Analyse von Bass-Lines (Tonart etc.)

von Oliver_, 13.09.06.

  1. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #1
    Hi :)
    Ich beschäftige mich nun seit 3 Tagen mit der Theorie mit Hilfe des Buches 'E-Bass für Dummies' und nun wollte ich mal aus Spaß an der Freud' bei einem Lied die Tonart und weiteres bestimmen :D Ausgesucht habe ich mir ein sehr einfaches Stück: Green Day - Warning
    Meine bisherigen Erkentnisse:
    - Grundton = A (5. Bund E-Saite)
    - Scheitelpunkt des Grooves = G (5. Bund S-Saite)
    - Tonart = Mixolydisch Dominant, wegen der verminderten Septim..., sonst wäre es Dur Ionisch
    Code:
    Tabs:
    G-----------------------------------
    D----------------4-5-5-4------------
    A--------4-5-5-7---------7-5-5-4----
    E--5-5-7-------------------------7--
    Soweit richtig? Was könnte man noch dazu sagen? Fragt mich am besten und ich versuche es herauszufinden ;)


    Was ist mit dem Post-Chorus/der Bridge? :)
    Code:
    G--------------------------
    D--------------------------
    A----4------------4--------
    E--5---5-3-0--5-5---5-3-0--
    Gespielt wird ja A-C#-A-G-E und damit kann ich recht wenig anfangen... Wie geh ich das an?


    Danke fürs Lesen :)
     
  2. Oliver_

    Oliver_ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #2
    Ein mit einer Frage verbundener Push...

    Frage bezüglich Deadnotes in Notenform: Warum stehen sie in bestimmten Zeilen? Ist doch egal, ob ich ein E oder ein Eb 'dead' spiele, denke ich. Und: Warum manchmal (oder immer?) ein # vor dem x?
     
  3. flobba

    flobba Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #3
    die notenzeilen wo die deadnotes stehen sind normalerweise immer die angabe der leerseite auf der du die deadnote spielen solltest
     
  4. C???nd

    C???nd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #4
    Das hab ich meinen Lehrer auch schon gefragt und der hat gemeint, klanglich macht das eigentlich keinen unterschied. Es geht vorallem darum, dass du danach gleich am richtigen Bund bist zum weiterspielen.
    Angenommen s'kommt zuerst ne dead note und danach gleich ein "A" slappen tust (also auch gleich die oktave (ich hoffe du weisst, was ich meine ;))) dann macht es sinn, z.b. gleich auf dem 5ten bund auf der e-saite die deadnote zu spielen.

    Hmm....so wie ich das geschrieben habe klingts ziemlich kompliziert, aber irgendwie kams mir einfach nicht einfacher :p

    Also bitte korrigieren, falls ich da irgendwelchen schmarrn erzähle!
     
  5. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #5
    Also in dem Post-Chorus oder Bridge -oder was auch immer- kommen eigentlich genau die gleichen Noten vor wie in dem Teil den du darüber schon richtig analysiert hast.

    Ansonsten ist gar nicht mehr so viel dazu zu sagen.

    Ausser vieleicht die Tonart korrekt zu bestimmen.
    Zwar hast du hier den mixolydischen Mode, aber in der Notenschrift wirst du den nicht mit Vorzeichen korrekt aufschreiben können.

    Naja, kannste ja mal machen.


    Edit:

    Nachdem ich mein schlaues Buch konsultiert hab, sehe ich, dass ich oben Stuss geschrieben hab.
    Natürlich kannst du mit den Vorzeichen das benutzte Tonmaterial darstellen.
    Allerdings kann das zur Verwirrung führen.

    Insgesamt würdest du 2 # brauchen.
    Diese weisen aber eher auf D-Dur (Ionisch) hin.

    Deshalb würde ich vorschlagen, dass du die Vorzeichen von A-Dur nimmst und jedes mal vor die Septime ein b setzt.
    Somit wird dem, der die Noten lesen muss eher klar, dass er sich im mixolydischen Mode befindet.
     
  6. Grind_King

    Grind_King Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #6
    ne kommt mir eigentlich logisch vor ehrlich gesagt...
     
  7. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #7
    Also A akkorden höre ich da
    A-dur; D-dur; e-moll; h-moll
    Wäre von der Funktion her so zu deuten
    A-dur ist die Doppeldominante,
    D-dur ist die Dominante
    e-moll ist die Tonika paralelle
    h-moll ist die mollparalelle der Tonika paralelle.

    Von der Tonart wäre es also G-dur.
    da es eine aufstegende Linie ist, und man das abfallen beim 9. TOn nicht schon voraussehen kann wirkt es auch zuerst so, als würde das D-dur sich zunächst nach G-dur auflösen. zu paralelle fällt es erst wenn die töne statt rauf runter gehen.

    Kann auch sein dass ich mich irre, normalerweise hat man für eine analyse ja auch alle Stimmen vorliegen, und nicht nur die Basstimme. Aber wenn da jetzt in den harmonisierenden instrumenten nicht irgendwas außergewöhnliches passiert, wäre das meiner meinung nach der plausiebelste weg.
     
  8. Oliver_

    Oliver_ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.06   #8
    Ich versteh irgendwie wenig :o Soweit wird das in meinem Buch nicht erläutert. Erstmal das pauken und dann mal weiter gucken ;)
     
  9. EDE-WOLF

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    Erstellt: 16.09.06   #9
    kurz gesagt: tonart ändert sich im chorus nicht!
     
  10. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.06   #10
    doch klar, in die paralell tonart, das is an sich auch ein tonartwechsel.
     
  11. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 17.09.06   #11
    wo siehst du da die paralleltonart?
     
  12. Hans_3

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    Erstellt: 17.09.06   #12
    Das kann man natürlich noch ewig ausdeuteln - nur: Der Threadsteller spielt ja ein ganz konkretes Stück, wo die Chords bereits vorgegeben sind. ;)
     
  13. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.06   #13
    aber da ich die vorgabe nicht habe, musste ich es halt so probieren.
    ich dachte es ging auch mehr darum, anhand einer basslinie zu analysieren, und nicht anhand von akkorden.

    Die paralelltonart ist e-moll
    ich hab mich leider verschrieben gehabt was h-moll angeht :o
    ich meinte h-moll ist die mollDOMINANTE der TOnikaparalelle.
     
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