Ausgangstransformator berechnen

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Hallo zusammen (=
Ich bin gerade mal wieder dabei mir einen kleinen Röhrenverstärker zusammenzuzimmern und habe eine Frage, die
eigentlich zu den Grundlagen gehört, bei der ich mir aber nicht sicher bin und deswegen kein Risiko eingehen will.

Ich baue einen kleinen El84 Verstärker ( den P1 von AX84.com) und bin mir bei er berechnung des Ausgangstransformators nicht ganz sicher ...

Was ist das Relevante ?? Das Verhältnis der Primär Sekundär Ohmzahlen oder die genaue Primärohmzahl die zur Röhre passt im Verhältnis zur Lautsprecherimpedanz?? Beispiel:
Ist 2000Ohm auf 4 Ohm das gleiche wie 4000Ohm auf 8Ohm??

Würde mich über eine rasche Antwort sehr freuen :D
Strato
 
Fepo
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Hi, schaue mal bei Ask-Jan-first.com.
Der liefert auch die Ausgangstrafos für die MADAMPS. Bei meinem MADAMP A15 MK2 deluxe, ist ein Ausgangsübertrager für
4, 8, 16 Ohm. Der ist eben von obiger Adresse und eben für 2 x EL84 oder eben 2 x 6V6. Ich glaube das spart ne Menge Arbeit.

http://www.askjanfirst.de/dindex.htm

LG
 
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Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort :D
da dies aber leider nicht ganz meiner erwarteten Antwort entspricht stell ich schnell meine Situation genauer dar...
Ich wüsste schon, welcher ausgangstransformator für den Verstärker passen würde (Hammond 125dse).. aber ich bin ehrlich ^^, er ist mir etwas zu teuer (=
Durch nachstöbern im Internet bin ich auf sogenannte Ela Transformatoren (wenn ichs richtig verstanden hab Signaltrafos zum (beinahe) verlustlosen überwinden von Kabelwiderständen, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege... ) gestoßen .
Da ich für das Projekt nur einen Trafo mit geringer Wattzahl (5 W) brauche, und auch ein wenig Transformatorsättigungsverzerrung für mich noch an der Toleranzgrenze wäre, wollte ich nun eine Formel oder ähnliches
um meiner Vermutung bestätigung zu geben , dass auch ein solcher als Ausgangstrafo funktionieren würde.(=

Da diese Transformatoren keine Ohmzahlen wie die Ausgangstrafos von Hammond haben (4k auf 8ohm ) wollte ich fragen,
was jetzt genau zählt... das verhältnis von primär zu sekundär... (primär variabel, muss nur das 500 fache von der Sekundärseite sein) oder muss er auf der primärseite unbedingt 4kohm haben....

Und schonmal vielen vielen dank im Vorraus und für die schnellen antworten
Strato
 
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Fepo
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Hallo, aha, die TGransformatoren die Du meinst sind 100 Volt NF-Übertrager. Das Signal läuft mit hoher Spannung von einem Punkt zum amdern
und wird beim Empfänger (Lautsprecher) wieder runtertransformiert.

Schicke ich 10 Volt durch die Leitung und hinten kommt 8 Volt an, habe ich 20 Prozent Verlust. Schicke ich aber ein 100 Volt Signal über
die Leitung und am Lautsprecherübertrager kommen 90 Volt an, sind es 10 Prozent Verlust.

Daher sind diese Art Trafos vieleicht für Deine Zwecke nicht geeignet. Für Gegentakt haben sie auch keine Mittelanzapfung.

Vieleicht kann es Dir hier einer noch besser erklären

LG

PS: Ausgangsübertrager sind leider teuer, aber eben maximal auf Endstufen abgestimmt ;)
 
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Ist nicht leicht zu beantworten.

Ein Idealer Transformator hat primär wie sekundär unendlich Ohm. Aber belastet man einen 10:1 Trafo (Wicklungsverhältnis) sekundärseitig mit 10 Ohm, hat er primär 100 Ohm...
Nun ist kein Trafo ideal. Hinzu kommt eine Reihe von Induktivitäten und Verlusten sowie Sättigung.
Streuinduktivitäten erst mal außen vor, bleibt die Hauptinduktivität. Die schließt worst case bei niedrigen Frequenzen deine Endstufe kurz.
Das gleiche tut die Sättigung, wenn du den Trafo zu niedrigen Frequenzen bei hoher Eingangsspannung treibst.
Und die Ummagnetisierungsverluste führen natürlich auch zu einer Belastung der Endstufe.

Insofern ist die Berechnung von sowas etwas komplexer und ohne genaue Kenntnis von dem, was da gewickelt wurde, hilft nur eines: ausprobieren oder Überschlagsrechnung...
 
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Auch, wenn ich Gefahr laufe, auf einen nicht mehr aktuellen Thread zu antworten:

Stratomaster1703 schrieb:
was jetzt genau zählt... das verhältnis von primär zu sekundär... (primär variabel, muss nur das 500 fache von der Sekundärseite sein) oder muss er auf der primärseite unbedingt 4kohm haben....
Es zählt die Primärimpedanz, sowie das Verhältnis von Primär- zu Sekundärseite.
Sprich:
ein EL84-Eintakter will laut "Standard-"Datenblattaufbau primär 5,2kOhm sehen.
Dabei kann die Sekundärseite alles von 4-16 Ohm haben (natürlich auch korrekt abgeschlossen!),
aber die korrekte Primärimpedanz ist ein Muss;)
Sonst kann deine Endröhre schlicht überlastet werden (zu geringe Primär-Impedanz) oder
im gewählten Arbeitspunkt weniger Leistung als möglich liefern (zu hohe Primär-Impedanz)

mfG
 

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