Der Marshall JVM User Thread

  • Ersteller mr.slash
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Ich finde aber, dass der JVM mit Zerrern nicht so gut kann, wie andere.
Treblebooster fand ich bislang allesamt langweilig, n Bass Soul Food ebenso.
Für die meisten härteren Fuzz Pedale hat der Amp viel zu viel Bass.

Das können andere Briten imho deutlich besser...
 
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Wer braucht denn auch nen Zerrer beim JVM?
 
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Fuzzliebhaber zb
 
Hi

So ich bekenne mich dann auch mal als jvm user :D

Die ersten tage sind rum , und ich muss sagen der amp ist wirklich klasse !
Ich hab mir nen 205H besorgt und bin mehr als zufrieden!

Schöner clean kanal, gute Medium zerre und ordentliches gain brett gepaart mit midi , silent out und allem schnickschnack !

Bis auf den roten Modus des od kanal's klingt der amp echt authentisch, macht ne menge Spaß.

Lg mike
 
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Hatte meinen 410h jetzt bei der zweiten Probe. Da wir nächste Woche einen Gig haben, habe ich die Box zur Wand gedreht und den Amp abgenommen mit einem Shure sm57 und über die PA mit laufen lassen da wir das ja live auch so machen.

Jetzt hab ich zwei Probleme. 1. musste ich meine Settings wesentlich verändern damit ich überhaupt noch im Mix zu hören bin. Also nicht die Lautstärke sondern eher den EQ. Habe die Höhen überall fast voll aufgedreht und Bässe etwas rausgenommen.

Das Mischpult war neutral eingestellt und das Mikrofon Ca 5-7cm vor der Box etwa am äußeren Rand vom speaker. Hab das bei vielen so gesehen und deshalb einfach so mal probiert.

Das zweite Problem über die PA Scheint mir mein Gain flöten zu gehen?!?
Beim Rythmus spielen ect ist es mir nicht wirklich aufgefallen aber beim Solo spielen musste ich tatsächlich noch meinen booster treten und das im Od1 und od2 rot wo der Gain auf Ca 14:00 steht. Wenn ich wie bei der letzten Probe den Sound aus der 4x12 habe oder auch zuhause dann ist das mehr als genug Gain.

Habt ihr da vielleicht ein Tipp oder lag das an der microphone Position?
 
Das könnte wirklich an der Mikrofonierung liegen. Du schreibst, dass das Mikro am Rand des Speakers positioniert ist. Ich würde es eher Richtung Mitte ausrichten, ca.3-4 cm neben den Centerpunkt. Kann man aber alles nach Geschmack variieren.
 
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Genau, nimm Dir mal n bischn Zeit mit der Micposition zu arbeiten.
Sowohl Position zum Speaker, als auch Entfernung.

Weit am Rand ist es eher wärmer, zur Mitte hin direkter und bissiger.
Richtig/falsch gibt es nicht, nur Geschmack.
 
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Hört sich vielleicht beschreuert an, aber macht einfach auch ganz genau wegen solcher Sachen unheimlich Sinn: Probier unbedingt den DI-Out aus!
 
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Habt ihr eigentlich mal an einem JVM 410 mit einem Powersoak gearbeitet? Man redet öfter von Bedroom Level- mag ja trotzdem oft zu laut sein. Ich habe an meinem Super Lead Mark II, 1959 ganz gute Erfahrung mit einem Powersoak (geht auch gar nicht anders...)- weiß im Moment noch nicht, ob der JVM 410 auch so brachial laut ist und man ihn nicht anders bändigen kann, ach ja- er hat ja Master!! Dennoch kann ein Powersoak Sinn machen???
 
Hab mal testweise n Jetenuator rangestöpselt, klang tatsächlich sehr gut. Irgendwie kerniger.
Aber nicht soo viel anders, dass ichs immer dran haben muss.
 
Also für zuhause reicht denke ich der Master um leise zu spielen. Im Proberaum kann man sich eigentlich auch ganz gut mit dem Master arrangieren, je nach gewünschter Lautstärke. Bei uns ist es leider die Lautstärke wo er beim Master so einen kleinen Sprung macht und es echt schwierig ist den genau richtig einzustellen da wäre mein Rock crusher eigentlich genau richtig ist mir aber etwas zu stressig noch ein Teil ständig mit zu schleppen zumal der Rock crusher schon ganz schön groß ist im Vergleich zu anderen Powersoak.
Am Samstag hatten wir unseren ersten Auftritt mit meinem neuen JVM410 und da hab ich die Powersoak mitgenommen und fand für mich den Sound auf der Bühne echt klasse. Wobei der Ton der wiederum vorne aus der PA kam auch wieder ganz anders klang.
 
Man braucht am JVM sicher keinen Powersoak. Besser wird der Sound damit auch nicht, als mit dem Master, außerdem ist der JVM da sehr gutmütig, und klingt leise, wie laut gut. Beim Powersoak scheiden sich ja sogar bei Amps wie JCM800ern die Geister (OneStone kann dir da sicher bessere Alternativen verraten)
 
Bei meinem SilverJubilee klingt es definitiv mit power Soak besser als ohne. Also im Vergleich bei selber Lautstärke. Wenn ich ihn natürlich schön aufreißen kann ist das natürlich immer erste Wahl aber wenn man ihn nun mal leiser spielen muss dann ist das eine super Alternative.

Beim JVM braucht man wirklich keine Powersoak. In bestimmten Situationen mit bestimmten Lautstärken kann es Vieleicht mal Nuancen mäßig was verbessern.

Allerdings hatte ich noch nicht die Situation das ich den Amp mal richtig aufgedreht habe bzw mit meinem Rockcrusher mal richtig aufgedreht und dann runtergeregelt. Werd das mal probieren bei Gelegenheit ob es da Sinn macht.
 
Allerdings hatte ich noch nicht die Situation das ich den Amp mal richtig aufgedreht habe bzw mit meinem Rockcrusher mal richtig aufgedreht und dann runtergeregelt.
Dann kannst es auch nicht beurteilen ;)

Aufgedreht (und runteratenuiert) geht er n kleines Stück Richtung Laney VH. Grober, direkter, kerniger. Ich finds gut, aber es ist halt wie gesagt anders - nicht besser.
 
Ich hab bei meinem JVM410 den Eindruck, dass er auf Zimmerlautstärke besser klingt, als wenn man ihn aufreisst . Ist das bei euch auch so ? Kann natürlich auch am Raum liegen in dem ich spiele aber irgendwie ist das doch seltsam.
 
Ich hab bei meinem JVM410 den Eindruck, dass er auf Zimmerlautstärke besser klingt, als wenn man ihn aufreisst . Ist das bei euch auch so ? Kann natürlich auch am Raum liegen in dem ich spiele aber irgendwie ist das doch seltsam.
Das ist bei mir nicht der Fall. Er klingt zwar leise gut aber aufgedreht einfach geiler und lebendiger
 
Über welche Gitarre bzw. Box spielst du denn deinen JVM ?
 
Dann kannst es auch nicht beurteilen ;)

Was besser ist, bzw mir besser gefällt kann ich wirklich noch nicht beurteilen. Aber habe den JVM 410h jetzt schon beim Recorden , zu Hause , im Proberaum und auf der Bühne im Betrieb gehabt und nie das Gefühl gehabt einen Attenuator zu brauchen weil ich mit den Resonance, Presence, Gain und reverb Reglern eigentlich alles formen oder kompensieren kann bis jetzt.

Beim SilverJubilee fehlt mir einfach etwas im Ton was ich nur bekomme ab einer gewissen Lautstärke und wenn die Röhren richtig arbeiten und demnach der Rockcrusher hilft das erträglich zu machen.
 
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Was besser ist, bzw mir besser gefällt kann ich wirklich noch nicht beurteilen. Aber habe den JVM 410h jetzt schon beim Recorden , zu Hause , im Proberaum und auf der Bühne im Betrieb gehabt und nie das Gefühl gehabt einen Attenuator zu brauchen weil ich mit den Resonance, Presence, Gain und reverb Reglern eigentlich alles formen oder kompensieren kann bis jetzt.

Beim SilverJubilee fehlt mir einfach etwas im Ton was ich nur bekomme ab einer gewissen Lautstärke und wenn die Röhren richtig arbeiten und demnach der Rockcrusher hilft das erträglich zu machen.
Das überschneidet sich genau mit meinen Erfahrungen, das hätte ich genauso geschrieben :great:
 
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Der JVM ist der best klingenste Marshall auf Zimmerlautstärke, den ich kenne. Die Tonbildung eines nicht gemodeten JVMs kommt bereits bei geringer Lautstärke eben primär aus der Vorstufe.

Dennoch macht ein guter Leistungsreduzierer auch mit einem JVM durchaus Sinn:

- In den letzten Jahren Live-Betrieb habe ich meine Ampsettings bzgl. Kanal- und Mastervolumen immer gleich gelassen und mich an die jeweilige Location lautstärkenmäßig mit meinem Rivera Rockcrusher durch Absenken um -3db bis -12db angepasst. Wenn man Live zu stark mit dem Master- und Kanalvolumen die Lautstärke anpasst, verändert sich der Sound durchaus merklich. Da braucht es aber auch schon ein entsprechendes Gehör, um das wahr zu nehmen ...

- Eine Endstufen Röhrensättigung kriegt man bei einem ungemodeten JVM nicht ohne brachiale Lautstärke hin: bei Kanalvolumen 5/10 und Mastervolumen 6/10 springt die Endstufe an und wird tonbildend, d.h. der Amp verzerrt auch über die Endstufe. Das ist ohne Leistungsreduzierer in den meisten Lokationen nicht spielbar.

- Bei (Home)Recording, was ich z.Z. intensiver betreibe, macht ein Leistungsreduzierer bei Gain- bis Higain-Sounds sehr viel Sinn, da ich damit die Endstufe ordentlich anblasen kann und damit Tonbildung betreibe, was bei den genannten Kanal- und Mastervolumensettings zu Hause i.d.R. nicht machbar ist.

Hier eine Aufnahme mit meinem JVM410, einem Rivera Rockcrusher und einer Radial DI-Box in der Signalkette. Diesen Sound kriegt man übrigens auch nicht mit dem JVM internen DI-Out hin, der eben die Endstufe komplett aus der Signalkette nimmt:







Grüße aus Franken - wolbai
 
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