Arpeggios mit Melodie schreiben

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Hallo zusammen.

Ich habe heute festgestellt, dass ich was das Akkordspiel angeht wahnsinnig uninspiriert bin.
Das liegt wohl einfach daran, dass ich nur Dur und Moll Akkorde beherrsche.
Besonders fällt mir das auf, wenn ich ein paar schöne Arpeggios mit eingebauten Melodien (gibt garantiert irgendein Fachwort dafür) schreiben will. Als Beispiel fallen mir viele Sachen von Metallica ein, wie z.B. der cleane Mittelpart von Master Of Puppets oder die Strophe von Fade To Black oder der Refrain von The Unforgiven. Sowas krieg ich ums verrecken nicht hin.
Da wollte ich mal fragen wie ihr sowas angeht.
Schreibt ihr ne Melodie, legt darunter passende Akkorde und fügt das dann als Arpeggios zusammen? Oder daddelt ihr einfach ein paar Akkorde und variiert dann einfach die töne bis ne schöne Melodie dabei rumkommt?
Wahrscheinlich würde es auch helfen, wenn ich ein paar Akkorde abseits von Dur und Moll beherrschen würde. Daher meine Frage: Welche Akkorde sollte man als nächtes angehen, welche sind neben Dur und Moll die gebräuchlichstenim bereich Pop, Rock, Metal? 7er, 9er, sus4, sus2add13 ^^ ?!
 
Eigenschaft
 
terzschichtung.

wenn Du Dir mal klar machst, wie ein akkord aufgebaut ist und das verstehst, kannst Du Dir jeden beliebigen akkord sehr schnell selber zusammenbauen.

akkorde innerhalb einer tonleiter werden durch terzen aufgebaut. einfach gesagt: nimm eine tonleiter, such Dir einen grundton. die töne zum akkord dieses grundtones erhälst Du, indem Du praktisch immer einen ton innerhalb der leiter "überspringst". also grundton -> ton auslassen -> ton -> ton auslassen usw.

so kannst Du Dir die wildesten akkorde zusammenstellen und gehst auf nummer sicher, Dich immer inerhalb einer tonart zu bewegen. je nachdem, wie jetzt die halbtöne liegen ergeben sich so ganz von selbst Dur, Moll, 7er, major 7er oder auch verminderte (moll7b5 z.b.). jeder abstand, jedes intervall hat dabei einen eigenen namen. töne die auserhalb dieser terzschichtung liegen werden dann ebenfalls mit diesen bezeichnungen benannt. z.b c dur#5. bedeutet du spielst einen ganz normalen c dur akkord, die 5 oder quinte oder zweite terz wird aber dabei um einen halbton erhöht gespielt. soll er niedriger gespielt werden schreibt man ein "b". steht da jetzt irgendwas von "add 9" bedeutet das, daß zum angegebenen akkord noch die 9 oder die none dazu kommt. nach dem was ich oben beschrieben habe wäre das einfach die nächste terz auf die 7 draufgepackt. noch ne terz wäre add 11 und noch eine dann add 13.

was es mit "sus" auf sich hat, müßte ich , peinlicherweise, selbst nochmal gucken... :redface:

arpeggios beschreiben nichts weiter als die töne eines akkords, aber eben nicht gleichzeitig, sondern getrennt gespielt. z.b. wenn Du einfach einen akkord zupfst (siehe the unforgiven z.b.), oder beim sweepen.

wie Du das jetzt wann einsetzt entscheidet Deine kreativität.

ich selbst verwende das oben beschriebene eher nebensächlich. erstmal hab ich was im kopf oder komm durch jammen auf etwas. um das dann umzusetzen oder harmonien dazu zu finden wende ich es teilweise an. z.b. einfach nur zur orientierung um eben nicht durch planloses rumprobieren vielleicht irgendetwas passendes zu finden. geht einfach schneller und gezielter so.

hoffe mal das war jetzt einigermaßen verständlich... :rolleyes:

gruß
 
um MOB noch zu ergenzen sage ich jetzt noch das ein sus akkord wird je die erste Terz entweder erhöht wird oder verniedrigt wird ich zeig mal an einem beispiel : c-dur akkord c-e-g jetzt hab ich einen c sus4 akkrod dann wird das e zu einem d also c-f-g und wenn ich eienn sus2 akkord habe des e zu einem d also zu c-d-g , also entsteht entweder einen sekunde ( 2 ) oder eine quarte ( 4 ) statt der Terz (3)
ja des war eigentlich das ganze kunstwerk des war jetzt nur zur erzgänzung
und wegen den akkorden ich kann sie auch nicht alle spielen sogar sehr wenige aber ich kann sie mehr so wie MOB gesagt hat herleiten und dann selber aufs griffbrett legen bis ich halt einen habe der dazupasst oft mals musst du aber auf passen wie bei e7 das ist ein Drop3 akkord da wird der 3 ton der 3. umkehrung indem fall das e um eine oktave gedroppt also tiefer und wie bei beim c7 akkrod zum beispiel ein drop2 akkord vorliegt , was besagt , das der 2 ton von oben eine oktave gedropt wird bei der 2.umkehrung des akkords wäre des indem fall wieder der grundton das c, dadruch entsteht einer seits eine leichter spielweise der akkrode manchmal bzw kansnt du so auch deine apraggios mehr varrieren. und nun zu dem prob mit den apraggios an sich also ich spiel ja selber ein paar von den aufgelisten lieder oben und ich frage mich auch oft mals wie metallica oder sonst wer auf diese geniale zeugs kommt , aber ich bin der meinung muss halt üebrlegen welche akkord zusammen passen einseits klanglich aber anderseits auch logischen ( wie man des genau raus findet weiß ich ehrlich gesagt auch nicht ich warte auch noch auf einen guten beitrag in dem beschrieben wird wie man drauf kommt , weldche akkorde zusammen passen , aber ich denke mal des köntne an den modis liegen ; hier recht guter beitrag dazu) aber sosnt denke ich mal wegen melodi und allem musste einfach ausprobieren da gibts denke ich mal kein gesetzt was sich gut anhört also halt mal eien akkord nehmen und von mir aus grundton quinte grundton terz semptime grundton spielen einzeln von dem akkord dann ncoh andere noten werte udn das musste auf 3 verschiedene akkorde udn wola :D
wenn fehler sind in meine beitrag bitte sagen und sorry wegen rechtschriebfehlern :)
hoffe ich konnte helfen
 
Also ganz ehlich, ich mach dass zu meiner Schande immer so.

Ich schnapp mir eine Handvoll Akkorde die gut zum Song passen (jajaja meistens sind die ja sogar schon da ausser bei einer Bridge oder so). Dan daddel ich da einfach so lange dran rum biss es mir passt :redface:... Man könnte es analysieren klahr aber meist passt es mit Gefühl besser, ich denke die meisen solchen Songpassagen sind auch eher mit dem herz als dem Kopf entsanden. Ich versuche die Theorie eigentlich nur dan zu rate zu ziehen, wen ich eine Storpe / Riff / oder irgendwas ncoh ein bisschen abrunden will.

Kommt meist mehr dabei rum als wen ich mir was dabei übelrege :D. Im nachhinein suche ich raus was ich da gespielt habe und staune selber was für komische Akkorde der Song auf einmal hat :cool:.

Gruss Mark
 
B.O.C., warum denn schande ? großartig anders mach ich es auch nicht. theoretisch wird es bei mir dann, wenn ich eben wissen will, in welcher tonart sich eine akkordfolge z.b. bewegt, damit ich einen anhaltspunkt habe wo ich rumprobieren kann. hat bei mir eher was mit faulheit zu tun :rolleyes:. geht so halt schneller und gezielter. oder, wenn ich mal gar nicht mehr weiter weiß. dann geht das zerpflücken los und ich bediene mich der theorie als art inspiration. z.b. um übergänge zu finden für parts, die eigentlich gar nicht zusammen passen. hat zwar dann nichts mehr mit "bauch" zu tun, die ergebnisse können sich aber trotzdem hören lassen (nach meinem empfinden zumindest :D).

im metal wird ja auch z.b. sehr viel mit chromatik gearbeitet, wo sich oft eine klare tonart gar nicht bestimmen läßt. in dem fall probiere ich dann auch fast nur rum. aber selbst dann helfen mir theoretische ansätze. intervalle z.b. und deren wirkung oder das "dudelsackprinzip", wie ich es für mich nenne. oft gibt es eben doch einen ton, der eine art richtung vorgibt, der trotz aller chromatik über den anderen tönen zu stehen scheint. meist ist es der grundton, der zum chromatischen riff passenden molltonart. warum, weshalb, wieso das funktioniert kann ich nicht sagen. klappt aber fast immer...

gruß, Marc :D
 
sSchande aus dem Grund wil sie wissen nicht wass sie tun :D und müssen ihr Handeln im nachhinein analysieren und abwägen naja ich glaube die Musik ist so ziemlich das einzige wo das auch gut sein kann. Mann zum glück bin ich kein Politiker.:eek:

Aber es stimmt schon wen der Bauch nicht mehr weiter weiss kanns die theorie oft rausreissen (töhnt ja besch...eiden) aber passt so).

Gruss Mark

P.S. mal schauen fieleicht gehe ich nächste woche nochmal in die Berge, dort giebts dan nochmals Käse (der diesmal hoffentlich ankommt).
 
...

P.S. mal schauen fieleicht gehe ich nächste woche nochmal in die Berge, dort giebts dan nochmals Käse (der diesmal hoffentlich ankommt).

hätte ich nichts dagegen :)

diesmal aber vielleicht einen, der nicht so stinkt, und die an der grenze gott weiß was denken... :D

nasezuhaltende grüße, Marc
 
Ich glaube, eines der entscheidenen Ausdrücke bei meinen Vorrednern ist der: "Umkehrung". Es gibt von jedem Akkord (sei es simpler Dur- oder Mollakkord oder min/maj/Sept/sus/7/9/13 oder was auch immer für einer) verschiedene Möglichkeiten, ihn auf dem Griffbrett umzusetzen.

Da es hier ja speziell um Melodien geht, die innerhalb der Akkorde vorkommen, sollte man schon für jeden Akkord einige Variationsmöglichkeiten bereit haben. Oft nimmt man ja den jeweils höchsten Ton dieser Akkorde als Melodieton wahr, und das wird allein mit Powerchords oder Lagerfeuerakkorden schon schwierig, da etwas sinnvolles und originelles zu stricken. Also sollte man z.B. wissen, wie man einfach einen anderen Akkordton nach oben legen kann.

Ich würde als Übung mal versuchen, zwanzig verschiedene Varianten eines C-Dur-Akkords auf dem Griffbrett umzusetzen. Board-Suche und Google helfen hier weiter, wenn man nicht genau weiß, wie man es angehen soll. Spätestens wenn man die closed-voicings verläßt und sich mal ein paar droped-Varianten anschaut, erweitert man seinen klanglichen Horizont mit Sicherheit.
Pianisten machen das übrigens ähnlich!
 
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Classic Fan, da gebe stimme ich dir zu. Mit den Umkehrungen beschäftige ich mich gerade, und es ist ne echt coole Sache.
Um auf die Frage von Ronny_Frown einzugehen, welche Akkorde du als nächstes am besten angehst.
Ist eigentlich egal welche zuerst. Vorschlagen würde ich dir, wenn du die 3 Klang (1,2,5) Akkordbrechungen beherschst, mache mit der kleinen und großen sieben weiter. Wenn das sitzt, dann die 6 (13), 4 (11),6 us.w.
Im Endeffekt wirds ja immer einfacher mit dem lernen ,weil man sich mit dem Üben immer besser auf dem Griffbrett auskennt, und dann automatisch weiß wo die einzelnen Optionstöne Visuell zu finden sind.

Zu den Melodien und Arpeggien, also Akkordbrechungen meine ich, dass einer wie Kirk Hammet von Metallica zum einen mit Bauchgefühl und zum anderen mit Erfahrung und Technik seine Melodien zusammenfriemelt.
Und vom Fach ist er ja, immerhin hat er vom Meister Joe Satriani gelernt, der ja ein studierter Studiomusiker ist.
Grundsätzlich hat es keinen Sinn ohne eine Idee im Kopf ein gutes solo zu spielen. sonst ist es nur ein Sinnloses Töne erzeugen... über z.b Pentatonikgeleier, weil das fast jeder Ton passt (Theoretisch^^). Selbst bei einer Pentatonik muß eine Idee vorher da sein, dann klingts auch cool (siehe J.Hendrix oder ebend Kirk Hammet). Ich nehm die Penta als Beispiel, weil viele diese als erstes lernen.

Wenn ich ne colle Melodie oder Kadenzen im Kopf habe oder Improvisiere und bei einer bestimmten Stelle nicht weiterkomme, dann sind das manchmal Momente, wo ich ein Bauchgefühl habe, was noch undeutlich sein kann, aber die Richtung vorgibt. Dann hilft mir manchmal an solchen stellen ausser dem Rumprobieren die Theorie weiter.
Da mein Repertoir allerdings noch bescheiden ist, artet es dann oft auch mehr in rumprobieren aus :)
Wenn das Rpertoir größer ist kann man auch mehr daraus schöpfen und alles in der praxis zügiger, spielerischer mit seinen Ideen und Bauchgefühl umsetzen. Es ist halt eine Mischung aus allem.
Gruß
 
...Wahrscheinlich würde es auch helfen, wenn ich ein paar Akkorde abseits von Dur und Moll beherrschen würde. Daher meine Frage: Welche Akkorde sollte man als nächtes angehen, welche sind neben Dur und Moll die gebräuchlichstenim bereich Pop, Rock, Metal? 7er, 9er, sus4, sus2add13 ^^ ?!

Allerdings sind "7er" normalerweise ebenfalls Dur oder Moll-Akkorde, "9er" auch. die 7 oder 9 sind Bezeichnungen für Erweiterungen von Akkorden. Grundsätzlich sind Akkorde normalerweise als Dreiklang definiert sind und aus Tönen auf den Stufen von Dur oder Molltonleitern aufgebaut. Beziehen sie sich aufeinander, spricht man von Diatonik, z.B: Cmaj7, Dm7, Em7, Fmaj7, G7, Am7, Bm7b5, Cmaj7.
Macht man so etwas mit den Tönen anderer Tonleitern, können die dabei gebildeten Akkorde teilweise schon deutlich ungewöhnlicher aussehen und klingen.

Lässt man von einem Dreiklang einen Ton weg, kann immer noch die "akkordische Funktion" in einem Stück erfüllt sein, z.B. als "Dominante" oder "Tonika". Werden aber zwei Töne gemeinsam ohne weiteren Zusammenhang notiert, bilden sie keinen Akkord mehr, sondern ein Intervall.

Wenn Du jenseits von Dur und Moll konstruieren willst, darf keine "Dur-terz" bzw. keine "Moll-terz" im Akkord enthalten sein und außerdem müsste die Kadenz (= der Ablauf der Akkorde im Stück) so gestrickt sein, dass man sich diese Dur- oder Moll-Tonalität bei Hören nicht einfach dazudenken kann. Unser Gehör erwartet diese "Funktionen" bei Akkordfolgen.

Dafür müsste man schon einiges an Wissen über Harmonielhere aufbieten, wenn es immer noch musikalisch analysierbar sein soll.

Kurz gesagt, wenn Du deinem Ziel näher kommen oder einfach auch nur verstehen willst ,was beim Musik machen abläuft, wäre die Beschäftigung mit "allgemeiner Musiklehre" sinnvoll.
Dort lernst unter andrem die wesentlichen Eigenschaften von Intervallen, Tonstufen (diatonsiche Akkorde) und Tonarten (Dur, Moll, Chromatik, Modi...) kennen.

Vielleicht hilft es dir das bereits weiter, ansonstem bietet die Harmonielehre eine Vertiefung dieses Wissens.
Es ist natürlich auch möglich, sich ganz von der praktischen Seite zu nähern und nur soviel Theorie aufzunehmen, wie es für das Spielen unmittelbr wichtig ist.
Dafür gibt es recht viel Literatur, wie z.B. diverse Bücher aus dem AMA-Verlag oder eine Reihe von DVDs der Guitar Licks Serie. Bei den Büchern sind mir einige von Peter Fischer und die beiden Bücher von Michael Sagmeister noch in guter Erinnerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer mir auf einer normalen Gitarre ein Dm7 in Grundstellung in der ersten Lage simultan vorspielt gewinnt eine Tüte Gummibärchen. :D

Man kann nicht sagen spiel einfach die Akkorde in in ihren Umkehrungen. Vor allem als Vierklang ist das nicht bei allen Akorden möglich ohne in einen anderen Oktavbereich zu springen und dann wars das mit der Melodie...
 
Jop, aner dafür giebt es ja dan andere Tunings z.B. open D. Hm das wird für die Gummibärchen wahrscheinlich noch nicht reichen :redface:.

Gruss Mark
 
Ne das reicht nicht...:D Standartstimmung ist natürlich auch vorausgesetzt.
 

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