGuitar

    SiedlerGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #1
    Hallo,

    ich versuche mich gerade an der Chopin Etüde Op.10/5 (schwarze Tasten Etüde).
    Mein Problem ist auf Tempo zu kommen (im Moment bei 80-90).
    Was gibt es da für Tricks und Tips.

    Danke

    (Vielleicht liest das Günter Sch. oder Guendola, die liefern immer so gute Beiträge ,-)
     
  2. $okow

    $okow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #2
    Hey,

    also ich würde dir empfehle dir, das Stück in Abschnitte zu unterteilen und diese getrennt zu üben. Also eigentlich benutze ich nahezu alle Methoden dieses Buches. Da stehen sehr sehr hilfreiche Tipps drinne um Stücke auf Geschwindigkeit zu bringen. :great:

    Greetz
     
  3. SiedlerGuitar

    SiedlerGuitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #3
    Hallo,

    danke,
    das Buch von Chang kenn ich, das ist sehr gut. Kann ich absolut empfehlen.
    Abschnittweise Üben wende ich an.
    Was gibt es noch für Mittel um ein Stück zu beschleunigen?

    Ich glaub aber ich hab' hier das falsche Forum, es ist nicht sehr klassisch lastig.
    Kennt jemand andere Foren die besser sind?

    Ausserdem hab' ich ein bischen geflunkert, ich komm im Moment nur auf 70-80bpm.

    Gruß
     
  4. bassoo

    bassoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #4
    Ein Forum für Klavierspieler, das klassisch orientiert ist: www.clavio.de/forum

    Gruß, bassoo
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 24.01.08   #5
    Das geheimnis, zu dem gewünschten tempo zu kommen, liegt in der mehrfachen wiederholung einzelner segmente. Speziell Étude Ges-Dur:
    Vorstufe: triolen als akkorde greifen, kritisch gegenüber fingersätzen (ich verwende den 5. als unsicheren kantonisten so wenig wie möglich), den bequemsten verwenden, zu überflüssigen bewegungen ist keine zeit.
    Dann die akkorde "brechen", jede triolengruppe mehrmals spielen -unser gedächtnis braucht zeit-, wobei das handgelenk (ein leicht bewegliches und geschmeidiges ist unerlässlich) mit leichter drehung mitgeht, dann kann man die linke hand hinzutupfen, später ausdrucksvoll artikulieren, pedal so sparsam wie möglich.
    Eine gute gelegenheit, sich einmal selbst zu beobachten, wobei ich bemerke, dass ich die finger kaum krümme, sondern sie gestreckt auf den tasten tanzen lasse.
    Wahrlich kein leichtes stück, aber ein glitzerndes juwel, und wenn es jetzt nicht geht, dann später.
    Wenn es um details geht, bitte fragen.
     
  6. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #6
    basso, schick doch die Leute nicht einfach weg! Günter hat hier als Einzelkämpfer wirklich einen harten Stand um die Klassik zu managen und ich hab im Moment einfach nicht genügend Zeit aber eigentlich ist es ziemlich blödsinnig, Klassik und Popmusik zu trennen, die Klavierprobleme sind meistens die gleichen, wenn man erstmal ein gewisses Niveau erreicht hat. Außerdem gibt es hier manchmal ziemlich gute und fundierte Antworten, die Klassiker sind ja nicht so ausgelastet :D

    Die Etüde kenne ich allerdings eh nicht...

    Wenn die Triolen jeweils komplette Akkorde ergeben (vielleicht zusammen mit links), kann es auch helfen, die Akkordnamen dazuzuschreiben oder wenigstens sich bewußt zu machen, was da harmonisch abläuft. Nebenbei kann man noch die passende(n) Tonleiter(n) üben und damit ein paar ähnliche Kadenzen spielen, um die Akkorde besser kennenzulernen (aber immer mit einem Fingersatz, den man auch für das aktuelle Stück nehmen würde). Je mehr man mit dem Tonmaterial spielt, desto besser finden die Finger sich zurecht und das Gehirn muß nur noch Kurzanweisungen geben. Theoretisch klappt das hervorragend, in der Praxis muß man sich enorm zusammenreißen, damit man es auch macht.
     
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