Beratung externes Audio Interface - Scarlett 18i8 1st oder 2nd Gen?

von ArtSoundz, 10.08.16.

  1. ArtSoundz

    ArtSoundz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #1
    Hallo,

    ich habe mein altes Interface aus dem Studio geworfen und bin auf der Suche nach einem Neuen.

    Meine Ansprüche sind folgende:
    - geringe Latenz
    - min 4x XLR
    - USB
    - großer Lautstärkeknopf
    (optional: MIDI, mehrere Outputs, Standalone Modus)

    Für Live habe ich ein Native Instruments Komplete Audio 6, d.h. das gesuchte Interface will ich nur fürs Studio verwenden.
    Ich arbeite öfter mal mit MIDI, arrangiere, recorde Flügel, Vocals oder (Line-)Keys.
    Nach langem Grübeln, Informieren und Aussortieren habe ich 2,5 Interfaces gefunden - kann mich allerdings nicht entscheiden...

    https://www.thomann.de/de/m_audio_m_track_eight.htm (+ Roland UM2G, welches ich schon besitze)
    oder
    https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_18i8.htm
    oder die 2nd gen
    https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_18i8_2nd_gen.htm

    Fragen:
    - Lohnt sich der Aufpreis beim Focusrite für die vorgenommenen Verbesserungen?
    - Welches hat die bessere Latenz?
    - Ist es elegant, MIDI und Audio beim M-Audio getrennt laufen zu lassen?
     
  2. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #2
  3. ArtSoundz

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    Erstellt: 10.08.16   #3
    Ich füge hinzu:

    mein Limit liegt bei 500€

    ausserdem hat das Babyface keine 4 XLR Inputs ;)
     
  4. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 11.08.16   #4
    Ich hatte mal ein M Audio Fast Track Pro und das hatte extrem kleine Latenzen. Das Scarlett ist sicher auch empfehlenswert. Ich hätte schon gern alles in einem Gerät, insofern würde ich zum Scarlett greifen. Zu den Verbesserungen in der zweiten Generation kann ich nichts sagen...
     
  5. ArtSoundz

    ArtSoundz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #5
    Da ich bisher auch alles all-in-one hatte, habe ich leider keinen Vergleich.
    Wenn es keine gravierenden Nachteile gibt, MIDI und Audio mit getrennten Interfaces zu benutzen, hätte ich ja durchs Roland sogar 2x MIDI IN/OUT :gruebel:

    Bzgl. der zweiten Generation wird auf Amazona geschrieben:
    "Die Auflösung des Wandlers wurde im Vergleich zum Vorgängermodell verdoppelt (von 96kHz auf 192kHz bei 24 Bit) und die Line Eingänge sollen höhere Eingangspegel besser wegstecken. Letztendlich wurde die oft bemängelte Feinrasterung zum Justieren des Gains der Preamps verbessert!
    Die paar Euros für eine genauere Gaineinstellung der Preamps und eine höhere Auflösung zahlen die meisten Nutzer sicherlich gerne."


    scheinbar lohnen sich ja die 71€ Aufpreis?
     
  6. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #6
    der Inhalt des Zitats ist ausgemachter Schwachsinn:
    die Verdopplung der Samplerate ist erstens nicht hörbar und erhöht zweitens die Systemlast (eher) exponentiell
    'die Line-Eingänge sollen...' was nun ? stecken sie es besser weg oder hat sich nichts geändert ?

    cheers, Tom
     
  7. bemoll

    bemoll Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #7
    Tja, die Werbelyrik.....
    aber ich würd trotzdem zur 2.Generation greifen, habe selbst noch ein schon älteres FirwireGerät von Focusrite und das läuft immer noch prima, allerdings hängt es jetzt per adat am UAD Interface und spielt somit nicht mehr die 1. Violine, aber ist immer noch eine zuverlässige Maschine und hat gute pre amps, deshalb mein Daumen hoch für F-rite.
    HtH
    bemoll
     
  8. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #8
    Ich vermute das oben gelistete Scarlett spielt ungefähr auf dem Niveau des iConnectAudio4+
    Das ist schon ok, aber die Vorstufen sind entsprechend der Preisklasse natürlich nicht das non plus ultra.
    Es arbeitet (hier) parallel zu einem Audient ID22 und der Unterschied ist keineswegs subtil.

    329€ für 4 Kanäle samt Interface gegenüber 559€ für 1 einzigen Kanal des Focusrite ISA-One ...
    da muss es wohl irgend einen Unterschied geben :gruebel:

    Daher die og Vermutung: für hochwertige Mikrofonaufnahmen wäre keins der Geräte optimal.

    Sind die Anforderungen nicht so hoch, wäre das iCA4+ eine interessante Alternative.
    Es hat Audio und Midi und kann beides in 2 Systemen gleichzeitig nutzen
    Doppelhost-Betrieb mit Datenaustausch auch über Betriebssystem-Grenzen (PC/Mac/IOS)
    (deswegen nutze ich das Teil trotz der etwas schwächeren Vorstufen, das feature ist seh hilfreich)

    cheers, Tom
     
  9. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #9
  10. ArtSoundz

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    Erstellt: 11.08.16   #10
    @Telefunky das hab ich mich halt auch gefragt :D

    Ein Thomann-Mitarbeiter meinte am Telefon, dass die Preamps allgemein verbessert wurden.

    Werde wahrscheinlich das (ältere) Scarlett nehmen. Ist etwas handlicher als das M-Track die Treiber sollen etwas stabiler sein und kann notfalls mit einem Wandler erweitert werden falls man mehrere Signalquellen aufnehmen muss.

    edit:
    mir ist die Marke iConnectivity nicht bekannt - normalerweise hatte ich bisher den Eindruck, dass die Treiber bei kleineren Firmen im unteren/mittleren Segment nicht immer die Stabilsten sind
     
  11. Duplobaustein

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    Erstellt: 11.08.16   #11
    Ich habe das iConnectMidi4+, verwende es aber nur als Midi Router. Zumindest die iPad App und die Windows App funktionieren tadellos.
     
  12. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.16   #12
    die Treiber sind in diesem Fall äusserst ambitioniert, weil sie mit 2 verschiedenen Betriebssystemen simultan kommunizieren.
    Man kann in eine Logic Spur auf dem Mac in 'Echtzeit' (im Bereich der normalen Latenz) ein VST Plugin einsetzen, was real auf einer Windows Maschine läuft...
    oder eben eine iPad App als VST zweckentfremden

    mit solchen features stehen sie derzeit relativ allein auf weiter Flur ;)

    cheers, Tom
     
  13. ArtSoundz

    ArtSoundz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.16   #13
    Als Infos für euch: ich werde mir das Scarlett der ersten Generation holen. Von der Ersparnis gegenüber der 2nd gen kann man sich ja feine Leckerlis bei thomann kaufen ;)
     
  14. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.16   #14
    Sehr gut :)
     
  15. mirojan

    mirojan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.16   #15
    Hallo

    Ich habe vor kurzen ein zweites Interface gekauft, um eine Vernünftige Lösung zu erreichen
    Und zwar die Focusrite 18i8 2n Gen...
    Die Latenz ist noch besser geworden im Vergleich zur der alter Version
    So erreiche ich in Cubase eine Latenz von 2,7ms bei 96Khz und das kann kaum irgendein Interface noch Toppen und wenn ja dann nur mit höheren Preisaufwand…

    Dabei muss ich sagen dass, mein Schlepptop ist über 3 Jahre alt und ist für Musik nicht mal Optimiert, und vermüllt mit jeder bedenklicher Software.
    Und trotzdem erreicht die Focusrite Scarlett 18i8 2n Gen Traum Latenzwerte...

    Wenn du dich für Focusrite Entscheiden möchtest dann, nur für die neue Generation
    die mittlere weise schon für 309€ zu bekommen war…

    Außerdem das Teil ist sehr Nobel Designet… Das aussehen und das Gehäuse ist ein Traum….
    Alle Potis sind sehr Präzise… Und fühlen sich sehr hochwertig an…
    Also ich kann über der Qualität nur Positives berichten…

    In dem Moment wo ich das Ding ausgepackt habe und in Hand genommen habe
    konnte ich von Begeisterung nur Buaaaa sagen…
    Und dieses Begeisterungsgefühl hat mich bis heute noch nicht verlassen...

    LG
    Mirojan
     
  16. Duplobaustein

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    Erstellt: 22.08.16   #16
    2,7ms Gesamtlatenz, oder Ausgangslatenz? Ich bin mit meiner Scarlett 8i6 auch sehr zufrieden.
     
  17. mirojan

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    Erstellt: 22.08.16   #17
    Gesamt Latenz.
    Scarlett 18i6… Die erste oder die zweite Generation?

    LG
    Mirojan
     
  18. Telefunky

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    Erstellt: 23.08.16   #18
    bei 96khz ist das klar, entspricht halt den heute normalen 5-8 ms bei 44,1 khz ...
    plus Unsicherheit der Rechnerangabe ;)
    praktisch hat das aber eh nur Vorteile für 'monitoring' beim Einspielen
    mein 2. System mit Schwerpunkt post-poduction hat 2048 Samples Buffer :D

    cheers, Tom
     
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  19. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 23.08.16   #19
    Naja, wenn man VSTis spielt, dann spielt die Latenz schon auch eine kleine Rolle. ;)
     
  20. Telefunky

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    Erstellt: 23.08.16   #20
    sicher... deswegen ja der Hinweis auf 'monitoring beim Einspielen'

    cheers, Tom
     
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