Chinesische Akkordeons - alles Ramsch?

von olaf_berlin, 11.09.06.

  1. olaf_berlin

    olaf_berlin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.06
    Zuletzt hier:
    7.11.16
    Beiträge:
    477
    Ort:
    Neukölln, Berlin, Germany
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    866
    Erstellt: 11.09.06   #1
    Hallo ihr Lieben,

    ich bin auf der Suche nach einem neuen Akkordeon. Leider sind mir 1000 EUR wirklich zu viel - und so viel muss ich z.B. bei Weltmeister oder Hohner schon anlegen, wenn es nicht nur 48 Bässe sein sollen.
    Und so bin ich bei ebay auf verschiedene chinesische Akkordeons gestoßen. Jetzt habe ich mich ein bisschen umgesehen: Vielfach wird über chinesische Akkordeons gemeckert - zu Recht? Wer von euch hat denn wirklich schon mal eines gespielt/gehört?
    Es gibt viele verschiedene Marken (Baile, Parrot, Golden Cup, Serenelli, Aidi, Pearl River, Steiner, ...) - das ist schon z.T. recht unübersichtlich. Aber bei so großem Angebot kann doch nicht alles Ramsch sein, oder?
    Was ich verzweifelt suche, ist eine Übersicht, die den Markennamen ihre Hersteller mit Internetadresse zuordnet. Kann jemand von euch helfen??
    Hohner lässt einige Akkordeons in China fertigen - weiß jemand von euch, bei welchem Hersteller? Gelegentlich wird bei ebay oder anderswo nämlich behauptet, dass Akkordeons vom gleichen Hersteller angeboten werden - allerdings wird dessen Name nie verraten...

    Liebe Grüße
    Olaf aus Berlin
     
  2. Scheufele

    Scheufele Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.05
    Zuletzt hier:
    26.05.14
    Beiträge:
    307
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    12
    Kekse:
    464
    Erstellt: 11.09.06   #2
    Hallo Olaf,
    eine recht gute Herstellerübersicht findest Du hier:
    Accordion Links: Manufacturers and Shops

    Ich kann Dir nur abraten von neuen Billiggeräten aus Fernost und anderswo. Ich habe selber als Wiedereinsteiger ein halbes Jahr ein Walther gespielt...Die Hölle!! Bestimmte Sachen funktionieren einfach nicht, basta! Triller, Bellow-shake, usw.., No way! Kommt natürlich auch drauf an was Du machen möchtest.

    Und leider ist Hohner nicht mehr Hohner. Die Billiggeräte werden in China gebastelt. Und die teuren Morinos in Italien meines Wissens bei Excelsior. Dann such Dir lieber eine gebrauchtes Markengerät generalüberholt. Weltmeister, die alten Hohner, die Italiener sind gut und machen Spaß. Und als Tip - gehe zu einem Instrumentenbauer. Die wissen i.d.R welcher Hersteller, wo fertigen lässt.

    Gruß
     
  3. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.06
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    589
    Zustimmungen:
    108
    Kekse:
    571
    Erstellt: 12.09.06   #3
    Huhu! Könntest Du mich aufklären, was das ist? Weiß ich bestimmt, allerdings sicherlich unter diesen Namen.

    Ja, ein Instrument, daß nicht schön klingt, ist nix wert. Ich hatte mal eine billige Gitarre, die sich während des Spiels immer wieder verstimmt hat. Es war ein Graus.

    Bitte lege Dir dann ein gutes gebrauchtes Instrument zu.

    Das ein 48 zig bässiges Akk. 1000 Euro kostet halte ich für falsch. Ich habe mir ein 72 ziger zugelegt neben meinem 120 zig bässigen und es hat keine 1000 Euro gekostet. Es ist allerdings ein Hohner und ich bin damit sehr zufrieden. Aber es gibt sicherlich bessere, wie mein Vorgänger schon meinte und auch sehr gute Gebrauchte. Daran hast Du wenigsten Freude.

    Wie ist es mit einem Leihinstrument? Willst Du Unterricht nehmen? Dann gibt es doch auch oft Leihinstrumente...

    LG D.
     
  4. olaf_berlin

    olaf_berlin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.06
    Zuletzt hier:
    7.11.16
    Beiträge:
    477
    Ort:
    Neukölln, Berlin, Germany
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    866
    Erstellt: 13.11.06   #4
    Hallo,

    so - jetzt habe ich mal ein südkoreanisches Akkordeon ausprobiert - bei einem ebay-Händler (72 Bässe, ca. 380 EUR, keine Markenbezeichnung).
    Das Akkordeon war ordentlich gestimmt und wunderschön anzuschauen (grün!). Der Tastenhub war gering, insgesamt machte es äußerlich einen guten Eindruck.
    Beim Spielen gab es allerdings Probleme: Nach dem Loslassen der Tasten klangen die Töne noch einen Moment nach - sie hörten nicht sofort auf. Außerdem "schnarrten" manche Töne.
    Der Händler bot mir an, das Instrument noch einmal in seiner Meisterwerkstatt durchschauen zu lassen. Das Ergebnis teilte er mir per E-Mail mit: Das Schnarren sei fabrikationsbedingt, auch in Asien produzierte Hohner-Akkordeons hätten dieses Problem. Es kann durch eine Reparatur nicht beseitigt werden.
    Jetzt möchte ich das Akkordeon eigentlich nicht zurück haben - denn immerhin hat es ja auch gut 750 DM gekostet (T'schuldigung! Ich rechne immer noch mit DM!)...

    Liebe Grüße
    Olaf aus Berlin
     
  5. ZAUBERBAER

    ZAUBERBAER Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.04.06
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    188
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    31
    Erstellt: 13.11.06   #5
    Die bekannteste Art des Bellowshake ist wenn du in deiner Melodiehand quasi einen Ton konstant gedrückst hältst und den Balg durch "schnelles" Vor- und Rückbewegen saubere abgegrenzte Töne, ähnlich dem staccato erzeugst.

    Grüßle
    baer
     
  6. Melodica-Bassist

    Melodica-Bassist Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.11.06
    Zuletzt hier:
    27.11.06
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.11.06   #6
    Sorry, war schon beantwortet.

    M-B
     
  7. TBjole

    TBjole Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.05.08
    Zuletzt hier:
    20.06.12
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Trossingen
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    32
    Erstellt: 07.05.08   #7
    Zitat:
    Und leider ist Hohner nicht mehr Hohner. Die Billiggeräte werden in China gebastelt. Und die teuren Morinos in Italien meines Wissens bei Excelsior. Dann such Dir lieber eine gebrauchtes Markengerät generalüberholt. Weltmeister, die alten Hohner, die Italiener sind gut und machen Spaß. Und als Tip - gehe zu einem Instrumentenbauer.


    Des stimmt das einige Akkordeons in China hergestellt werden,hauptsächlich Amica und die Diatonischen,aber alle Instrumente werden in Trossingen wo von Hohner sind nochmals Endkontrolliert,so das die eigentliche Qualität erhalten bleibt,allerdings ist es auch ein problem das alle Superinstrumente für 500 € haben wollen,was die Morinos angeht da werden nur die Gehäuse in Italien gebaut,der Rest wie Diskantverkleidungen,die Stimmplatten ventilieren,einwachsen,Stimmen unsw.wird alles in Trossingen gemacht.
    Zum Unterschied kostet ne Morino ab 5000€ bis 10.000 € mit Winkelbass.Wenn man perfekte Instrumente will wie ne Gola wo komplette Hangearbeitet sind is man mit 20.000€ aufwärts dabei und hat seine Qualität.
    Zu den Italienischen Modellen wie Dallape oder Guerrini die sind auch nicht mehr was se mal waren,alle wo sich solche Instrumente heute neu kaufen bedauern es meistens .Und diese sind mit ca 7.500 € zu haben.Wenn du n gutes Instrument haben willst kann ich dir ne gebrauchte Morino empfehlen die fangen schon ab 1000€ teilweise an.Mir gefallen z.b die Hohner Imperator Modelle wo heute zutage noch sehr guten Zustand haben,und ca.1500€ kosten.Zu den in China hergestellten Modellen muss man sagen,das eigentlich die meisten nach guten Firmen gebaut werden,und dort hergestellt werden,wobei ein Monatslohn dort 200 € beträgt im gegensatzt zu hier in Deutschland.Aber des problem haben net nur die hießigen Musikinstrumente sondern die ganze Wirtschaft.
    Ein trost bleibt ,zumindest hat die Hohner wieder angefangen hier zu produzieren,und sind n paar schöne Modelle dabei.
     
  8. waldgyst

    waldgyst HCA Knopfakkordeon HCA

    Im Board seit:
    29.06.07
    Zuletzt hier:
    7.01.16
    Beiträge:
    1.197
    Ort:
    Südostniedersachsen
    Zustimmungen:
    109
    Kekse:
    3.662
    Erstellt: 07.05.08   #8
  9. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.03.08
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.983
    Ort:
    Klingenthal
    Zustimmungen:
    385
    Kekse:
    5.775
    Erstellt: 07.05.08   #9
    Zum Lernen für die Kinder mögen sie vielleicht brauchbar sein. Aber je mehr man aus dem Instrument herausholen will, umso mehr muß man wohl erst mal in eines investieren...

    Es gibt nur eine Lösung: Ausprobieren!
     
  10. Balgseele

    Balgseele Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.11.06
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    989
    Ort:
    Bayern
    Zustimmungen:
    407
    Kekse:
    7.952
    Erstellt: 07.05.08   #10
    eine quetsche made in china ist, ab Fabrik, ideal um dem verbreiteten Klischee des Akkordoens in allen Schattierungen gerecht zu werden. :mad: Wer ein "Musik"-instrument mit duftem sound und hoher Spielfähigkeit sucht wird wo anders suchen und mehr bezahlen müssen. :D

    was ich für möglich halte ist, das ein versierter Handzuginstrumentenmacher ein chinesisches Akkordeon einigermasen herrichtet, also neu stimmt, abdichtet, mechanisch einstellt etc. - kostet dann aber halt auch. :o

    mfg Balgseele
     
  11. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.03.08
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.983
    Ort:
    Klingenthal
    Zustimmungen:
    385
    Kekse:
    5.775
    Erstellt: 07.05.08   #11
    Bevor man an einem chinesischen Ding rumwerkeln läßt, sollte man sich lieber ein gutes altes gebrauchtes vom Auktionshaus holen, wenn man eh vorhat, da alles mögliche ändern zu lassen...
     
  12. Balgseele

    Balgseele Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.11.06
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    989
    Ort:
    Bayern
    Zustimmungen:
    407
    Kekse:
    7.952
    Erstellt: 07.05.08   #12

    .. um Gotte Willen!! :eek: das sollte KEINE Anregung sein das so zu tun, wollte nur einräumen das man evtl. auf chinesische Instrumente trifft die einigermasen hergerichtet worden sind. mfg Balgseele

    .. alleine der Ausdruck "produzieren" ist IMHO für Musikinstrumenten schon ein zweifelhaftes, grausiges Vokabular.
    Musikinstrumente werden mindestens "hergestellt" oder besser "gebaut".
    Produziert werden Industriegüter wie Keyboards, Verstärker, Blöckfloten für 19,90, Notenständer und CHINESISCHE AKKORDEONS.
    Der Bau eines hochwertigen Akkordeons (wie jedes Instrument) ist ein Kunsthandwerk.
    Für mich heisst Kunsthandwerk der Arbeitende ist fähig das Ergebniss seiner Arbeit selbst sofort zu beurteilen und mit dieser Fähigkeit und seiner Erfahrung optimiert er den jeweiligen Arbeitsgang bis eine INNERE ZUFRIEDENHEIT am GESCHAFFENEN eintritt.
    Nur diese Arbeitsweise führt zu Instrumenten hoher Qualitiät.

    Ich kenne einen Gitarristen der hat 6 Jahre, nach Warteliste, auf eine handgearbeitete Konzertgitarre gewartet.
    (fragt bitte nicht nach dem Preis :) )


    um auf die Kernfrage zurückzukommen:
    man KANN mit so einer chinesischen Reispresse schon spielen WENN man damit zufrieden ist.
    Das ist allein das was zählt.
    Könnte man testen und z.B. R. Galliano mit so was spielen lassen.
    Hihi, wäre vermutlich "verkaufsfördernd".



    Balgseele
     
  13. olaf_berlin

    olaf_berlin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.06
    Zuletzt hier:
    7.11.16
    Beiträge:
    477
    Ort:
    Neukölln, Berlin, Germany
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    866
    Erstellt: 08.05.08   #13
    Hallo Ihr Lieben,

    bisher konnte ich mich noch nicht zu einem Neukauf entscheiden - so gebe ich mich momentan noch mit meiner alten ungestimmten Weltmeister zufrieden...
    Scheufele und waldgyst sprechen hier aus eigener Erfahrung - wie sieht es mit Euch anderen aus? Habt Ihr wirklich schon mal ein chinesisches Instrument gehört/gespielt?
    Der Hersteller der Marke "Golden Cup" ( www.chinagoldencup.com ) war ja auch wieder auf der Frankfurter Musikmesse - ist jemandem der Stand aufgefallen?

    Liebe Grüße
    Olaf aus Berlin
     
  14. Reija

    Reija Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.03.08
    Zuletzt hier:
    13.02.15
    Beiträge:
    453
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    140
    Erstellt: 08.05.08   #14
    Wie Scheufele kann ich auch von einem Walther Akkordeon abraten.

    Der Preis ist zwar verlockend, aber nach ca. zwei Wochen machten die Bässe schlapp und verstimmt konnte man das auch nicht mehr nennen.

    Am günstigsten und besten kommst du mit folgender Lösung weg:

    Ein Gebrauchtkauf eines Markenakkordeons...aber am besten nicht "blind" kaufen, das setze ich voraus.

    LG Reija
     
  15. TBjole

    TBjole Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.05.08
    Zuletzt hier:
    20.06.12
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Trossingen
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    32
    Erstellt: 08.05.08   #15
    .. alleine der Ausdruck "produzieren" ist IMHO für Musikinstrumenten schon ein zweifelhaftes, grausiges Vokabular.
    Musikinstrumente werden mindestens "hergestellt" oder besser "gebaut".

    Um ehrlich zu sein geht es heute aber nicht mehr um ein Bauen,oder Herstellen,was die Geschäftsführer bzw.Aktionäre der Firma Hohner herrvorragend unter Beweis gestellt haben,indem sie den damaligen Geschäftsführer DaSilva abgesetzt haben, und den Dr.Bräuning wieder eingesetzt haben.Da der jüngere Da Silva sich für die Arbeiter und neue Ideen und praktiken eingesetzt hat,und umgesetzt hat,wurde er an der nächten Sitzung abgesetzt.Also geht es heute um Produktion und und nicht ums bauen,oder Herstellen.Oder wie kommt es das Hohner heute noch mit 200 Mitarbeitern produziert oder baut oder herstellt.Die Thematiken sind allen bekannt,und des geht nicht nur der Fa.Hohner so,auch wenn se ihr ganzes Herzblut in die Instrumente reinbringt,was heute zählt sind Zahlen,vom Nachwuchs gar nicht zu sprechen.
    Mal ne frage was hälst du von den Modellen.
     

    Anhänge:

  16. Didilu

    Didilu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.05.08
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    377
    Ort:
    Wriezen
    Zustimmungen:
    134
    Kekse:
    2.587
    Erstellt: 08.05.08   #16
    Hallo Olaf,
    ich habe ein GEDO Knopfakkordeon B - Griff zweichörig mit 72 Bässe und binn damit durchaus zufrieden. Ich hatte erst ein 96 Bass Modell, das war mir mit 10 Kg zu schwer (Rückenprobleme). Die Firma GEDO hat mir das ohne Probleme wieder getauscht und den Differenzbetrag erstattet. Der Kontakt zu der Firma, die diese Akkordeons importiert und mit Ihrem Namen versieht war sehr nett und unkompliziert. Ich habe erst im letzten Oktober angefangen Knopfgriffakkordeon nach Gehör zu spielen und wollte nicht Unsummen für ein Markengerät ausgeben. Inzwischen ist noch eine generalüberholte kleine Hohner Amati IIIM dazugekommen, die wie ich anfang der 50er gebaut wurde. Die Generalüberholung der kleinen hat schon soviel gekostet wie die neue GEDO. Ich schicke Dir per E-Mail mal zwei Klangbeispiele wovon das in A-Dur mit der Hohner und das in G-Dur mit der GEDO gespielt ist.
    Gruß, Didilu
     
  17. Reija

    Reija Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.03.08
    Zuletzt hier:
    13.02.15
    Beiträge:
    453
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    140
    Erstellt: 09.05.08   #17
    1. Eine Morino käme für mich neu nicht in Frage. Höchstens ein altes Schätzchen...da weiß man was man hat.

    2. Über die Fun-Serie habe ich jetzt einiges positives gehört. Für Design-Individualisten wie mich wäre es sicher reizvoll.

    3. und 4. Knopfakkordeon spiele ich nicht und deshalb kann ich dazu nichts sagen.

    5. Und jetzt sind die anderen mit ihrer Meinung gefragt.

    6. Ich rede zu viel...:D

    7. Ich bin weg.

    8. LG Reija
     
  18. tastenfux

    tastenfux Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.05.08
    Zuletzt hier:
    26.11.16
    Beiträge:
    178
    Ort:
    Höchstadt
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    111
    Erstellt: 09.05.08   #18
    Hallo, man kann natürlich industriell ein Akkordeon billig bauen,das super klingt. Bei einem internationalen Vergleich von Geigen mit Stradivaris, Amatis und sonstigen Mesitergeigen bis 3 MIo € gewann eine Yamaha aus Plastik! Was mich an einem Akkordeon u.a. fasziniert ist die Handwerkskunst. Ich würde dehalb lieber in ebay eine alte Scandalli oder Borsini kaufen und sie herrichten. Dann kommt man auch auf 1200 € aber das Teil hat Seele.Vieles kann man selber machen. Kalikostreifen auswechseln z.B.kosten an Material ca 20 € ( beim Service 300 €). Ich habe eine alte Scandalli gekeuft. Die Stimmung war nach 50 Jahren noch OK und die äußerlichen Macken kann ich gefahrlos selber ausmerzen. Der Klang ist super und die Qualität überragend. (die neuen kommen da nicht mehr mit)

    Viel Spass
    tastenfux
     
  19. theokatze

    theokatze Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.10.07
    Zuletzt hier:
    9.01.14
    Beiträge:
    3
    Ort:
    72336 Balingen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.05.08   #19
    Hallo Olaf,
    ich besitze ein chinesisches Akkordeon Marke Golden Cup und bin zufrieden mit dem Instrument.
    Der Akkordeonreparateur HOHNER -Rentner, in Trossingen meinte es wäre einwandfrei gebaut und verarbeitet. Der einzige Unterschied ist, dass auf den Stimmzungen Lederplättchen statt Kunststoff sind.
    Wenn nun mal ein Ton nicht mehr richtig tut, wechselt man nur das Lederplättchen aus. Eine Sache von zwei Minuten. Mein Akkordeon hat 37 Tasten, 80 Bässe, fünf Register (7 Schalter) und zwei Bassregister.
    Farbe: violett. Gewicht: 13kg. Gurte mit Rückenquerriemen.
     
  20. Ippenstein

    Ippenstein Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.03.08
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    3.983
    Ort:
    Klingenthal
    Zustimmungen:
    385
    Kekse:
    5.775
    Erstellt: 19.05.08   #20
    Warum wiegen die kleinen Dinger eigentlich so viel? Mein Akkordeon 4/5 Chöre, 120 Baß aus den 50er Jahren, gänzlich aus Holz, wiegt 9,5 kg.
     
Die Seite wird geladen...

mapping