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Dr. Donut
Registrierter Benutzer
- 11.07.26
- 23.08.10
- 67
- Berlin
Hallo zusammen.
Da mein neuer Proberaum von 60m² auf 25m² geschrumpft ist, haben wir nun ein enormes Problem mit dem Übersprechen des Schlagzeug in das Gesangsmikrofon.
Die Sängerin sitzt ca. 3 Meter vom Schlagzeug entfernt. Im vorherigen Proberaum (mit meiner alten Band) war der Sänger gute 6 Meter vom Schlagzeug entfernt und das hat super funktioniert.
Kurz zum Setup:
Alle Mikrofone und Instrumente werden direkt bzw die Gitarren über einen Modeler wie den Line6 Helix an das Zoom* Livetrak L-20R angeschlossen. Das ist verbunden mit einem kleinen Rechner, mit dem ich über Reaper alle Signal zusammen mische.
Da wir alle Inears verwenden, werden die Kopfhörer separat an die Monitorausgänge angeschlossen.
Wir möchten auch möglichst Digital unterwegs sein, außer natürlich der Gesang und die Drums. Mir ist durchaus bewusst, dass es am einfachsten wäre ein E-Drumset hinzustellen. Nur ist dazu zum einen kein Platz weil ich den für mein Akustik Set brauche (dazu habe ich mir den Proberaum gemietet) und ich müsste das immer auf und abbauen, vorher müsse ich mir erst eins kaufen, einen Platz finden wo ich das verstauen kann und spaß hat mir das noch nie gemacht. Bitte berücksichtigt, dass ein E-Drumset keine Option ist.
Ich habe mir Gedanken gemacht und auch schon einige Gespräche mit der KI Gemini geführt.
Die kam immer zur Conclusio, dass wir mit dem Shure* Beta 57A als Gesangsmikrofon schon sehr gut aufgestellt sind.
Allerdings ist der Drum Bleed quasi lauter als die Stimme selbst.
Ich bin mit ein paar Ideen rangegangen, immer davon ausgehend, dass das Mikrofon mit der Rückseite zu den Drums schaut und die Sängerin so dicht wie Möglich an das Mikro dran geht:
Mit einem Mikro mit Keulenrichtcharakteristik habe ich mir eingebildet, dass durch die enge Aufnahmeweite der Drumsound ordentlich abgedämpft wird - KI sagt nein.
Das gleiche mit der Idee, ein Reflexionsfilter zu nutzen - KI sagt nein weil die Masse fehlt, um den Schalldruck von den Drums abzufangen.
Ähnlich mit einem Drumshield aus Acrylglas, das wohl minimalst bei bei den Becken helfen sollen. Ich hatte auch schon daran gedacht mir eine Drumbooth zu zimmern. Also bis auf die Rückseite geschlossen mit Decke. Glaube aber bzw. bin mir sehr sicher, dass das viel zu aufwendig wäre und der Platz gibt es auch nicht unbedingt her.
Nun kam mir die glorreiche Idee, wenn ich die Gesangspur dupliziere, bei der einen die Phase drehe, dass sich die Drums auslöschen. Im Livebetrieb, das in dem Fall die Probe ist, werden dann alle Frequenzen ausgelöscht - Logisch. Hilft also auch nicht.
Ich habe auch versucht mit dem Plugin ReaFir den Drumsound etwas rauszufiltern, das habe ich aber kaum hinbekommen ohne direkt Artefakte zu hören.
Dann habe ich noch ein Bassdrum Mikro von Audix verwendet. Das hat aber nur eine niedrigere Empfindlichkeit im Gegenzug zum Beta und wenn ich das auf eine Lautstärke ziehe, in der die Sängerin gut zu hören ist, ist das Schlagzeug entsprechen auch gut bzw. viel zu laut zu hören.
Deshalb meine doch etwas verzweifelte Frage: Ihr habt doch bestimmt noch einen Sack voller Ideen und Erfahrung, oder?
Da mein neuer Proberaum von 60m² auf 25m² geschrumpft ist, haben wir nun ein enormes Problem mit dem Übersprechen des Schlagzeug in das Gesangsmikrofon.
Die Sängerin sitzt ca. 3 Meter vom Schlagzeug entfernt. Im vorherigen Proberaum (mit meiner alten Band) war der Sänger gute 6 Meter vom Schlagzeug entfernt und das hat super funktioniert.
Kurz zum Setup:
Alle Mikrofone und Instrumente werden direkt bzw die Gitarren über einen Modeler wie den Line6 Helix an das Zoom* Livetrak L-20R angeschlossen. Das ist verbunden mit einem kleinen Rechner, mit dem ich über Reaper alle Signal zusammen mische.
Da wir alle Inears verwenden, werden die Kopfhörer separat an die Monitorausgänge angeschlossen.
Wir möchten auch möglichst Digital unterwegs sein, außer natürlich der Gesang und die Drums. Mir ist durchaus bewusst, dass es am einfachsten wäre ein E-Drumset hinzustellen. Nur ist dazu zum einen kein Platz weil ich den für mein Akustik Set brauche (dazu habe ich mir den Proberaum gemietet) und ich müsste das immer auf und abbauen, vorher müsse ich mir erst eins kaufen, einen Platz finden wo ich das verstauen kann und spaß hat mir das noch nie gemacht. Bitte berücksichtigt, dass ein E-Drumset keine Option ist.
Ich habe mir Gedanken gemacht und auch schon einige Gespräche mit der KI Gemini geführt.
Die kam immer zur Conclusio, dass wir mit dem Shure* Beta 57A als Gesangsmikrofon schon sehr gut aufgestellt sind.
Allerdings ist der Drum Bleed quasi lauter als die Stimme selbst.
Ich bin mit ein paar Ideen rangegangen, immer davon ausgehend, dass das Mikrofon mit der Rückseite zu den Drums schaut und die Sängerin so dicht wie Möglich an das Mikro dran geht:
Mit einem Mikro mit Keulenrichtcharakteristik habe ich mir eingebildet, dass durch die enge Aufnahmeweite der Drumsound ordentlich abgedämpft wird - KI sagt nein.
Das gleiche mit der Idee, ein Reflexionsfilter zu nutzen - KI sagt nein weil die Masse fehlt, um den Schalldruck von den Drums abzufangen.
Ähnlich mit einem Drumshield aus Acrylglas, das wohl minimalst bei bei den Becken helfen sollen. Ich hatte auch schon daran gedacht mir eine Drumbooth zu zimmern. Also bis auf die Rückseite geschlossen mit Decke. Glaube aber bzw. bin mir sehr sicher, dass das viel zu aufwendig wäre und der Platz gibt es auch nicht unbedingt her.
Nun kam mir die glorreiche Idee, wenn ich die Gesangspur dupliziere, bei der einen die Phase drehe, dass sich die Drums auslöschen. Im Livebetrieb, das in dem Fall die Probe ist, werden dann alle Frequenzen ausgelöscht - Logisch. Hilft also auch nicht.
Ich habe auch versucht mit dem Plugin ReaFir den Drumsound etwas rauszufiltern, das habe ich aber kaum hinbekommen ohne direkt Artefakte zu hören.
Dann habe ich noch ein Bassdrum Mikro von Audix verwendet. Das hat aber nur eine niedrigere Empfindlichkeit im Gegenzug zum Beta und wenn ich das auf eine Lautstärke ziehe, in der die Sängerin gut zu hören ist, ist das Schlagzeug entsprechen auch gut bzw. viel zu laut zu hören.
Deshalb meine doch etwas verzweifelte Frage: Ihr habt doch bestimmt noch einen Sack voller Ideen und Erfahrung, oder?
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