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fast. Die V4 ist für die Klangregler Bass und Mitte zuständig. Die V3 sollte eine klanglich gute Röhre sein. JJ Ecc 803 klingt nicht schlecht oder TungSol.




Grüß euch!
Als aller erstes werde ich mal die Halbwahrheit aufklären;
Der Kitty Hawk Standard ist KEIN Dumble Clone, er orientiert sich sogar eher an einem Mesa Mark I, genauso wie der Junior, das kann man auch bei den Schaltplänen nachweisen, es sind aber beide keine 1:1 Clones des MK I.
Gundolf Roy soll sogar in Kalifornien am MK I mitgewirkt haben.
Die Brüder Roy waren ihrer Zeit der Vertrieb für Mesas und Dumble Amps, weil die Amis aber keine 220V Transformatoren gebaut haben, übernahmen das die Leute von Kitty Hawk und schraubten die Amps zusammen. Wer also einen Dumble Sound sucht, wird ihn im Kitty Hawk Standard nicht finden, dennoch sind das wunderbar klingende Verstärker. Es scheint aber nicht unüblich zu sein, dass viele Amps leicht unterschiedliche Kondensatoren/Widerstände Werte haben.
Diese Infos habe ich persönlich von Marko, der als einziger noch Kittys zusammenbaut.
Er ist übrigens ein sehr netter Kerl und hat wirklich Ahnung von den diversen Modellen und kann diese auch wieder richten.
Hat vielleicht jemand einen Eagle 120 Head 2000 Series?
Kann mir jemand mehr dazu sagen, wie der so klingt?
Soundsamples wären natürlich ein Traum!
Moin, der Standard ist sehrwohl deutlich an den Dumble angelehnt (genau aus diesem Grund hatten die Roys dann auch Stress mit H. Dumble bekommen - und der Vertrieb der Dumble Combos wurde deshalb eingestellt (das war Anfang der 80er Jahre). Gundolf Roy hat übrigens ausschließlich Gehäuse gebaut, hat also mitnichten in Kalifornien an irgendetwas mitgewirkt. Wolfram Roy - der Bruder - hat den Standard entwickelt, und auch den ersten Junior noch, bevor er sich ausd er Firma verabschiedete. (ach so.. und die Infos habe ich von Wolfram direkt!) Gruß, Gregor. Hier gibt es ein schönes Video mit dem Standard, den ich jahrelang gespielt habe und auch auf vielen CDs eingesetzt habe
Mit Mesa ist es tatsächlich so, das damals Wofram Roy nach Kalifornien ging, und bei der Entwicklung der ersten bekannten Mesas entscheident mitwirkte, da die Roy Brüder damals den
Vertrieb der Mesa und Dumble für Europa machten, und es bei Mesa klemmte. Sie kamen nicht zu Potte.
Da die Amis aber nicht in der Lage waren Trafos für 230V zu bauen, schickten die einfach immer nur
die Chassis ohne Trafos, und ohne Holzgehäuse, und das zu horror Preisen. Die Trafos und die Gehäuse
mussen die Roys dann selbst bauen. Dann entschlossen sie sich gleich eigene komplette Amps zu bauen.
So entstand Kitty Hawk.
Hast du zufällig einen Schaltplan deines Standards?
Hab meinen Mail Verlauf nochmal gecheckt, Marko (jetziger Bauer von Kitty Hawk) hat mir geschrieben, dass er mit Gundolf ständig Kontakt hat und Wolfram in den 80ern ausgestiegen ist.
Gundolf soll aber immer noch präsent sein.
Ich korrigiere, dass Wolfram beim Mesa Mk I mitgewirkt haben soll, damit hat Gundolf offenbar wirklich nichts zu tun.
Hier ein Zitat:
Im Grunde haben die Mythen um die Amps eh keine richtige Aussagekraft, Bilder von der Platine oder Schaltpläne geben da klarere Auskunft..
Im TubeTown Forum haben zwei User den Schaltplan ihres Standards gepostet, auf dem klar die Ähnlichkeit zum Mk I zu erkennen ist, was sagt man dazu?
Angeblich soll der Dino Preamp ein 3 Kanal Quattro sein, klingt in meinen Ohren aber auch recht unterschiedlich, vielleicht lag's aber auch am 110V Netzteil?!
Nebenbei kann ich noch berichten, dass mein Eagle (Junior 2000) keine OP-Amp Gainstage als Eingangsstufe hat, so wie der Kitty Hawk Schaltplan zeigt..




