Bitte um Tipps für: Einmal richtig - Amp-Lösung für zu Hause, clean, voluminös, Reverb

Herzlichen Dank an alle für die Unterstützung !

Es wird der Quilter Superblock mit separaten Gitarrenlautsprechern in zwei separaten Boxen, um eine bessere Soundverteilung in dem großen Raum zu erreichen.
Vielleicht baue ich die auch selbst ...

Grüße, Daniel
 
Kam, sah und siegte. :D
 
Würde bei mir nicht das Bedürfnis nach Amp befriedigen.. aber hey... Viel Spaß damit!
Mmmm... das wird nicht dein letzter Amp, glaube ich zumindest.

Es wird der Quilter Superblock mit separaten Gitarrenlautsprechern in zwei separaten Boxen, um eine bessere Soundverteilung in dem großen Raum zu erreichen.
Vielleicht baue ich die auch selbst ...

Die beiden werden vermutlich recht haben – denn die Box ist eines der entscheidenden Glieder in der Signalkette. Genau dort zu experimentieren ist akustisch ungefähr so sinnvoll wie Slicks im Winter.

Aber: Es wird ein Experiment. Und Experimente kosten bekanntlich Zeit und Geld. Wenn du beides übrig hast und das als Lehrgeld verbuchst – nur zu. Man wird auf jeden Fall schlauer.
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Experimente kosten bekanntlich Zeit und Geld. Wenn du beides übrig hast und das als Lehrgeld verbuchst – nur zu.
Bei dem einen oder anderen mag das so sein, aber ich bin sicher, wenn @Barncaster124 ne Box baaut, ist das keine Apfelsinenkiste mit Speaker
 
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...das kann auch Teil eines eventuellen Problems sein...denn verglichen mit der Gehäusekonstruktion vieler guter Hifi Audio Boxen sind Gitarrenboxen eher Apfelsinenkisten mit Speaker, vor allem, wenn sie auch noch leise gut klingen sollen ;)
 
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im direkten Vergleich mit HiFi-Boxen hast du Recht. Ich wollte damit auch nur sagen, so wie ich Daniel kennengelernt habe baut der nichts ohne das entsprechende Hintergrundwissen
 
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Aalso ... es wurden nun doch käufliche Boxen, von VOX, mit 8" Speakern, 8 Ohm, 25 Watt.
Denn:
- Ich kann sie kaum günstiger bauen als fertig kaufen.
- Jede hat reichlich Volumen und Masse (4 kg), das passt zu meinen Vorstellungen von Boxen.
- Flächenmäßig sind zwei 8er fast so groß wie eine 12er. Dies jedoch auf 4 Meter Abstand verteilt- und davon verspreche ich mir einen deutlich positiven Effekt auf das Klangerlebnis im Raum bei Zimmerlautstärke.

Noch zur Wahl des Quilter Superblock US, was hat mich überzeugt:
- Er ist eindeutig auf Clean ausgelegt und liefert hierfür 3 Sound-Varianten.
- Er ist einfach in der Bedienung, hat Reverb und Kompression an Bord sowie alle relevanten Schnittstellen.
- Er passt gut zum Zimmerbetrieb und zu der Idee zwei Lautsprecher mit Abstand zueinander zu verwenden.

Ich berichte wieder ob das Konzept aufgegangen ist ...

Nochmals vielen Dank für die rege Teilnahme und Unterstützung bei der Lösungsfindung.

Grüße, Daniel
 
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Sorry being late to the Party...
Ein Amp1 mit 1Control ist auch sehr geeignet für das Geforderte
 
Bin gespannt was Du berichtest!

Ich hatte vor ein paar Wochen ein ähnliches Verlangen und es wurde ein Suhr Bella + Browne Protein ... overkill.

Der Amp ist schon wieder auf den lokalen Kleinanzeigen & das Protein funktionier auch ganz nett zusammen mit meinem Kemper Rig.

Für das Wohnzimmer wird es bei mir jetzt vermutlich ein Kemper Player oder Nano Cortex + FRFR oder Studiomonitor. Könnte natürlich noch einen kleineren Amp versuchen, aber die Vielfalt vom Profiler/Modeling Amp ist bei geringer Lautstärke einfach unschlagbar.
 
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- voluminöser, gerne warmer Sound bei Zimmerlautstärke (großes Wohnzimmer)

Aalso ... es wurden nun doch käufliche Boxen, von VOX, mit 8" Speakern, 8 Ohm, 25 Watt.

Für mich ein klarer Widerspruch. Es kommt weder auf Gesamt-Membranfläche noch auf Gehäusevolumen-Summe an. In meinen Augen ist für "Ton-Volumen" wichtiger, was so eine Membran für einen "Schub" bringt, und da sind 8-er in meinem Test völlig durchgefallen.
Gerade mein Vergleichspaar
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Combo 10"
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Twelve Combo 12"
zeigt für meinen Geschmack die klare Überlegenheit des größeren Speakers, was das Ton-Volumen anbelangt.

Aber, hey, es kommt darauf an, was Dich glücklich macht, und Deine letzte Lösung wird es, wie schon geschrieben, eh nicht sein.
 
und da sind 8-er in meinem Test völlig durchgefallen.
Mmmh, so unterschiedlich ist das wohl.
Ich hatte an meinem kleinen 5 W Hotone Mojo Diamond eine 2x12“ angeschlossen und es klang eher „bescheiden“, weder vernünftige Bässe, noch Mitten, noch Höhen und zuviel Platz hat sie mir auch weggenommen. Es war alles da aber klang nicht wirklich gut. Meine, dann selbst zusammengetackerte Box mit 8“ und 20 Watt Lautsprecher hat alles , ordentlich Fundament und brillante Höhen und die 90 dB sind auch weit von einer Zimmerlautstärke entfernt ohne plärrig zu werden.
Hätte ich so auch nicht erwartet, aber vielleicht hatte ich auch einfach Glück und es passt alles perfekt zusammen.
 
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Meine, dann selbst zusammengetackerte Box mit 8“ und 20 Watt Lautsprecher hat alles
Ich habe vor über 40 Jahren für ganz kleine Mark einen gebrauchten CIMAR Kombo erstanden. Der hatte auch 2 x 8" mit Alukalotte drin.
Als der Amp irgendwann abgeraucht ist, habe ich beim Gehäuse den oberen Teil abgesägt und nen neuen Deckel draufgemacht. Diese Box nutzt mein Sohn auch heute noch zusammen mit einem 5W Röhrentop.
 
Lautsprecher-Durchmesser (und damit indirekt Lautsprecherleistungen) als Leistungsmerkmal herzunehmen OHNE die Leistung der Endstufe zu berücksichtigen macht nach meinem Wissensstand keinen Sinn.
Denn beides, zu wenig sowie zuviel Leistung der Endstufe im Verhältnis zur Lautsprecherleistung, ergibt mindestens suboptimalen, in den Grenzbereichen schlechten Sound.

Daher ist rechnen angesagt, und so kann ich er- und begründen warum ich was ich brauche:

Die Endstufe soll als Daumenwert bei Transistoramps etwa 0,75 bis 1 mal so viel Leistung haben wie die pro Kanal angeschlossenen Lautsprecher, Mittelwert 0,87.
Quilter gibt die Leistung etwas diffus an mit "vergleichbare Leistung wie ein 25-Watt-Röhrenverstärker". Auf Transistorleistung übersetzt sind das etwa 50-75 Watt, Mittelwert 62.
0,87 x 62 Watt = 54 Watt = gesuchte Leistung für Lautsprecher auf dem Kanal. Da man das zu Hause kaum nutzt runde ich ab auf 40-50 Watt.
Will man 2 Lautsprecher auf einem Kanal wird deren Leistung addiert, und man landet bei 8" Lautsprechern, die i.d.R. 20-25 Watt haben. Passt.
Jetzt noch sicherstellen dass die Impedanz passt: 2x 8 Ohm parallel = 4 Ohm, passt zum Quilter mit einer Spanne von 4-16 Ohm.

Mit dieser Rechnung bin ich sicher, dass die Konfiguration nachher nicht shice klingt.

Eine qualitative Auswahl der Lautsprecher mit den bei den Gitarrenlautsprechern mickrigen Angaben ihrer Daten ist schwer möglich, so hab ich auf darauf gepfiffen.
Und mit Angaben wie "warmer und dichter Ton mit vollen und fetten Bässen", "reagiert auf verzerrte Sounds mit einem vielschichtigen Crunch", "das Geheimnis dieses Lautsprechers ist die Verwendung der neu entwickelten Magical Membrane" lass ich mich nicht einfangen.

Da orientiere ich mich lieber an Abmaßen und Gewichten sowie ein wenig am Markennamen und hoffe, dass sich wie in diesem Fall VOX nicht erlaubt totalen Mist anzubieten.
 
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Vielleicht ist ein "Denkfehler", die Membrangröße als einzelnes Element zu betrachten, statt Teil eines Systems.

Beispielsweise spielt die Resonanzfrequenz der Membran eine Rolle, die abhängig ist vom Gewicht. Aber unterschiedliche Membranen gleicher Größe sind unterschiedlich schwer und reagieren daher unterschiedlich schnell, stellen bestimmte Frequenzen lauter dar.
Das spielt aber wieder zusammen mit der Gehäusegröße. Auch hier stimmt aber der Daumenwert je größer desto Bass keineswegs. Eher das Verhältnis der Abmessungen zueinander.

Open Back vs Closed Back - all the music.
Open Back hört man den Raum, die Position viel mehr als Closed Back, die bezüglich Position unempfindlicher sind. Und von Bassreflex fangen wir gar nicht erst an. Verstehe ich auch nix davon.

Wenn ich mir meinen WGS G10C anhöre, klingt der im gleichen Umfeld größer und milder als viele 12er.
Meine alten Eminence Alnicos aus den 90ern hingegen sind 12er, aber reagieren und singen eher wie 10er - und zwar wie richtig geile. Phänomenal!

Ach ja - und der Kopplungseffekt.
Ab einer bestimmten Nähe der Lautsprecher im gleichen Baffleboard zueinander, koppeln sie und agieren und klingen wie ein großer Lautsprecher (aka Marshallschneise, Beam).
Nimm sie weiter auseinander, gibt's mehr Räumlichkeit und weniger Rumms.

Ich glaube, dass auch 8er, geschickt montiert, durchaus Alarm machen. Ich fürchte auch, dass zwei entfernt voneinander aufgestellte 1x8" Boxen eher das Gegenteil bewirken.
 
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