Braucht man wirklich noch irgendwelche "Boutique Pickups" oder sonst noch so etwas

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  • #181
Ich glaube das, wo (vorwiegend) Frauen mit viel Geld reingehen und mit wenig Geld wieder rauskommen:D
Ich dachte das sind die Läden, die die Männer als Zweiter betreten, aber als Erster verlassen. :gruebel:
 
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  • #182
Das aber ist doch ein Fabrik-Pickup, sozusagen "Massenware", oder nicht?

Ich dachte, "Boutique" bei Pickups sei // sozusagen Einzelanfertigung
Du hast nicht richtig gelesen. @OldRocker hat geschrieben, dass der Fleor geil klingt, nicht dass es ein Boutique ist
 
  • #183
Du hast nicht richtig gelesen. @OldRocker hat geschrieben, dass der Fleor geil klingt, nicht dass es ein Boutique ist
Genau,

das habe ich auch so verstanden und richtig gelesen.
@OldRocker lobt einen Fabrik-Massenwaren-Pickup.

Hier im Thread geht es aber doch um "Boutique-Pickups" und um "Boutique-Gitarren".

Deshalb habe ich im nächsten Absatz das Thema "Boutique" für Pickups und Gitarren thematisiert.
 

  • #184
Zeit, hier zuzumachen, oder wollt Ihr den Thread weiter selbst zerlegen :gruebel: ? LG Lenny
 
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  • #185
Ich glaube auch, das wird höchste Zeit
 
  • #186
Was Boutique sein soll, weiß ich trotz diese Threads immer noch nicht.
Außer, dass es es ein Begriff ist, um höhere Preise zu rechtfertigen, ähnlich wie Manufaktur. :weird:
 
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  • #187
Das aber ist doch ein Fabrik-Pickup, sozusagen "Massenware", oder nicht?

Ich dachte, "Boutique" bei Pickups sei (nachdem, was vor x Saiten besprochen wurde) sozusagen Einzelanfertigung (auf Kundenwunsch), Spezial-Anfertigung nach Kundenvorgaben, Kleinserien nach Manufaktur-Art gefertigt, oder derartiges...? Oder auch, Pickups bzw. deren Gehäuse in (nach Kundenwünschen) schönen Farben oder Formen, nicht immer nur Chrome oder schwarz oder Seife und in Blockform...?

Ich würde soweit gehen zu behaupten, darum geht's noch nicht einmal. Es geht um das vorspielen von Besonderheiten, welche die heutige Massenherstellung nicht liefert. Dabei sorgt diese Massenfertigung inzwischen für die höchste und gleichbleibende Qualität. Da kann man soweit gehen und behaupten, dass die Gitarren der bekannten Markenhersteller verstärkt praktisch identisch klingen, wenn sie über die gleichen Tonabnehmertypen verfügen. E-Gitarren von Fender* und Gibson waren letztlich immer Massenfertigung, in den 1950ern mit noch erheblichen Fehlern und Schwächen. Einzelanfertigung von Pickups? Ich kenne immerhin einen bekannten Gitarristen, der sich von einem nahmhaften Pickuphersteller (der hat angeblich mit der Wickelei angefangen) dutzende Custom Pickups hat anfertigen lassen, um die anschließend wieder bei Rerverb zu verschachern. Hat er dadurch seinen Sound auf den Bühnen oder im Studio geändert? Nein, da hört man absolut nichts, was da besser geworden wäre.
 
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  • #188
Was Boutique sein soll, weiß ich trotz diese Threads immer noch nicht.
Dann ist es ja gut, dass wir nach über 180 Posts mal eruieren, worüber wir überhaupt schreiben :unsure: :rolleyes::ROFLMAO:
 
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  • #189
Vielleicht macht es Sinn, die Geschichte mit den Austausch Pick Ups im Laufe der Jahrzehnte zu betrachten.
Ich meine, so in den 80ern kamen Austauch Tonabnehmer bei den Otto Normal Gitarristen an. Der Dimarzio Super Distortion war ein Segen und wurde aber zunächst auf Nachfrage von bekannten Metal/Hard Rock Gitarristen für die gezielt gebaut. Das war Boutique. Dann haben Dimarzio und Seymour Duncan das mit der Zeit aber auch zum Industrie Standard gemacht… SH-1, SH-2/4…
Der „neue“ Standard halt. Auch war der Super Distortion oder der SH-4, längst nicht every Bodys Darling, was dann den Weg für die Boutique Hersteller ebnete worüber wir hier wohl sprechen außerdem war „vintage korrekt“ der neue heiße Scheiss.
Lindy Fralin, Leo Sound, Klopmmann, Häussle,…, Hier sind die Stückzahlen gering und die Preise hoch (was sich auch gegenseitig bedingt!). Dafür gibt es Individualität und Exklusivität.
Parallel haben auch SD & Co ihr Sortiment verbreitert und verfeinert und Fernost hat auch den Markt entdeckt und auch wieder dazu gelernt.
So kann man die Frage, ob man die Kloppmanns dieser Welt (noch) „braucht“ , vielleicht so beantworten: Tendenziell weniger als noch vor 10 Jahren. Wer jedoch „Boutique“ lieber mag als Massen Ware (und dafür gibt es ja Gründe), für den sind entsprechende Hersteller am Start.
 
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  • #190
@InTune
würdest du dann die Bezeichnung "Boutique" an Stückzahlen festmachen? Wenn ja an welchen? Oder doch eher daran ob es die nur als Zubehör gibt und nicht in Großseriengitarren?
Ich bin da gedanklich ganz bei @C_Lenny. Wenn wir nicht definieren können was Boutique ist, dann wissen wir eh nicht worüber wir reden und dann machen wir das besser zu als kaputt.

Die direkte Übersetzung ist: Kleines Geschäft
Der ofiziellen, aber sehr dehnbaren Definition nach hat eine Boutique ein kleines, ausgewähltes, exklusives Sortiment.
Im übertragenen Sinn wird Boutique genutzt, um kleine, aber sehr spezialisierte Dienstleister zu beschreiben.
 
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  • #191
Die Bezeichnung Boutique ist IMO immer unscharf. Seymour Duncan hat einen "Custom Shop". Da gibt/gab es "Spezialitäten" wie das Bonamassa Humbucker Set mit Silberdraht. Da ist ist vom Preis und der Stückzahl bestimmt "boutique" und schon eine ähnliche Geschichte wie das Weihe Set von Kloppmann.
Was aber ja schon angesprochen wurde, ist -wenn auch nicht den Pick Up maßschneidert- zumindest, die "Typ-Beratung" zu bekommen. So bin ich zu Häussle Kenner, Acy Guitar Lounge gefahren, um den richtigen PU für meine CS Les Paul zu finden. Er hatte das Wissen und Gitarren mit den PUs vor Ort. Dann wurden mir ein 1959/1959 Custom Set mit AlNiCo IV Magneten gewickelt. Das ist dann ist dann schon mehr als Boutique.
 
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  • #192
Hier im Thread geht es aber doch um "Boutique-Pickups" und um "Boutique-Gitarren".
Es geht um die Frage, ob man "Boutique"-XY braucht.

Und da ist der Bericht über die Zufriedenheit mit einem günstigen Fabrik-Pickup genau so relevant wie der Bericht über die Zufriedenheit mit einem Boutique-Pickup.

Am Ende macht die Diskussion wenig Sinn, weil weder Boutique und viel erheblicher "brauchen" definiert ist.

Bei einem kreativen Prozess wie Musik ist "brauchen" kaum zu fassen. Es lässt sich nachweislich auch mit einer 100 € Gitarre und nem kostenlosen Plugin gute Musik machen. Braucht es mehr?

Klar... immer dann, wenn der Musik die Musik in seinem Kopf nicht ohne das entsprechende Equipment entwickeln kann. Und für manchen kommt es da eben auch auf Feinheiten beim Pickup an. Wer mit dem Kloppmann-Pickup in der Gitarre auf andere Ideen kommt als mit den Tonerider, braucht für diese Ideen dann offenbar diesen Boutique-Pickup.

Braucht es teure Pickups grundsätzlich um gut klingend Gitarre zu spielen? Auf keinen Fall. Das dürfte inzwischen durch zahlreiche "Blindtests" auf Youtube und in Foren ausreichend dokumentiert sein.
 
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  • #193
Voll zu spät. Sorry. Ich habe mir jetzt auch nur die ersten Posts durchgelesen.

Möglichst kurz und knapp würde ich sagen, dass ich was brauche, was für mich stimmt. Und da das alles ein einziger Lern-Weg ist, habe ich zu verschiedenen Zeiten verschiedene Erfahrungen gemacht. Manchmal hat mich ein Instrument total angekickt bis ich Jahre später merkte, dass damit irgendwas nicht geht. Dann habe ich weiter gesucht. Meine aktuelle Gitarre ist alt und hat mehrere Merkmale, von denen ich dachte, dass ich sowas nicht möchte. Zum Beispiel einen doppelten Halsbruch. Dann bin ich da trotzdem hingefahren, um sie mit meiner Damaligen zu vergleichen. Dann habe ich ein paar Wochen gewartet bis ich mir sicher war, dass ich das trotz allem versuchen will. Und für das was ich jetzt machen möchte, bei meinen begrenzten Fähigkeiten, hat sie genau den richtigen Charakter. Wird wohl auch noch besser gehen, aber warum weiter suchen?

Mit Pickups von namhaften Herstellern und von Kloppmann hatte ich auch herum probiert. In einigen Fällen hat das auch mal mehr mal weniger gebracht. Aber der Grundcharakter des Instrumentes veränderte sich dadurch nicht, nur der Klang. Bei meiner aktuellen Gitarre sind die Original-Pickups drin. Die sind zwar etwas eigensinnig, aber jetzt hab' ich mich darauf eingestellt und bin sehr zögerlich, ob ich die anderen Pickups überhaupt noch probieren soll.

Also bezogen auf die Frage "Braucht man wirklich noch irgendwelche "Boutique Pickups" oder sonst noch so etwas": Keine Ahnung. Kommt wohl auf den jeweiligen Fall an.

Wäre die Frage "Reichen Billig-Instrumente aus der Massenfertigung in jedem Fall aus?", dürfte ich mit klarem "Nein, nicht in jedem Fall" antworten, weil ich ein paar solcher Instrumente hatte und sie für was ich möchte nicht ausgereicht haben. Weswegen ich dann z.B. mit Pickups herumprobiert hatte.
 
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  • #194
Die Frage ist doch im Kern: Brauchen wir "Boutique"?
Und schon sind wir nicht nur bei Pickups. Sondern auch bei Amps, etc. pp.

Das geschickte Marketing zielt auf uns. Es soll suggerieren, dass "Boutique" was besonderes ist, besser als der gemeine, hundsorinäre Durchschnitt. Ähnlich wie "Vintage" Auslese verspricht. :gruebel:

Manchmal kann das wohl etwas Bestehendes verbessern. Kann. Muss aber nicht. Es kann rein techisch mehr aus einer Gitarre herausholen (Kloppmanns in meiner Classic 60s Strat), muss es aber nicht (Kloppmanns in meier Classic 50s Strat). Als ich die Kloppmanns in die Classic 50s einbaue, war ich begeistert und auch nicht: Die Psychoakustik sagte "Muss einfach besser sein, sind ja Kloppmanns", aber das Hörempfinden sagte "Mensch, irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie mit den vorherigen Texas Special-Pickups einfach besser klang". Und ich werde nun wohl die ollen Texas Specials wieder zurück bauen in die Strat.

Amp: Spiele ich meinen Fender* Bassman 59 RI, bin ich begeistert. Hole ich dann mal just for fun meinen Excelsior ran und gewohne mich wieder an ihn, dann klingt plötzlich der Bassman - ungewohnt komisch.

"Boutique" ändert daran rein gar nichts. Es sei denn, es holt rein technisch hörbar mehr aus dem Instrument raus. Messen tut kein Mensch dieses "technisch hörbar". Es ist ein Empfinden, welches im Gutfall inspirieren kann oder den Lerneffekt des Erkenntnisgewinns bringen kann, dass "Boutique" nichts bringt und dass man auch mit seinem gewohnten, eingespielten Equipment bereits alles hat. Und ich glaube inzwischen, dass, je älter man wird und je länger man sein Zeug spielt, Letzteres überwiegt, nämlich der Erkenntnisgewinn.

=> "Boutique" ist ein geschickt gewählter Marketingname für eine Strategie, um erst einmal nur mit teurem Equipment Unerfahrene zwecks Heben des Selbstwertgefühles verführen zu wollen. :evil: :)
 
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  • #195
Das ist doch genau einer der Fälle wo sich dahingehend die Geister scheiden.
"Boutique" hin oder her, wenn Texas Specials passen (und das ist oft genug nicht der Fall!!!!), dann sind die in Sachen "dreckiger Stratsound" einfach enorm stimmig. Mit irgendwelchen "Boutique" Teilen kann man da was diese Stimmigkeit angeht nur noch Verschlimmbesserungen erziehlen...es sei denn das Brummen stört, dann heißt die Lösung Kinman Woodstock Plus...😉😆
 
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  • #196
Ach und dann kommen noch ganz viele Emotionen dazu. Der per Hand im Mondschein von 40 Jungfrauen gewickelte P90 MUSS doch einfach besser klingen, als ein P90 von der Stange.

Und eine 69€ Gitarre wird in der Hand eines Profis besser klingen, als eine 10k Murphy Lab in der Hand eines Spielers, der noch nicht so lange dabei ist.

Die Vergleiche könnte man jetzt stundenlang weiterführen.
WOW! Dein Post ist verdammt gut
 
  • #197
Die Frage ist doch im Kern: Brauchen wir "Boutique"?
Meiner Meinung nach nur, wenn etwas angeboten wird, das man ansonsten nicht bekommen kann oder das qualitativ spürbar besser ist als die massengefertigte Konkurrenz. Ich bin mittlerweile beim ganz ordinären Gibson "57 Classic" in Nickel gelandet (steckt in 4 meiner Gitarren drin), weil der für mich einen verlässlichen Pickup darstellt, mit dem ich bestens zurecht komme. Ich wüsste nicht, was irgendein noch so teurer Boutique-Pickup wirklich besser machen könnte; anders natürlich, denn anders geht immer, aber besser? Egal, über was wir uns unterhalten, Amps, Pickups, Gitarren, Pedale usw., es sind lediglich einzelne Teile, deren Summe am Ende für den Sound verantwortlich sind, inklusive der oft zitierten Finger. Ich kann an so vielen Stellschrauben drehen, um meinen Sound zu beeinflussen, da würde ich persönlich keines der Einzelteile überschätzen, sondern mich darauf konzentrieren, dass alles zusammen am Ende anständig klingt.
 
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  • #198
Meiner Meinung nach nur, wenn etwas angeboten wird, das man ansonsten nicht bekommen kann

Japp. Ist das was ich mit den Emoticons beschrieben habe. Uns Menschen wohnt doch gerne inne, uns abheben zu wollen "von der Masse". Und da zielt die Strategie rein: "Boutique = "Was Besseres"".

oder das qualitativ spürbar besser ist als die massengefertigte Konkurrenz.

Und genau das ist es, wo ich denke, dass man zu dieser Erkenntnis erst kommen kann, wenn man die Erfahrung gesammelt hat, dass nicht gleich jedes "Boutique" oder "Premium Selected" (auf das doch heutzutage als Anbieter jeder aufspringen kann, der will) auch wirklich zwangsläufig immer eine Verbesserung bringt.

Ich bin mittlerweile beim ganz ordinären Gibson "57 Classic" in Nickel gelandet (steckt in 4 meiner Gitarren drin), weil der für mich einen verlässlichen Pickup darstellt ... Ich wüsste nicht, was irgendein noch so teurer Boutique-Pickup wirklich besser machen könnte...

Geht mir mit dem 57Classic in meiner Ibanez* AF85 ganz genau so!

Egal, über was wir uns unterhalten, Amps, Pickups, Gitarren, Pedale usw., es sind lediglich einzelne Teile, deren Summe am Ende für den Sound verantwortlich sind, inklusive der oft zitierten Finger...

Jau, DAS ist der Erkenntnisgewinn, von dem ich schreibe. Dass es nämlich "Boutique" allein nicht immer ist, obgleich es uns die Strategie so verführen will, dass dem so wäre. Und hierfür gibt es sehr wahrscheinlich keine Regel, da wir alle zu verschieden sind und zu verschieden konsumieren (können und wollen).

=> Brauchen wir "Boutique"? Nun ja, wer von uns lässt sich nicht gerne verführen? Nur ist das eben wie im richtigen Leben: Nach schmeichelhafter Verführung kann auch Ernüchterung folgen. :)
 
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  • #199
=> Brauchen wir "Boutique"? Nun ja, wer von uns lässt sich nicht gerne verführen? Nur ist das eben wie im richtigen Leben: Nach schmeichelhafter Verführung kann auch Ernüchterung folgen. :)
Ein wichtiger Satz wie ich finde. ;-)

Davon abgesehen, was ist denn überhaupt "gut" und was ist vielleicht noch "besser"? Zumindest dann, wenn man über den reinen Klang von irgendeinem Zeug spricht. Ich kann das schon echt nicht mehr hören. Gerade bei der ganzen "Pedaleritis". Hunderte von Pedalen, die im Grunde alle so was von ähnlich klingen. ;-)

Gut qualitativ, auch mechanisch, gibt es sicherlich mal Unterschiede. Ist aber auch keine Garantie. Was ist bei mir eher kaputtgegangen? Zwei recht teure Pedale aus kleine, feinen Buden. Yeah! :rock:

Was ist bei mir früher noch nie gestorben? Ein Boss Blues-Driver oder so ein billiger TS.

Klar ich lasse mich auch gerne mal "schmeichelhaft verführen", aber irgendwann habe ich nach ganz viel "Boutique" und vielen Euros später :D , für mich ganz persönlich herausgefunden, dass ich an Pedalen einfach einen Boost, vielleicht etwas im Bluesbreaker Style und etwas TS oder etwas Klon mäßiges "brauche".

Das kann im Grunde auch alles 08/15 und von der Stange sein. Da gibt es doch heute wirklich genug preiswerte Sachen, die auch gut funktionieren. Zumindest für mich. Am Ende macht das den Braten für mich nicht fett. Nicht mehr. ;-)
 
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  • #200
Gut qualitativ, auch mechanisch, gibt es sicherlich mal Unterschiede. Ist aber auch keine Garantie. Was ist bei mir eher kaputtgegangen? Zwei recht teure Pedale aus kleine, feinen Buden. Yeah! :rock:

Was ist bei mir früher noch nie gestorben? Ein Boss Blues-Driver oder so ein billiger TS.

Overdrive-Pedals sind eben sehr einfach aufgebaute Kisten mit günstigen Bauteilen.

Industriestandard a la Boss ist da was Haltbarkeit betrifft nichts, was durch "Handgeklöppelt" ernsthaft rein fertigungstechnisch verbessert wird. Das gleiche bei Pickups.

Es hat schon seinen Grund, dass auch professionelle Musiker sehr häufig Massenware auf dem Board und in den Gitarren haben. Die Teile funktionieren, klingen gut und es gibt fast überall auf der Welt schnellen Ersatz wenn doch mal was ist.

Boutique ist nicht relevant "besser", sondern im Regelfall nur relevant "spezieller". Das kann als individueller(er) Farbtupfer durchaus seinen Wert haben. Das man das braucht um gut, professionell oder interessant zu klingen, ist Unsinn.
 
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