Behringer Xenyx UFX1204 Effekte nur links?

von Gedric, 05.12.19.

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  1. Gedric

    Gedric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.19   #1
    Hallo werte Mitmusiker!

    Ich bin komplett neu hier und habe mir einen Account erstellt um etwas Hilfe für mein Behringer Xenyx UFX1204 zu bekommen. Ich habe es gebraucht gekauft mit kleineren technischen Mängeln (Kanal 3 macht Geräusche und der "Mute" Button in Kanal 1 klemmt fest, wenn wer weiß wie das zu beheben ist gerne Bescheid sagen) und es läuft bis jetzt ziemlich gut. Ich habe es über USB angeschlossen an meinen Computer und wollte mit den Effekten rumspielen, als mir aufgefallen ist, dass die Effekte nur auf der linken Spur angewandt werden.
    Ich weiß nicht genau wie dieses Mischpult zu handhaben ist und habe mir etwas Hilfe hier erhofft.
    Ich habe ein Superlux E205 angeschlossen und nehme auf mit Audacity. Das Mikrofon steckt in Kanal 2. Drei Kanäle zeigen an, dass sie einen Input bekommen. Einer hat die Effekte nur auf dem linken Ohr, der andere nimmt nur die rechte Spur auf ohne Effekte und der letzte nimnt beide Spuren auf ohne Effekt.
    Wie gesagt, ich bin hier komplett neu und würde mich über jedwede hilfreiche Information freuen : )
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.19   #2
    Hallo und willkommen im Board.
    Vorab, für Mitleser, Das UFX 1204 ist ein Mehrspur Recorder Mischpult und Interface (gibts nicht mehr zu kaufen)
    das ist schonmal seltsam...
    Hast du für das Mikrofon Superlux E205 die Phantomspeisung eingeschaltet?
    Steckt sonst noch irgendein Gerät in den 12 Inputs (1-12) ?
    Grundsätzlich, ein Mikrokanal ist mono, somit musst du auch in Audacity zur Aufnahme "Monokanal" einstellen... (Anleitung). und als Eingang eben den aktuellen Kanal z.B. 3) des 1204.
    Meines Erachtens geht der Effekt nur auf die Summe, heisst wen du den Masterkanal als Eingang (stereo) wählst.

    Aus dem Test:
    Damit überhaupt ein Signal ins Effektgerät und zurückgelangt, sind ein paar Schritte zu beachten: Erst einmal muss der Multieffekt aktiviert sein. Das geschieht über den orangenen „FX-On“-Button. Nun müssen sowohl der orangene Send- als auch Return-Master aufgedreht werden – am besten auf „0 dB“, wo der Regler einrastet. Jetzt ist langsam der FX-Regler im jeweiligen Kanal aufzudrehen, bis das Verhältnis passt. Das Effektsignal gelangt so direkt auf die Stereo-Summe.

    Die beiden Aux-Wege lassen sich pre oder post schalten. An der Rückseite neben den Insert-Buchsen bietet der Behringer-Mixer die entsprechenden Aux-Ausgänge und -Returns – letztere sind stereo. Der erste Aux-Weg lässt sich beispielsweise für den Monitormix auf der Bühne nutzen. Besonders praktisch ist hierbei, dass das Signal vom internen Effektprozessor zusätzlich auf den ersten Aux-Send geroutet werden kann. Dazu braucht man einfach nur den Schalter zwischen Aux-Send und -Return zu drücken.


    Und aus diesem Test:

    Zuvor installiere ich auf meinem Windows Rechner die USB-Treiber. Dabei installiert sich auch das Control Panel automatisch mit. Unter Cubase wird eine geringe Latenz von nur 19 Millisekunden angezeigt und die 16 Kanäle sind aufnahmebereit. Eins bis zwölf als normale Spuren, dann noch Aux send 1 und Aux send 2 (Ch. 13-14) sowie Main L und Main R (Ch. 15-16). Möglich sind also über USB oder Firewire 16 Aufnahmekanäle – mit maximaler Qualität von 24-bit/96 kHz.


    --- Beiträge zusammengefasst, 05.12.19, Datum Originalbeitrag: 05.12.19 ---
    hier nimmst du für den Fader Folgendes...
    https://www.thomann.de/de/kontakt_chemie_reiniger_601_kontaktspray.htm
    einsprühen (die Anderen auch) und mehrmals bewegen...
    und anschließend....
    https://www.thomann.de/de/kontakt_chemie_kontakt_701_vaseline.htm
    mit WD 40 einsprühen und vorsichtig daran hebeln...(Nähnadel)
    https://www.thomann.de/de/wd-40_pflegemittel.html
     
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  3. Gedric

    Gedric Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.19   #3
    Die Lösungen für die beiden kleineren Probleme werde ich ausprobieren sobald ich mir die notwendigen Materialien bestellen kann, aber auf jeden Fall schon mal vielen Dank!
    Zu den Effekten:
    Ich habe die Phantomspeisung an und das Mikrofon ist das einzige angeschlossene Gerät.
    Durch den Tipp mit dem Masterkanal Ausgang habe ich es nun geschafft, dass der Effekt auf beiden Seiten ist, schon mal danke dafür! : ) Umstellen auf Monospur war danach nicht mehr notwendig
    Allerdings ist immernoch meine unveränderte Stimme im Hintergrund zu hören, wenn ich die Effekte nutze (sehr auffällig bei z.B. pitch shift).

    Diese Hilfe hat mir leider nicht sehr viel gebracht, da ich das Mischpult über USB nutze und noch nicht so ganz hinter die "pre oder post schalten" Angelegenheit gekommen bin.

    Mit dem control panel welches mit dem Treiber mitinstalliert wurde kann ich nur mittelmäßig viel anfangen. Ich habe die Sampling Rate mal auf 96.0 kHz gestellt, da meines "Wissens" nach eine hohe sampling rate erstmal nicht schadet, aber mehr verstehe ich noch nicht wirklich von dem was ich da lese. Ich kann mir die Namen der Kanäle anzeigen lassen und Latenz einstellen. Wahrscheinlich übersehe ich da eine Menge Nutzen, aber das ist erstmal das was ich daraus ziehen kann.

    Dennoch schon mal ein sehr großes Dankeschön für die Hilfe! : D
     
  4. tombulli

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    Erstellt: 06.12.19   #4
    Damit ist der Abgriffpunkt für das Auxsignal gemeint. pre/post ist hier nur die kurzbezeichnung für prefader und postfader - also vor, bzw nach dem fader.
    klassische Anwendungsbeispiele dafür:
    - eine Monitoreinstellung - hier sind Wedges oder IEM gemeint, nicht der Studiomonitor - liegen PREfader, weil man normalerweise nicht möchte, dass der Monitor durch die PA-Einstellungen beeinflusst werden, also dass z.b. der Sänger auch am Monitor lauter wird, wenn er am FOH/auf der PA lauter gemacht wird (Feedbackgefahr)
    - klassische FX-einstellung ist postfader, weil damit eben auch das Signal des FX (send) beeinflusst wird = wird der Sänger am Channelmix lauter, wird auch der jeweilige FX-mix lauter, sodass das Mischverhältnis zwischen dry & wet immer gleich bleibt.

    samplerate: 96k ist nicht unbedingt nötig, aber ok, wenn dein rechner, auf dem die DAW läuft mit den großen datenmengen umgehen kann. Als Anhaltpunkt: eine CD ist immer in 44.1kHz - eine DVD in 48kHz - allerdings je höher die Samplerate, desto niedriger die Latenz - nur um das mal am Rande etwas anzukratzen.
     
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