Der Marshall JVM User Thread

  • Ersteller Ersteller mr.slash
  • Erstellt am Erstellt am
  • #3.701
Ähhh, wie alt ist der JVM denn ?

Kalte Lötstelle hmm, hattest mal probiert ob der Preamp Out wenigstens funktioniert ?

Kalte Lötstelle suchen, na dann viel Spass bei dem Amp :igitt:
 

  • #3.702
Der amp ist gerade mal 2 Jahre alt und hatte noch die Originalröhren drin.
 
  • #3.703
Ist die Garantie denn schon abgelaufen? Die Röhren dürfen in der Zeit ihren Geist aufgeben, so etwas sollte allerdings nicht auftreten.
 

  • #3.704
Könnte mir gut vorstellen, daß evtl. an den Röhensockeln irgendwas passiert ist.
Aber er ist ja jetzt in guten Händen hoffe ich und du wirst uns berichten was genau es war.
 
  • #3.705
Ich hatte gestern wieder ein kleines Problem mit dem Fußschalter. Und diesmal habe ich mich auf keinen Fall vertippt! Statt zu OD1 zu OD2 zu wechseln, hat der zu Crunch gewechselt.
 
  • #3.706
Am Montag, spätestens Dienstag kommt ein neues Kapitel zu meinem kränkelnden JVM dazu, ich melde mich dann. Danke schonmal an Mr.Miau und NoiseZone bis hierher.
 
  • #3.707
Moin zusammen!
Bei meinem JVM hat neulich mein Bandkollege die Endstufenröhren zerstört, weil er vergessen hatte, meinen Amp vorzuglühen.Hab das jetzt reparieren lassen. Glaubt ihr, dass ne Haftpflichtversicherung sowas bezahlt? 🙂
 
  • #3.708
Wie alt waren die Röhren denn :gruebel:
 
  • #3.709
Die waren 3 Jahre alt, wurden aber nur ein Jahr gespielt.
 
  • #3.710
Vorglühen ? Diesel ?
 
  • #3.711
ja, so ungefähr. gleiches Prinzip :D
 
  • #3.712
Wie beim Diesel auch, geht der Motor davon nicht kaputt, aber es ist mit Startschwierigkeiten zu rechnen...

Mal ehrlich 3 Jahre alte Röhren gehen kaputt? Das ist normal. Das kommt schon mal vor. Du kannst es ja mal bei der Versicherung versuchen, mach Dir aber keine grossen Hoffnungen...
 
  • #3.713
Na gut, danke 🙂 Ich werds mal versuchen - mehr als nein sagen können sie ja nicht 🙂
 
  • #3.714
Das verkürzt zwar die Lebensdauer, aber dass die direkt kaputt gehen, habe ich noch nie gehört.
Außerdem sind das ja Verschleißteile. Denke nicht, dass die was zahlen.
 
  • #3.715
Nichtsdestotrotz klingt mein JVM besser und bleibt im Sound stabil, wenn er sich ein wenig einglühen konnte. Im Sommer halt kürzer, im Winter dafür länger. 😉
 
  • #3.716
Das stimmt. Meiner klingt so nach ca. einer Stunde am besten. Da ist dann einfach mehr Fleisch dran :D
 
  • #3.717
Meiner riecht so richtig nach Marshall sobald 10 Minuten vergangen sind 😉
 
  • #3.718
Oh ja, der Geruch ist herrlich! Ich könnte auch stundenlang über dem Lüftungsgitter stehen und meine Nase da reinhängen :hail: Riecht wie eich Stück Holz, das gerade mit der Kreissäge einmal längs durchgesägt wurde :D
 
  • #3.719
Das mit der Betriebstemperatur ist selbst bei hochwertigen Hifi Transistorverstärkern so und sehr deutlich hörbar. Übrigens auch bei meinem Übungsvertärker, einem Marshall MG15! Der Effekt bei meinem JVM ist allerdings extrem deutlich. Während er kurz nach dem Einschalten noch ziemlich kratzig und träge klingt, wird er nach ca. 45 Minuten richtig druckvoll, rund und fett.

Ich weiß, ich weiß, is alles bloss eingebildet, aber geil isses schon!
 
  • #3.720
So, morgen kann ich meinen JVM endlich wieder abholen. In der Zwischenzeit habe ich bemerkt, dass mein Blackstar HT-5 zwar ein netter kleiner Amp ist, aber eben auch kein Wunderwerk der Technik. Man muss schon etwas "kurbeln" für nen "guten" Sound, auch an der 2x12er.

Aber zurück zum Thema: Ich hatte ursprünglich ja lautes knacken bei meinem JVM, als ich dann die V6 (V1) getauscht habe, ging gar nix mehr. (Auch nix beim Poweramp-IN)

Also neuer Satz Röhren (2x Sovtek Endstufenröhren und JJ Vorstufenröhren) inkl. Arbeitszeit des Technikers: ca. 200,- Euro.

Gesagt, getan, nur ging jetzt statt der Endstufe die Vorstufe nicht mehr. Also: Fehlersuche - es hatte sich etwas Lötzinn gelöst und einen schönen Schluss irgendwo am Board gemacht. Als das erledigt war ging - oh Wunder - die Endstufe auf einmal nicht mehr. - Fehlersuche - selbes Ergebnis, nur dass sich diesmal kein überflüssiger Lötzinn sondern eine ganze Leiterbahn gelöst hatte.

Nach dieser weiteren Fehlerbehebung sollte er eigentlich laufen - tat er aber nicht. Also: Fehlersuche. Jetzt trat ein Kurzschluss in einem Kondensator auf und zwar abhängig von Last und Umgebungstemperatur. Als der dann draußen war, lief mein Marshall - MADE IN ENGLAND - wieder.

Schön, gell?

Ich freue mich auf die Rechnung, jedoch kommt mir der Techniker etwas entgegen, wofür ich sehr dankbar bin.
 
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