Das einzige mögliche "Problem":
ich kann das Vivo (noch) nicht bei der Probe testen, bei der RockCoverband hab ich zwei Gitarristen zu beackern... In der Vergangenheit hatte ich getestet:
- das Roland RD64 (klasse 61-er Tastatur, zwei schöne Piano, ein ordentlicher Wurlisound), aber im Bandkontext nicht so durchsetzungsfähig wie die Bösendorfer- und Steinway Samples vom Nord Stage.
- Ähnlich beim
Yamaha* BK125 (88er Tastatur, schön zu spielen, etwas leichter als bei
Yamaha* in der Vergangenheit üblich), aber schlechter Durchsatz.
- Was funktioniert (auch für die Bühne): das Kurzweil SP5-8 (ja zu leichte Tastatur, wenn auch angeraute tasten, nix für Beethoven sonaten) ; aber schöne Samples, das Rockpiano z.B.)
Mein erstes Kurzweil K1000 (damals 1988 der erste amtliche Sampler für Pianos und Strings).. steht (im Ruhestand) hinterm (noch älteren) Gr. Steinweg Flügel (1906).
Es gab -seltene- Auftritte in den 80er/90er wo ich CP70,
Fender* Rhodes, eine Korgorgel und das K1000 (+ Oberheim Matrix1000) mitgeschleppt habe... und jetzt hab ich das in einem Instrument, für mich immer noch faszinierend.
Generelles zum Thema Sounds: letztlich braucht man an Pianosounds doch nur eine Handvoll der richtig guten: 1-2 Flügel, 1 Upright, 1 CP70, 1-2 Rhodes, 1 Wurli... von mir aus noch ein Hohner und ein RMI für das 70er Prog-Material.
Hier gefällt mir das Nordkonzept mit den vielen guten klaren Samplen und der genialen Konstruktion der direkten Zugriffs- und Editiermöglichkeiten was Effekte, EQ etc angeht.
Beim Dexibel ging beim ersten Antesten von Flügel und Rhodes direkt die Sonne auf. Der direkte Vergleich mit den Nordsamples in gleicher Lautstärke.... wow !
Zu den ganzen technischen Diskussionen: entscheidend ist doch der Augenblick, wo man die Tasten berührt und vertrautes Zeugs spielt und gar nicht mehr aufhören will, weil es einfach nur Bock macht.