Bis wann ist man Anfänger ?

von BartJoJoS, 13.12.07.

  1. BartJoJoS

    BartJoJoS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #1
    So..ich weiss nicht, aber das wurde sicherlich schon irgendwo diskutiert : Hatte nur nicht so wirklich lust die ganzen Seiten durchzugehen, was sicherlich verständlich ist.
    Meine Frage ist halt : Bis wann man eig. als Anfänger gilt ?
    Da ich mir auch mal bald noch einige Lehrbücher kaufen wollte, und diese ja meistens auch im Titel "Anfänger" usw. haben, weiss ich nicht genau ob sich das für mich noch lohnt. Ich spiele z.B. seit 2 1/2 Jahren Gitarre : Ist man da noch auf jeden Fall Anfänger. Mein Gitarrenlehrer meinte nämlich zu mir, dass ich sein bester Schüler sei, obwohl andere schon viel länger spielen. Ich hoffe ihr findet ein paar Antworten.


    Danke schonmal :)


    MfG, BartJoJoS
     
  2. LambOfHirni

    LambOfHirni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #2
    Du gehörst zu den Fortgeschrittenen wenn Du dich nicht mehr fragst ob Du noch Anfänger bist. ;)
     
  3. blue angel

    blue angel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #3
    Es gibt Leute, die auch nach 10 Jahren Anfänger bleiben, es gibt Leute die nach einem Jahr keine Anfänger mehr sind. Es hängt davon ab, was man schon kann. Und es ist auch unabhängig vom technischen Wissen. Es gibt genug berühmter Gitarristen, die von Theorie keine Ahnung haben.
     
  4. guns n mötley

    guns n mötley Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #4
    Anfänger=Bis du alle Grundlagen kannst und alles wichtige weist
    Fortgeschrittener=
    Halb Profi=du kriegst geld aber lebst nicht davon verdienst dir nur einen teil dazu
    Profi=du lebst von der musik die du machst :)


    so inetwa aber eigentlich


    alles scheiß egal ;)
     
  5. Multifrucht

    Multifrucht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #5
    Man muss nicht Geld mit Musik verdienen um ein Profi zu sein
     
  6. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.12.07   #6
    Wenn nicht die Definition von "Profi" genau das besagen würde, müsste man das nicht, nein :o
     
  7. umwelt

    umwelt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #7
    tut sie das denn?
    meine kostenlos-duden-suche ergab leider keine vollständige beschreibung. und ich habe das wort auch immer als synonym für "perfekt könnend" verwendet....

    gruß

    kilian
     
  8. Multifrucht

    Multifrucht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #8

    Genau das, denn was wird im Volksmund für einen Könner in seinem Genre anderes verwendet? Soll ich jemanden, der sein Instrument perfekt beherrscht und tolle Songs komponiert, aber nichts damit verdient, jetzt nur "Fortgeschrittener" oder "Amateur"(was zwar korrekt, oft aber zweifelsohne negativ aufzufassen ist) nennen?

    Kann sein, dass der eigentliche Sinn zweckentfremdet wird, aber das wird in anderen Bereichen noch viel krasser gemacht
     
  9. pfuetzi

    pfuetzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #9
    Was sind denn die Grundlagen und das Wichigste? Ich stelle mir nämlich auch gerade die selbe Frage wie der Threadsteller und weiß auch nicht so recht, ob ich mich bei einem Anfängerkurs oder schon bei den Fortgeschrittenen anmelden soll...
     
  10. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #10
    Eigentlich seid ihr alle Dilettanten (ich natürlich auch), es sei den ihr verdient eurer täglich Brot mit der Musik :D

    Wiki:
    -------------------------------------------------------------------------------------------
    Ein Dilettant (ital. dilettare aus lat. delectare "sich ergötzen") ist ein Nicht-Fachmann, Amateur oder Laie. Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst Willen aus, also aus privatem Interesse oder zum Vergnügen.

    Dabei mag er durchaus vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt haben. Solange er aber die Tätigkeit nicht professionell ausübt, um also seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, oder eine entsprechende, anerkannte Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant.

    In der heutigen Umgangssprache wird der Begriff meist negativ wertend verwendet, wenn eine Tätigkeit unfachmännisch, unsachgemäß, fehlerhaft, stümperhaft, oberflächlich, somit dilettantisch erledigt wurde.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    Womit das Wort Profi auch erklärt sein sollte. Somit darf sich Profi schimpfen, wer sein Geld damit verdient oder eine entsprechende anerkannte Ausbildung hat. Musikstudium, Academy etc...
     
  11. )-(Sacrifice)-(

    )-(Sacrifice)-( Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #11
    Ich glaube deine Frage beantwortet sich von selber, denn sobald du von dir aus weißt, dass du kein Anfänger mehr bist, ist dies meist auch so (außer du hast ein übertriebenes Ego, Bedindung ist daher die Ehrlichkeit zu dir selbst ;))
     
  12. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 14.12.07   #12
    Bei Kursen ist die Sache einfach: Du guckst in das Kursprogramm. Wenn du dort siehst, dass du schon alles kannst, was du im Anfängerkurs lernen würdest, dann gehst halt in den Fortgeschrittenen-Kurs, sonst zu den Anfängern.

    Und:
    Du bist zu faul zum Suchen, also sollen gefälligst wir das für dich tun-->:screwy:

    Gruss, Ben
     
  13. Rebellica

    Rebellica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #13
    ich glaub, wenn man mindestens das 4-finger system beherrscht und schon einige anspruchsvolle lieder punktgenau nachspielen kann, ist man kein anfänger mehr. ich selbst sehe mich noch als anfänger, da ich meinen kleinen finger immer noch nicht richtig nutze, obwohl ich schon seit 5 jahren spiele.
     
  14. Morloc

    Morloc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #14
    :great:

    ich spiele seit gut 20 Jahren, fühle mich aber hin und wieder wie ein anfänger wenn mir ein 16jähriges bürscherl´ was vorshreddert :o
     
  15. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #15
    Jawohl, auch ich bin ein absoluter Dilettant! :D Ich glaube das bringt die Frage nach dem "Anfänger sein" nicht unbedingt voran. War trotzdem nett zu lesen, Hooker. :great:

    Wenn man die ganzen pseudo-philosoph. Ansichten einmal zur Seite schiebt, dann bleibt das, was Ben sagte:

    "Bei Kursen ist die Sache einfach: Du guckst in das Kursprogramm. Wenn du dort siehst, dass du schon alles kannst, was du im Anfängerkurs lernen würdest, dann gehst halt in den Fortgeschrittenen-Kurs, sonst zu den Anfängern."

    Es geht doch wirklich nur darum, sich zu einer "Lerngruppe" zu zählen. Fortgeschritten ist jeder, der aus der Anfängerliteratur nichts mehr gewinnen kann. Da der Bereich Fortgeschritten ein sehr breites Spektrum umfaßt, gibt es immer diese hitzigen Diskussionen (Semiprofi, Profi, Dilettant, leicht fortgeschritten, Gitarrengott, Tunichtgut und, und, und). :p

    Gerade hier wird ein Problem ersichtlich, dass deutlich weniger Beachtung, wie der Anfängerbereich erfährt: "Wie mache ich nach den ersten Schritten weiter?" - Und das ist gut so!!!

    Wäre alles vorgegeben, dann würde die Kreativität und Weiterentwicklung stark leiden. Das würde dann ungefähr so aussehen: "Nach den Grundkenntnissen mußt du zuerst alle Möglichkeiten der Rythmusgitarre erleren. Wenn du das kannst, darfst du zum zweiten Grad der Fortgeschrittenenzunft aufsteigen und die Techniken der Leadgitarre erlernen. Erst mit dem dritten Grad darfst du dich - Gitarrist auf dem aufsteigenden Ast - nennen und eine Paula käuflich erwerben, um dann in den Orden der Aerosmither um die Gunst des silbernen Rolling Stone zu werben." :bang: :screwy: Schön öde, oder???

    Fazit: Liebt und lebt die vielfälltigen Möglichkeiten fortgschritten zu sein. :rock:
     
  16. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 14.12.07   #16
    sicherlich verständlich, dass ich deine Frage nicht ausführlich beantworte, hatte da irgendwie keine Lust, die ganzen Wörter und so hinzuschreiben:

    ... nenn dich einfach Fortgeschrittener, denn das steht dir zu,.... nach deinen immerhin 2 1/2 Jahren... :cool:





    EDIT: habs mir doch anders überlegt, eigentlich bist du Anfänger und bleibst es auch, bis sich deine Einstellung ändert :)
     
  17. fb

    fb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #17
    Sehe echt keinen Sinn in so einer Frage sorry. Wie soll dass hier auch geklärt werden. Frag doch am besten deinen Gitarrenlehrer wie er dich einstufen würde.
    Außerdem was ändert es ob du dich nun als Anfänger oder fortgeschritten oder als was auch immer bezeichnest.
     
  18. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #18
    Wie wärs mit dem Versuch : Der Fortgeschrittene / Profi ist im gegensatz zum Anfänger in der Lage, das gelerne in einer Art verselbststänigter Routine einzusetzen. Das befähigt ihn, zu improvisieren, Schemata zu erkennen, aufzunehmen und zu variieren. Im Prinzip hiesse das also, dass ein Anfänger tendenziell ein Automat ist, oder ne Kopiermaschiene die bereits vorhandenes Material einstudiert und wiederholt, wohingegen den Fortgeschrittenen das Kreative eigenständige vorbehalten ist.

    P.S.: Wer jetzt rumfuddeln will und sich genötigt fühlt dass es aber auch Ausnahmen gibt, und man nicht unbedingt usw usw: geschenkt.
     
  19. Cadfael

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    Erstellt: 14.12.07   #19
    Hallo Vincent-Vega,

    ein sehr schöner Aspekt, den ich so noch nirgends gelsen habe - oder zumindest habe ich es damals nicht behalten. :o

    Beispiel:
    Ein Anfänger spielt in einem Standard Rock'n'Roll oder Blues Stück die Akkorde die auf dem Blatt stehn. Akkorde EAH. Soll er das Lied in G spielen, weiß er erstmal nicht was Sache ist. Er braucht die Akkorde - am besten mit Text oder TABs.
    Oder ein Lied ist genauso aufgebaut und er merkt es nicht.

    Ein Fortgeschrittener fragt: "Ist das ein Standard Rock'n'Roll /Blues und in welcher Tonlage spielt ihr das?" Er braucht keinen Text oder TABs um zumindest mitspielen zu können.

    Das Wort "Profi" gehört meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Reihenfolge.
    Ich würde eher von "alter Hase" oder "erfahrener Gitarrist" sprechen.

    Ich bin zwar ein recht guter Rhythmusgitarrist, habe aber keinerlei Ahnung von Musiktheorie und hasse Solos (ich kann's auch nicht). Aber ich bin seit 30 Jahren Musiker und spiele seit 25 Jahren Gitarre.
    Meine Frage ist bei Stücken die auch nur annähernd Standardreihenfolgen haben: "Was ist der Grundakkord?". Den Rest finde ich sogar bei Vorspielterminen und Stücken, die ich nie gespielt habe. Ansonsten schaue ich mir an welche Besetzung die Band hat (wieviele Gitarren / Keyboard usw.) und entscheide danach wieviel ich spielen muss damit keine Lücken entstehen oder wie wenig, damit nicht alles zugematscht wird.

    ZumThema Profi (mal wieder) mein Standard-Link: http://www.youtube.com/watch?v=1OLA6AiZlVw
    Der Mann hat mit diesem Lied Millionen verdient und ist seid Jahrzehnten Vollprofi. Die Rhythmusgitarre hat übrigens viel mit meinem Rhythmusspiel gemeinsam! Könnte fast von mir sein!
    Virtuos / grandios ist da beim ersten Hören nichts. Die Kunst von Tom Waits liegt darin, wann er was NICHT spielt und wann er seine Töne oder Akkorde setzt.

    Auch das hier sind Profis!!!
    http://www.youtube.com/watch?v=BMikAeK8rL0
    Die "Serviererin" in dem Video ist übrigens derzeit als "Taxifahrerin" auf Nummer 2 der deutschen Single Charts! Das ist Annette Humpe, die nicht nur mit der Band "Ideal" ( http://www.youtube.com/watch?v=QiMXNv0Ci1A das war die Musik meiner Jugend!!! :) ) Musikgeschichte schrieb, sondern auch Trio, Die Prinzen und Ich & Ich produziert(e). Der Gitarrist von Trio ist der mir der Wollmütze auf dem Kopf ...

    Gruß
    Andreas
     
  20. BartJoJoS

    BartJoJoS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.07   #20
    Danke für die vielen Antworten. Hatte die Suchfunktion probiert, aber da kam nichts bei raus. Vielleicht hab ich falsche Wörter eingegeben dafür. Naja meine Frage ist zumindest geklärt. Danke Nochmal!
     
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