Der Look von Keyboards auf der Bühne

Wenn ihr der Meinung seid, dass solche Designs GUT AUSSEHEN, dann sagt das ruhi
Ich finds ernsthaft okay.
Als ich 1999 meinen Roland Juno 60 für 50 Mark gekauft habe fanden den viele Kollegen auch altbacken und unästhetisch.
Ich liebe das "Plastikbomber" Design des Juno. Das ist irgendwie so "klassisch" und trägt zum Charme bei.

Achja die Keytars sind halt irgendwie ein anderes Instrument. Andere Spielhaltung und Spielgefühl.
 
Den Juno mag ich auch, aber den empfinde ich nicht so sehr als Plastikbomber. Klar, man sieht ihm auch an, aus welchem Jahrzehnt er stammt, und ich kann es auch verstehen, wenn jemand mit dem Design z.B. nicht viel anfangen kann.

Für mich persönlich besteht aber schon ein Unterschied zwischen sowas:
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und sowas:

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Aber klar, andere mögen das in den selben Topf werfen, weils halt ein Keyboard ist mit Tasten und Knöpfen. Ich empfinde da schon einen Unterschied, allein schon was das Material angeht (bzw. die optische Wertigkeit des Materials)
 
Das ist doch die Gretchenfrage wenn wir über Design sprechen.

Ist Geschmack eine relevante Maßgabe wenn es um die Qualität von Design geht?
Kannst du auch auf Kunst, Musik, Architektur, Literatur.. etc. übertragen

Geschmack ist abhängig von den Geschmacksbildenden Erfahrungen und Erkenntnissen daher nur schwer als messbare Maßgabe hinzu zu ziehen.
 
Das ist doch die Gretchenfrage wenn wir über Design sprechen.

Ist Geschmack eine relevante Maßgabe wenn es um die Qualität von Design geht?
Kannst du auch auf Kunst, Musik, Architektur, Literatur.. etc. übertragen
Diese Frage finde ich - wie weiter vorne schon mehrfach erwähnt - sehr interessant, und ich finde das ist ein Fortschritt in der Diskussion. Kann man Aussehen auch objektiv beurteilen? Ich denke, in einer gewissen Weise ja. Eine gewisse Qualität, eine gewisse Wertigkeit kann man meiner Meinung nach durchaus erkennen, auch wenn einem das Design rein geschmacklich nicht zusagt.
 
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Also mal was geschmackliches. Mich hat als Kind immer dieses transparent Plastikgehehäuse fasziniert. Das Design würde ich mir, für mein hypothetisches Keyboard wünschen. Schaut für manche vielleicht aus wie Spielzeug, aber ich mags. Ich geh aber auch mit so nem Akai Midi Controller auf die Bühne und da geht's generell nicht um aussehen sondern Funktionalität und Rücken
 
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Nebenbei bemerkt, etwas was ich an solch einem Thema ebenfalls interessant und spannend finde, ist es, zu ergründen, warum man selbst eigentlich die Meinung hat. Was man denn so abstoßend findet an gewissen Designs. Warum man einen gewissen Gegenstand auf der Bühne unpassend findet, und ab wann man einen Gegenstand akzeptiert oder passend findet. Wo die Grenze liegt, welche Aspekte da mit reinspielen, und vor allem, ob das auch mit Gewohnheit und Prägung zu tun hat. Deshalb kann meine Meinung zu 90er-Plastik-Keyboards immer noch die selbe sein, aber mir sind unterschwellig evtl. doch gewisse Dinge klar, oder klarer, geworden. Auch das kann ein Gewinn aus solch einem Thread oder einer solchen Diskussion sein. Und das kann halt auch mal ein paar Seiten lang dauern.
 
Den Juno mag ich auch
Ist dennoch kein Juno 60;-)
Aber inzwischen ein klassisches Design. Siehe Sequential Prophet.
Ebenso könnte man Doepfer oder Yamaha DX Geräte nennen.
Billig sahen die nie aus.

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Das hingegen ist ein Spielzeug für zuhause. Und dafür passt das Design zu den Anforderungen.
Was ist das denn genau, hast du nen Link?
Welche Band hat sowas praktikabel fest im Set. Da gibts außer dem Design maßgeblichere Dinge sowas nicht regelmäßig mit auf die Bühne zu nehmen. Zumindest wenn man den Anfänger/schülerband Status verlassen hat.
 
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Also mal was geschmackliches. Mich hat als Kind immer dieses transparent Plastikgehehäuse fasziniert. Das Design würde ich mir, für mein hypothetisches Keyboard wünschen. Schaut für manche vielleicht aus wie Spielzeug, aber ich mags. Ich geh aber auch mit so nem Akai Midi Controller auf die Bühne..
Interessanterweise wechselt bei solchen transparenten Gehäusen ab und zu meine Meinung. Im ersten Moment finde ich sie vielleicht auch cool, aber wenn ich nun z.B. solch einen Gameboy hätte, könnte es gut sein, dass ich mich da nach einiger Zeit daran sattgesehen hätte, und ich mir wünschen würde, doch eine nicht-transparente Version gewählt zu haben. Aber ist natürlich Geschmacksache. Es stellt auch gewissermaßen ein Statement dar, denn man zeigt die Innereien, zeigt, dass es sich um Technik handelt, und dass ein "cleanes Äußeres" einem nicht so wichtig ist. Dass es von Akai einen MIDI-Controller in transparent gibt, hätte ich nicht gewusst. Wäre interessant zu wissen, ob es jemals ein transparentes Keyboard gab. Transparente Flügel habe ich auf jeden Fall schon gesehen.
 
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Ist dennoch kein Juno 60;-)
Aber inzwischen ein klassisches Design. Siehe Sequential Prophet.
Ebenso könnte man Doepfer oder Yamaha DX Geräte nennen.
Billig sahen die nie aus.
Stimmt, ich hatte nicht mehr in Erinnerung, dass sich JUNO 60 und 106 so stark unterscheiden.
Billig finde ich die auch alle nicht, also die genannten. Und vielleicht ist es ja das, was mich hauptsächlich stört, nämlich wenn etwas "billig" aussieht (was nicht automatisch heißen muss, dass es auch billig in der Anschaffung ist - das ist ja auch das irrsinnige, dass viele teure Keyboards heute trotzdem für mein Empfinden so "billig" aussehen, einfach aufgrund des Designs)

Das hingegen ist ein Spielzeug für zuhause. Und dafür passt das Design zu den Anforderungen.
Was ist das denn genau, hast du nen Link?
Welche Band hat sowas praktikabel fest im Set. Da gibts außer dem Design maßgeblichere Dinge sowas nicht regelmäßig mit auf die Bühne zu nehmen. Zumindest wenn man den Anfänger/schülerband Status verlassen hat.
Keine Ahnung, hab einfach wild drauflos gegooglet. Aber hier scheinst Du mir ja recht zu geben, dass das nach "zuhause", nach "Schülerband" aussieht - oder (ungeachtet der verbauten Technik)?
 
Eigentlich ist das Thema ein sehr interessantes Thema und nur schade, dass es so abgedriftet ist, sonst hätte ich es sogar für die Startseite nominiert ... ich kann bei den mittlerweile über 260 Beiträgen nur schwer noch heraussuchen, wo es unnötigweise emotional geworden ist.
Vorab mal - ja, es gibt immer wieder einige Keyboarder, die sich und ihr Instrument uncool auf der Bühne präsentieren. Der Grund ist manchmal, dass sie vielleicht mal mit Keyboardunterricht angefangen haben, was meistens auf so einem Plastik-Bomber, der eigentlich nicht als Bandkeyboard sondern als Arranger/Entertainment-Keyboard konzipiert ist, welche immer diesen Alleinunterhalter-Charakter besitzen, alleine schon, weil sie eingebaute Lautsprecher haben und daher schon mal gar nicht für Bühneneinsatz gedacht sind. Wird häufig nicht zu Unrecht als 'Tischhupe' bezeichnet. Und dann treten diese Kollegen nun einer Band bei, natürlich mit diesem Instrument, weil sie es nun mal haben, und ja lieber @Guvnor - in dem Fall bin ich bei dir - dann sieht das shice aus und unterstreicht das von dir hier erzeugte Klischee.

Ich kenne allerdings überwiegend Bands mit Keyboarder, wo das nicht der Fall ist. Und wenn da ein Roland V-Synth GT steht, was ja möglicherweise zu groß auf dem Teil prangert - sorry, das ist eine ernstzunehmende und leistungsfähige Kiste mit hervorragenden Sounds und Möglichkeiten, überhaupt nicht zu vergleichen mit so einer Tischhupe und ein cooles Instrument. Klar, nicht für jede Musikrichtung geeignet, und um bei den Beispielen hier zu bleiben, definitiv kein Keyboard für Elton John oder andere Pianisten. Ein Jordan Rudess - ich finde das Video gerade nicht - hat da extrem coole Sachen rausgeholt, und andere können das auch. Aber wenn nur die Optik dem einen oder anderen nicht gefällt, dann ist das sein individuelles Problem.

Fun Fact: Für den arabischen/orientalischen Markt bieten einige Hersteller Entertainer-Keyboards in Gold-Lackierung an. Da soll mal noch einer sagen, das Aussehen wäre nicht wichtig...
Willst Du sagen, dass Du das cool findest??? :oops::eek2::rolleyes::ROFLMAO:
Und zu
Warum gibt es Keyboards nicht in unterschiedlichen Designs?
Es wäre doch ein Leichtes, ein Gerät in unterschiedlichen Farben anzubieten. Oder als Accessoire unterschiedliche (Wechsel-) Cover zu vertreiben (wird bei Handys ja auch rege nachgefragt...).
Gibt es immer wieder mal, z.B.
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Da werden verschiedene Designs für ein Modell angeboten, nicht für jedes, lohnt nicht, weil will keiner haben. Setzt sich aber aufgrund der Nachfrage nur selten durch, und ist auch schwieriger umzusetzen als bei einer Gitarre oder einem Drumset. Und nur die Farbe, oder ob es auch mal invers - Weiße/Schwarze Tasten - oder in Camouflage aufgelegt wird - wollen die wenigsten.
Ja, ich gebe zu, mir gefallen bei meinem Nord die Holzseitenteile, hab ich bei einem Kurzweil mal selber nachgerüstet, mein jetziger hat Holzseitenteile und mein letzter Kurzweil ein Forte SE hat sogar rote Aluminium Seitenteile - auch wenn das jetzt nicht für mich das Haupt-Kauf-Argument war.


Es gibt ja Keytars. .... - warum wird dann hier üblicherweise konsequent das typische Keyboard-Plastikdesign fortgeführt? ...
Gibt es Keytars, bei denen ihr der Meinung seid, dass die echt gut aussehen? ...
Bei einer Keytar geht es in erster Linie darum, dass sie einen praktischen Zweck erfüllt. Daher ist das Design eher einer Gitarre nachempfunden. Und gerade hier gibt es immer wieder mal Anbieter, die das Design auch auf individuelle Bedürfnisse anpassen, sogar komplett unterschiedliche Gehäuse anbieten. oder was ich schon gefunden habe, austauschbare Teile, um das Design zu verändern (s.o.)
Ich hab ein Roland AX1, in den 90ern vertrieben, das gab's in schwarz, weiß, rot, wenn ich mich recht erinnere, meins ist rot, was dem einen oder anderen schon wieder peinlich ist. Und es ist aus Kunststoff, was man auch sieht, na und? Leicht ist es, und das ist entscheidend. Gitarristen gehen auch nicht mit einem 15kg Bomber von Gitarre auf die Bühne.
Gegenüber Gitarren hat es auch keinen Einfluss auf den Klang, welche Materialien hier verwendet werden - soviel dazu, dass Gitarren nicht aus Plastik sind.

Also, das Aussehen und das Bühnenbild sind ja absolut zweitrangig, es kommt nur auf die Musik an. Aber einen bestimmten Musiker verbindet man dann AUF JEDEN FALL mit einem echten Flügel. Und würde es komisch finden, wenn der mit einem Plastik-Roland-Gerät auftreten würde. Ist das jetzt kein Widerspruch? Bestätigt das nicht meine Sichtweise, dass Plastik-Keyboards auf der Bühne nichts hermachen, wenn hochrangige Musiker sich scheinbar weigern, mit sowas aufzutreten, und ihnen dafür recht gegeben wird?
Nein, das bestätigt nicht Deine Sichtweise, weil Du Äpfel mit Birnen vergleichst.
1. können es sich die wenigsten Bands - zumindest im Semi-Bereich - leisten, sich einen Flügel auf die Bühne zu stellen
2. wäre es in den meisten Fällen zu viel aufwand und zu unpraktisch, und würde auch hohen technischen Aufwand bedeuten, diesen abzunehmen

...gibt es wirklich auch jemand, der beim Anblick z.B. eines solchen Keyboards hier vor Anmut auf die Knie fällt? Ich würde es echt gerne wissen und gestehe auch jedem seinen Geschmack zu!
Anhang anzeigen 840617
Ohne Frage ein technisch hochwertiges Keyboard, das Flaggschiff unter den Tischhupen. Gefällt mir persönlich optisch nicht, ist aber auch kein Band-Keyboard - und um die geht es hier ja schließlich. Schon gar nicht mit den Speakern an der Seite und dem Notenpult, was für zu Hause zum Üben natürlich Sinn macht. Und wenn ich selbst mit dem Teil auf die Bühne gehen würde, was vermutlich auch ginge, weil es alle Sounds, die ich brauche in guter Qualität wiedergibt, würde ich alleine wegen der Muckerpolizei den Schriftzug abkleben, weil mit dem Namen 'Yamaha Tyros' halt ne Tischhupe assoziiert wird, selbst wenn es das Doppelte kostet, was ich für meine Workstation hinlegen müsste.

P.S. Ach ja, ich mag Flying V Gitarren auch nicht, mag auch viele andere Formen nicht, und finde auch viele Designs von Gitarren peinlich, wo ihre Besitzer vielleicht viel Zeit und Überlegung reingesteckt haben und möglicherweise auch sehr stolz drauf sind.
 
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ine Ahnung, hab einfach wild drauflos gegooglet. Aber hier scheinst Du mir ja recht zu geben, dass das nach "zuhause", nach "Schülerband" aussieht - oder (ungeachtet der verbauten Techni
Das ist doch genau das Problem an der Diskussion. Ehrlich davon schrieb ich vorhin schon.

Du kannst nicht das Design eines Fiat Punto mit dem eines Bentleys nur anhand Geschmack vergleichen und dann sagen das eine ist gut das andere nicht.
Sorry das ist vulgär.


Liest du die sachlichen Beiträge auch oder nur die fürs Emotionszentrum
Beitrag automatisch zusammengefügt:

ungeachtet der verbauten Technik)
Das funktioniert nicht.
Da unterschiedliche funktionale Vorgaben bestehen.
 
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Du kannst nicht das Design eines Fiat Punto mit dem eines Bentleys nur anhand Geschmack vergleichen und dann sagen das eine ist gut das andere nicht.
Wenn ich doch aber nur über das Aussehen rede, warum darf ich das dann nicht vergleichen?

Sorry das ist vulgär.
Was ist daran vulgär?

Da unterschiedliche funktionale Vorgaben bestehen.
Falls Du Dich hier auf die integrierten Lautsprecher beziehst, es gibt auch etliche Keyboards ohne integrierte Lautsprecher, die ebenfalls eine ähnliche Designsprache haben wie das gezeigte Beispiel, ich verstehe nicht warum Deiner Meinung nach die "unterschiedlichen funktionalen Vorgaben" so massiv groß sind, dass man manche Keyboards nur im Look eines 90er-Plastikbombers bauen kann, und manche wie ein edles Instrument?
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Eigentlich ist das Thema ein sehr interessantes Thema und nur schade, dass es so abgedriftet ist
Danke, das finde ich cool dass Du das anerkennst!

Willst Du sagen, dass Du das cool findest??? :oops::eek2::rolleyes::ROFLMAO:
ein goldenes Keyboard würde ich mir nicht hinstellen :D aber es zeigt, dass das Aussehen durchaus eine Rolle spielen kann, sonst würden sie kaum für bestimmte Märkte bestimmte Designs verwenden ;) wobei es auch wiederum interessant ist, dass in solch einem Fall wirklich auf spezifische Geschmäcker eingegangen wird, aber nicht generell mehr Farboptionen angeboten werden

Nein, das bestätigt nicht Deine Sichtweise, weil Du Äpfel mit Birnen vergleichst.
1. können es sich die wenigsten Bands - zumindest im Semi-Bereich - leisten, sich einen Flügel auf die Bühne zu stellen
2. wäre es in den meisten Fällen zu viel aufwand und zu unpraktisch, und würde auch hohen technischen Aufwand bedeuten, diesen abzunehmen
Mir ging es hier nicht drum, dass fortan jeder Keyboarder auf der Bühne einen Flügel spielen solle, ich wollte damit lediglich zeigen, dass in bestimmten Fällen das Auge eben doch massiv mitisst, was weiter vorne im Thread oftmals dementiert wurde. Da wurde gesagt, es komme doch nur drauf an, was aus der Kiste an Klang herauskommt. Wenn man dann aber auch sagt, dass man sich gewisse Musiker nur mit einem Flügel auf der Bühne vorstellen kann, dann ist das meiner Meinung nach sehr wohl ein starkes Indiz dafür, dass die Wirkung des Instruments auf der Bühne nicht so unwichtig ist. Dass sich nicht jeder einen Flügel leisten oder hinstellen kann, ist eine andere Geschichte, aber darum ging es hier ja gar nicht.

Und wenn ich selbst mit dem Teil auf die Bühne gehen würde, was vermutlich auch ginge, weil es alle Sounds, die ich brauche in guter Qualität wiedergibt, würde ich alleine wegen der Muckerpolizei den Schriftzug abkleben, weil mit dem Namen 'Yamaha Tyros' halt ne Tischhupe assoziiert wird, selbst wenn es das Doppelte kostet, was ich für meine Workstation hinlegen müsste.
Danke, das ist eigentlich sogar noch ein Schritt weiter als "ich klebe den Schriftzug ab, weil ich ihn hässlich finde" - es ist "ich klebe den Schriftzug ab, weil andere Musiker meinen könnten, ich spiele auf einem Spielzeug" ;) von daher übertrifft das eigentlich noch das Ur-Thema :D

Ach ja, ich mag Flying V Gitarren auch nicht, mag auch viele andere Formen nicht, und finde auch viele Designs von Gitarren peinlich, wo ihre Besitzer vielleicht viel Zeit und Überlegung reingesteckt haben und möglicherweise auch sehr stolz drauf sind.
Jo, ich persönlich fände es aber auch vollkommen unproblematisch, wenn jemand einen Thread aufmachen würde mit der Frage "was haltet ihr von seltsamen Gitarren-Formen, findet ihr nicht auch dass die scheiße aussehen?". Einen "die hässlichsten Gitarren"-Thread gibt es ja durchaus auch :)
 
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Das funktioniert nicht.
Da unterschiedliche funktionale Vorgaben bestehen.
Das ist vermutlich der springende Punkt.
Es gibt Schlagzeuge in jeder Preisklasse, die sich qualitativ und auch soundtechnisch nur in Nuancen unterscheiden. Da fällt die letzte Entscheidung dann einfach nach Optik und Sympathie. Bei Gitarren ist das ähnlich, wage ich jetzt mal zu behaupten.
Bei Keyboards aber eben nicht. Wenn man da eine hochwertige, bühnentaugliche Workstation oder ein Keyboard oder was auch immer möchte, gibt es unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen technischen Ausstattungen. Wenn ich also meine Anforderungen habe, nehme ich das, was technisch passt. Ich habe schlichtweg nicht die Möglichkeit, noch die Optik einfließen zu lassen, wenn ich keine technischen Abstriche machen möchte.

Bühnenkeyboards sehen halt aus wie Bühnenkeyboards, da gibt es einfach wenig Optionen. Deswegen tun sich sicher auch einige mit der Fragestellung hier schwer.
Und weil es so ist, gibt es für Anbieter ja wenig Grund, in Sachen Design neue, kreative Wege und vielleicht "mit der Zeit" zu gehen.

Was die Beschriftung angeht ist das übrigens auch bei Becken so: Da ist das Firmenlogo auch sehr oft riesig groß aufgedruckt. Finde ich auch vollkommen unnötig und hässlich.
 
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Ich biete 100 Kekse an den ersten, der mir ein Keyboard in dem "see trough" transparent Plastikgehäuse verlinkt.
(ich hab bis vorhin ewig nach einem gesucht..)
 
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Was die Beschriftung angeht ist das übrigens auch bei Becken so: Da ist das Firmenlogo auch sehr oft riesig groß aufgedruckt. Finde ich auch vollkommen unnötig und hässlich.
Da hat man aber wenigstens noch den Vorteil, dass man das zumindest vom Publikum aus nicht so wirklich wahrnimmt. Beim Schlagzeug findet sich allerdings eben oft ein Schriftzug auf der Bass-Drum, aber der wird ja wie gesagt häufig sowieso überklebt, wenn die Band dort ihr Logo unterbringt.
 
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