E-Gitarre verstimmt sich bei anderen alternativen Stimmungen

von Geronimo Röder, 05.04.17.

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  1. Geronimo Röder

    Geronimo Röder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.17   #1
    Ein herzliches "guten Tag" an die Community!
    Seit ein paar Monaten habe ich ein Problem beim Umstimmen meiner mexikanischen Strat. Sobald ich beispielsweise die E-Saite auf D umstimme, verstimmen sich alle anderen Saiten sofort mit. Sobald ich diese dann wieder Stimme, passiert mit den restlichen Saiten das gleiche. Alleine beim Umstimmen auf Drop D dauert es wirklich Ewigkeiten, bis jede Saite ungefähr gestimmt ist. Die Frage ist nun natürlich, wo das Problem liegt und wie ich das Ganze beheben kann. Wie gesagt, ich spiele eine mexikanische Strat von Fender, mit 42-9er Ernie Ball-Saiten und ich stimme mit dem integrierten Tuner meines Behringer GTX60 (der defintiv einwandfrei funktioniert). Ein Besuch im Musikladen (der leider hauptsächlich klassische Gitarren führt) hat nichts ergeben, aber meine Vermutung ist, dass sich der Hals verzogen hat. Mein ungeschultes Auge kann allerdings keine Krümmung erkennen.
    Vielen Dank im Vorraus und einen schönen Tag an alle!
     
  2. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.04.17   #2
    Hallo und willkommen im Board.
    Ich würde das Problem in erster Linie beim Tremolo suchen. Ich nehme an, dass du es Floating eingestellt hast. Und damit wird umstimmen einer Strat ein Geduldspiel, da sich durch geänderten Saitenzug die Lage der Brücke leicht ändert.
    Darum verwende ich für alternative Stimmungen meine Telecaster, da ist das kein Problem.
     
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  3. Ich79

    Ich79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.17   #3
    Jo, das ist bei schwebenden oder nicht ganz aufliegenden Tremolos normal.
    Die Zugkraft der Federn im Korpus ändert sich ja nicht und wenn man bei einer Saite durch Runterstimmen Spannung wegnimmt erhöht sich der Zug auf die anderen Saiten und die verstimmen sich nach oben.
     
  4. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.04.17   #4
    Selbst bei einem aufliegendem Tremolo kann es gut sein, dass sich das dann verstimmt.
    Dann müsste man die Federn etwas nachspannen.
     
  5. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.04.17   #5
    Um das Verstimmen der Strat beim Umstimmen zu verhindern, müsste das Tremolo mit einem Holzblock stillgelegt werden. Oder die Federn so fest sein, dass sie das Tremolo aufliegend halten, egal was ist.
     
  6. Geronimo Röder

    Geronimo Röder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.17   #6
    Danke für die schnellen Antworten.
    Mh das klingt einleuchtend. Die Idee mit dem Holzblock ist gut, die werde ich die Woche über mal ausprobieren.
     
  7. Gast271891

    Gast271891 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.17   #7
    Jedes schwebende Trem ist so eingestellt, daß sich eine ausgeglichene Balance zwischen der aufsummierten Saitenzugspannung aller Saiten und dern Tremfedern ergibt. Die Kräfte gleichen sich aus. Änderst Du einseitig die Zugkraft, ändert sich der Ruhezustand des Trems. Leicht ausprobierbar, indem Du einfach mal eine der mittleren Saiten am 12. Bund extrem stark ziehst , bends. Das Trem kippt Richtung Kopfplatte. Lockerst Du die Saite oder reisst eine Saite, kippt das Trem in Gegenrichtung und die Git ist out of tune

    Benötigst Du das Trem nicht, blockieren FORMSCHLÜSSIG durch einen Holzklotz. Kraftschlüssiges "aufliegen" lassen mit 5 Federn und die angeknallt kaschiert nur das Probleme.
     
  8. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 05.04.17   #8
    Eine Lösung ohne "Holzblock" - aber dennoch das Trem nutzen zu können, ist die Backbox. In die Federkammer geschraubt und stramm eingestellt, sollte sich auch nichts versteimmen...
     
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  9. Mike3000

    Mike3000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.17   #9
    Wenn man aufs Temolo nicht verzeichten möchte UND gerne mal zwischen Droppe-D und Standard hin- und herdreht, empfehle ich eine links zu sehende Jaguar ;-) .
     
  10. micharockz

    micharockz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.04.17   #10
  11. Gast271891

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    Erstellt: 06.04.17   #11
    Die Black Box lösst das Grundproblem nicht, kaschiert nur das Symptom : das Trem wird bockig unsensibel , weil sich stufig die Bedienkraft extrem erhöht.

    Ob E oder A Git : wer es sich leisten kann, belässt die Git in der Stimmung und greift zur Umgestimmten 2. oder 20. Gitarre
     
  12. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.04.17   #12
    Wobei ein Droppen der E Saite bei einem nicht-freischwebenden Tremolo kein Problem sein darf, wenn mans richtig einstellt.
     
  13. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.17   #13
    So hatte ichs mal. Dickere Saiten auf Gitarren fürs runterstimmrn, und irgendwann war der Zug der Saiten so stark, das Bendings schon das Tremolo anhoben und stimmen teils auch nervig wurde. Und das Tremolo war schon aufliegend eingestellt. Da musste ich am Ende noch 2 Zusatzfedern reinhängen :D
    Hat hier irgendwer Erfahrungen mit den Backbox-Dingern? Hätte nichts dagegen, ein nicht zickendes und dabei frei schwebendes Trem zu haben :D deshalb habe ich auch schon an sowas gedacht.
     
  14. Knispler

    Knispler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.17   #14
    Die "Cheapo"-Variante kostet nur ein paar Euro und man kann reversibel einstellen, ob man frei schwebend oder "Dive-Only" (Durch das Vibrato die Tonhöhe nur nach unten Modellieren) möchte. Damit könnte man das ganze zum Runterstimmen schnell festsetzen und in Normalstimmung wieder lösen.

    [​IMG]
    http://www.lonephantom.com/2012/02/the-4-tremolo-stopper/
     
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  15. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.04.17   #15
    Genial :D
     
  16. stoffl.s

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    Erstellt: 06.04.17   #16
    Wobei ich für häufigeres Umstimmen auch zur Zweitgitarre raten würde. Eine ohne Vibrato, damit eben das Problem nicht auftritt, wenn auf der auch die Stimmungen gewechselt werden sollen.
     
  17. Gast271891

    Gast271891 Gesperrter Benutzer

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  18. micharockz

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    Erstellt: 06.04.17   #18
    Das Grundproblem, also das Ungleichgewicht zwischen Saitenzug und Federzug beim Downtuning, lässt sich sehr wohl damit beheben. Downbendings mit dem Hebel sind sowohl bei der Holzblock- als auch bei der Blackbox-Methode unbenommen. Da bleibt die Wahl zwischen gar keinen Upbendings (Holzblock) und etwas bockigeren (Blackbox) - das muss jeder selbst entscheiden, meine Wahl ist jedenfalls klar und mich stört der spürbare Widerstand nicht ;).

    Das ist eine klasse Alternative, die ich noch garnicht kannte:). Da wären dann im freischwebenden Betrieb auch “Stutter-with-bar-Effekte“ möglich.
     
  19. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.17   #19
  20. micharockz

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    Erstellt: 06.04.17   #20
    Das Tremol-No kann 3 verschiedene Modi: Hardtail, Dive Only, Floating Mode

    Die Blackbox kann nur Floating mit eingeschränktem nach oben benden, bleibt dafür bei Downtunings stabil. Im Gegensatz zum Tremol-No sind also auch in Drop-D Upbendings mit dem Hebel möglich.

    Das Tremol-No soll mit den Rändelschräubchen zum Moduswechsel live etwas fummelig zu bedienen sein.
     
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