Brauche Hilfe bei (Pre-)Amp-Auswahl

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Hallo Leute,
wie der Threadname verrät, bin ich auf der Suche nach eine Bassamp. Anbei kommen dazu ein paar technische Fragen, deren Antwort mir bisher so nicht ganz klar wurde.

Also:
Ich habe in meinem Proberaum ein Mischpult und eine Behringer Neo 12"-Box
( https://www.thomann.de/de/behringer_b812neo.htm )
Als Gitarrist weiß ich wohl, dass ich meinen Gitarrenamp mit Micro abnehme, mein Mic durchs Pult verstärke und in die PA-Box von Behringer schicke.
Jetzt kommt im Proberaum aber ein neuer Bassist, der Equipment-technisch quasi bei 0 anfängt.

Dieser bringt einen Höfner Galaxie Bass mit.
( https://www.thomann.de/de/hoefner_galaxie_hctglxbo.htm )

Das Equipment möchte 4 Dinge können:
- Flexibilität wird großgeschrieben, um den eigenen Sound finden zu können (vllt mit dem ein oder anderen sinnvollen Effekt, einer anständigen Klangregelung, etwas das die Shortscale des Höfners vllt ein bisschen ausgleicht)
- mit dem Bass alleine Üben (dabei stüde die Neo-Box auch zur Verfügung)
- mit der Band gemeinsam spielen (in erster Linie Proberaum, livetauglichkeit wäre aber auch nicht schlecht)
- recorden
(das geschieht über ein Foxusrite Scarlett 2i2 und es stünde evtl noch ein Sennheiser e906 zur Verfügung:
https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2.htm
https://www.thomann.de/de/sennheisere_906.htm )


Preislich gesehen ist das Ziel, nicht eeeewig viel auszugeben (es soll im Verhältnis zu den Kosten des Basses bleiben, der bei 230€ liegt). Es gibt aber die Möglichkeit ein wenig zu spaaren, wenn es denn einen wirklichen Vorteil bringt.

Vom Sound her, soll es ein anständiges Fundament für einen Anfänger in die Welt des Bassspielens sein und auch für semi-professionelles Homerecording reichen.
Vom Musikstil wie gesagt sehr vielseitig, Schwerpunkt liegt aber bei Rock (also gerne auch ein wenig Verzerrung)

Meine Idee war es, die aktive Behringer Neo als Verstärkung (Endstufe+Box) zu nehmen und lediglich einen adäquaten Basspreamp davorzuschalten. Ähnlich würde ich bei Auftritten verfahren (Dort tritt an die Stelle der Berhinger entsprechend die PA)

Frage 1: Funktioniert das? Oder lieber eine ganz andere Variante (z.B. Basscombo -> Sennheiser -> Mischpult). Ich würde nur ungern das Potential der Behringer verschenken.
Frage 2: (vorausgesetzt Frage 1 wird mit "ja" beantwortet) gibt es (für einen Anfängerbereich) nennenswerte Soundeinbußen, wenn ich über die Behringer nicht nur den Bass ausgebe, sondern auch den Rest der Band abnehme und verstärke? Oder geht das völlig in Ordnung?
Frage 3: Gäbe es einen gravierenden unterschied zwischen den beiden Varianten, einen Bassamp (Head) zu nehmen und mit dem Lineout in die Behringer zu gehen, oder von einem Preamp (z.B. Tech21 Sansamp) in die Behringer?
Frage 4: Bei Gitarrenamps wird man ja fast belächelt, wenn keine Röhren drin stecken (und ich persönlich stehe total auf meine kleine Blackstar-1Watt-Vollröhre). Ist das bei Bassisten auch so krass oder kommt man hier auch mit Transistoren weit?
Frage 5: Ist diese aktive PA-Box überhaupt geeignet? Oder brauche ich doch eine Bass-Endstufe mit darauf abgestimmter Bassbox, um "anständige" Erfolge zu erzielen.
Frage 6: Welche Hardware würdet ihr mir ans Herz legen und welchen Signalweg?
Frage 7: Könnt ihr zusätzlich noch einen kleinen "Mit dem kannste nix falsch machen"-Übungsamp für daheim empfehlen?

Gruß,
H3ll
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen H3ll,

hab grad die Suche für mich fast abgeschlossen: Für dein Budget: Hartke Bass VXL(ca. 90€) od. Eden WTDI(um 110€), willst du auch nen Channelstrip fürs recorden Presonus Studio Channel (um 289€).

Nur das bässte,
Hotte

- - - Aktualisiert - - -

Der hat auch ne Röhre
 
1. also funktionieren tut das.2. kann ich nicht sicher beantworten3. generell nein, kommt auf den preamp/amp an, nen gut ausgestatteter preamp+endstufe ist genau sogut wie ein dementsprechender head.4. röhre ist bei bass natürlich auch was feines und nicht zu verachten, aber nicht von ganz so großer wichtigkeit wie bei gitarren5. kommt drauf an wie die behringer endstufe mit pegelspitzen klarkommt. und anständig ist ein dehnbarer begriff ;)6. der genannte sansamp ist zwar gut, macht grad bei sterilen transistoramps ne schöne röhrennote, ist aber nicht grad flexibel, wenn dann Sansamp VT + 7 band EQ ( der 7 band EQ von behringer hab ich auch,ist okay und du wärst noch im preisrahmen).der behringer V-amp wär auch ne möglichkeit, flexibel vom sound aber halt auch paar qualitative einbußen. gibt natürlich noch viele andere (und teurere) aber will hier nur sachen angeben die ich schonmal in der hand hatte.Signalweg: bass > Sansamp > EQ >endstufe
 
Röhre ist beim Bass nicht sooo wichtig
die Ausnahme eines authentisch in Endstufenzerre und Sättigung gehenden SVT ist (vom Wind her) eh nicht proberaumkompatibel... :p
seine Hauptzerre holt dieser Amp aber aus 2 schlichten Halbleiterdioden, den charakteristischen Mittensound aus einem Spulenfilter
(es gibt natürlich den einen oder anderen 'guten' Röhrenamp von Fender/Sunn/Mesa, aber das hat seinen Preis...)

ob die Behringerbox das umsetzen kann, weiss ich nicht - aber ich habe schon teurere Aktivboxen mit einem Preci an die Kotzgrenze gebracht
(was mich durchaus erstaunt hat... die Frequenzbereichsangaben sind anscheinend moderne Märchen... am besten anhören)

ansonsten (bei grundsätzlicher Eignung) würde ich ein Boss ME50B davorsetzen.
das hat eine ganz ausgezeichnete Vorverstärkung samt speicherbaren Drive, EQ und Kompressoreinstellungen.
(den Rest vom Effekt-Schnickschnack kann man auch ignorieren)
der Kompressor ist imo der beste Digital-Vertreter auf dem Markt, wer's nicht weiss, hält ihn für analog.
Ich habe das Teil eine ganze Weile als reinen Vorverstärker eingesetzt, das Ding ist supereinfach zu bedienen.
(Regler drehen, speichern drücken und er merkt sich das)

cheers, Tom
 

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