BBE Sonic Maximizer für PA aber welchen

  • Ersteller Hunter123
  • Erstellt am
Hmm wenn ich Beschreibung der „Funktionsweise“ im Manual so lese, dann klingt das für mich schon etwas nach Sound-Esoterik. Wie kann ein vorgeschaltetes Gerät „wissen“ wie ein nachgeschaltetes Teil gerade so aufgebaut ist und welche Probleme es aufweist?
Nun ja, für mich ist es ein Effektgerät und nicht etwas mit dem ich ein Soundsystem in einem Raum optimieren kann. Aber wer es mag....
 
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Irgendwie eine komische Firma.
Im ersten Video wird vom Ausgleich der Verluste der Signale zum Verstärker und Kompensation der Verzerrung gesprochen. bei Symmetrischer Signalübertragung? Bei mir gibt es da keine nenneswerten Verluste oder Verzerrungen.

Auch der natürliche Klang von Instrumenten kann konstruktionsbedingt immer nur annäherungsweise von Lautsprechern wiedergegeben werden. Da können auch die Geräte von BBE keine Wunder vollbringen. Da ist der nette Herr im 1. Video für mich auch etwas zu enthusiastisch.

€:
Denke da genauso wie @Mfk0815 Das sind meine Gedanken.

Keine Wunderkiste sondern ein Effekt.
 
der erklärer in dem einen video behauptet, daß die hohenfrequenzen durch die trägheit von membranen verzögert vom hochtöner abgegeben werden und man verzögert die bässe um das auszugleichen.

vermutlich ist das ein standard bei allen spulenlautsprechern?
 
Das ist rein akademischer Natur und in der realen Welt bei einem vernüftig aufgebautem und eingestellten System vollkommen irrelevant. Zudem sind auch die anderen Ausführungen totaler Unfug und aus technischer Sicher hinfällig, weil nicht relevant.

Das Ding ist ein dynamischer EQ, wenn überhaupt, doch mehr in der Ecke Esosterikkiste. Jede Loudnessschaltung macht auch nix anderes. Der einzige Unterschied ist, dass man als Nutzer hier eingreifen kann, was die Sache nicht wirklich besser macht in bestimmten Fällen.

Ich wiederhole mich gerne: Der Informationsgehalt ist so groß wie der berühmt Sack Reis und ich schließe mich meinen beiden Kollegen hier mehr als deutlich an.

Letztendlich hat man grundsätzlich eine zeitliche Verzögerung, egal wie und wo. Das ist ein Naturgesetz.
 
also, dann ist es kein effektgerät, sondern ein 2-band EQ. ein filter.

hier sieht man auch noch etwas :

 
BBE PROCESS TEST:1.
Input a 5khz signal @ -l0dBu into channel A 1/4” jack input.2. With DVM set to AC volts, measure the channel A 1/4” jack output.3. With Process control at minimum (C.C.W.) DVM should read -12dBu (+/-1dBu).4. With Process control at maximum (C.W.) DVM should read +2dBu (+/-1dBu).

LO CONTOUR TEST:1.
Input a 50hz signal @ -l0dBu into channel A 1/4” jack input.2. With DVM set to AC volts, measure the channel A 1/4” jack output.3. With Lo Contour control at minimum (C.C.W.) DVM should read -13dBu (+/-1dBu).4. With Lo Contour control at maximum (C.W.) DVM should read +2dBu (+/-1dBu).

Quelle: http://www.bbesound.com/products/manuals/882_manual.pdf

Er schwächt auf jedenfall etwas ab (2 db bzw. 3 db) und hebt ordentlich an (+12 db) wenn an den entsprechendne Knöpfen gedreht wird.
Warscheinlich ist dann noch ein Enhancer- bzw. Exiteralgorithmus programmiert und fertig ist der Effekt.

Bin immer noch der Meinung: Kein Verbesserungswerkzeug im Sinne eines EQ, Kompressors.... sondern eine Klangformung im Sinne eines Effekts
 
Bin immer noch der Meinung: Kein Verbesserungswerkzeug im Sinne eines EQ, Kompressors.... sondern eine Klangformung im Sinne eines Effekts
frage, was ist der unterschied zwischen klangverbesserung und klangformung?
 
Naja, nehmen wir z.B. den Summen EQ. Der hat 2 Hauptaufgaben:
1. Evtl. vorhandene Nichliniarität der Lautsprechersysteme auszugleichen.
2. Raummoden (Frequenzüberhöhungen und -absenkungen) auszugleichen.
Das ist in Meinen Augen ein Werkzeug zur Klangverbesserung.

Als Beispiel für die Klangformung nehme ich einen Röhrenvorverstärker bzw. den passenden Simulator. Hier versetzte ich das Signal bewusst mit Verzerrungen, harmonischen Oberwellen und habe u.U.auch noch eine Kompressionseffekt. Ich forme mein Signal und damit meinen Klang neu.
 
danke für die erklärung.
 
ja, ein einfacher 2 band klangverbesserer :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
jedenfalls fand ich die wirkung des BBE in dem konzert toll. er hat mir kurz demonstriert, wie sich das auswirkt, wenn er dran dreht.

Ist halt ein Effektgerät. Ich hatte so einen Enhancer/Exiter mal für den Heimbereich. Anfangs fand ich das auch toll. Nach zwei oder drei Wochen war das Ding wieder weg - hat mich genervt.

Eine bessere Anlage, war dann doch sinnvoller.

Ist im PA-Bereich auch nicht anders. Schlecht klingende Boxen ersetzt man am besten mit gut klingenden.


Wie meine Vorredner (-schreiber) halte ich von solch "Klangverbesserungen" auch nicht viel.

Wer ein Digitalmixer hat und so ein Teil braucht - oder meint zu brauchen - macht wohl etwas falsch bzw. nicht richtig. :rolleyes:

Bänder und Filter - dafür habe ich einen vollparametrischer EQ. ;)
 
der punkt für mich ist nicht, das der mixer das nicht kann, sondern daß es mit dem BBE umfassend und schnell geht.
von subtil bis extrem kann man in einer sekunde änderungen vornehmen,
 
Ich denke hier muss man nicht weiter diskutieren. Wer der Meinung ist mit einem regelbaren "loudness Schalter" könne man seinen Idealklang mal so eben erzielen, der kann doch damit glücklich werden.
Fest steht, dass es sicher nicht ohne Grund auf der ganzen Welt Mischpulte mit EQ in allen denkbaren Formen gibt.
 
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von subtil bis extrem kann man in einer sekunde änderungen vornehmen
Er muss halt auch da greifen wo es auch benötigt wird....

Bleibe dabei: Es ist ein Effekt, kein Werkzeug wie z.B. ein EQ und auch nicht so einsetzbar.
Evtl. noch für "on Top" auf das schon enzerrte Signal, mehr aber nicht.
Kein EQ Ersatz!

Denk auch mal Logisch: Das Teil gibt es doch schon sehr lange. Wenn es ein sehr guter einfach einzustellender Ersatz für den Summen EQ wäre, dann würde es auch schon haufenweise eingesetzt werden.
 
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Evtl. noch für "on Top" auf das schon enzerrte Signal, mehr aber nicht.
Kein EQ Ersatz!

Die Firma verkauft auch graphische EQs. Warum wohl? Ein "Allheilmittel" wird dieser "Maximiser" wohl nicht sein. ;)

War schnell mal auf der Seite (http://www.bbesound.com/products/default.aspx) . Der überwiegende Teil der User sind Gitarristen/Bassisten. Als Effekt für Gitarre und Bass kann ich mir das Teil vorstellen.
Eben eher ein "Klangformer" als ein "Klangverbesserer".

Aber wir drehen uns im Kreis.

@DarkStar679
Wenn du meinst, es hilft kauf es. Ich würde meine Geld für sinnvolleres ausgeben. :confused:
Wie sagte einst Else Kling: Wenns schee macht. :D
 
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Mich würde vor allem interessieren, wie ein Gerät, dass bestimmte Frequenzbereiche VERSTÄRKEN kann, einen bestehenden breit- oder schmalbandigen Fehlklang ABSENKEN soll.

Der tatsächliche Einsatzzweck des BBE und ähnlicher Geräte ist - wenn sie überhaupt ihren Weg in ein professionelles FOH-Rack finden - das "Aufhübschen" schlechter mp3-Playbacks (ja, es gibt tatsächlich Künstler mit mp3 als Playbacks).
 
Wurde und wird noch im Broadcastbereich für (analoge) Fernverbindungen (z.B. Telefon) genutzt. Da holen die Dinger einiges an Klangqualität (Oberwellensynthesizer) heraus. Gerade die SPL Vitalizer waren und sind dafür prädestiniert. Auch im Remastering, wenn man z.B. altes Vinyl aufhübschen will oder alte Tonbandaufnahmen. Nur zu empfehlen. Aber für den hier angedachten Einsatz ein nogo bzw. mehr als sinnfrei, weil diese Gerätekatergorie dies nicht leisten kann und wird.
 
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