kwetty
Registrierter Benutzer
- 15.08.23
- 25.04.06
- 9
- Wesel
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Eigentlich hat jeder Looper den ich kenne ne Dry/Wet-Einstellung mit der man das Verhältnis zwischen Direktsignal und Loop regeln kann. Würde mich sehr wundern wenn der RC-300 das nicht kann.
Das Manual ist dein Freund!
Kurz und knapp: Nein.Nutzt Ihr eigentlich die interne Effektsection des RC300
... dann weiß ich es jetzt auchGenauso wie bekannt ist, dass der RC300 ein klasse Looper ist, ist eigentlich auch bekannt das dessen interne Effekte Schrott sind.

Ich bin mir sehr sicher das es eine solche Umschaltung, wie du sie gern hättest (und ich auch, wäre wirklich sinnvoll!) im RC-300 nicht gibt. Alles was durch den INSTR und MIC eingang geht, geht immer durch den Looper. Die Lösung ist also entwerder ein A/B-Switch oder ein 2tes separates Mikrofon. Es gibt jedoch die Möglichkeit, den MIC eingang auszuschalten, das kann man sich auch auf einen Schalter legen, falls man, wenn man ins 2te Mikro singt das nicht versehentlich übers erste Mikro in den Loop bekommen will und keine Hand frei hat, das Mikro auszuschalten.... habe so etwas nicht gelesen trotz intensiven Studiums des Manuals.
Ehrlich gesagt fände ich es auch seltsam (gerade für diesen extrem beworbenen godfather of loop-stations), wenn diese einfache Umschaltung nicht existiert, die locker ein Mikro set-up einsparen könnte...
Aber in allen Bühnensetups mit dem RC-300, die man so auf youtube findet, wird für Gesangs-Loops ein 2. Mikro verwendet.
Noch jemand mit Erfahrungen?
Mooooment mal, dass die Effekte im RC-300 Schrott sind kann man meiner Meinung nach nicht so pauschal sagen. Ich denke, die meisten setzen sich einfach nicht damit auseinander, es gibt auch kaum Beispiele davon auf YT oder so. Ok, viele Effekte sind unnutz, die braucht kein Mensch dadrin, aber manche sind wirklich GENIAL und die bekommt man so in der Form nirgendwo anders: Der große Vorteil der internen Effekte ist ja, das man sie VOR (Input) oder NACH den Loops schalten kann (einzelne Tracks oder alle). Ich finde den Filter zum Beispiel sehr interessant, mit dem man einen Filter Sweep über alle bisher aufgenommen Loops durchführen kann (kann man in meinem Video hier hören: bei 02:20 min). Der zweite große Vorteil ist, dass man alle Zeit-abhänigigen Effekte (Delay, Modulationseffekte wie Phaser und Flanger, Tremolo, Slicer, aber auch den Filter) mit dem Loop-Tempo automatischen syncen kann! D.h. auch wenn man ohne vorgegebenes Tempo spielt (ich persönliche spiele fast immer auf ein vorgegebenes Tempo mit Click), kann man sich die Effekte per Viertel-/Sechsentelnoten/1 Measure usw. immer passend zum Tempo voreinstellen. Soetwas wie der Slicer (harter Tremolo/Stutter-Effekt) macht mMn nur so wirklich Sinn. Nachteil ist natürlich die Bedienung und dass man praktisch nur einen Effekt zur Zeit benutzen kann. Aber mit einem externen Fußsschalter (FS-6) gibt es zumindest Wege, verschiedene Effekte in einem Song zu nutzen, ohne mit der Hand umschalten zu müssen. Sachen wie der Slicer und Filter klingen natürlich recht elektronisch, das wird jetzt nicht jeden interessieren, aber so ein immer zum Tempo passender Delay ist doch nich schlecht oder?... dann weiß ich es jetzt auch
... Wow, das ist aber mal ein beeindruckendes Pedalboard. Alle Achtung
Vielleicht hat ja noch jemand anderes eine Tipp für mich.