Bitte um Tipps für: Einmal richtig - Amp-Lösung für zu Hause, clean, voluminös, Reverb

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Hallo Community,

ich träume von einer Lösung, die folgende Eigenschaften bietet:
- voluminöser, gerne warmer Sound bei Zimmerlautstärke (großes Wohnzimmer)
- optimiert für clean und ein wenig crunch
- Reverb
- primär für Split Coil und Humbucker
- bleibt am Ort der Aufstellung / kein Transport
- einfach zu bedienen
- Budget 1000 €, weniger ist auch gut

Erfahrung habe ich mit zwei Modeling Combos, dem Katana MKII und dem Spark 40. Der Katana klingt mir zu künstlich, der Spark ist mir nicht voluminös genug.
Das Spark Neo Kopfhörersystem gefällt mir sehr, allerdings will ich den nur nutzen wenn Mitbewohner zu schonen sind.

Die Idee ist nun, es einmal richtig zu machen und dann Ruhe zu haben.
Die ganzen Werbe-Videos und -Texte im Netz bringen mich nicht weiter, ältere Reviews und Vergleiche auch nicht, und ich hoffe auf ehrliche Meinungen und Erfahrungen aus dem Forum bezogen auf den aktuellen Markt.

Hinsichtlich Technik bin ich, bis auf PC-Lösungen, offen: Modeler mit Soundsystem, Transistor, kleine Röhre, Kombo, Amp mit Box, Reverb integriert oder als Effektgerät.

Ganz konkrete Vorschläge wären super!

Grüße, Daniel
 
Erster Impuls - Vox AC10 ;)
Allerdings nur, wenn du keinen FX Loop brauchst (für nen Looper z.B.). Kopfhörer geht auch nicht, dafür klingt er leise echt gut und bei gehobener Zimmerlautstärke super!
Schau dir den UserThread mal an, da gibts auch gute(!) Sound-Beispiele.
 
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Für daheim, warmer clean, Laney Lionheart 5 Watt Combo.
 
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Mein erster Impuls: Fender 65er Princeton gebraucht um die 1000 zu bekommen.
Damit klingt bei Zimmerlautstarke sogar der Bass gut...hab ich oft Bass mit im Studio aufgenommen. Außerdem neigt der 65er Princeton bei Zerrern deutlich weniger zur Schärfe als andere Fender Amps.
Mein Low Budget Tipp immer sind PCL Vintage AMP Stagemaster 30/60 Combos. Clean fast auf Fender Niveau, mit Zerre ne echte Wand...gebraucht (nur noch) deutlich unter 500.-
Gruß,
Bernie
 
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Ich kann dir da die Tonemaster Fenders ans Herz legen. Spiele ich derzeit sehr oft und gerne.
Als weiteren Amp empfehle ich dir den THR100 mit passender Box.

Beides aus eigener Erfahrung: tolle Teile für das, was du suchst.
 
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Bei dem Budget wäre ich bei einem Fender Blues Junior.

Alternativ Marshall 50c, der hat zwar keinen Hall aber einen Effektweg wo man diskret ein Pedal einschleifen kann (ich benutzte ein Mr. Black Reverb/Trem). Der hat den geileren Crunch-Sound finde ich.

Budgetlösung wäre Crate V1512 (oder baugleich Palomino V16, den ich optisch nicht so schön finde), ist imo qualitativ hochwertiger als der Fender und Marshall (made in USA, build like a tank) wird aber recht warm (Class A, kein Lüfter). Nachteil: gibt es nur gebracht, dafür aber sehr günstig, wenn man denn einen findet.

Alle diese Amps haben keinen Kopfhörerausgang oder ähnliches. Es sind einfach nur Amps. Kabel rein, alle Knöpfe auf 12 Uhr, spielen.

Man könnte denken, dass die zu laut sind fürs Wohnzimmer, ich finde aber, dass alle drei auch leise gut klingen.
Für voluminösen Sound finde ich einen 12" Speaker grundsätzlich besser als kleinere..
 
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Wenn mit 50C der Origin gemeint ist, würde ich den eher bei höheren Lautstärken loben. Den habe ich auch.
 
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mein erster Gedanke: Fender Bassbreaker
 
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Mein Tipp wäre der Quilter "Superblock US" ...


... in eine 1x12 oder 2x12 deiner Wahl. Transistor-Amp mit anständigem digitalem Reverb, der mit drei "Voicings" verschiedene Fender-Amps emulieren möchte. Ich habe einen im Proberaum und einen zuhause, der kann leise genauso gut wie laut. Obwohl der Amp auch Crunch von sich aus kann, würde ich noch einen entsprechenden Overdrive davor setzen:


Oder diesen hier:


Lediglich leichte Verzerrung reinmachen, klingt sowohl mit Single-Coil als auch Humbuckern gut.
 
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Na ja.... was dem Einen gut gefällt, muss das nicht automatisch auch beim Anderen gefallen.
Die bisher aufgeführten Modelle sind sicher nicht verkehrt, aber ich würde die Frage eher mal ganz allgemein beantworten wollen, ohne Namen zu nennen.

Meine Wahl wäre ein Amp mit Rohre in der Vorstufe um den warmen Sound für Clean und Crunch zu erzielen.
In der Endstufe ein Transistor, weil der auch bei geringen Lautstärken den Sound der Vorstufe gut rüberbringt.
Das ganze gepaart mit einem Speaker, der eher für geringere Leistungen ausgelegt ist. Ein 75W Speaker klingt i.d.R. bei geringem Pegel suboptimal.
Wenn die Endstufe mehr Leistung hat, darf sie natürlich nicht voll aufgedreht werden.

Effekte würde ich persönlich alleine schon der Bedienung und Übersichtlichkeit wegen immer externe nehmen. Vom Sound her sind die modernen Modeler aber auch fast alle recht gut.
Mein Rat: aussuchen, bestellen, testen und dann entscheiden ob er bleibt oder wieder auszieht.
 
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Das ist ja ein häufiges Thema und es wurde schon so viel dazu gepostet ... Aber ja, das ist hier im Board schwer recherchierbar :rolleyes:

Ich hab mir zum Vergleichen folgende geholt:

- Marshall DSL 5CR
- Marshall DSL 5C
- Carvin Vintage 33 Combo
- Vox AV15 (Modelling Amp mit Endstufenröhre)
- LINE6 Spider IV
- Line6 Catalyst 60
- Engl Gigmaster 15 Combo
- Laney Cub Super 12R
- Boss Katana 50 MKII
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Combo 10"
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Twelve Combo 12"
- Blackstar HT-5R MKII
- Orange Rocker 15 Combo

Inzwischen sind da sicher noch ein paar andere hinzugekommen.

Und was soll ich hinsichtlich Empfehlung sagen? SELBST AUSPROBIEREN :opa:

Jeder hat seine Sounds und es kommt darauf an, was man sucht. Vorteilhaft ist, dass man die alle zwischen 100 und 300 € gebraucht bekommt. Ein Problem ist, dass ich mich nicht wirklich entscheiden kann, so dass die jetzt alle hier rumstehen. Mein Favorit ist der Carvin Vintage 33 - aber das ist ja eben Geschmackssache und was man gerade will.

Viel Spaß :prost:
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Idee ist nun, es einmal richtig zu machen und dann Ruhe zu haben.
Ah, Du ist einer, der noch an Weihnachtsmann, Osterhase und Storch glaubt ... :rofl:

Die Erfahrung von vielen hier zeigt, dass es für Deine Idee absolut keine Lösung gibt.

Und was "voluminös" angeht, so ist es natürlich so etwas von herrlich unbestimmt, was Du damit meinst. Klar ist aber, dass kein "kleiner" auch nur annähernd das bringt, was aus z.B. einem 2x12er Combo herauskommt und das kann ich beurteilen, weil auch
- Vox AC30 CC2X
- Vox AC30 C2 BC TV-Front Limited Edition
- Marshall TSL 602 "JCM 2000"
- Fender Twin Reverb II 250 €
hier habe (im gedämmten Studio, aber trotzdem mit Power Soaks versehbar)
Selbst an meinen
- Dynacord Amigo (wie Twen aber mit 2x10")
kommt keiner der Kleinen ran.
 
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Na ja.... was dem Einen gut gefällt, muss das nicht automatisch auch beim Anderen gefallen.
Stimmt
In der Endstufe ein Transistor, weil der auch bei geringen Lautstärken den Sound der Vorstufe gut rüberbringt.
Das machen Röhrenendstufen eigentlich auch.
Das ganze gepaart mit einem Speaker, der eher für geringere Leistungen ausgelegt ist. Ein 75W Speaker klingt i.d.R. bei geringem Pegel suboptimal.
Die einen sagen so, die anderen so. Man kann auch argumentieren, dass ein Lautsprecher mit schwächerem Wirkungsgrad für zu Hause besser ist.. Zimmerlautstärke ist aber immer ein Kompromiss finde ich.
Wenn die Endstufe mehr Leistung hat, darf sie natürlich nicht voll aufgedreht werden.
Das gilt bei Röhre schon bei 5w.
Effekte würde ich persönlich alleine schon der Bedienung und Übersichtlichkeit wegen immer externe nehmen.
Ich umgekehrt, jedenfalls im Wohnzimmer und weil nur Reverb gewünscht ist. Möglichst wenig Kabel und Geräte. 1. wegen WAF und 2. bei meinem Marshall ärgere ich mich immer, dass ich noch die Wandwarze einstecken muss.
Mein Rat: aussuchen, bestellen, testen und dann entscheiden ob er bleibt oder wieder auszieht.
👍
 
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SELBST AUSPROBIEREN
sag ich ja!
Ein Problem ist, dass ich mich nicht wirklich entscheiden kann, so dass die jetzt alle hier rumstehen
Fortgeschrittene Ampomanie..... kenne ich aus eigener Erfahrung. Die einzige Therapie ist Kleinanzeigen in Kombination mit einer resoluten Frau
Die Erfahrung von vielen hier zeigt, dass es für Deine Idee absolut keine Lösung gibt.
+1
Das gilt bei Röhre schon bei 5w.
Auch deshalb Transe
 
Vox AC10 hat zwar nur ein 10er Speaker aber ist dennoch sehr voluminös.
Davor noch einen Carl Martin Headroom Pedal und gut ist (wobei er auch ein eingebautes Reverb hat, daher nicht Pflicht).
Hier zu hören:
Allerdings muss dir der Vox-Tone auch gefallen.

Ansonsten noch ein paar Schein drauflegen (was soll der Geiz, du willst doch einmal und richtig... :D) und den hier holen mit einem leichten Overdrive davor für Crunch:
 
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Habe ihn nur ein paar mal gespielt im Laden, jetzt auch nicht so laut. Super Pedalplattform. Clean kann er auch leise und voluminös, klar, schon für Crunch eher mit Pedal. Zerre aus dem Amp geht garnicht in Zimmerlautstärke.
 

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