Die 7

von cyrex, 25.09.07.

  1. cyrex

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    Erstellt: 25.09.07   #1
    Hi, mich würd interessieren was die 7 hinter dem Akkord bedeutet?
    Also z.B Am7, Em7, H7, E7 usw.
    Danke für eure Info.
     
  2. think.funny

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    Erstellt: 25.09.07   #2

    Hi Cyrex,
    die 7 bedeutet, dass in einem Akkord vom Grundton (zB A von Am7) aus, der 7. Ton zusätzlich gespielt wird. Das wäre in diesem Fall dann ein G.

    Verstanden?
    think
     
  3. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #3
    Die 7 heißt, das die Septime zum Akkord dazugenommen wird.

    Beispiel:
    A-Moll (Am) Ist ein Moll-Akkord, der auf A beginnt und durch eine kleine Terz (daher ja Moll) und eine Quinte ergänzt wird. Sprich: A, C, E.
    Nehmen wir nun die Septime dazu: Wir erhalten A, C, E, G. Jetzt sprechen wir vom Septimakkord (Am7).

    Hoffe, das war verständlich XD

    MfG Mathew


    EDIT: Ups, zu spät... XD
     
  4. cyrex

    cyrex Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #4
    Ja, ähm, nicht so ganz. Z.B beim A7, greif ich ja für ein "normales" A -> Cis, A, E; lass aber dann grad das A aus? Also spiel ich ja nix zusätzlich sonder lass was weg?
    Muss man ja schon fast Musik studiert haben um das zu verstehen ;-).
     
  5. Leodoom

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    Erstellt: 25.09.07   #5
    Wenn du was weglässt, isses kein Am7 mehr XD Am7 ist A, C, E, G - nicht mehr, nicht weniger. Wenn es nicht genau diese vier Töne sind, ist es kein Am7, basta.

    Jetzt verstanden? XD
     
  6. cyrex

    cyrex Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #6
    Sry, aber nein.
    Hat sich bei meinem letzten Post auch um den A7 gehandelt, nicht Am7. Am7 is klar.
     
  7. Leodoom

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    Erstellt: 26.09.07   #7
    Sorry, mein Fehler^^

    Ist aber das selbe Prinzip. A7=A, Cis (Dur=große Terz, also Cis statt C), E, G. Wenn andere Töne enthalten sind, ist es kein A7.
     
  8. cyrex

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    Erstellt: 26.09.07   #8
  9. Python

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    Erstellt: 26.09.07   #9
    Dein Gedankenfehler ist, dass bei Akkorden auf der Gitarre oft Okatavparallelen mit von der Partie sind. ;)
    Schauen wir uns mal den A-Griff etwas genauer an:
    x02220

    So schaut er aus. Wenn wir die gegriffenen Töne näher betrachten, sehen wir dass sie die folgenden sind:
    A, e, a, cis, e

    Also genau die Töne des A-Dur Akkordes. Und noch was stellen wir fest:
    Von manchen Tönen haben wir mehr als einen - allerdings auf verschiedenen Oktaven gegriffen.

    Der A7 Akkord hat zusätzlich zum A-Akkord noch den siebten Ton der A-Dur-Tonleiter (die kleine Septime), also ein G.
    Nehmen wir nun den Finger von der G-Saite weg, erklingt der Ton A zwar nicht mehr weiter auf der Saite, dafür klingt die Saite aber leer. Eine leer gegriffene G-Saite erzeugt logischerweise ein G - genau den Ton, den wir für den A7 Akkord noch zusätzlich brauchen.

    Wir haben somit zwar ein A vom Akkord entfernt, aber gleichzeitig noch ein G hinzugefügt. Da wir das A sowieso doppelt hatten ist das nicht weiter schlimm. Der A7-Akkord (x02020) hat also dann die Töne
    A, e, g, cis, e
    :great:

    Gruß,
    Python
     
  10. wishboneX

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    Erstellt: 26.09.07   #10
  11. cyrex

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    Erstellt: 26.09.07   #11
    Ich glaub das war was mir gefehlt hat. Thx.
    Danke aber auch an die Anderen.
     
  12. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.07   #12
    Python hat es vortrefflich erklärt... ich geb noch einen kleinen Hinweis auf das Klangverhalten mit der Leersaite "g". Leersaiten neigen dazu sich mehr "aufzublähen", klingen also nicht so markant und durchsetzungsfähing.
    Desshalb ist es von klanglichem Vorteil, sich das "g" im 3. Bd. der hohen e-Saite zu nehmen.

    Dann müsste alles perfekt klingen...

    think
     
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