Dimarzio DP100

von Murat06, 12.06.08.

  1. Murat06

    Murat06 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.08   #1
    Hallo,
    ich hätte einige Fragen zu dem Dimarzio Humbucker DP100!!
    Kennt jemand die Werte von diesem Tonabnehmer (Induktivität, Gleichstromwiderstand, Wicklungskapazität, Güte, Resonanzfrequenz?) bzw die Übertragungscharakteristik.
    Welche Werte sollten denn die Potentiometer idealerweise haben? Wäre 500kOhm gut für die Tonabnehmer?

    Gruss
    Murat
     
  2. züborch

    züborch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.08   #2
    guck im dimarzio thread nach
     
  3. Murat06

    Murat06 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.08   #3
    Kennst du den genauen Link wo ich was darüber nachgucken kann?

    Gruss
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #4
  5. Murat06

    Murat06 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #5
    Danke das steht aber die Wicklungskapazität und Induktivität nicht??
     
  6. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #6
    Weil das völlig unerheblich ist - solange der Klang gefällt.

    Selbst der Gleichstromwiderstand, der ja oft angegeben wird, interessiert eigentlich keinen Schwanz - isoliert betrachtet lässt er nur grobe Rückschlüsse auf den zu erwartenden Klang zu.
     
  7. DerOnkel

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    Erstellt: 14.06.08   #7
    DiMarzio gehört leider in die große Reihe der Hersteller, die keinerlei aussagefähige Daten zu ihren Tonabnehmern liefern. Es scheint fast so, als ob es sich dort noch nicht herumgesprochen hat, daß der Gleichstromwiderstand keine Aussage über die Übertragungscharakteristik eines Tonabnehmers erlaubt!

    Tatsächlich will man auf diese Weise vermutlich eine objektive Vergleichbarkeit mit den Produkten anderer Hersteller verhindern.

    Ich habe bereits mehrfach versucht, die elektrischen Daten anzufragen. Eine Antwort habe ich indes nie erhalten. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt! ;)

    Ich persönlich mache um solche Produkte immer einen großen Bogen, wenn es Alternativen gibt!

    Grundsätzlich sind bei Humbuckern Potentiometer mit einem Kennwiderstand von 500kOhm zu bevorzugen, da bei diesen Tonabnehmern der relativ große Gleichstromwiderstand sonst zu einer Dämpfung der Resonanz führt.

    Fender liefert bei seinen Noiseless-Typen sogar Potis mit 1MOhm aus.

    Im Gegenteil! Von alle möglichen Angaben erlaubt die Induktivität den verläßlichsten Rückschluß auf den zu erwartenden "Klang"!

    Sound-Demos sind beliebig manipulierbar und sollen nur der Umsatzsteigerung dienen. Ein technisches Gerät, wie ein Tonabnehmer, läßt sich objektiv nur über die technischen Daten bewerten und vergleichen. Alles andere ist schlicht und ergreifend Blödsinn!

    Wenn ich ein Auto kaufen will und den Verkäufer nach Endgeschwindigkeit und Verbrauch frage, wird mich die Antwort "Schnell" und "Wenig" keinesfalls zufrieden stellen! Bei Pickups scheinen da andere Gesetze zu gelten. :screwy:

    Ulf
     
  8. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.08   #8
    Ja - die meisten "Endverbraucher" können damit aber sowieso nichts anfangen (mehr DC-Widerstand wird auch oft mit mehr Leistung gleich mehr Zerre usw. gleichgesetzt).

    Worauf ich hinaus will: Die Datensätze bringen m.M. nicht wirklich weiter, alleine schon deshalb, weil der PU nicht alleinig für den Klang zuständig ist, allenfalls eine grobe Einteilung ist möglich.

    Was hilft: Ausprobieren.
     
  9. DerOnkel

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    Erstellt: 14.06.08   #9
    Mit der Angabe: Endgeschwindigkeit 160 Stundenkilometer (ja, so sagt man ja immer), können wir ja auch was anfangen und das, obwohl es uns nicht in die Wiege gelegt wurde.

    Warum sollen wir uns unter "3,2kHz bei 700pF" nicht den Klang einer Strat vorstellen können? Das ist lediglich eine Frage des Willens! Ein naturwissenschaftliches Studium ist dafür keinesfalls erforderlich!

    Ulf
     
  10. Granufink

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    Erstellt: 14.06.08   #10
    Erstens, weil es voraussetzt, dass der Klang mehrheitlich vom PU bestimmt wird und zweitens denkt kaum jemand in elektrischen Größen.
    Für Dich mag das die einfachste Sache der Welt sein, wenn ich aber daran denke, wie schwer sich hier viele mit dem Ohmschen Gesetz oder ähnlichem tun, halte ich es für recht unwahrscheinlich, dass sich diese Denkweise beim "Fußvolk" durchsetzt.

    Es ist immer sehr schwer, Klang in fassbare, verständliche Messwerte umzumünzen. Von einer Gitarre brauchen wir fast nicht zu reden, aber alleine poplige Messungen von bekannten und beliebten Gitarrenboxen (wie es im HiFi-Bereich gang und gäbe ist) findet man nicht. Auch hier ist es ähnlich schwierig, denn der Raum beeinflusst den Klang bekanntlich ebenfalls.

    Unter der Geschwindigkeit eines Autos kann man sich mehr vorstellen, obwohl sich 160km/h in einem wackligen Golf 2 sicher anders anfühlt als in einem 7er BMW.......
     
  11. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.08   #11
    Man bräuchte für einen sinnvollen Technischen Vergleich viel mehr Parameter, inkl. die der Bobbins, Polepieces etc. Erst dann könnte man da was tun, aber mit 3-4 Kenngrößen ist das noch weit entfernt von der Realität.
     
  12. ElRodeo

    ElRodeo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.08   #12
    Der Vergleich von PKW's und PU's hinkt gewaltig, aber ich will mich hier nicht wegen so einen Kack aufregen ;)

    Ich kann nur soviel sagen das ich einen Dimarzio Super Distortion DP-100 in meiner LP (Bridge Position) habe und er ist superb :great:
     
  13. Down Under

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    Erstellt: 14.06.08   #13
    Ich fände es praktisch, wenn sich die Hersteller auf einen Standard Pickup einigen könnten, der möglichst neutral ist und von dem aus man dann Klangbeschreibungen beginnt.
    Also die Eigenschaften die ein solcher Pickup hat. Evtl mehr Höhen oder härter im Klangbild.
    Würde auf jeden Fall mehr helfen wie diese lächerlichen Soundschnipsel mit Hall auf den Homepages von den arrivierten Herstellern.

    Aber das war jetzt auch wieder mehr Offtopic, Sorry
     
  14. Metalröhre

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    Erstellt: 15.06.08   #14
    Ich find DiMarzio ehrlich gesagt eigentlich sehr gut was die Angaben betrifft. Mir geht es so, wenn man einen DiMarzio besessen hat kann man den zu anderen sehr gut Vergleichen was den Output betrifft sowie mit der Beschreibung und den angegebenen Frequenzen. Für den Fachmann sicherlich ne Milchmädchenrechnung aber für mich als Laien fühle ich mich dort besser aufgehoben als z.B. bei Seymour Duncan.

    mfg rÖhre
     
  15. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.08   #15
    burner81: gibt es ja, jeder Hersteller hat einen PAF in irgendeiner Form. Mehr ist zwecks Vergleich nicht möglich denke ich.
     
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