Hab den PC4 jetzt auch da stehen. Insgesamt ein positiver erster Eindruck. Fader und Potis sind nicht von der stengsten Sorte, tun aber was sie sollen. Die Buttons sind Gummitaster, das ist natürlich Geschmacksache. Die Tastatur ist leichter und nicht so straff wie die Fatar, war aber schon beim SP6 positiv überascht. Fühlt sich ein wenig wie eine Rhodes Tastatur an, ist definitiv gut spielbar, hat bei Orgelsounds den Auslösepunkt ganz oben und hat keine scharfen Kanten oder sowas. Eine TP40 ist deutlich näher an einem Piano dran, das muss man aber auch nicht brauchen. Das Gewicht ist natürlich ein Wahnsinn, ich kann den auf der Seite mit dem kleinen Finger problemlos heben. Die Wheels sind etwas schwerer als beim Forte, passt auch gut. Insgesamt merkt man dem PC4 aber natürlich an, dass er nicht in der Forte Klasse ist, das Gehäuse ist komplett Plastik und weist hinten bei meinem auch eine nicht ganz schlüssige Kante auf. Externes Netzteil ist eher meh.
Es gibt irrsinnig viele Sounds, vor allem bei Pianos, EPs und Synths viel neues und sehr brauchbares Zeug. Natürlich eher in Richtung Covers, Band und dergleichen und weniger in der experimentellen Richtung. Da werden viele Nerds wieder gähnen, ich finds super, ist natürlich auch Geschmacksache, bzw. eine Frage was man braucht.
Jetzt mach ich mal die Videos, sollten irgendwann im September kommen.
@microbug: die Wurlis basieren glaub ich auf den alten Samples. Man kann sich aber die Purgatory Library rein laden, was ich auch alsbald ausprobieren werde.