Braucht man wirklich noch irgendwelche "Boutique Pickups" oder sonst noch so etwas

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  • #161
meine Meinung dazu ist, man braucht kein Boutique-Zeugs, oder anders ausgedrückt "Einzel/Sonderanfertigung" , so heißt es zumindest in meinem erlernten Handwerk als Tischler. Einen billigen Tisch kann ich in jedem Möbeldiscounter kaufen ,- tuts und erfüllt in jedem Fall den Zweck und das Essen schmeckt genau so gut wie auf meinem handwerklich vom Meister gebauten Super-Edelholztisch. Selbst bei der Haltbarkeit muß es keine Unterschiede geben.
Wenn ich aber als Tischlermeister für meinen Kunden einen Tisch nach Kundenwunsch und Vorgabe herstelle, bedeutet das erst einmal, dass ich mehr zu verlieren habe, als ein fernöstlicher Massenproduzent. Es interessiert keine Sau was Schi-Schi- Peng-Hui in Ostchina hergestellt hat, wenn´s kaputt ist wird neu geschickt,- da steht nicht der Ruf eines Unternehmens auf den Spiel.
Wenn es in unserem Lande mutige Unternehmer wie H. Häussel oder A. Kloppmann u.v.a. gibt, finde ich es eher traurig, dass die durch den Kakao gezogen werden.
Sie werden, und wollen das Rad nicht neu erfinden,- aber sie haben wahrscheinlich alle die selbe Passion : etwas besonderes, und keine Massenanfertigung zu machen. Kritik ist angemessen, alles andere überflüssig.
Das alleine berechtigt zwar nicht den Anspruch der allerbeste mit den besten Fähigkeiten der Handwerkskunst zu sein, mit den allerbesten Produkten die es für Geld zu kaufen gibt. Der Unterschied zu den Massenherstellern ist einfach die individuelle, rel. ortsnahe und fachkundige Beratung mit der Möglichkeit, mir mein Produkt nach meinen Wünschen herzustellen. Zaubern und hellsehen kann da keiner, aber durch fundierte Kenntnisse und viel Erfahrung kann ich als Kunde davon nur profitieren. Natürlich muß ich auch das bezahlen, von irgendwas müssen sie ja leben.
Auch ist die Nachhaltigkeit nicht ganz weg zu denken. Wenn meine 5,-€ PU´s/ Potis usw. nix sind, kommen sie in die Tonne,- fällt auch bei dem weltweit produzierten Müll nicht weiter auf.
Handwerk ist und war nie günstig, Sonder- und Einzelanfertigungen sind immer schon teurer gewesen als Massenware. Wenn ich mich also dafür Entscheide, dann entscheide ich mich für teurer, seltener bis einzigartig,- aber nicht für unbedingt für besser.
Alle reden vom Spielgefühl, aber etwas Besonderes und nicht Alltägliches zu besitzen ist nicht minder Wert.
Also, jeder so wie er mag und kann. Nur keinen Neid.

Grüße,
 
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  • #162
Der Unterschied zu den Massenherstellern ist einfach die individuelle, rel. ortsnahe und fachkundige Beratung mit der Möglichkeit, mir mein Produkt nach meinen Wünschen herzustellen.
Ja, wenn das so wäre, dann wäre der besondere Preis weniger für das Produkt an sich, sondern für die individuelle Beratung und das entsprechend den individuellen Kundenwünschen ausgewählte oder angefertigte Produkt. Was natürlich völlig gerechtfertigt wäre.

Sprich, ein Tonabnehmer, der für die Kundengitarre (mit den dort verbauten Tonepotis und Kondensatoren und Verkabelung, ..., und für den Kundenamp und die Kundenpedale) zielgerichtet ausgesucht oder gebaut wird, um mit diesem "Setup" genau den gewünschten Sound hervorzubringen.

Allerdings soll so eine zielgerichtete Anfertigung laut #97 leider gar nicht möglich sein, weil "Auswirkungen einiger Parameter nicht eineindeutig festgelegt oder vorhersagbar" seien -> da bleibt dann am Ende auch nur wildes Rumprobieren, bis der Kunde zufrieden ist oder erschöpft aufgibt und halt irgendwas kauft...

Ich erkenne hier deutlich den Widerspruch zwischen Realität und Anspruch der Boutiquen-Pickup-Hersteller...

Beim Tischler-Tisch hat der aber am Ende die richtigen Maße -> da kann der Tischler eben genau den richtigen Auszieh-Tisch mit genau den richtigen Abmessungen und Funktionen und Aussehen für des Kunden Wohnzimmer herstellen. Kein Problem.

Bei Boutiquen-Gitarren gelingt es sicher dem handwerklichen Gitarrenbauer auch problemlos, die Korpusform, Halsprofile, ergonomische Ausfräsungen, Mensur und Saitenlage, Hardware, Holzsorte, Gewicht und Gewichtsverteilung, sowie das Aussehen (Maserung, Lack und Finish), usw. perfekt nach Kundenwunsch anzufertigen.

Allein beim Sound an sich hätte ich da wieder meine Zweifel, ob der Gitarrenbauer selbigen zielgerichtet herbei bauen kann ... zumal gerade bei E-Gitarren der Sound zu nicht unwesentlichen Anteilen vom Pickup und der Elektrik bestimmt wird -> wobei wir wieder bei der in #97 angesprochenen Problematik wären...

Der Sound an sich scheint sich einer zielgerichteten Konstruktion oder Bauweise irgendwie immer zu entziehen... das mag womöglich u.a. auch an der mangelnden Ausbildung der Boutiquen-Pickup-Hersteller liegen: Ein Pickup ist zuallererst ein elektrotechnisches Bauteil.

Ohne fundierte Ausbildung in der Elektrotechnik (um etwa Magnetfelder und "Spaltfunktion" eines Pickups, die Wechselwirkungen der ganzen elektrotechnischen Parameter in der Schaltung zu berechnen) bleibt bei allem Bastler- oder Handwerksgeschick am Ende der "Sound" nur ein Stochern im Nebel, ein Zufallsergebnis, was zufällig mal gut oder auch schlecht ist.

Wie die Schwingungsenergie der angezupften Gitarrensaite in Korpus und/oder Hals weiter gegeben wird, ist eine Frage der Akustik, und kein einfaches Problem. Ein wirkliches Verständnis setzt eine fundierte Ausbildung/Studium voraus.
Geht die Schwingungsenergie der Saiten in den Korpus oder Hals, so schwingt die Saite weniger "heftig" und erzeugt somit ein weniger "heftiges" sich änderndes Magnetfeld im Pickup, und somit weniger "Sound" oder Sustain -> der Pickup "tastet" ja nur die Saitenschwingung ab, nicht aber das Mitschwingen des Korpus oder Halses.
Wie die Saite schwingt (senkrecht zu den Polepieces oder quer dazu) hat Einfluss auf den Output und somit den Sound. Ob und wie schnell die Saite zwischen diesen Schwingungsebenen wechselt, wird u.a. von der Brücke bzw. den Saitenführungsschlitzen in der Brücke bestimmt.

Von daher denke ich, Boutiquen-Gitarren-Bauer können durchaus eine Gitarre für einen Kunden maß-anfertigen (etwa, z.B. Hals oder auch "Bierbauch-Ausfräsungen" und Korpus-Form maßgeschneidert für den Kunden), weniger aber einen speziellen "Sound" zielgerichtet herbei konstruieren, weil ihnen dazu vermutlich meist die Kompetenz (in Elektrotechnik und Akustik) fehlt. Das wird am Ende natürlich auch nach Gitarre klingen und gute Musik in des Kunden Hand hervorbringen.

Bei Boutiquen-Pickup-Herstellern erkenne ich den Sinn eher weniger, auch aufgrund der in #97 dargelegten Problematik.

Es gibt durchaus "Boutiquen-Hersteller", die zielgerichtet Gitarren oder Elektronik entwickelt haben, etwa Tom Scholz oder auch Brian May und John Deacon. Aber die sind ja auch Ingenieure oder Physiker, und haben damit den abstrakten theoretischen Background.

Ich glaube auch nicht, das bei Fabrik-Gitarren oder Fabrik-Pickups sehr viel Konstruktionsarbeit hinsichtlich "Sound" einfließt -> man verwendet beliebte Konstruktionen (etwa PAF-Humbucker, P90, ...) als Basis für eigenes Produkt. Und versucht es, rationell mit wenig Handarbeit günstig und billig herzustellen.

Grüße
 
  • #163
Fällt mir ne Geschichte zu ein zur "Relation" :
Als ich in Radolfzell meinen Laden hatte stand eines Tages ein kleiner Mann im typischen Tagestouristen-Outfit im Geschäft vor einer Striebel Jazzgitarre. Auf die Frage ob ich was für ihn tun könne, sprach er darüber was für schöne Gitarren der Joe Striebel doch mache und wie stolz er darauf wäre einen Teil dazu beitragen zu können. Ich fragte ihn ob er Tonholzlieferant oder sowas wäre und er erwiderte lächelnd, "nein, ich mache die Tonabnehmer"...."dann bist du der Harry Häussel" sagte ich dann...und schon waren wir in ein sehr nettes, anregendes Gespräch vertieft.
Joe Striebel erzählte auch mal davon, dass wenn er eine Gitarre baue wo er Magnetpickups brauche er den Harry anruft und der mit ihm eruiert welche Tontendenz es denn sein soll. Harry schickt ihm dann die Pickups mit Tipps zu Einstellung und Einbau...das Ergebnis ist dementsptechend.

So, die Diskussion hier hin oder her...es ist auf jeden Fall klar dass Firmen wie Häussel Pickups volle Marktberechtigung haben...

Gruß,
Bernie
 
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  • #164
@OldRocker
Haben nicht alle Produkte, die von anderen geschätzt und gekauft werden eine "Marktberechtigung" ;-)
 
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  • #165
So eine Diskussion hatten wir ja noch nie. Endlich adressiert mal jemanden den rosa Elefanten im Raum....
 
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  • #166
"nein, ich mache die Tonabnehmer"...."dann bist du der Harry Häussel" sagte ich dann..
Interessant.
Ich habe mir mal seine Homepage und den Katalog angeschaut.
Interessanterweise wirbt er für seine Custom-Pickups mit dem Sound der Fabrik-Pickups, die er "nachempfindet" bzw. von denen er "inspiriert" ist (um nicht "Nachbau" zu schreiben...).
Wenn man schon den Sound von gängigen Fabrik-Pickups (PAF, P90, Filtertron, ...) haben will, warum käuft man sich dann nicht gleich das Fabrik-Original?
Zugegeben, hübsch sind seine Pickups schon anzusehen.

Grüße
 
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  • #167
Bei Boutiquen-Pickup-Herstellern erkenne ich den Sinn eher weniger, auch aufgrund der in #97 dargelegten Problematik.

Es gibt durchaus "Boutiquen-Hersteller", die zielgerichtet Gitarren oder Elektronik entwickelt haben, etwa Tom Scholz oder auch Brian May und John Deacon. Aber die sind ja auch Ingenieure oder Physiker, und haben damit den abstrakten theoretischen Background.
mmmmh, klingt für mich irgendwie nach Widerspruch- ich bin aber auch kein Physiker oder Ingenieur um das wirklich beurteilen zu können.

Leider ist Sound, Klang nicht messbar, anders als Größen, Formen, Strecken, Widerstände usw. , selbst Farbtöne, diese lassen sich genauestens messen und definieren.
Folglich basiert der Klang immer nur auf der individuellen Vorstellung und Wahrnehmung vom gehörten, von Idolen oder pers. Wünschen, oder was weiß ich noch alles. Alle anderen Faktoren wie Verstärkung, Räumlichkeit, Umgebungsbedingungen, Kabel usw.,wenn auch extrem wichtig, mal außen vor gelassen.

Hey Leute, worum geht es hier noch? Musik machen ist Inspiration.
Wenn es z.B. ein A. Kloppmann schafft, das ich mich mit seinen PU´s in meiner Gitarre soundtechnisch glücklich bin, dann verdammt noch mal ja - er und seine "Boutique-PU´s" sind dann jeden Cent wert und alles hat seinen Sinn.

Auch ich habe eine China Gitarre für unter 200,-€ zu Hause,- und ehrlich, das Teil ist gut. Ich komme nicht einmal auf die Idee, etwas daran zu verändern. Wahrscheinlich kosten die darin verbauten PU´s 10,-€/Stk. Aber sie machen das was sie sollen, und gut is.

Die Frage, ob man nun Boutique-PU´s haben muß, lässt sich nicht wirklich beantworten.

Grüße,
 
  • #168
Ich habe Häussel nie als „Boutique“ im Sinne von irgend einem Luxus Zeug empfunden. Der macht baut halt einfach gute Pickups in Deutschland.

Warum ich zwei P90 im Humbucker Format von ihm in einer 335 Style Gitarre habe? Ganz ehrlich?

Die hatte ein Gitarren bauender Freund noch übrig und meinte, die können wir ja mal probieren. 😂

Warum er gern bei Häussel kauft?
Kompetenz, persönlicher Kontakt, auch mal kleinere Mengen möglich und klanglich gute Erfahrungen.
 
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  • #169
...und genau deswegen macht zB der Joe Striebel das auch so. Ich hatte von ihm eben die mit einem Grinsen vorgetragene Aussage (klang auf bayerisch recht lustig) "da ruf ich dann den Harry Häussel an, lass mir was schicken und bau es so rein wie der es sagt, das passt dann schon...schließlich bin ich Zupfinstrumenten-Macher und kein Elektriker"...
 
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  • #170
Warum er gern bei Häussel kauft?
Kompetenz, persönlicher Kontakt, auch mal kleinere Mengen möglich und klanglich gute Erfahrungen.
jep, darum geht es doch letztendlich
Ich habe Häussel nie als „Boutique“ im Sinne von irgend einem Luxus Zeug empfunden. Der macht baut halt einfach gute Pickups in Deutschland.
das gleiche gilt für alle anderen im deutschen Lande.

Übrigens, ich habe für 2 meiner Paula´s PU-Set´s von Leosound anfertigen lassen. Die sind auch sehr gut.
 
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  • #171
Wenn man schon den Sound von gängigen Fabrik-Pickups (PAF, P90, Filtertron, ...) haben will, warum käuft man sich dann nicht gleich das Fabrik-Original?
...hatte früher viele Kunden die seine Pickups einbauten...von denen weiß ich, dass der Mann gerne tiefstapelt...sieht ganz so aus, dass seine Versionen der Originale von seinen Ansprüchen und einer gewissen "Interpretation" geprägt sind...
 
  • #173
Was ist denn "Boutique"?
 
  • #174
Wurde vor X Seiten bereits geklärt.
 
  • #175
Was ist denn "Boutique"?
Ich glaube das, wo (vorwiegend) Frauen mit viel Geld reingehen und mit wenig Geld wieder rauskommen:D

Im Startbeitrag und einer kleinen Stelle im Thread stehen Attribute wie "besonders edel", "besonders teuer" usw. und handgewickelt ist wohl noch wichtig
Eine richtig überzeugende Abgrenzung finde ich aber auch nicht, hab auch regelmäßig geguckt.

Das riesige Mittelfeld von ca. 80 bis 180 Euro (pro PU) scheint keine Rolle zu spielen.
 
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  • #176
Für mich ist die Antwort eigentlich eine Gegenfrage: Was kann und will ich mir leisten?

Brauchen tut´s das nicht. Aber wenn jemand was wirklich besonderes möchte...
 
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  • #177
Vielleicht hart am Rande von OT, aber meine Frau kaufte mal in einer "Boutique" etwas und bekam das bisschen Stoff dann in einer nett gemachten Papiertüte überreicht.

Aufdruck: Erst der Name von der Bude und dann: "Kommt nackt und bringt Geld mit!"

So scheint es mir (zumindest manchmal) im übertragenen Sinne auch mit diversem Gitarrenkram zu sein. ;-)

Im übertragenen Sinne Jungs! Nicht das morgen einer nackt in so einer "Boutique Gitarren-Bude aufschlägt". Zum Beispiel bei TFOA und dann bin ich womöglich noch schuld und so.

Ok, zurück...
Wichtig ist manchmal einfach eine gute Story und ein guter Verkäufer.

Aber auch dieses "Ohohoho...da schau aber mal einer her, ein Kloppmännchen in diesem schicken Sahneschnittchen? Donnerwetter aber auch!! Da wird doch auch schon oft gelobt, bevor überhaupt etwas gehört wird. :D

So etwas lässt mich schon oft schmunzeln. Auch wenn ich weiß, dass die Dinger wirklich gut sind.

Auf der Messe wurden auch manchmal Gitarren für einige Besucher nochmal ein ganzes Stück geiler, nur weil sie irgendwann einen Preis von 5.000 oder 6.000 Tacken gesehen haben. Ungespielt, aber plötzlich ehrfürchtig bestaunt. 😂
Ähnliches habe ich schon so oft erlebt und auch in ganz unterschiedlichen Branchen.

Vielleicht einfach mal unauffällig ein Set "billige", aber durchaus wirklich auch gut klingende Tonerider Apex classic, in so eine amerikanische Dingsbums Custom Shop Strat klöppeln und dann einfach mal 10 oder 20 Leute spielen lassen?

Das könnte sehr unterhaltsam werden. :cool:
 
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  • #178
Wurde vor X Seiten bereits geklärt.
Das dachte ich auch, aber die Ansichten über "Boutique" gehen ja doch durcheinander, wenn die Häusels oder Kloppmänner plötzlich kein "Boutique" mehr sein sollen...
 
  • #179
...hab da so ne Offset Tele mit Zwier Hals. Die hat am Steg Pickup n sowas von fettes, brutzelndes Grinsen bei Zerre, mit diesem sehnigen straffen räumlichen Rollen in den Tiefmitten und göttlicher Saitentrennung...geiler geht kaum!
Der Pickup: Fleor Klingenpickup...als ich ihn gekauft habe war er mit 34.- noch richtig teuer😉
 
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  • #180
Der Pickup: Fleor Klingenpickup...
Das aber ist doch ein Fabrik-Pickup, sozusagen "Massenware", oder nicht?

Ich dachte, "Boutique" bei Pickups sei (nachdem, was vor x Saiten besprochen wurde) sozusagen Einzelanfertigung (auf Kundenwunsch), Spezial-Anfertigung nach Kundenvorgaben, Kleinserien nach Manufaktur-Art gefertigt, oder derartiges...? Oder auch, Pickups bzw. deren Gehäuse in (nach Kundenwünschen) schönen Farben oder Formen, nicht immer nur Chrome oder schwarz oder Seife und in Blockform...?

Und "Boutique-Gitarren" seien quasi vom Gitarrenbauer nach handwerklicher Art gefertigte Gitarren, evtl. nach Kundenwünschen individuell entworfen oder - basierend auf einem Grundmodel - individuell angepasst. Mit Holzmaserung, Intarsien oder Farbgebung, Mensur, etc., ..., nach Kundenwunsch...?

Über die Qualität sagt das erstmal nichts weiter aus.
Zumal ja die Schönheit des "Sounds" eines Pickups oder einer Gitarre im Ohr des Spielers liegt, also subjektiv ist.
Die einen mögen die von dir angesprochene Saitentrennung, andern mag vielleicht ein "Klumpsound" sehr viel besser gefallen...?

Objektiv zu beurteilen wären etwa Brumm- und Rauschfreiheit (Pickup und/oder Elektrik), Stimmstabilität, Bundreinheit oder Bundabrichtung, Makellosigkeit des Lacks und Finishs, oder ähnliches.

Grüße
 
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