Drop A = weniger Gain?

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Rhytmus
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Hallo Community!
Ich habe Gestern meine Aria Strat das erste mal auf Drop A getuned um mal ein bisschen metal zu probieren.
Tja die Saiten schlapperden.Ich weiß,ich weiß ich brauche wesentlich dickere Saiten als die Durchschnit alerdings hatte ich nur "mittlere" Saiten im Haus.Nachdem ich die Klampfe fertig getuned hatte konnte ich einen ziemlichen Gain Mangel feststellen...
Ich hoffe das liegt daran das die Saiten zu dünn sind und nicht an meinem (billig-) Amp (Vision GW-25)
Hatte trotz Distortion,vollem Gain und Boss OS-2 Distortion Pedal eigentlich nur einen leichten Overdrive Sound :(
Mfg
 
GordonF
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Ich könnte mir vorstellen, dass der Gainmangel von den schlabbrigen Saiten kommt, denn ich konnte

dieses Phänomen bei meiner Gitarre (dicke Saiten) nicht beobachten.

Das hat sicher mit dem schlechteren Schwingungsverhalten zu tun.
 
UnderJollyRoger
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Ich habe Gestern meine Aria Strat das erste mal auf Drop A getuned um mal ein bisschen metal zu probieren.

Soso, ich spiele auch Metal, auf Eb, klappt prima :)

Wenn die Saiten tatsächlich zu locker sind, kann ich mir schon vorstellen, das sie nicht mehr gescheit schwingen und keinen Output liefern. Hat's den vorher funktioniert ? Stimm sie doch einfach mal wieder etwas hoch zum testen ...
 
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Soso, ich spiele auch Metal, auf Eb, klappt prima :)

Wenn die Saiten tatsächlich zu locker sind, kann ich mir schon vorstellen, das sie nicht mehr gescheit schwingen und keinen Output liefern. Hat's den vorher funktioniert ? Stimm sie doch einfach mal wieder etwas hoch zum testen ...
Also Standardtuning und Drop D haben immer einwandfrei funktioniert,nur brauch ich da ja keine dicken Saiten :)
Neben Drop A hatte ich dasselbe Problem mit Drop H (bekannter unter der Bezeichnung Drop B)
Naja ich kauf mir morgen ordentlich XXL Saiten und dann werd ich´s ja sehen :D
 
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Ich könnte mir vorstellen, dass der Gainmangel von den schlabbrigen Saiten kommt, denn ich konnte

dieses Phänomen bei meiner Gitarre (dicke Saiten) nicht beobachten.

Das hat sicher mit dem schlechteren Schwingungsverhalten zu tun.

Ja ich denk mir schön langsam auch :gruebel:
Gibt ja praktisch nichts mehr was da sonst noch stören könnte...
 
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Ich würde neben den Saiten evtl. auch den Amp selber tippen. Ich meine, der Amp hat ja "nur" 40W Amp und einen 6,5" Speaker. Aber bei dem Tuning geht es runter in Regionen des Basses. Frage an alle anderen: könnte es nicht sein, dass die Schaltung des Amps und vor allen Dingen auch der Speaker überhaupt nicht damit zurecht kommen und dadurch der Gain fehlt... :gruebel: Ich kenne mich halt mit Schaltung von Amps überhaupt nicht aus, deshalb ist es nur eine Mumaßung von mir, die mir hoffentlich keiner krumm nimmt. :D

Und natürlich würde ich zuerst auch erstmal die dickeren Saiten draufziehen, weil wenn die nur schlabbern, dann ist es ja auch nichts. Ich hab für meine Gitarre mit Drop-A-Tuning 13-56-Saiten. Sowas in der Art würde ich Dir auch raten. Ich finde 12-54 dafür nämlich eigentlich schon zu dünn.
 
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Frage an alle anderen: könnte es nicht sein, dass die Schaltung des Amps und vor allen Dingen auch der Speaker überhaupt nicht damit zurecht kommen und dadurch der Gain fehlt... :gruebel:

nö, bei einem Zerrsound willst du ja nicht in erster Linie den Grundton hören, sondern die vielen Obertöne, die durch ein übersteuertes Signal entstehen. Außerdem wäre dann der Speaker der limitierende Faktor, der hat jedoch keinen Einfluss auf den Grad der Verzerrung, nur auf die Wiedergabe des schon verzerrten Signals (was aber dann auch nicht wieder cleaner wird..)

zum Thema: Ist mir schon öfter aufgefallen, dass tiefe Tunings den "Punch" und die Definition aus dem Signal nehmen. Dafür kommt eine wohlig düstere Matschigkeit mit rein. Man mag es oder man hasst es, ich kann's nicht leiden, aber das liegt in der Natur der Sache. Deutlich(!) dickere Saiten (bzw. Saiten mit mehr Zug / Steifigkeit) lindern das Problem etwas.
 
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sie lindern das problem etwas, das stimmt schon. abhilfe kann aber auch noch ein externer equalizer und/oder ein booster leisten. dies ist besonders bei "schwächeren" Amps zu empfehlen, kann aber auch bei "starken" amps nochmal ne verbesserung sein.
 
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Auch we der Tip mit de dickeren Saiten schon kam, hier noch einer: Lass die Sache mit dem vollen Gain sein, das nützt nix. Das verwischt de Sound nur zunehmend, je tiefer du stimmst. Weniger ist hier deutlich mehr, matscht weniger (oder gar nicht, wenn der EQ gut eingestellt ist) und hat wesetlich mehr Punch, als eine in Gain ertränkte Klampfe.
 
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Ich bin es gewohnt, dass wenn ich meine 7-Saiter auf DropA stimme, dass ich den Gain noch etwas zurücknehme, dass es definierter klingt, beziehungswiese klingt es mit weniger Gain auch schon fett genug. Aber liegt wohl am Amp. Die zu dünnen Saiten machen auch einiges vom Klang aus, auf der 7-Saiter habe ich den Satz 10-52 (E A D G B E) + 62er für die tiefe B Saite bzw A (allerdings größere Mensur).
 
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. Ich hab für meine Gitarre mit Drop-A-Tuning 13-56-Saiten.

Für Drop A würde ich sogar nochmal wesentlich dickere Saiten verwenden, sowas wie 13-62 oder besser noch 13-70.
Klar, das gibt's so meist nicht im Handel, aber wer solch exotische Tunings verwendet, muss eben auch exotische Saitenstärken verwenden (und Einzelsaiten kaufen, zB auf www.saitenkatalog.de)

Eine 56er Saite hat nämlich auf ein tiefes C gestimmt die gleiche Spannung wie eine 46er Saite auf E.
Wenn's jetzt nochmal drei Halbtöne tiefer soll, muss die Saite folglich nochmal erheblich dicker sein.
 
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Für Drop A würde ich sogar nochmal wesentlich dickere Saiten verwenden, sowas wie 13-62 oder besser noch 13-70.
Klar, das gibt's so meist nicht im Handel, aber wer solch exotische Tunings verwendet, muss eben auch exotische Saitenstärken verwenden (und Einzelsaiten kaufen, zB auf www.saitenkatalog.de)

Eine 56er Saite hat nämlich auf ein tiefes C gestimmt die gleiche Spannung wie eine 46er Saite auf E.
Wenn's jetzt nochmal drei Halbtöne tiefer soll, muss die Saite folglich nochmal erheblich dicker sein.

Ich weiß, die könnte auch nochmal mehr vertragen, aber ehrlich gesagt, bin ich da einfach zu geizig mir 7-Saiter-Sätze und zu faul einzelne Saiten extra zu kaufen! :D
 
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. Frage an alle anderen: könnte es nicht sein, dass die Schaltung des Amps und vor allen Dingen auch der Speaker überhaupt nicht damit zurecht kommen und dadurch der Gain fehlt... :gruebel:
Kannste leicht selbst rausfinden: Dropped A besteht aus 6A 5E 4A 3D 2F# 1B. Die Saiten 5, 4 und 3 entsprechen also den Saiten 6, 5, 4 einer Gitarre in Standardtuning. Spielst du also nen Powerchord mit Grundton auf der 5ten Saite, dann müsste er genau so klingen wie der Powerchord mit Grundton auf der 6ten Saite bei einer Standardstimmung-Gitarre. Tut er das nicht, kann's nicht am Amp oder sonst was liegen.

Dropped A ist quasi Dropped D nur eine Saite tiefer. Wenn du für Dropped D zB nen Saitensatz mit .10 .13 .17 .26 .36 .46 benutzt, wäre für dropped A nen Satz der Stärke .13 .17 .26 .36 .46 .56 ziemlich logisch.

MfG
 
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Ist sicherlich viel Geschmackssache aber einen 56 Satz für Drop A ist für meine Begriffe viel zu wenig. Für Standard B spiele ich nen Satz mit ner 70er E Seite, alles darunter ist zu wabellig und man verliert merklich an Punnch. Ausprobieren!
 
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Verstehe nicht, wiso die meisten sich hier ewig dicke Saiten aufziehen wollen.
Spiele sowohl Drop-B, als auch Drop-A mit 11-52 Saiten und es läuft sehr gut.
Saiten bei Drop-B wie im Standardtuning und bei Drop-A etwas(!) lockerer.
Der Unterschied ist nicht sehr groß.
 
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Also ich finde für Drop B reichen auch meine 13-56 Saiten. Für Drop A ist es mir manchmal schon ein bisschen zu locker, da wären 60er Saiten schön, mir aber zu umständlich/teuer. Aber nen 70er Bariton-Satz würd ich mir glaub ich nie drauf ziehen. Dann ist die dickste Saite meiner Gitarre ja dicker als die dünnste meines Basses. Irgendwas stimmt dann nicht! :D
 
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Verstehe nicht, wiso die meisten sich hier ewig dicke Saiten aufziehen wollen.
Ganz einfach.
Ein "normaler" Saitensatz 10-46, gestimmt auf das Standardtuning EADGHE erzeugt pro Saite rund 7 kg Spannkraft.

Wenn man die selben Saiten jetzt tiefer stimmt, geht Spannung verloren, bis zu dem Punkt, an dem das ganze an den Bünden zu rasseln beginnt, bis zu dem Punkt, an dem die Saiten nur mehr schwabbeln und keinen definierten Ton mehr von sich geben, weil die Auslenkung bereits zu groß ist (= die Saite im Punkt maximaler Auslenkung spürbar länger ist (gedehnter) als im Punkt minimalster Auslenkung).

Die Lösung?
Man verwendet Saiten die so steif sind, dass sie selbst bei tieferen Stimmungen noch genügend Spannkraft aufweisen - eben dickere Saiten.
Mit einem Satz 11-52 gestimmt auf DGCFAD (D-Tuning) hast du wieder rund 7 kg Spannkraft pro Saite, und damit das gleiche Spielgefühl wie 10-46er Saiten gestimmt im Standardtuning.





Dann ist die dickste Saite meiner Gitarre ja dicker als die dünnste meines Basses. Irgendwas stimmt dann nicht! :D
Und das ist auch gut so, weil die dickste Gitarrenseite tiefer reicht als die dünnste Basssaite, und folglich auch dicker sein muss ;)
 
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Wenn man das mit der Spannkraft so ausrechnen kann, was für Saiten muss ich denn dann nehmen, wenn ich z.B. auf Drop C, Drop B oder Drop A stimmen will? Bzw. wie kann ich sowas selber ausrechnen? Naja, ich meine für Drop C wären ja nach Deiner Berechnung die Saiten, die ich immer schon verwende (12-54) perfekt. Aber für die anderen Tunings?
 
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Wenn man das mit der Spannkraft so ausrechnen kann, was für Saiten muss ich denn dann nehmen, wenn ich z.B. auf Drop C, Drop B oder Drop A stimmen will? Bzw. wie kann ich sowas selber ausrechnen? Naja, ich meine für Drop C wären ja nach Deiner Berechnung die Saiten, die ich immer schon verwende (12-54) perfekt. Aber für die anderen Tunings?


Das kann man in der Tat berechnen, sehr hilfreich dafür die folgende Support-Seite inklusive PDF von D'Addario:
http://www.daddario.com/DAstringtensionguide.Page?ActiveID=2871&language_id=1&currency_id=1



Ideal für Drop C (CGCFAD) ist ein Saitensatz aus Einzelsaiten: 11-56 (wie er von D'Addario verkauft wird: https://www.thomann.de/at/daddario_exl117.htm
"Ideal" bedeutet, dass sie auf Drop C gestimmt die gleichen Spannungen aufweisen wie ein Satz 10-46 auf EADGHE.


Drop A ist schon sehr tief, da sollte man mit 13ern anfangen, so wie ja die zweithöchste Saite bei 10-46er auch eine 13er ist. (Drop A kann man sich als gedroppte 7-Saite vorstellen, bei der die höchste e-Saite, also die 10er fehlt)
Idealsatz wäre demnach 13-17-26-36-46-62 oder so ähnlich. Bei den tiefen Saiten ist es generell empfehlenswert, lieber eine Stufe dicker zu wählen, gibt mehr Punch, einen definierteren Klang, razzelt nicht so viel, und schnell spielen tut man sowieso eher auf den hohen Saiten.


Ich hab mir mal eine Excel-Datei zusammengestellt, wo man zB die gewünschte Saitenspannung im gewünschten Tuning eintippt, und die passenden Saitenstärken herausbekommt.

Ich spiele übrigens 11-59 auf Drop C und C-Standard.
 
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Verstehe nicht, wiso die meisten sich hier ewig dicke Saiten aufziehen wollen.
Spiele sowohl Drop-B, als auch Drop-A mit 11-52 Saiten und es läuft sehr gut.
so dünne saiten benutz ich gerade mal für standard tuning oder höchstens mal für D. ich kann echt nicht verstehen wie man damit anständig auf drop A kommen soll...
 

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