Der Fender Telecaster-User-Thread

Deine Gitarre ist mit einem Vintage Truss Rod ausgerüstet, bei dem der Truss Rod - Halsstab - vom Halsfuß aus eingestellt wird.

Finde die für Dich passenden Saiten. Mache für die Saiten ein Dir passendes Setup der Gitarre, oder lass das machen. Fertig. Einmal einstellen reicht eigentlich.

Wenn es irgendwann nicht mehr passt - z.B. klimatische Änderung, Bünde abgespielt, Holz getrocknet - kannst Du nachstellen. Aber ich stelle nicht einmal beim Wechsel der Jahreszeit nach.

Suche mal bei Guugel nach Fender Vintage Truss Rod ...

Schau Dir auch das Filmchen an ...


View: https://youtu.be/WY8oB6CJaFc?si=xsN3iPP024uzGC_n
 
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Be meiner Vintera II Nocaster sind die Saitenreiter weit nach unten gestellt. Dadurch sind Palmmutes durch die Ashtray Bridge etwas erschwert zu spielen. Daher dachte ich, dass die Gotoh Bridge das Problem beheben kann.
nimm lieber sowas
falls es auf deine VinteraII passt, damit gehen Palmmutes wesentlich besser, lässt sich auch sehr viel feiner einstellen. Es gibt gute Weiterentwicklungen, beyond Vintage.
Auch glaube ich nicht, dass ein Shim nötig ist, wenn die Gitarre gut eingestellt ist. Eine Vintera II sollte man ohne solche Tricks einstellen können.
 
Wie oft stellt ihr den Halstab an der Gitarre ein ?
im Prinzip nur einmal, wenn man die Saitenstärke gefunden hat, die einem zusagt. Ich zB wechsle hin und wieder von 09 auf 10, oder zurück, muss den Halsstab nicht bemühen. Manche Gitarren mögen da empfindlicher sein. Jedenfalls, wenn ich sehe, dass es nötig ist, mach ich das, bewegt sich aber eher im Makrobereich, wenn man den Hals grundsätzlich gut eingestellt hat.
Im Laden meinte ein Mitarbeiter, er hat den Halsstab noch nie angerührt , auch nach Jahrzehnten nicht.
Grobmotoriker, oder Blueser :LOL:
 
Also ein Thema, daß man eher vernachlässigen kann. Ich habe beim Neukauf der Gitarre von 10 auf 09 gewechselt. Daß hat alles Session gemacht. Dann wird der den Halsstab wohl auch justiert haben. Mit 09 komme ich sehr gut klar. Denke das werde ich nicht mehr wechseln...
 
Wie oft stellt ihr den Halstab an der Gitarre ein ?
Initial, wenn ich mein Setup der Gitarre mache.
Danach nur, wenn sich die Halskrümmung dem gegenüber verändert hat ;)
Das könnte durch Wechsel der Saitenstärke passieren (klar), potentiell durch andere Umweltbedingungen.
Bei meinen Gitarren war das nie nötig, beim Wechsel der Saiten bei gleichen Stärken aber anderer Marke auch nie...
 
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Also ein Thema, daß man eher vernachlässigen kann.
Nein, so meinte ich das nicht. Manchmal sind Gitarren aus dem Laden gut bis perfekt eingestellt. Meine persönliche Erfahrung ist, ich muss, bzw will, dass die Gitarre auf meine Bedürfnisse passt, dazu zählt eben sehr oft, dass ich den Halsstab nachstellen muss.
 
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Das kommt auf die Umwelteinflüsse an. Und ob du andere Saitenstärken aufziehst. Ob das mal nachjustiert werden muss, hängt von der jeweiligen Gitarre ab.

Aber da die Halswölbung mit in die Saitenlage einspielt, hängt es von einer guten Bundabrichtung ab, wie gerade er eingestellt werden kann.

Du musst ihn nicht abschrauben, denn es gibt einen TrussRod Crank. Suche den mal. 😉
 
Sieht man denn mit dem bloßen Auge, daß sich die Halskrümmung verändert hat ? Ich kann mir das irgendwie garnicht vorstellen. Das kann sich doch nur im Millimeter Bereich abspielen.
Der Hals meiner Tele ist aus roasted Ash. Das ist doch recht hartes Holz. Durch den roasted Prozess, dürfte auch so gut wie keine Feuchtigkeit mehr im Holz sein. Wie soll da was verbiegen ?
 
Sieht man denn mit dem bloßen Auge, daß sich die Halskrümmung verändert hat ? Ich kann mir das irgendwie garnicht vorstellen. Das kann sich doch nur im Millimeter Bereich abspielen.
Nicht ausschließlich sehen, eher auch haptisch erleben. Ich drücke als schnellen Check mit der linken Hand z.B. die G-Saite im ersten Bund nieder, mit dem kleinen Finger der rechten Hand im 19. Bund und mit dem Daumen der rechten Hand tippe ich die Saite in der Mitte dazwischen kurz mehrmals auf den entspr. Bund herunter. Mit etwas Erfahrung lässt sich der relevante Abstand dort so ganz gut einschätzen. Ziel sind hier für mich~0.2mm, je nach Gitarre aber auch weniger oder seltener leicht mehr.
Der Abstand alleine ist aber rein numerisch nicht zielführend, beim Setup merkt man, ob das leichte Schnarrverhalten (bei niedriger Saitenlage und hartem Anschlag) über die Länge des Griffbretts gleichmäßig ist, oder eben durchgängig fast gar nicht auftritt.
 
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Wenn es mal um nackte Zahlen gehen darf, um einen Vergleich zu haben:
Bei mir beträgt die Halskrümmung am 8. Bund 0.06“/0.15mm mit einer Saitenlage von 1.8mm/1.5mm E/‘e am 12. Bund.
Allerdings spiele ich keine dünnen Saiten, sondern 11-50er.

Ich denke, wir spielen die gleichen Hälse: C Profil, Vintage frets und 7.25“ Radius(?).
 
Ich habe C Large Profil, Narrow Tall frets und 9,5" Radius.

Das schnarren tritt eigentlich nur an der tiefen E Saite auf, wenn ich nicht kräftig und sauber drücke.
 
Wenn du den Crank hast, brauchst du den Hals nicht mehr abschrauben. Ich hab meinen ganz billig online bestellt. 😁

Vorausgesetzt, die Sattelkerben sind ausreichend tief und auf die derzeitige Saitenstärke gekerbt, setze am ersten Bund einen Kapo und drücke die Saite am 17. Bund. Der Spalt, der dann über dem 8. Bund noch zu sehen ist, sollte kauuuuuum zu sehen sein. Das kann man ohne Fühlerlehre nicht korrekt messen, aber das geht rein nach Gefühl natürlich auch. Die Saitenlage stellt man am Steg ein.

0.25mm Halskrümmung ist so das, was immer geht, aber das hängt von der Gitarre ab und auch, was dir gefällt. Es gibt Leute, die lieber auf 0.30mm einstellen. Mir gefällt es möglichst gerade am besten. Wie gesagt: es steht und fällt mit sauber abgerichteten Bünden und einem Hals ohne Twist. 🙂

Teile deine Werte dann doch gerne einfach mal mit.
 
Ich habe beim Neukauf der Gitarre von 10 auf 09 gewechselt. Daß hat alles Session gemacht.

Dann hatte die Session-Crew vorher auf 10er gewechselt denn Auslieferungszustand ist 09.

Der Hals meiner Tele ist aus roasted Ash

Wohl eher roasted maple.

Durch den roasted Prozess, dürfte auch so gut wie keine Feuchtigkeit mehr im Holz sein.

Das Holz wird nach dem "rösten" ähnlich wie andere kammergetrocknete Hölzer auf eine Restfeuchte von etwa 6 - 7% eingestellt.

Roasted maple reagiert lediglich langsamer auf Luftfeuchtigkeitsschwankungen, aber es reagiert.

*
 
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Ich zitiere mich mal (und den Tom Anderson) selbst :) ... (ihr müsst das Zitat aufklappen, um auch das Zitat im Zitat zu sehen ...)

An anderer Stelle der Forenwelt kam heute die Frage auf, warum roasted Maple nicht schwächer ist.

Da ja Tom viel mit Caramel und Schoko arbeitet, habe ich ihn zum Thema angeschrieben. Und schon ging mir eine Glühlampe auf ... denn das Holz ist nach der Behandlung nicht trockener (spröde, weniger biegsam) als vorher. Es bekommt nämlich entsprechend Feuchtigkeit wieder zugefügt (welche es deutlich langsamer aufnimmt als vorher) und hat dann die typischen 4 -7 % ... also wie alle anderen Hölzer auch.

Es ist dann anders zusammengesetzt, aber nicht trockener ...

hi martin,
the thermal process that has been street named "roasting", is done to wood that has already been kiln dried to the 6-8% that is industry standard.
during the process, the wood is heated to about 100C, then virtually all the moisture is extracted from the wood. then the wood is heated further until it reaches 185C. at this temp the sugars in the wood change and are gone along with other elements in the wood. the wood is then rehydrated back to it's 4-7% moisture content.

because the cell structure of the wood is changed, it takes more time taking on, or losing moisture, making it more stable in varying weather conditions.

it is a very precise and controlled process, not just putting wood in an oven and drying it out. wood can be destroyed if it is not handled correctly. not all species react well to it.

i hope that helps.
tom

Tom Anderson
Tom Anderson Guitarworks

Gruß
Martin
 
@Bassturmator : woher weißt du, daß der Auslieferungszustand 09 war ? Session bezieht die Gitarren direkt von Fender. Also gehe ich davon aus, daß der Auslieferungszustand 10 war und für mich auf 09 gewechselt wurde. Die Gitarre wurde auch als neu angeboten / gekauft. Sie war nicht Differenz besteuert, sprich gebraucht bzw. in anderen Händen. Auch bei der Registration gab es da keine Probleme. Das kann ja eigentlich auch nur der Erstbesitzer machen.
Ja, der Hals ist roasted maple, der Body roasted ash.
 
Auslieferungszustand 09
Ja, woher weiß er das wohl? Ganz einfach, weil es auf der Fender Homepage bei nahezu allen Gitarren / Modellen so angegeben ist:

Strings: Fender® USA 250L Nickel Plated Steel (.009-.042 Gauges), PN 0730250403

Bei den American Vintage Modellen sind es allerdings laut Angabe von Fender tatsächlich:
Strings: Fender® USA 250R Nickel Plated Steel (.010-.046 Gauges), PN 0730250406 😮
 
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Das ist aber alles recht unwichtig, einfach die Gitarre mit den bevorzugten Saiten einstellen ;)
 
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Da hast du recht. Allerdings ging es darum gerade nicht ;)
 
einfach die Gitarre mit den bevorzugten Saiten einstellen

Die sind ja jetzt schon drauf :) ... & ... dies ja sogar im Rahmen des "Übergabe-Setup".

Ich habe beim Neukauf der Gitarre von 10 auf 09 gewechselt.
Dann wird der den Halsstab wohl auch justiert haben.

ICH halten den Unterschied der Saiten für so gering, das ich da ohne Notwendigkeit niemals an den Halsstab rangehen würde. Wenn die Gitarre bei Session auf der Werkbank lag, werden sie zumindest einen Blick drauf geworfen und nicht nur "stumpf" die Saiten gewechselt haben.

Das schnarren tritt eigentlich nur an der tiefen E Saite auf, wenn ich nicht kräftig und sauber drücke.

In welchem Bund drückst du? Und ich nehmen an du sprichst von "unverstärkt". Ein wenig "scheppern" ist bei allen meinen Tele/Strat dabei - besonders, wenn ich unsauber greife - solange dadurch nicht der Ton abstirbt und trotzdem sauber aus dem Amp kommt, mache ich genau nichts!

P.S. Man muss gar nicht so fest drücken wie man meint, allerdings halt sauber :) ... Zieht sich das Schnarren der tiefen E-Saite über die ganze Länge des Halses hin, würde ich erst mal den Reiter der E-Saite an der Brücke nur ein Stück hoch drehen.

Aber bitte vorher erst mal genau beschreiben, was da jetzt - und wie viel genau - und auch gut gegriffen - da schnarrt ...

Gruß
Martin

P.S. Ja, Fender hat teilweise unterschiedliche Saitenstärken auf den Gitarren. Bei meinem letzten Test der Mexico Strat musste ich von 9 auf 10 wechseln, um mich damit wohl zu fühlen. Meine Custom Shop kamen durch die Bank mit 10er - die ich auch wechseln musste, weil ich 10-52 spiele :) ...
 

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