Auf der Suche nach dem "noise free "Tube Screamer!

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  • #21
@DirkS
Beim Capturen geht das leider nicht mit dem Gate, hätte ich wahrscheinlich im Anfangspost erwähnen sollen das es hauptsächlich um Captures geht.
Wenn ich einfach so spiele ist das alles kein Problem, die aktuellen Captures sind auch sehr gut und nicht übertrieben noisy, aber es wäre natürlich besser wenn es noch weniger wäre :D

@gorephil
Das mache ich natürlich auch, also die Amps ohne Boost capturen und das Boost extra, finde aber das es besser klingt wenn man die Signalkette im Ganzen nimmt.

@boisdelac
Ich spiele generell nicht mir übertrieben viel Gain, wenn ich meine Captures mit anderen verglieche dann sind diese doch eher Nebengeräuscharm, aber ich denke einfach das man das Ganze noch ein Stück weiter optimieren kann.

@zwiefldraader
Ich denke schon das es vom Pedal bzw. den Pedalen kommt, natürlich rauschen die Amps auch aber diese sind denke ich mal notwendigerweise doch etwas mehr "optimiert" als die Pedale.

@LPK
Hatte ich mal überlegt aber meine Lötskills sind nicht so die besten, hab erst heute ein passives Pedal gemacht (bass cut) und das war schon ne Herausforderung haha.
Ich habe mich aber mal erkundigt, OP AMPS, gainstaging, KOmponentenqualität etc. und denke das es schon möglich ist einen super rauscharmen TS zu bauen.
Ich habe nmal einen Plan gemacht und das an meinen Amptech gesendet, eventuel kann der mit was zusammenlöten, weil, ich denke so von der Stange werde ich nichts finden
was von Grund auf auf low noise getrimmt ist. Ich werde auf jeden Fall berichten...
 
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  • #22
Hast du dir mal das EQD Plumps angeschaut? Das hat mehrere Clipping-Modes wovon Nr 2
Mode 2 is clean boost mode. This eliminates the soft clipping diodes altogether and leaves you with straight OpAmp drive. This is perfect for pushing your clean tone out in front or driving the preamp of an already overdriven amp into tasteful breakup territory.
evtl für deinen Zweck ideal sein könnte..

Quelle..
 
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  • #23
ch denke schon das es vom Pedal bzw. den Pedalen kommt, natürlich rauschen die Amps auch aber diese sind denke ich mal notwendigerweise doch etwas mehr "optimiert" als die Pedale.
Ich beziehe mich nicht auf die Bauteilqualität, sondern um einen gewissen Rauschanteil im Signal, der frequenzabhängig ist. Wenn diese Frequenzen geboostet werden, steigt das Rauschen im Gesamtsignal.
Beispielsweise bei einem Kompressor gibt's idR auch mehr Rauschen.
Es ist aber meist nicht der Kompressor, sondern das komprimierte Signal, das inhärent mehr rauscht.
 
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  • #24
Ich hatte schon alle möglichen Tubescreamer unter meinen Füßen und kann da Tipps gebrn. Aber geschmack wäre da subjektiv betrachtet.
Und ich muss sagen das ich meistens mit Kopfhörer spiele und den Marshall* JCM 800 Studio am Two notes Torpedo.

Das EQD Plumes vom Sound her ein favorit. Aber es hatte leider Nebengeräusche. Und ich hatte 2 davon, beide mit der gleichen masche. Weswegen die wieder gingen.

Hier meine King of the Hill liste vom Tubescreamer.

Nr.1 JHS Screamer, absolut ein traum für mich. Besonders im High Gain und es kommt von unten sehr gut in den Bässen

T-Rex Moller version 1, bietet nützliche und viele optionen zum einstellen, die über einen traditionellen Tubescreamer hinausgehen

Maxon ST9Pro+

Maxon OD-9

Keeley modded Ibanez* Ts9DX absolut gut wenn man so eins findet, besonders für cleane amps. Da hat er am besten abgeschnitten bei mir.

Ibanez* Ts808 DX mag ich auch sehr, ist für mich halt der vintage sound. Klingt halt ein wenig anders als ein Ts9 und hat sogar noch nen boost.

Bad Monkey, ich weis seit Josh Scott von JHS den mit nem Klon vergleicht, sehen das alle so. Ich hatte den vorher schon und für mich war das eher eine mischung aus Tubescreamer und nem Timmy.

Mittlerweile ist meine Tubescreamer reise schon 6 Jahre her und neue sind dazu gekommen, die ich gerne ausprobieren will.

Zb Warm audio Tube Squealer, wegen den Einstellmöglichkeiten.
 
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  • #25
Ein schalttungsgimmik hab ich,
Die Eingangsröhre im parallel Betrieb mit hoher Spannung 400V auf 1,9V Kathoden Spannung.
Das senkt das nois theoretisch um 3db ab im Vergleich zur Einzel Röhre.
Bei Fender* hab ich das schon so gesehen, und bei Hifi Fanatikern.

Und natürlich das hochlegen der Heizung auf mindestens 5V Gleichspannung.
 
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  • #26
@gutmann
Das Plumes habe ich persönlich nicht probiert, habe aber shcon öfter gelesen das es ziemlich noisy ist.

@zwiefldraader
Das ist klar und unumgänglich, mit gehts darum dass, das Pedal selbst nichts "beisteuern" sollte was nicht da ist, ob geboostet oder nicht.

@Kunnel
Jop das mit dem Plumes habe ich öfters schon gelesen deswegen habe ich es nie ausprobiert.
Die Maxons sind momentan neben dem Duncan 805 auch meine Favorites, diese sind auch nicht übermäßig noisy wie so manch "Boutique Pedale",
etwas weniger Noise und ich wäre shcon zufrieden.

@HIFI-KILLER
Das bezieht isch jetzt aber auf Amps oder?
Ich vermute aber auich das es den Sound gut beeinflusst, kenne mich aber zu wenig aus damit.
 
  • #27
Schon klar.
Aber ich denke, dass wir, wenn wir keine studierten Toningenieure sind, mutmaßlich gar nicht differenziert genug hören, ob dem Rauschen ein minderwertiges Bauteil oder eine mitunter subtile Frequenzverschiebung zugrunde liegt.
Beispielsweise war ich lange auf der Suche nach einer Zerre, die den Grundsound meines cleanen Amps intakt hält und nur Obertöne "produziert".

Zerren, die messtechnisch ziemlich linear waren, haben sich für mich aber gar nicht so angehört, sondern als würde das Signal deutlich mehr Höhen kriegen. Die, die sich für mich nach meinem Amp "angehört" haben, sind lustigerweise nicht linear im Übertragungsverhalten.
 
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  • #28
... Gibt es ein TS style Pedal was Ihr empfehlen könnt und welches bekannterweise "noise optimert" " ist?

Du kannst das gesamte Setup optimieren, wenn Du Dir die Struktur von Gain und Noise in dieser Kette überlegst.

Stelle den TS beim Gain auf Linksanschlag oder nur minimal darüber. Tone nach Belieben. Volumen auf Max. Das Ziel ist, mit wenig zerre aber viel Pegel ind en Amp zu gehen.

Im Amp (der nun lauter angesteuert werden sollte als vorher) nimmst Du das Gain soweit zurück, bis Du die vorherige Menge an Zerre hast (also soviel wie es ohne den TS war).

So optimierst Du das Nebengeräuschverhalten der Kette. Hoher Pegel am Anfang, so viel (oder wenig) Gain wie möglich im Amp.
 
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  • #29
Vorstufe . Nach Datenblatt ergibt eine höhere Spannung einen geringen Klirrfaktor.
Geringere Verstärkung der Stufen sorgen für niederohmigere Ausgänge.
Völlig Geräuschfrei gibt es bei hoher verstäkung nicht, aber jede Verbesserung erhöht den Rauschabstand.
Der Rauschabstand wird bei hochwertigem Equipment bei den technischen Daten angegeben.
Bei Hifi auch bei minderwertigen Geräten.

Beim Overdrive wär es wünschenswert.
Es gibt alte verzerrer Schaltungen mit nur einem Operationsverstärker, die rauschen ganz furchtbar !
Die Batterie hält länger, das war's dann schon.

Niederohmige mehrstufige Schaltungen brauchen etwas mehr Strom Aber der Rauschabstand wird etwas besser.
Das gilt auch für die Röhre.

Je größer der Rauschabstand umso leichter laßt sich das filtern.

Der Pegel Regler gehört in die Gegenkopplung.
Der Nachteil ist dass man nicht auf null regeln kann, sondern nur auf verstäkung von Faktor 1. Aber es wird bei leiser drehen auch weniger Rauschen verstärken.

Das sind in etwa die geringen technischen Möglichkeiten der analogen Technik.

Eine saubere rauscharme verstäkung mit gegen Kopplung hat keinen eigenen klang, der kann dann mit mehr Pegel bearbeitet werden. So kann auch das relativ rauscharm gestaltet werden.
AKtive Gitarren könnten direkt mehr Pegel liefern, dann wäre es auch etwas besser
 
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  • #30
@zwiefldraader
Ich mache das immer mit aufwendigen reamps etc. beim Spielen gibt es zu viel Variation was den Sound immer Verbiegen kann,
beim reampen hat man immer die exakt gleiche Performance, hilft auf jeden Fall selbst kleinere Unterschiede zu hören.

@mix4munich
So mache ich es in der Regel, beim Ts hat man aber zB auch bei Gain auf 0 eine leichte Verzerrung, das ist oft cool für den Sound
fügt aber auch oft ungewollt mehr noise hinzu, aber mankann es umgehen, ich hab da was...

@HIFI-KILLER
Jop, ich habe bei meinem Experiment auf jeden Fall herausgefunden das man da noch einges rausholen kann!
 
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  • #31
Also, das Experiment ist ein custom Overdrive auf Basis eines Maxon OD808
welches ich mir von meinem Amp Bauer habe machen lassen.

Die Besonderheit bei diesem Pedal ist das man sowohl die OP Amps als auch
das Clipping austauschen kann (Sockets)

Das Pedal hat einen 3-Fach Schalter und quasi 3 Optionen bzw. Steckplätze.
Hier habe ich Dioden, JFET, MOSFET, LED's und auch Kondensatoren und Widerstände
ausprobiert, ja das geht anscheinend auch und man kann es auch mischen um unsymmetrisches Clipping zu erhalten.

Der erste Test bestand aber erst mal aus einem einfachen Vergleich.
Alle Regler auf voll und einfach nur das Grundrauschen vom Pedal mit dem
Standard 808 OP Amps aufnehmen und den noisefloor analysieren.

Der Zweite Test war identisch allerdings mit einem anderen, qualitativ hochwertigeren OP Amp.

Das Resultat, 6dB weniger Rauschen, klingt nicht nach viel ist aber enorm!

Die Idee mit dem Kodensator und dem Widerstand kam mir spontan, weil ich zuvor einfache passive EQ gebastelt habe,
ich dachte mir, eventuel funktioniert das auch in einem aktiven Pedal.
Ich habe es dann mit der AI ausdiskuttiert ud es stellte sich heraus
das es funktioniert und auch nichts dabei kaputt gehen kann.

Wenn man die Clipping Elemente mit einen Kondensator und einen Widerstand ersetzt,
erhält man so ein Art Tief- und Hochpass.
Der Gain Regler funktioniert dann quasi als Mix Regler,
voll zu und die Bauteile haben keinen Effekt, voll auf und man hat 100% vom EQ Effekt.

Praktisch macht das Ganze im Grunde nichts anderes was ein TS ohnehin schon macht,
die Höhen und Bässe absenken, allerdings etwas brachialer und komplett ohne Verzerrung!

Effektiv entsteht dadurch auch kein Noise und da ich den TS so oder so hauptsächlich
zum Boosten und als "EQ" benutze passt das einfach perfekt.

Selbst mit Volume auf Anschlag und recht viel Gain am Amp kommt an Noise nur minimal was dazu, der Sound,
super definiert, tight, eben das was man von vielen OD's und Boosts kennt aber eben ohne das teilweise extreme Rauschen!

Der Standard JRC4558D kostet bei Banzai 1,32€, der High End Op Amp OPA2134PA kostet 5,83€.
Ich denke das die Pedal Hersteller da auch einen guten Mengenrabatt bekommen.
Es ist also generell möglich eine deutlich bessere Qualität füretwas mehr Geld anzubieten...

Wirtschaftlich funktioniert das aber wohl sicher anders, da kommt es wohl auf jeden Cent an den man sparen kann.

Was mich halt bei meinen unzähligen Overdrive Vergleichen immer geschockt hat ist das es kaum Unterschiede bei
den Nebengeräuschen gab, oft waren die teuren Pedale sogar shclechter, obwohl die Hersteller immer nit High End
Parts werben etc.

Letztendlich ist es wohl nur Hype und Marketing, aber gut, ich bin mit dem Custom Overdrive zufrieden,
günstig war es ja auch nicht, aber es macht endlich das was ich brauche.

Das Optische Design ist von mir, Midori (緑) ist Japanisch und bedeutet einfach nur Grün...sehr einfallsreich ich weis :D

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  • #32
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

Wenn man die Clipping Elemente mit einen Kondensator und einen Widerstand ersetzt,
erhält man so ein Art Tief- und Hochpass.
Der Gain Regler funktioniert dann quasi als Mix Regler,
voll zu und die Bauteile haben keinen Effekt, voll auf und man hat 100% vom EQ Effekt.

Ich hab auf die Schnelle nur diesen Schaltplan vom Maxon OD-808 gefunden gefunden und weiß natürlich nicht, wie weit das mit deiner Schaltung übereinstimmt.
Aber dort sind ja bereits im Rückkopplungszwei zwei Kondensatoren verbaut, die einen entsprechend Hoch- und Tiefpass bilden.

Verstehe ich dich richtig, dass du jetzt die Dioden, welche ja das Klipping / die Verzerrung hervorrufen, einfach entfernt hast und durch irgendwelche Kondensator / Widerstandskombination ersetzt hast? Welche Werte und welche Art der Verschaltung konkret?

Dann hast du also jetzt - wenn ich das recht verstehe - aus dem Overdrive einen frequenzabhängigen Booster gemacht.
Nun ja, wenn das für dein Sound optimal ist und passt, dann ist das doch super!

Glückwunsch zur erfolgreichen und kreativen Soundgestaltung per Hardware-Modding. ;)
 
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  • #33
Ihr kennt das:
Du musst 5 andere User bewerten, bevor du wieder Kekse an Soultrash vergeben kannst.

Aber eine geniale Idee!
 
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  • #34
So ein paar Kekse hab ich noch übrig.
Vielleicht schließt sich noch jemand an.
 
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  • #35
Das Horizon Precision Drive dürfte der leiseste TS-Clone auf dem Markt sein, weils ein Noise Gate verbaut hat. Aber kappt im wesentlichen nur das Rauschen des Pedals, nicht der gesamten Kette, weils nicht im Loop vom Amp hängt. Wäre vllt einen Versuch wert gewesen.
Ansonsten ist zu erwähnen, dass Gain 0 je nach Tubescreamer nicht immer gleich ist. Im Stock TS hat man noch eine Verstarkung von ca Faktor 11 durch einen 51k Widerstand in Reihe zum Gainpoti trotz Stellung 0. Einige TS Schaltungen haben da geringere Werte verbaut, bspw 10k. Dadurch ist das 0-Gain geringer als bei anderen und dadurch das Rauschen vermutlich auch leiser bei dem Setting.
Ich entwickel mir quasi gerade ein eigenes TS-basiertes Overdrive, von daher kenne ich die Schaltung so halbwegs :D
 
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  • #36
man kann es auch mischen um unsymmetrisches Clipping zu erhalten.
um unsymmetrisches Clipping zu erhalten, musst du nicht verschiedene Komponenten mischen, sondern lediglich auf der einen Seite eine andere Anzahl Dioden als auf der anderen haben. Du hast ja vermutlich zwei Steckplätze je Schalterstellung, wo die Dioden entgegengesetzt gepolt eingesetzt werden. So verzerrt man je Dioden(-kombination) eine Seite des Signals (eine den positiven, die andere den negativen Wellenausschlag). Beide Seiten gleich belegt = Welle wird in beiden Richtungen gleich verzerrt = symmetrische Verzerrung. Hast du auf einer Seite bspw 2 Dioden, auf der anderen nur 1, ist die Verzerrung bereits unsymmetrisch.
Den wollt ich bei mir auch noch ausprobieren. Warte aber für meine nächste Iteration aktuell auf meine Platine von JLCPCB und Teile von Musikding. OP-Amp wird bei mir auch gesockelt. Der TL072 wird wohl auch gerne mal verbaut. Ich will da auch etwas rumprobieren, zumal ich in einigen Einstellungen extrem viel Zerre direkt aus dem OP-Amp hole und mir vorstellen könnte, dass sich da Klangunterschiede unter den OP-Amps ergeben könnten, die beim klassischen TS kein Thema wären. Das hat dann aber eher was von einem Fuzz und mit wenig Noise hat das auch nichts mehr zu tun :ugly: :D

Und was hast du für einen Widerstand und was für einen Kondensator genau drin? Vielleicht probier ich das auch mal. Klingt eigentlich nach einer witzigen Idee und 2 Schalterpositionen der Dioden werden bei mir auch gesockelt und dienen zum Austoben :D

Und falls du es sagen magst (ggf. PN?), was hast du für den Bau gezahlt? Und vor allem: Kann man das Teil mal von innen sehen? Könntest auch hier posten. Ich bin sicher nicht der einzige, der das gerne sehen würde :) Und ist der Balance-Regler quasi dein Volume oder hast du eine Art Clean-Blend stattdessen?
oft waren die teuren Pedale sogar shclechter, obwohl die Hersteller immer nit High End
Parts werben etc.
Kommt halt echt auch auf die Schaltung selbst an und wie sie modifiziert wurde. Am Ende kann ein Pedal mit leichten Änderungen, was entsprechende Frequenzen mehr pusht, mehr Rauschen als ein anderes, obwohl hochwertige Komponenten verbaut sind. Aber ja, im Pedalmarkt wird mit verdammt viel Mojo und blabla geworben. Wie überall im Gitarrenbereich.
 
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  • #37
Zwei Fragen ....

Was für einen Grund gibt es für assymetrisches Klipping?

Klippen Röhrenamps auch mit Halbleiterdioden? Wenn nein, läuft es da über eine im Vergleich zur Versorgungsspannung zu hohe Aussteuerung der Verstärkerstufe? Wenn das der Fall wäre, könnte man doch bei OP-Amp-Schaltungen mit einer niedrigeren Versorgungsspannung experimentieren und mit FET-Op-Amps, weil diese ähnliche Oberwellenverhalten wie Röhren haben.
 
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  • #38
Zwei Fragen ....

Was für einen Grund gibt es für assymetrisches Klipping?
Singelend tupeamp Imitation vielleicht?
(Als ob man das hören könnte)
Klippen Röhrenamps auch mit Halbleiterdioden?
Ja, manche schon.

Wenn nein, läuft es da über eine im Vergleich zur Versorgungsspannung zu hohe Aussteuerung der Verstärkerstufe? Wenn das der Fall wäre, könnte man doch bei OP-Amp-Schaltungen mit einer niedrigeren Versorgungsspannung experimentieren und mit FET-Op-Amps, weil diese ähnliche Oberwellenverhalten wie Röhren haben.
Es gibt auch Röhren die mit wenigen Volt Anodenspannung funktionieren.
Die Kennlinien sind ähnlich.

Trotzdem hast du völlig Recht!

Und das gibt es alles schon.
 
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  • #39
Was für einen Grund gibt es für assymetrisches Klipping?
Klingt letztendlich einfach etwas anders. Boss SD1 (unsymmetrisch) vs „stock“ Tubescreamer (symmetrisch) wäre da ein typischer Vergleich, da das ansonsten quasi die selben Overdrives sind, nur dass das SD1 glaube ich noch etwas mehr Gain hat. Ist auch beliebter TS-Mod, sich assymmetrisches Clipping einzubauen. Klingt im Direktvergleich mMn etwas „härter“ und voller.

Es gibt auf jeden Fall Amps, die neben Röhren auch mit Dioden die Zerre erzeugen. Machen aber nicht alle.
 
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  • #40
Ist auch beliebter TS-Mod, sich assymmetrisches Clipping einzubauen. Klingt im Direktvergleich mMn etwas „härter“ und voller.
Des Einen härter ist der Anderen lebendiger.
Ich nutze ja oft nur minimal Gain und insgesamt wenig Zerre, fand aber asymmetrisch Clippendel Pedale immer frischer und interessanter im Klang
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn ich richtig weiß, ist der TS auch nur symmetrisch aufgebaut, weil Boss seit dem OD1 schon das Patent auf asymmetrisches Clipping hatte.
Ist aber ohne Gewähr und mglw. Urban Myth
 
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