Wenn ich ehrlich bin: am Trafo mag es teils liegen, in erster Linie aber klar am Gesamtvoicing des Amps. Peter hat sich eben auch umorientiert, die neueren Amps sind anders gevoicet, siehe dazu die vorstehende Diskussion. Wenn man dem Hagen noch eine Spur mehr Druck in den Tiefmitten verpasst, ist das ein elendes Schwein. Hab ich selbst erlebt und stand daneben, als Peter es gemacht hat. Der Amp ist schärfer als ein VH4 und nicht so fett in den Tiefmitten, was einer tiefgestimmten, schnellen Gitarre entgegenkommt (bzw. 7/8 Saitermonstern).
Mit Hagen und D-Moll ist es ein bisschen wie VH4 und Einstein, sie sind sich ähnlich, aber anders. Das ist eben auch der Grund für mich gewesen, von Einstein auf VH4 umzusteigen. Der VH4 hat einfach mehr Dampf in den Tiefmitten, und das ist genau die Frequenz, die ich im Bandkontext brauchte. Damit setze ich mich gegen Marshalls und auch Orange super durch. Im Prinzip käme ich auch mit den Ch 2 und 3 hin. Aber ich finde, dass der Amp schon durch die 4 EQs enorme Vorteile bietet. Wenn man nur den VH4 Ch3 haben möchte, sollte man mal eine Unterschriftensammlung machen. Stichwort: Peter bau einen 1Ch-Amp mit 50 W Endstufe, Ch3 VH4 Voicing (oder noch besser Voicingschalter mit wahlweise Hagen/VH4 Ch3

), 2 Mastervol. Tuner out und schaktbarem seriellen FX. ich würde unterschreiben...
Ich habe noch einen 6505 verkauft und hatte das Geld somit beinahe zusammen. Hab den ja nicht neu gekauft... Ich fand es letztlich einfach besser, mindestens den sound zu haben, den ich wollte. Und keine Kompromisse zu machen. Die restlichen Möglichkeiten habe ich dann mitbezahlt, auch wenn ich sie nicht zwingend brauche. Aber nach unserem Studiobesuch im Frühjahr war die Sache klar! Zur Erinnerung:
https://soundcloud.com/empty-veins/with-regards das ist übrigens mein VH4
