Lautsprecher-Durchmesser (und damit indirekt Lautsprecherleistungen) als Leistungsmerkmal herzunehmen OHNE die Leistung der Endstufe zu berücksichtigen macht nach meinem Wissensstand keinen Sinn.
Denn beides, zu wenig sowie zuviel Leistung der Endstufe im Verhältnis zur Lautsprecherleistung, ergibt mindestens suboptimalen, in den Grenzbereichen schlechten Sound.
Daher ist rechnen angesagt, und so kann ich er- und begründen warum ich was ich brauche:
Die Endstufe soll als Daumenwert bei Transistoramps etwa 0,75 bis 1 mal so viel Leistung haben wie die pro Kanal angeschlossenen Lautsprecher, Mittelwert 0,87.
Quilter gibt die Leistung etwas diffus an mit "vergleichbare Leistung wie ein 25-Watt-Röhrenverstärker". Auf Transistorleistung übersetzt sind das etwa 50-75 Watt, Mittelwert 62.
0,87 x 62 Watt = 54 Watt = gesuchte Leistung für Lautsprecher auf dem Kanal. Da man das zu Hause kaum nutzt runde ich ab auf 40-50 Watt.
Will man 2 Lautsprecher auf einem Kanal wird deren Leistung addiert, und man landet bei 8" Lautsprechern, die i.d.R. 20-25 Watt haben. Passt.
Jetzt noch sicherstellen dass die Impedanz passt: 2x 8 Ohm parallel = 4 Ohm, passt zum Quilter mit einer Spanne von 4-16 Ohm.
Mit dieser Rechnung bin ich sicher, dass die Konfiguration nachher nicht shice klingt.
Eine qualitative Auswahl der Lautsprecher mit den bei den Gitarrenlautsprechern mickrigen Angaben ihrer Daten ist schwer möglich, so hab ich auf darauf gepfiffen.
Und mit Angaben wie "warmer und dichter Ton mit vollen und fetten Bässen", "reagiert auf verzerrte Sounds mit einem vielschichtigen Crunch", "das Geheimnis dieses Lautsprechers ist die Verwendung der neu entwickelten Magical Membrane" lass ich mich nicht einfangen.
Da orientiere ich mich lieber an Abmaßen und Gewichten sowie ein wenig am Markennamen und hoffe, dass sich wie in diesem Fall VOX nicht erlaubt totalen Mist anzubieten.