Der große Roland Jupiter 80/50 Thread

  • Ersteller defrigge
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Kann der keine Drums, oder wieso kommen die nicht daher? Ansonsten klingt das als "Demo" nicht schlechter, als andere Geräte die man so kennt :) Finde ich cool.
 
Vor allem das Gebläse ist wieder sehr amtlich wie man es von Roland halt kennt.
 
Jungs, setzt euch einfach mal vor beide Geräte. Ich hatte auch so meine Meinung und am Ende kam alles ganz anders. Auf dem Papier und in den Demos kommt es selten so rüber, wie am Gerät selbst. Ich persönlich war geschockt, wie sehr ich meine Meinung nur auf die Eindrücke anderer gestützt habe. :gruebel:

Das ging mir schon öfters so, bevor man heute irgendein Gerät kauft (und sei´s nur eine Küchenmaschine) googelt man, liest Foren, 243 Amazon-Meinungen, Tests etcetcetc und ist dann schon so voreingenommen bei seiner Kaufentscheidung. Das mag oft auch hilfreich sein, aber der persönliche Eindruck ist oft nochmal anderst. Ich hab bei mir sicher Geräte stehen, auf deren "Mängel" ich erst durch InetForen aufmerksam wurden, weil sie entweder völlig banal waren oder schlicht im Alltag keine Rolle spielen. Ich frag mich dann oft, wie das früher ohne Internet, funktionierte, da ging man in den Laden und schaute sich an was es so gibt und nahm mit was gefällt ..Wie konnte man nur so erbärmlich leben? :rolleyes: Sorry ins OT abgedriftet :redface: Ich hatte bis jetzt weder Kronos, noch Jupiter unter den Fingern!
 
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Beides ist wichtig.
Bei so vielen Funktionen und so vielen Klängen ist es kaum möglich ein Gerät UMFASSEND im Geschäft zu testen. Man steppt meisten durch die Klänge, schaut, wie sich das Gerät anfühlt und probiert mal ein paar Kleinigkeiten aus.

Das reicht für einen klanglichen Eindruck und ob man mit der Bedienung generellt klar kommt.
Ein Gerät das bei diesem Test durchfällt ist ohnehin aus der engeren Wahl.
Ich persönlich empfehle dennoch, in Foren zu schauen und sich die Meinung von erfahrerenen Nutzern anzuhören. Nicht jede Kritik ist richtig oder betrifft einen.
Aber bei einem anderen Roland-Modell (ich nenne mal keinen Namen) kann man in Foren nachlesen, dass der Sampler unbrauchbar ist, ein Großteil der Effekte ungenutzt bleibt, weil man sie nicht hintereinander nutzen kann und dass man viele Kopiervorgänge mit Zettel und Stift vornehmen muss.
Erst wenn man das gelesen hat, kann man sich ein fundierteres Urteil bilden.
Mann kann entscheiden, ob die Mängel für einen irrelevant sind, oder wenn es sich um einen wichtigen Baustein handelt, genau den wunden Punkt im Geschäft untersuchen.
Ich persönlich lasse mich bei einem komplexen 3.000€ teuerem Gerät nicht mehr von einem einem ersten Eindruck blenden. Das Gehör wird nach 100 gehörten Klängen müde und man neigt dazu einige Mängel in den Klängen zu verhamlosen, da man das ja mit dem Sampler ausgleichen kann. Blöd nur, wenn der gewünschte Klang dann nicht möglich ist, weil der Sampler keine Klänge laden kann und die Effektsektion die Dinge, die man nicht samplen kann nicht wiedergeben kann.

Meine Meinung zum Jupiter: Einige tolle Klänge, viel Blendwerk und sehr viele Limitierungen die mich schon bei anderen Roland-Instrumenten viele Nerven gekostet haben.
Aber für einige Nutzer hier, ist er vielleicht dennoch genau das richtige Instrument.

---------- Post hinzugefügt um 10:45:57 ---------- Letzter Beitrag war um 10:45:24 ----------

Beides ist wichtig.
Bei so vielen Funktionen und so vielen Klängen ist es kaum möglich ein Gerät UMFASSEND im Geschäft zu testen. Man steppt meisten durch die Klänge, schaut, wie sich das Gerät anfühlt und probiert mal ein paar Kleinigkeiten aus.

Das reicht für einen klanglichen Eindruck und ob man mit der Bedienung generellt klar kommt.
Ein Gerät das bei diesem Test durchfällt ist ohnehin aus der engeren Wahl.
Ich persönlich empfehle dennoch, in Foren zu schauen und sich die Meinung von erfahrerenen Nutzern anzuhören. Nicht jede Kritik ist richtig oder betrifft einen.
Aber bei einem anderen Roland-Modell (ich nenne mal keinen Namen) kann man in Foren nachlesen, dass der Sampler unbrauchbar ist, ein Großteil der Effekte ungenutzt bleibt, weil man sie nicht hintereinander nutzen kann und dass man viele Kopiervorgänge mit Zettel und Stift vornehmen muss.
Erst wenn man das gelesen hat, kann man sich ein fundierteres Urteil bilden.
Mann kann entscheiden, ob die Mängel für einen irrelevant sind, oder wenn es sich um einen wichtigen Baustein handelt, genau den wunden Punkt im Geschäft untersuchen.
Ich persönlich lasse mich bei einem komplexen 3.000€ teuerem Gerät nicht mehr von einem einem ersten Eindruck blenden. Das Gehör wird nach 100 gehörten Klängen müde und man neigt dazu einige Mängel in den Klängen zu verhamlosen, da man das ja mit dem Sampler ausgleichen kann. Blöd nur, wenn der gewünschte Klang dann nicht möglich ist, weil der Sampler keine Klänge laden kann und die Effektsektion die Dinge, die man nicht samplen kann nicht wiedergeben kann.

Meine Meinung zum Jupiter: Einige tolle Klänge, viel Blendwerk und sehr viele Limitierungen die mich schon bei anderen Roland-Instrumenten viele Nerven gekostet haben.
Aber für einige Nutzer hier, ist er vielleicht dennoch genau das richtige Instrument.
 
ich hab den Jupiter mal kurz getestet beim Händler. Interessantes Teil. Die Tasten fand ich gut, den Sound im Ganzen insbesondere den Piano-Sound fand ich erwartungsgemäß hervorragend. Die EPianos fand ich überraschend gut, da mir sonst die Roland-EPs nicht so gut gefallen.

Orgel klang zwar gut, aber bei einem 3000 EUR Gerät, hätten sie meiner Meinung nach wirklich entweder ein Multi-Touch-Display eingebaut oder 9 Fader noch auf das große Gehäuse untergebracht.

Insgesamt fand ich das Gehäuse und die ganzen Knöpfe viel zu bunt und den Aufbau nicht so ganz logisch. Wozu brauche ich Preset-Schleuder-Tasten wie PIANO, ORGAN; GUITAR usw., wenn ich diese nicht von überall nutzen kann? D.h. man muss dann erst ins Hauptmenü und irgendwie auf die erste Spur klicken und dann kann man die Preset-Taster nutzen, hatte ich jedenfalls nicht anders hinbekommen. Auch die meisten anderen Taster wie SPLIT usw. fand ich irgendwie nicht so ganz logisch, aber klar hier könnte man sich sicher mit Handbuch einarbeiten und dann ist das alles gut, vermute ich.

Ach insgesamt nettes Teil, würde ich mir aber wohl eher nicht kaufen. Dann vielleicht lieber einen RD700NX, der kostet weniger und klingt doch genauso (gut) und hat sogar eine sehr gute Hammermechanik und ist ebenso aufs Livespielen ausgerichtet. Wie ich schon oft gesagt habe, wäre es nett von Roland, wenn es den RD700NX auch mit 61er Synthtastatur oder Waterfall für 1600 EUR geben würde..... :cool:

Mir ist schon klar, das jetzt wieder einige Unkenrufe hier schreiben, man soll keine Äpfel mit Birnen vergleichen, aber wenn nun mal die Äpfel auch schon nach Birne schmecken, das aber viel günstiger.... der Juno Di ist meiner Meinung nach auch in Teilen genauso gut wie der Jupi. Das Touchscreen brauche ich nicht in einer Preset-Schleuder.
 
Insgesamt fand ich das Gehäuse und die ganzen Knöpfe viel zu bunt und den Aufbau nicht so ganz logisch. Wozu brauche ich Preset-Schleuder-Tasten wie PIANO, ORGAN; GUITAR usw., wenn ich diese nicht von überall nutzen kann? D.h. man muss dann erst ins Hauptmenü und irgendwie auf die erste Spur klicken und dann kann man die Preset-Taster nutzen, hatte ich jedenfalls nicht anders hinbekommen.

Diese bunten Knöpfe rufen einzelne Patches auf. Der normale Betriebsmodus ist aber die multitimbrale Registration. Da kann ich schon verstehen, dass diese Taster nicht immer und überall funktionieren. And und für sich finde ich aber die Idee nicht schlecht. Wenn man will, kann man relativ schnell für die ganze Tastatur auf bestimmte Sounds zurückgreifen. Diese Taster lassen sich nämlich vorprogrammieren, so dass man sofort seinen Lieblingspatch aus der jeweiligen Kategorie unter den Fingern hat.

Wie ich schon oft gesagt habe, wäre es nett von Roland, wenn es den RD700NX auch mit 61er Synthtastatur oder Waterfall für 1600 EUR geben würde..... :cool:

Der RD700NX hat SN Pianos und E.Pianos. Dazu noch die VK Orgelsimulation. Der Rest ist eine Auswahl an verschiedenen Patches in besserer oder schlechterer Qualität, die sich nur sehr sehr oberflächlich editieren lassen. Das wäre dann schon fast ein Rompler im ursprünglichen Sinne des Wortes. Ich sehe ehrlich gesagt keinen großen Bedarf für solch ein Instrument. Als Stage Piano kommt es durch, aber als ein 61er Tastenmodell und dann noch für 1600 Euro? Dann kann man sich ja gleich einen Yamaha MoX kaufen und hat einen echten Synthesizer. Oder etwas ähnliches...
 
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Seh ich auch so. Wenn ich um 1000€ einen Mox oder M50 bekomm, macht ein 61er RD700 um 1600€ wenig Sinn. Als Ergänzung zu einem 88er Stage Piano vollkommen sinnlos. Als Ergänzung zu einer 88er Workstation minimal. Glaub nicht, dass da der Markt besonders groß wäre.
 
Ich verfolge den Jupiter aus Interesse mal wieder im Rolandclan.....
Erstes Fazit:
- wenig los! (kein Vergleich mit Kronos oder Yamaha-Foren)
- Und die beiden Hauptthreads beschäftigen sich wieder mit Bugs und Limitierungen.
In einem Thread wird die 256-stimmige Polyphonie angezweifelt, da ständig Noten abgeschnitten werden.
im zweiten großen Thread beschwert man sich darüber, dass man Klänge nur mit Zettel und Stift tauschen kann! Es gibt keine Möglichkeit, Klänge oder Klangeinstellungen in das Gerät zu laden, ohne die eigene Arbeit zu verlieren. Und aus diesem Grund wird es für das Gerät auch kaum kaufbares Futter geben. Warum soll eine Firma Arbeit in Soundsets investieren, die der Nutzer nicht hineinladen kann.

Wie gewohnt auch keine Reaktion von Roland auf die offenen Fragen im Forum!

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht. Für mich bleibt der Jupiter trotz einiger toller Klänge ein absoluter Flop, weil man den Nutzern nicht zugehört hat! Insbesondere die beiden Hauptkritikpunkte des Fantoms wurden noch verschlimmert! (Effekte + Austauschbarkeit von Klängen).

Hasta la Vista, Baby! :)
 
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Ihr kapiert das nicht! Das Filesystem ist voll Retro!! :D
 
You made my Day! :rofl:
 
Mal wieder den Jupiter 80 Thred aufwecken:

Seit kurzem gibt es ein Firmware-Update (V 1.10) für den Jupi wo offenbar Roland auf einige User-Beschwerden Rücksicht genommen hat.
Nach dem Update ist es nun möglich - endlich - einzelne Sounds, LiveSets und Registrations auf USB-Stick zu speichern und zu laden. So kann man nun endlich Sounds mit anderen Jupiter Usern austauschen.
Außerdem lassen sich nun auch User-Arpeggios löschen....
Eine weitere Neuerung ist der Single-Part-Play-Mode, wo immer nur einer der 4 Parts aktiv ist. Ob da im Hintergrund auch die Stimmen auf echte 256-fache Polyphonie zusammengezogen werden, hab ich noch nicht heraus gefunden. Sinn würde es ja machen.
Ich bin gespannt auf weitere Änderungen in der neuen Firmware, da offenbar nicht alles kommuniziert wurde. So werden zB. im Catch-Mode die Stellung der 4 Fader auch im Hauptfenster links unten als gelbes Kasterl angezeigt, sofern sie nicht mit den gespeicherten Einstellungen überein stimmen. Ist mir zumindest zuvor noch nicht aufgefallen.
Schönen Sonntag, Thomas
 
BOAH! UNGLAUBLICH! EIN UPDATE!!! UND DAS DING IST PRAXISTAUGLICHER GEWORDEN???

Ist denn schon wieder Weihnachten?
Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder... :eek: :great::rock:
 
Update würde ich das nicht nennen. Eher Beseitigung von geschäftsschädigenden Bugs. ;)
 
Nicht schon wieder bitte, ok?! Danke!
 
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hatte so nebenbei bemerkt, ist ja doch eher ne Workstation als Synthesizer? kann aber nicht richtig rauslesen ob ein Sampler onboard ist?

Gruss Frank
 
Es ist keiner drin.
 
hatte so nebenbei bemerkt, ist ja doch eher ne Workstation als Synthesizer? kann aber nicht richtig rauslesen ob ein Sampler onboard ist?

Gruss Frank

Hallo Frank, und all die andere, die diesen Thred verfolgen!

Wenn Workstation für dich bedeutet, dass alles in einer Kiste ist - inkl. Sequenzer und 16fachen Multimode etc, dann ist der Jupiter 80 sicherlich keine Worksation.

Für mich ist das Teil ein Synthesizer mit verdammt vielen Möglichkeiten.
Nimm dir mal Zeit und schraub ein bisserl an einem Synth-Tone herum - in der Editor-Ebene. Da merkt man mal, was das Teil für geile Filter hat!

Man kann innerhalb sehr kurzer Zeit (komplexe) Sounds erstellen. Ich verwende den Jupiter seit knapp 2 Monaten immer wieder auf der Bühne und liebe das Teil, auch mit seinen Schwächen, die ja hier im Forum breit genug getreten wurden.

Für mich zählt das Ergebnis, nämlich dass das Teil einfach Hammer klingt und sich auch im Bandgefüge durchsetzt.

Nicht schon wieder bitte, ok?! Danke!

.... beziehst Du worauf?


Grüße, Thomas
 
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