Bogen neu beziehen oder Carbonbogen?

von JuST, 11.03.12.

  1. JuST

    JuST Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.12   #1
    Hi,
    ich habe eine Frage.
    Mein Bogen ist nun etwa 15 Jahre alt und die Haare greifen jetzt nicht mehr richtig. Ich habe den Bogen vor all diesen Jahren in Braunschweig bei der Geigenbauerin Rautmann erworben. Hat ca. 500 DM gekostet. Also wenn man es in € umrechnet etwa 250€. Ich habe schon immer das Problem gehabt, dass der Bogen hin und wieder hoppst und springt. Das kann an meiner Technik liegen oder am Bogen... da ich inzwischen keinen Unterricht mehr habe (hatte ich damals etliche Jahre lang) kann ich das nicht genau sagen.
    Wenn ich den Bogen neu beziehen lasse, kostet das wahrscheinlich so etwa 100€. Ich habe gelesen, dass Carbonbögen auch teilweise recht günstig sind und gar nicht schlechter sein sollen als Anfängerbögen, wie ich einen habe.
    Was sagt ihr dazu? Kennt ihr Carbonbögen? Sind die wirklich besser als ein Bogen, den man ca. für 250€ kaufen kann?
    Ich bin gespannt auf eure Meinung.

    LG JuST
     
  2. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.03.12   #2
    Hi JuST!

    Ich kann Dir nur etwas zu Kontrabaßbögen berichten: Meine anfängliche Euphorie über Carbonbögen hat sich etwas gelegt. Gut, im Segment von ca. 150,-- bis 300,-- € bekommt man ohne lange zu suchen einen wahrscheinlich besseren und robusteren Carbon- als Holzbogen. Man kann aber auch einen sehr ordentlichen Holzbogen finden. Die Bezüge der Carbonbögen in dieser Klasse sind aber durch die Bank nicht allzu toll, da muß bald ein neuer Bezug her, kostet in guter Qualität für den Kontrabaßbogen um die 60,-- € beim Geigenbauer.

    Deine 1:1 Umrechnung Deines Kaufpreises haut so nicht hin. Vor 15 Jahren kostete ein Liter Diesel 1,05 DM, heute 1,50 €, also etwa das Dreifache. Und auch Holzbögen sind sehr viel teurer geworden, Carbonbögen in einfacherer Qualität aufgrund der Massenproduktion deutlich billiger. So ganz schlecht wird Dein Bogen also gar nicht sein.

    Hopsen und springen - an geeigneter Stelle soll der Bogen das ja manchmal sogar, meist liegt's am Spieler wenn das ungewünscht auftritt und ein wirklich guter Bogen reagiert eher noch sensibler auf eine nicht ganz optimale Streichtechnik. Oft ist der Bogen auch einfach nur zu stark gespannt.

    Ich würde den Bogen auf jeden Fall neu beziehen lassen - Vielspieler machen das 1 - 2 mal jährlich - und dann im Vergleich zu anderen Bögen spielen. Dann kannst Du ihn immer noch verkaufen oder in Zahlung geben, falls Du etwas besseres günstig findest, Carbon oder Holz.

    Grüße

    Thomas
     
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  3. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 11.03.12   #3
    Wie Thomas sagt:

    Neu beziehen und an der Bogentechnik feilen. Dabei möglichst andere Bögen "gegenspielen". Viel Erfolg

    C&B
     
  4. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 11.03.12   #4
    Carbon:

    ich habe wirklich viele Carbonbögen getestet.
    Hier hat sich gezeigt, daß die Mehrzahl der Auswahl tendenziell eher zum Hüpfen neigt,
    als Holzbögen im selben Preissegment.
    Aber man findet trotzdem immer einen, der eine hervorragende "Straßenlage" hat.
    (das ist mein persönlicher Ausdruck dafür ;))

    Bei Carbonbögen ist mir auch aufgefallen, daß die Preise kaum eine Rolle bei der Spielqualität spielen.

    Ich kann von mir behaupten, daß ich Holzbögen ohne Preisschild durch das Anspielen der Reihe nach,
    im Preis sortiert auf den Tisch legen kann. Das gelingt mir bei Carbon nicht.

    -> Es hängt davon ab, was für ein Händchen der GB bei der Auswahl von Carbonbögen hat.
    (Auswahl beim Einkauf seines Laden-Sortimentes)

    Die High-Endqualität eines Holzbogen gibt es bei Carbon noch nicht, aber sie sind schon gut dabei
    (gehobenes Mittelfeld).


    cheers, fiddle
     
  5. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.12   #5
    Ok, danke an euch drei. Das hilft mir doch schonmal weiter.
    Wenn die Carbonbögen prinzipiell auch eher hüpfen, dann werde ich wohl meinen Bogen neu beziehen lassen. Das Ganze liegt ja eh wahrscheinlich in einem ähnlichen Preissegment.
    Außerdem hat Bassstreichler vollkommen recht. Ich kann ja den alten hinterher immernoch mal ersetzen, aber vielleicht ist er mit neuer Bespannung ja wieder eine Spur besser. Er verdient eine Chance.
    Habe gerade mal bei der GB Rautmann per Mail angefragt, wann ich vorbei kommen kann. (Die alte Besitzerin ist ja schon vor ein paar Jahren gestorben und ich kenne den neuen Besitzer noch nicht.)
     
  6. weka

    weka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.12   #6
    Habe vor einiger Zeit sehr günstig einen neuwertigen Rhapsody-Bogen ersteigert, von dem ich nicht so recht weiß, was er wirklich kann oder ich selber -smile. Manchmal finde ich ihn besser als meinen mittelpreisigen Seiffert-Bogen. Nach meinem Eindruck ist die "Straßenlage" (tolles Wort!) des Seiffert praktisch immer vorhanden, beim Carbon manchmal gar nicht: Tendenz zur seitlichen Emigration bei vertärktem Bogendruck oder er zieht/rutscht plötzlich ein Stück leer über die Saiten), was mich verwirrt. Kann natürlich auch schlechte Bogentechnik sein.
    Dafür überrascht der Kunstoff-Bügel mit einem herrlichen Ton, während der Seiffert gelegentlich recht kratzig zu Werke geht und mich nervt.
    Mein Fazit: Den Carbon-Bogen immer wieder in die Hand nehmen, damit man weiß, was man am Holz wirklich hat. Und wenn es drauf ankommt (Aufführung), auf Nummer sicher gehen.
    Gruß
    Gocello
     
  7. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 18.03.12   #7
    Hi weka,

    wenn ein Bogen (wie du es beschreibst) beim Streichen seitlich ausbricht, dann
    hat das weniger mit dem Bogen selber zu tun.

    Solche "Wischer" kommen hauptsächlich von zu wenig Druck und möglicherweise
    der Haarqualität. Kommt die Saite in einen Bereich, wo die Haftung plötzlich etwas
    nachläßt, dann kann der Bogen schonmal wegwischen.

    Seitliches Abwandern: Das hängt, in der Tat, stark mit der Steifigkeit der Stange zusammen.
    Je steifer eine Stange, desto weniger wandert die Kontaktstelle an der Saite.
    Der Druck auf den Bogen (Saite) wird durch das Kanten asymmetrisch und wir haben eine
    parallele Kraftkomponente zur Saite. Eine weiche Stange wird, bei gleichem Kantungswinkel,
    stärker zur Seite auslenken und dieser Seitwärts-Kraftanteil nimmt stärker zu, als bei einer
    steiferen Stange.
    Was kann man machen? -> weniger Kanten + mehr Führung über Zeigefinger und kleiner
    Finger, um die Stange auf Kurs zu halten. Natürlich auch eine Umstellung, klar.

    Druck: eine Stange fühlt sich anders an, wenn die Gewichtsverteilung zweier Stangen
    unterschiedlich angelegt ist. Wenn man nur einen Bogen gewöhnt ist, hat man tendenziell
    auch nur eine Technik für einen sauberen Saitenkontakt.
    Bei einem Abstrich muß man den Bogendruck zur Spitze hin erhöhen und diese Progression
    muß man bei unterschiedlichen Bögen auch unterschiedlich anwenden/anpassen.

    Für einen gleichwertigen 1:1 Vergleich müßten beide Bögen frische Haare haben, damit
    man auch ein aussagekräftiges Resultat bekommt.

    Ich wollt nur ein bischen die Grundlagen sortieren. Wenn zu viel Erklärbär, dann bitte Bescheid sagen :D


    cheers, fiddle
     
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  8. maffyn

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    Erstellt: 18.03.12   #8
    just: wenn du 15 jahre keinen bezug hast durchführen lassen, dann hast du genug gespart, um jetzt einfach mal wieder neue haare draufmachen zu lassen;-))))

    wenn die stange in ordnung war- warum dann einen carbon kaufen, wo in dieser preisklasse die streuung relativ hoch ist? es gibt auch GB die einen bezug für weniger als 100 euro machen. mußt du halt mal suchen. nach einem neuen bogen würde ich nur schauen, wenn die stange in der tat zu weich ist und sich zu schnell und zu leicht seitlich durchbiegt.
    ein neuer bezug wird dich mit sicherheit erfreuen (und evtl. auch mal frisches kolophonium kaufen- wer 15 jahre den gleichen bezug spielt, hat möglicherweise auch noch so altes kolophonium, was schon völlig hinüber ist...;-) weiches kolophonium verbessert die saitenhaftung.
     
  9. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #9
    :-) Nein, das Kolophonium ist noch ok denke ich. Ich habe es vor ca. 2 Jahren gekauft (und es war auch kein Ramsch). Dahinter steckt eine kleine Geschichte, die wahrscheinlich niemanden interessiert. Jedenfalls muss man dazusagen, dass ich zwischendrin eine längere Spielpause gemacht habe (nicht ganz freiwillig). Als dann endlich die E-Geigen erschwinglich wurden, konnte es weitergehen.
    Als ich vor 2 Jahren wieder angefangen habe, hat der Bogen (meiner Meinung nach) noch nicht so arg kratzig geklungen.
     
  10. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 21.03.12   #10
    Hi Just,

    also ich denke, daß die Haare abgespielt sind und für den kratzigen Ton zuständig sind.
    Du hast ja einen ganz passablen Bogen wenn er einigermaßem dem Preis gerecht wird.
    Da lohnt sich ein neuer Bezug immer.

    Alle 2-3 Jahre Erneuern für Hobbyisten wäre ok.
    Man kann es auch aussitzen, bis sie so aussehen, wie bei mir :D

    Zusätzlich:
    Saiten/Kontaktstelle reinigen mit Spiritus (2,50 Euro/l im Baumarkt oder ein
    kleineres Gebinde Isopropylalkohol aus der Apotheke).
    Mit einem Stofflappen ein paar Tropfen Spiritus auf den Lappen und das alte
    Kolofonium abwischen. Nicht übertreiben und darauf achten, daß ja kein Sprit auf
    den Lack gelangt!

    Zu Kolofonium:
    Ich habe selber nicht viele ausprobiert, deshalb ist meine Erfahrung hier nur begrenzt.
    Persönlich stehe ich ja auf die weichen/dunklen Kolofonien.
    Das was ich seit Jahren benutze: https://www.thomann.de/de/hill_we_hillsons_rosin_2.htm
    Zwischendurch hatte ich mal ein dunkles Kaplan und das war auch sehr gut.

    Die weichen Kolofonien haben einen höheren Anteil an ätherischen Ölen. Diese machen sich
    im Lauf der Zeit leider vom Acker (Ausdünstung). Das kann man auch nicht vermeiden.
    Nach meiner Erfahrung ist so ein weiches Kolofonium schon nach etwa 3-4 Jahren fertig.
    D.h. die gehen dann trotzdem noch, aber haben nicht mehr den Ahaa-Effekt wie am Anfang.
    Es wird halt immer härter.

    Klang ist immer subjektiv: ich meine, der Ton ist wärmer, als bei einem harten K. Außerdem
    "packt" ein weiches K besser, als ein hartes. Bei abgespielten Haaren hat das weiche hier einen
    kleinen Vorteil.

    Die härteren Sorten halten ewig. Aber hier kenn ich mich nicht wirklich aus, denn ich hab fast
    nur weiche gespielt.

    Der Tod für ein Kolofonium ist Hitze. Das beschleunigt den Prozess der Ausdünstung.
    Mein Dad hat mal ein zerbröseltes K. geschmolzen und in ne neue Form gegossen. Das war
    danach gänzlich unbrauchbar (und stinken tut die Aktion auch noch..).

    In den letzten 2 Jahren habe ich 2 Ks ruiniert, indem ich sie im Auto liegen ließ.


    cheers, fiddle


    p.s. Kolofonium ist ein Baumharz. Wie alle anderen Harze kann man Kolofonium auch
    als Bestandteil für Geigenlacke verwenden - doch, das gibts.
     
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  11. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.03.12   #11
    Hi!

    Kolophonium macht man aus Baumharz. Die flüchtigen Bestandteile sind im wesentlichen Terpentinöl, das man durch Destillation gewinnt, zurück bleibt das Harz, nämlich Kolophonium. Ergo bekommt man zu hartes Kolophonium wieder weich, indem man eine winzige (!!!) Menge Terpentinöl auf die Oberfläche gibt und in einer geschlossenen Dose aufbewahrt - und dann nicht die benetzte Seite sondern eine der anderen zum Kolophonieren nutzt.

    Baßkolophonium ist sehr viel weicher als Geigenkolophonium mit viel mehr Terpentin, da kann es schon sein, daß ein Kolophonium mal nach sechs Monaten für den Baß schon zu hart wird, Pops z.B. gibt das Herstellungsdatum auf der Verpackung an.

    Zum Waschen der Bogenhaare wird auch Haarshampoo empfohlen, aber erstens ist Spiritus wirkungsvoller und zweitens enthalten Shampoos zur Haarpflege auch Öle und Silikone, die es schwer machen können die Haare hinterher wieder einzukolophonieren.

    Grüße

    Thomas
     
  12. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 21.03.12   #12
    ..und deswegen vergessen wir gleich wieder alle Artikel aus der Kosmetikabteilung :D

    Hmm, das mit der Terpentin-Behandlung ist echt ne Idee. Werd ich mal testen, hab ja
    noch zwei verschmolzene Klumpen rumliegen.

    Übrigens: Haare mit Spiritus auswaschen ist eine Marotte, die die Bassisten öfter mal
    anwenden. Obs was hift.. non sais.
    (vielleicht machen die einfach "dreckigere" Musik. duckundweg)

    An alle ohne Quarten-Stimmung: laßt es einfach ;)


    cheers, fiddle
     
  13. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.03.12   #13
    Hi fiddle!

    Christian Adam beschreibt auf seiner Seite www.geigenbau.com das Bogenhaarwaschen auch und gerade für Quintstimmer... ich hab's als Quartstimmer noch nie gemacht und werde es wohl auch nie machen.

    Fürs Kolophoniumtuning natürlich nur Balsam-Terpentinöl verwenden, keine Substitute.

    "Dreckigere Musik" - unsere linke Hand ist eh schon unrein, da kommt's darauf auch nicht mehr an!

    Grüße

    Thomas
     
  14. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #14
    Oha, ja hatte ich eh nicht vor!
    Ich habe den GB aus Braunschweig angerufen. Er sagt er hätte im Augenblick keine Zeit für das Neubehaaren des Bogens und ich solle in einem halben Monat nochmal fragen. Dafür nimmt er nur 60 € und nicht wie zuvor irgendwo gehört um die 80.
     
  15. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.03.12   #15
    Hi JuST!

    Ich hatte Dir aber geschrieben: Um die 60,-- €. Bezog sich zwar auf einen KB-Bogen, macht aber keinen großen Unterschied.

    Und: Gute Entscheidung!

    Grüße

    Thomas
     
  16. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #16
    :-) Danke... nein ich bezog mich mit den Worten "irgendwo gehört" nicht auf dich, sondern auf Jemanden aus meiner Bekanntschaft... oder wie meinst du das?
    Ich bin überrascht, dass der GB so viel zu tun hat, dass er für einen Bogen 2 Wochen lang keine Zeit hat. Obwohl ich ja von Fiddle weiß, dass man wirklich viel Arbeit vor sich hat, wenn man einen Bogen neu bezieht. Aber ein halber Monat ist viel Zeit oder?
    Naja aber was solls... ich hatte 15 Jahre die gleichen Haare auf dem Bogen, da werden 2 Wochen mehr meinen Ohren wohl nicht mehr schaden.
     
  17. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 21.03.12   #17
    Bei nem kleinen Laden ist Bogenbeziehen ein Geschäft, das viele GBs nur
    an nem Sa, oder nach Feierabend machen, wenn die Türen abgeschlossen sind
    und das Telefon abgeschaltet ist.

    Da macht man dann gleich 10 - 15 Stück en gros.

    Unter der Woche geht das nicht wirklich, wenn dauernd Kunden hereinschneien.
    Dafür braucht man wirklich Ruhe.

    Um effektiv, konzentriert und hochwertig zu arbeiten, würd ich das nicht anders
    machen. Da müssen auch mal n paar Bögen zusammenkommen.
    Also sind das nur ein paar Stichtage im Monat, an denen Bögen gemacht werden.


    cheers, fiddle
     
  18. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #18
    Ah, danke für diese Info.
    Also heißt seine Aussage "Im Augenblick sieht es terminlich schlecht aus." im Klartext wahrscheinlich etwas wie: "In ca. 2-3 Wochen werde ich genügend Bögen zusammen haben, dass es sich lohnt dafür einen Tag zusätzlich zu arbeiten."
    Oder so...
    Ok, das ergibt einen Sinn. Würde ich wohl auch nicht anders machen.
     
  19. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service HCA

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    Erstellt: 21.03.12   #19
    Nicht unbedingt, aber man will es oft nicht glauben:
    GBs haben auch noch ein Leben abseits vom Job..

    :D
     
  20. JuST

    JuST Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.12   #20
    :eek: OMG echt?
    Hehe, japp sollte man immer im im Hinterkopf haben. "GBs sind auch nur Menschen." :D

    :rolleyes: Bei meinem Job ist es eher umgekehrt... Die Leute denken immer, man hat eigentlich nix zu tun... ist aber leider nicht so.
     
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