Irgendwie stimmt das schon, 'ne Jazzmaster macht es einem nicht so leicht, auf ihr zu spielen. Das finde ich auch so faszinierend, gerade heute, wo man schon für wenig geld quasi perfekte Instrumente mit bequemster Saitenlage und top Verarbeitung bekommt.
Hier muss man immer auch ein wenig kämpfen

, das hat Charakter. Außerdem finde ich, ist die Jazzmaster eine der vielseitigsten Gitarren, was die Klangvariationen betrifft.
Ich hab's bei meiner noch auf die Spitze getrieben - für mich zumindestens.
Habe seit Freitag einen Satz 13er drauf. Wow, alle Achtung, was das noch mal für den Sound bringt.
Ganzton-bendings kann man jetzt wohl vergessen. Das ist aber nicht schlimm, das kommt eh meinem Vorsatz entgegen, mal etwas weniger die "traditionellen" Techniken zu spielen. Nicht, dass ich die schlecht finde, aber ich möchte mich im Moment auch alternativ ausdrücken können.
Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, dass Fender den Einsatz von stärkeren Saiten auf der Jazzmaster empfiehlt. Kann mir vorstellen, dass das Ding damals auch dafür gedacht war, denn bei mir klingelt nix mehr aus Richtung Bridge.
Überhaupt empfehle ich übrigens d'Addario Halfrounds, die spiele ich mittlerweilen auf allen Gitarren, bei den anderen normalerweise 11er.
Halfrounds sind eine geniale Sache, finde ich. Ersteinmal lassen sie sich sehr schön bespielen, fast wie flatwounds - ohne dass man dabei das Problem hat, dass sie wenig brilliant sind. Eine für mich ideale Mischung aus warmen Ton und trotzdem genügend Brillianz.
Vor 3 Jahren das erste mal gespielt und nie wieder was anderes genommen.
Einen schönen Wochenanfang euch

Frank