Aufbau eines Musik-PC zzgl. nötiger Hardware

von Erotiksound, 20.04.16.

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Casio
  1. Erotiksound

    Erotiksound Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.16   #1
    Als Laie, der 30 Jahre zu spät in diese Materie einsteigt, und durch das Input der vielen technischen Begriffe und Möglichkeiten im Jahre 2016 geradezu erschlagen wird, möchte ich mal einen Fred aufmachen, der mir dabei behilflich sein kann, die - zum Musik machen - erforderlichen Geräte herauszufinden, und diese so zu implementieren, dass aus den Teilen auch Töne herauskommen :ugly:

    Ich benutze einen PC, an den aktive Monitore und ein Sub angeschlossen sind. Audio Interface ist ein Steinberg UR-22. Ich will überwiegend Hardware benutzen, und Software nur für einige wenige VST. Die Hardware soll mir nämlich auch - parallel - dazu dienen, für mich alleine daheim 'live' zu 'jammen' (ich hasse diese englischen Begriffe), also DJ-Arbeit zu erlernen, um auch Mixes zu gestalten.

    Musikrichtungen habe ich mehrere, oft auch in einer Art Symbiose. Ritual, Ritual Ambient, Minimal Synth, Dub, EBM, Industrial, Experimental (der 80er), Dark Ambient, Dark Electro. Ich will auch selber Samples mit einem mobilen Recorder aufnehmen, Naturklänge, alltägliches Percusssionzeug, Glocken, Gongs, Windchimes, exotische Instrumente, Geräusche, und die dann teilweise auch in einem Sampler so schneiden und mischen, dass mehrere Samples - wie bei Multitimbre - übereinandergelegt werden (z.B. aus bis zu 4 Tönen einen Sound machen). Und Vocoder-Vocals und Beatbox-erzeugte Sounds kommen auch noch hinzu. Dabei wird das alles aber eher minimalistisch klingen. Wichtig ist mir allerdings, dass die Verkabelung fundamental steht, damit ich nicht ständig herumkrabbeln und konfigurieren muss. Mit dem Mikro will ich auch an Effektgeräte dran. Statt Vorverstärker, wäre vielleicht gleich ein Hardwaremischpult eine Option?

    In meiner Signatur seht Ihr ja, welche Geräte ich bereits habe. Es stehen noch viele Effektgeräte und Synthies an. Auch wenn ich nicht alle Geräte gleichzeitig benutzen werde, sollen sie doch wenigstens schon verkabelt sein.
    Als Nächstes könnten anstehen: Vermona DRM 1 MKIII, Korg Minilogue, Vermona 14, Korg MS 2000r, Roland JP-8080, Roland MC-909, Roland TR-8, Roland System 1m, Akai MPC 1000, Roland MX-1 Mix Performer, Analogue Solutions Oberkorn MK3, Korg Korg Kaossilator Pro +, Korg Kaoss Pad KP3,
    Sherman Filterbank 2 Rack, etc.. Abgefahrene Modularteile würde ich mir auch noch gerne zulegen.
    Wichtig ist aber erstmal, dass ich mich nur auf das Wesentliche konzentriere, dabei aber nicht ausser Acht lasse, dass ich mit dem Angeschaften auch ein ausreichendes Grundgerüst für die nahe Zukunft habe.
    Ich will mir u.a auch noch eine Fender Squier VM Bass VI und eine elektrische Geige zulegen. Vielleicht braucht das Mischpult dafür ja auch noch spezielle Funktionen und Buchsen. Keine Ahnung.

    Wie gehe ich also am besten vor, und wie löse ich Probleme kostengünstig.

    Ich brauche Midi-Verbindungsgeräte. Eine Midi-Thru Box (eventuell Kenton Midi-Thru 25) ist ins Auge gefasst. Jemand empfahl mir auch ein USB-Midi-Interface. Das Motu Midi Express 128 wurde genannt.
    Als Patchbay schwebt mir die Samson S-Patch Plus vor.

    Welches Mischpult wäre angebracht?
    Allen & Heath ZED-22FX?
    Allen & Heath ZED-24?
    Allen & Heath ZED-18?
    Alto Live 2404?
    Soundcraft Spirit M8?

    Ich weiss ja gar nicht, was ich überhaupt benötige, und ob ich es benötige. Ich will nur nicht doppelt kaufen müssen, bzw. zu klein oder zu groß.

    Als Nächstes werde ich mir erstmal - extra für Reaper - eine SSD anschaffen.
    Unabhängig von weiteren Synthies, die ja erstmal nicht so wichtig sind: gibt es sonst noch irgendwelche Hardware, die wichtig für ein Grundgerüst ist?

    Bin auch noch am Überlegen, ob ich ein Nektar Impact LX88 Masterkeyboard nehmen soll. Dann brauche ich nicht immer die Transpose-Taste zu benutzen. Aber woher soll ich wissen, was ich an Controllerfunktionen benötige, ohne Erfahrungswerte...
     
  2. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 08.06.16   #2
    Puh, eine Menge Dinge die Du da vorhast.
    Die erste Herausforderung, die ich sehe, Deine ganzen Geräte midimäßig zu verbinden. Entweder benötigst Du eine oder mehrere MIDI Thru Boxen, oder besser Geräte zur Midi Verwaltung, z.B. die bereits empfohlene Motu Midi Express. Ich habe imme rnoch einige Miditemp PMM88 im Einsatz, 8 IN und 8 OUT, die ich bequem über eine Remote routen kann.
    Als Mischpult brauchst Du wohl erst einmal einen Linemixer, der eine Menge Keyboardsignale zusammenmischen kannst. Ab und zu bekommst Du gebraucht mal einen Mackie LM3204 oder einen Roland M480 angeboten, die verfügen über ausreichend Eingänge, ohne Klangregelung, was man für Keyboards i.d.R. nicht benötigt. So einen linemixer in Kombi mit einem A&H ZED Mixer, der über weitere Mono Inputs für Mikrofone, Bass, geige etc. verfügt, wäre wohl eine gute Lösung. Und da reicht dann auch ein kleinerer.
     
  3. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #3



    Eine Patchbay wird ein guter Freund von dir!




    ;)




    Wenn Line-Mixer, würde ich gleich auf etwas digitales ausweichen... gebrauchter Yamaha DMP-9-16, Presonus, etc.

    [​IMG]







    EDIT:
    Ich denke @Martman wäre ein guter Ansprechpartner für dich.
    Er fährt m.W. ein ziemliches Setup - genau so, wie du es wahrscheinlich vorhast!

    :hat:
     
  4. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 08.06.16   #4
    Jo, Patchbays! Hanz wichtiges Utensil bei solch einem umfangreichen Setup.
    Es ist schon richtig, dass man vermutlich selten alles zur selben Zeit fährt. Da kann man gut über Patchbays vorverkabeln und nach Bedarf patchen, zumindest audioseitig.
     
  5. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #5
    Ich will mir die Samson S-Patch Plus
    [​IMG]
    kaufen, denn da muss ich nicht ständig den Deckel aufmachen und was umstecken. Hoffentlich geht der Preis jetzt nicht durch die Verlinkung nach oben. Manchmal habe ich fast das Gefühl ;)
    Das Moti Midi Express 128 ist nämlich auch schon wieder teurer geworden.

    Als Nächstes stehen erstmal eine gesonderte SSD für die DAW, Push 2 und Ableton Live 9 Standard an, falls mir niemand - aus sinnvollen Gründen - von Ableton abrät, weil es (für mich) bessere und günstigere Alternativen zum Einspielen von Tracks und Songs gibt. Push 2 gefällt mir allerdings super, weil man an einem Gerät alles recht einfach einspielen und auch samplen kann, selbst wenn ich die 'Live'-Funktion jetzt noch nicht wirklich benötige. Wobei mich mal interessieren würde, welche Bildschirmgröße für Ableton optimal ist. Ich habe ein Auge auf einen 32" Samsung geworfen (für unter 250 Euro).

    Danke für den Tip mit den gebrauchten Line-Mixern. Die scheinen einen guten Ruf zu haben. Taugen die aktuellen Geräte weniger, bzw. sind vergleichbar gute entsprechend zu teuer?
    Was ist mit einem Equalizer? Wird sowas benötigt? Welches Teil wäre zu empfehlen? Und Software oder Hardware?
     
  6. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #6

    Deckel aufmachen??? :eek:

    Kann es vielleicht sein, dass du das Prinzip "Patchbay" noch nicht ganz erfasst hast...? :gruebel:


    [​IMG]






    Nur für die selteneren Anwendungen "Split" und "Isolation" müssen die Module physikalisch komplett "gedreht" (d.h. Deckel geöffnet) werden...

    Sieht dann so aus:

    [​IMG]



    ...dies ist aber äusserst selten ...und nur für Leute, welche auch tiefer in den Bereich Audio einsteigen müssen.



    HTH
    :hat:
     
  7. nemron

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    Erstellt: 08.06.16   #7
    Statt eines Mischpultes würde ich das 2-Kanal-Audiointerface gegen eines mit ausreichend Kanälen tauschen. Am besten mit Standalone-Funktion, d.h. auch ohne eingeschalteten Rechner nutzbar, und mit ein oder mehreren ADAT-Eingängen, damit man bei Bedarf Kanäle hinzufügen kann.
     
  8. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #8
    Nein.

    Software-seitig ist da bei dem Audio-Interface schon ausreichend Werkzeug vorhanden...
     
  9. Erotiksound

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    Erstellt: 08.06.16   #9


    Natürlich habe ich noch keinen Plan, was die alternativen Schaltungen in der Praxis betrifft. Deshalb wollte ich mich - zumindest in der Form - zukunftsbezogen absichern, dass ich mir ein Gerät besorge, das an der Frontseite über leicht zugängliche Schalter verfügt. Wenn ich aber, wie Du sagst, lediglich den normalen Stellungsbereich der Schalter benötige, wäre ich sogar froh, wenn ich mir über diese Funktion keinen Kopp machen muss und zusätzlich Geld einsparen könnte. Danke für diesen Hinweis. Dann reicht auch die Neutrik-Patchbay, die sogar Platz für Beschriftungen hat und mit einem solchen Druckprogramm aufwartet.
    Sind die Schalter des Neutrik ab Werk auf 'normal' gestellt?
     
  10. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #10
    Um es kurz zu sagen:
    Du brauchst die Schalter eigentlich nicht. Halte es simpel und bleib' beim Neutrik!


    Die Buchsen sind im Normalzustand standardmässig "normalisiert"
    (d.h. der Signalfluss wird unterbrochen, wenn in die untere, frontseitige Buchse etwas anderes eingestöpselt wird.)
     
  11. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #11


    Du meinst sowas?
    [​IMG]


    Ich finde diese Audio Interfaces optisch unübersichtlicher als Mischpulte. Bei Ersteren müsste ich aber auch noch eine Software einsetzen. Ohne PC lässt sich diese doch gar nicht mal anschauen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Was denken denn die anderen über die Bevorzugung eines solchen Interfaces gegenüber einem Mischpult?
     
  12. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 08.06.16   #12

    I
    ch nutze verschiedene Patchbays, zu Hause in meinem kleinen Homestudio reichen mir ganz normale ohne viel Schnickschnack und verschiedenen Schaltungen, Normalized ist ausreichend. In Livebetrieb brauch ich größere Flexibilität, und um nicht an Grenzen zu geraten oder Module im Vorfeld zu drehen (wenn es eingebaut ist, wird das mit dem Drehen schwierig), hab ich daher Behringer PX Patchbays im Einsatz, die haben zwar die Schalter auf der Oberseite, aber das ist kein Problem in meinem Siderack.​

    Das Problem ist, es gibt (bzw. ich kennen keine) aktuellen Linemixer, die ausreichend Kanäle haben. Ich nutze hier und da ein Behringer RX1602, da kann ich 8 Stereosignale anschließen. Beim Mackie LM3204 kannst Du 16, beim M480 24 Stereoquellen anschließen. Stammt alles noch aus der Zeit, wo man im Grunde für jede Anwendung einen Expander im Rack hatte.

    Für Keyboard- und sonstige Linesignale wie Drumsynths, Sampler, Grooveboxen etc. braucht man keinen EQ, es sei denn es ist wirklich was völlig vintage mäßiges.

    Ein Audiointerface mit vielen Eingängen musst Du erst einmal suchen. Hab ich hinter mir. Ich nutze ein MOTU Ultralite und ein 828, die haben beide je 8 Ins, das reicht für vier Sterequellen und ist somit ein Witz. Klar kannst Du das über ADAT erweitern. Aber wozu? Ist deutlich teurer als ein Linemixer, und am Ende, musst Du doch nur Deine Keys irgendwo zusammenmischen. wenn der Pegel einmal angepasst ist, musst Du da i.d.R. nie wieder ran.

    Die meisten Patchbays, wie Neutrik, Tascam, Monacor haben keine Schalter, außer halt den Schaltklinkenbuchsen, über die die verschiedenen Modi hergestellt werden. Es kommt drauf an, ob Du die obere Buchse eines Moduls nutzt oder die untere. Gehst Du bei einer Neutrik z.B. hinten in die obere Buchse rein und lässt die untere frei, kannst Du vorne oben oder unten abgreifen (nennt sich half-normal). Gehst Du hinten oben rein, kannst Du hinten unten wieder rausgehen, kannst trotzdem vorne unten abgreifen (nennt sich split). Steckt vorne oben ein Stecker, werden die Buchsen direkt durchgeschliffen, sprich von hinten oben, nach vorne oben und von hinten unten nach vorne unten.
     
  13. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #13

    Grundsätzlich sehe ich im Interface immer Vorteile.


    ...was nicht heisst, dass es eine "entweder-oder"-Lösung bleiben muss.
    Viel drängender ist eher die Frage, mit wievielen Kanälen du kalkulierst, wieviele Geräte gleichzeitig aufgenommen werden ...und wieviele überhaupt am Interface hängen sollen...


    Als einfache Daumenregel könnte man sagen:
    Je mehr Interface-Kanäle zur Verfügung stehen, desto weniger stöpselt man an der Patchbay...


    ...wobei mehr als 16 Line-Kanäle...
    a) auch selten ohne Erweiterungen realisiert werden
    b) schon ordentlich ins Geld gegen können, und...
    c) auch ein grosses Interface die Ergonomie einer Patchbay nicht automatisch ausschliessen muss.
     
  14. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.16   #14
    Ich kann mir im Moment noch gar nicht vorstellen, mehrere Geräte gleichzeitig aufzunehmen, weshalb ich mich auch für das jetzige Interface entschieden habe. Ich denke da eher an Track by Track Aufnahmen. Also eins nach dem anderen. Super finde ich ja die Funktionalität von Push 2, denn da kann man mit einem Gerät ganze Songs aufnehmen. Push 2 ist der Grund, warum ich mich wohl für Ableton, als DAW, entscheiden werde. Selbst das Samplen scheint damit leicht zu gehen und Laune zu machen. Allerdings überlege ich noch, ob ich nicht Reaper mit Trigger Finger Pro und einen Softwaresampler, wie SampleRobot, benutzen soll. Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, mir zusätzlich ein iPad Pro 12,9" zu kaufen, und dafür gibt es ja auch jede Menge günstige Software. Vielleicht ist da sogar ein ähnlich guter Sampler bei, der SampleRobot verzichtbar macht. Aber vielleicht kaufe ich auch irgendwann beides. Push 2 scheint einfach zu geil zu sein.
    Vielleicht erwische ich ja mal günstig ein Roland M480. Wieso benötige ich dann aber zusätzlich noch einen - beispielsweise - A&H ZED Mixer, als Kombi?
     
  15. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.16   #15
    SampleRobot ist eigentlich kein Sampler im herkömmlichen Sinn...
    Mehr so eine Art "Werkzeug" oder "Hilfsprogramm", um andere Klangerzeuger (Hard- wie Software) abzusampeln, und dann in einem "richtigen" Software-Sampler spielbar zu machen. Das solltest du bedenken...



    Wer sagte das...?



    Gut, dann bleib' ruhig bei deinem jetzigen Interface. Leg' dir aber (aus Gründen der Ergonomie) auf jeden Fall eine Patchbay zu, an den du deinen gesamten Gerätepark anschliessen kannst, um ihn dann bequem frontseitig, Track by Track ins Interface zu führen.


    :)
     
  16. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.16   #16
    Ah, ok. Dafür, dass SampleRobot kein richtiger Sampler ist, ist das Ding aber ganz schon teuer :ugly:
    Die Patchbay hole ich mir auf jeden Fall. Da werde ich wohl mehrere benötigen.
    Welcher richtige Sampler ist denn für skurille, multitimbrale Soundeditierungen empfehlenswert?

    Wer das sagte? dr_rollo. Erste Antwort auf meine einleitende Frage: "So einen linemixer in Kombi mit einem A&H ZED Mixer, der über weitere Mono Inputs für Mikrofone, Bass, geige etc. verfügt, wäre wohl eine gute Lösung. Und da reicht dann auch ein kleinerer."
     
  17. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.16   #17

    Live ist ja so gesehen schon ein Sampler...wenn auch eher ein "Phrase-Sampler" - du nimmst Phrasen oder Loops auf (die sog. "Clips" in Live), und feuerst sie via Push ab.


    Für melodiöses (im Sinne eines Keyboards mit Tönen) würde sich eher ein "Instrument-Sampler" eigenen. Anbieten würde sich hier primär natürlich NI Kontakt (der Platzhirsch) ...vielleicht auch die Kokurrenz aus dem Hause Steinberg namens HALion.


    Zum "Reinschnuppern" reichen dir vielleicht auch Freeware-Programme. Beispielsweise:
     
  18. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.16   #18
    Danke, ich schau mir die Beispiele mal im Netz an.
     
  19. nemron

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    Erstellt: 09.06.16   #19
    Genau so etwas in der Art. Das Saffire ist jedoch mit acht Mic-Preamps vielleicht überdimensioniert, wenn du sowieso meist Line-Eingänge benötigst. Eventuell gibt es auch passende PCI-Express-Interface-Karten, die man nach Bedarf über ADAT entsprechend konfiguriert. Reine Line-Erweiterungen kenne ich da nicht.
    Ja, die Regler hast man dann auf dem Bildschirm. Normalerweise wird die Mixing-Software beim ersten Benutzen einmal eingestellt und dann bleibt das Routing entsprechend auch ohne angeschlossenen Computer bestehen.
    Vermutlich, weil die reinen Line-Mixer wie der Roland M480 keine Mic-Eingänge haben. Der Mackie LM-3204 hat übrigens trotzdem zwei.
     
  20. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.16   #20
    ...dann würde man eigentlich wohl eher einen adequaten Mic-Preamp (mit zwei qualitativ hochwertigen Vorverstärkern) hernehmen, kein Mischpult (...mit einem halben dutzend durchschnittlicher Vorverstärker...)




    ...Ferrofish würde sich vielleicht anbieten...






    ...andererseits (siehe oben) ist er mit dem jetzigen Interface erstmal gut versorgt - es eilt also nicht wirklich...

    ;)
     
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