Diskussion Heimorgeln & Preise

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Enrico Jan

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Moin,

vorab eine Frage:

Ist dieses Forum für die reine Diskussion über die Thematik von Orgeln aller Art gedacht, oder ist es auch möglich, über diesen Weg ein gebrauchtes Produkt zu vermarkten?

Ist die Antwort ja, würde ich gerne das Modell sowie die dazugehörigen Daten und Umbauten teilen.

Ist die Antwort nein, weist mich gerne darauf hin.

Mit freundlichen Grüßen, Enrico
 

Ist die Antwort ja, würde ich gerne das Modell sowie die dazugehörigen Daten und Umbauten teilen.
Ja, siehe Antwort von Frank.

Aber..... Vielleicht ist es ja auch besser, die Orgel hier kurz zu beschreiben. Der Thread ist eh schon eröffnet.

Die Kleinanzeigen sind voll von ehemals wunderschönen Orgeln zu damals sündhaft teuren Preisen, die nach Haushaltsauflösung als vermeintlicher Schatz angeboten werden.

Leider gehört der große Teil davon aber heute eher in den Bereich Elektroschrott,oder die Kategorie "zu verschenken" oder "bis 50 € an Liebhaber".
 
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@Enrico Jan, erst mal Willkommen im Forum!

Setze gerne ein paar Fotos und Details zu dieser Orgel hier rein (Alter, Fabrikat, Register, Pedalumfang, MIDI vorhanden oder nicht, usw.)
Mit diesen Infos kann hier eine erste Einschätzung abgegeben werden, inwieweit das Modell verkäuflich ist oder allenfalls an einen freundlichen interessierten Nachnutzer verschenkt werden kann.
Da kann ich @Willi1969 aus eigener Erfahrung beipflichten. In den Kleinanzeigen finden sich immer wieder Annoncen von Anbietern, die von einem lukrativen Preis träumen, deren Orgel aber derart veraltet ist, dass sich noch nicht mal jemand meldet auf die Annonce.
Durch die rasante technisch-digitale Entwicklung dieser Instrumente ist der Preisverfall für gebrauchte leider oft ebenso rasant.
 
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  • #5
Puh, die Orgel ist im Besitz meines Vaters. Er ist gesundheitstechnisch nicht mehr in der Lage, sie vollumfänglich zu bespielen, weshalb er von nun an ein kleineres Modell benutzt und die große nun verkauft werden soll.

Das Modell ist eine Böhm Sinfonia 500SE D-Mix/Pro.

Technisch hat die Orgel eigentlich alles, was es von Hause Böhm gibt. Auf Wunsch wird auch noch Sempra 3.0 aufgespielt, aktuell ist noch die Vorgängerversion drauf.
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Es ist ein Dr. Böhm Bausatz gewesen mit viel Schnickschnack (und daher durchaus relativ teuer in der damaligen Anschaffung), den nach meiner Erfahrung heute niemand mehr will. Leute, die auf so etwas stehen, gehören zur Generation Deines Vaters und können auch kaum noch spielen. Letztlich sterben sie aus - sorry, es so klar zu sagen. Und die, die noch spielen, haben eine Orgel und sind sich mehr oder weniger bewusst, dass sie mit ihr schon nur noch die Erben belasten, um die Sperrmüllabholung zu organisieren. Das heißt auch, dass das Angebot viel viel größer als die Nachfrage ist; konkret steigt das Angebot, weil die Besitzer wegsterben, und sinkt die Nachfrage, weil die Interessenten auch wegsterben.

Das Problem bei Verkaufsversuchen ist meiner Meinung nach wirklich die verschwindend geringe Nachfrage nach solchen "Alleinunterhalter-Keyboards". Das liegt auch daran, dass Publikum für diesen Spielstil immer dünner wird und daher auch kaum Nachwuchs Interesse hat. Sicher sind solche Kisten technisch interessant, aber weder zu modernen Sounds noch zu Vintage-Sounds (wie von (klassischen echten) Hammond-Orgeln (die Bezeichnung wird oft fälschlich für elektrische Orgeln allgemein verwendet) u.ä. sowie von den so genannten Cheesy-Orgeln VOX etc. der 60er/70er) passen sie. Und Leute, die heutzutage "just for fun" für sich zuhause Cover spielen, können mit modernerer Technik (unter Einbindung von Computerprogrammen und -daten) viel realistischer und mit viel mehr Möglichkeiten ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen

Man hat heutzutage schon Glück, wenn man so etwas kostenlos gegen Abholung loswird. Und, auch @LoboMix ist soweit Recht zu geben, als die Verkaufsplattformen durchaus zahlreiche erfolglose überzogene Verkaufsangebote enthalten - Du kannst Dir den Spaß machen, mal wie lange auch immer zu verfolgen, was da vermeintlich weggeht.
 
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Einem Seniorenheim oder einer Kirchengemeinde schenken 🙂
 
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Ist das deine?
 
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  • #9
@bassilisk Joar, die ist es, aber wie gesagt, ist die meines Vaters.

Wollte mich mal in einem solchem Forum erkundigen, bin ja selber nicht so tief drinne in der Materie bin eher ein zupfer.
 
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  • #10
Versuchen kann man es auf jeden Fall, aber der Preis in Kleinanzeigen dürfte schwierig werden... Aber wenn man Glück hat, vielleicht findet sich ja jemand (zu einem niedrigenre Preis). Ich wünsche es euch auf jeden Fall!!!
Sag uns mal Bescheid, ob der Verkauf erfolgreich war. Interessiert mich!
LG, Frank
 
  • #11
Ja, so etwas hat mal richtig Geld gekostet und ich kann verstehen, dass einem die Tränen kommen, wenn sich abzeichnet, dass es selbst als zu verschenken schwer sein wird, dafür einen Abnehmer zu finden.
Dann kommt dazu, dass zum Abholen ein Kleintransporter gebraucht wird, oder ein Anhänger (je nachdem wie weit die Orgel zerlegbar ist könnte ein großer Kombi gerade so reichen, aber eher unwhrscheinlich.
Wenn das Fahrzeug oder der Anhänger gemietet werden muss, entstehen zusätzliche Kosten. Der Verkaufspreis sollte daher so niedrig wie möglich sein.
@Enrico Jan, tausche den Preis im Angebot mal aus (jetzt keinen Schreck bekommen) gegen z.B. 350,- € - aber das bitte mit "VB" versehen. Also Verhandlungsbasis. Und im Zweifel sehr großzügig sein, wenn du schließlich 50,- € bekommst, dann liegt die Freude darin, dass die Orgel einen Liebhaber gefunden hat, der selber Freude daran haben wird (mit dieser Einstellung ist verschenken auch sehr schön).

Ich bin so an eine jetzt 45 Jahre alte elektronische Kirchenorgel gekommen. Der alte Herr wollte ursprünglich zwar nur 500,- € haben (so war sie inseriert), aber da dieses Instrument noch aus der analogen Klangtechnikzeit stammte, war sie faktisch wertlos geworden. Er hat sie mir dann geschenkt. Mein Vorteil war, dass ich einen Anhänger besitze und das Instrument nur rund 20 km entfernt abzuholen war.
Spieltisch und Pedal sind "amtlich", haben also die üblichen Abmessungen (das Instrument war seinerzeit eine recht teure professionelle Orgel für Kapellen und kleine Kirchen). Der Sound ist weit entfernt von den längst üblichen gesampelten Kirchenorgeln, er hat aber seinen Reiz.
Und um damit das Pedalieren zu üben reicht sie allemal - und ich muss dazu nicht im Winter in einer kalten Kirche sitzen.
 
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  • #12
Ja, es ist natürlich schwer, es an den Mann zu bringen. Jedoch ist ein so tief angesetzter Preis außerhalb dessen, was realistisch passieren kann. Alleine das genannte, bei Kauf auf Wunsch mögliche Update auf Sempra 3.0 hat einen Wert von über 3000,- EUR und wäre bei jedem Verkauf unter diesem Wert ein reines Minusgeschäft. Des Weiteren sind weitere Besonderheiten verbaut, wie ein moderner Computer samt separatem Monitor im oberen Bereich der Orgel, welcher diese auch mit modernen Instrumenten kompetieren lassen kann. Die Orgel wird auch nicht über mich, sondern über eine Händlerin vertrieben, die, wie mein Vater, ihr Leben lang nichts anderes getan haben, außer ihrer freien sowie Berufszeit diesem Hobby zu schenken. Am Ende mehr emotionaler als physischer Wert (das ist klar). darüber, ob für das Instrument einmal ein Kaufgeschäft und vor allem zu welchem Wert dieses stattfinden sollte, kann ich euch gerne auf dem Laufenden lassen.

Zum Transport (da dieser angesprochen wurde): Durch die Verbindung zur Händlerin Nicole ist ein professioneller Ab-/Aufbau sowie Transport abgedeckt.
 
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  • #13
Ich bin jetzt nicht der Orgelfachmann, aber die oben abgebildete Orgel ist keine von den Selbstlöt-Orgeln aus den 70ern. Schon alleine am Display sieht man, daß das nicht 70er-Jahre sein kann. Das ist eine Orgel, die - meines Wissens nach 2016 - von der Firmal Keyswerk gebaut wurde. Die Sounds von Sempra 3.0 sind AFAIK gerade mal 2 Jahr alt, also ziemlich aktuell.

Klingen tut das dann so:

View: https://www.youtube.com/watch?v=uV8137T8cSI

Ob die Dr. Boehm Preispolitik gegenüber den Preisen von aktuellen Keyboards, die soundmäßig in etwa das Gleiche können, gerechtfertigt ist, mag ich nicht beurteilen. Der Markt für diese Instrumentengattung dürfte jedenfalls sehr klein und wird sich auf die Musizierenden beschränken, die in den 70/80ern Orgelunterricht hatten. Aber es gibt diesen Markt wohl noch, sonst würde es die Firma Dr. Boehm/Keyswerk ja nicht mehr produzieren.


Jemand, der sich damit auskennt, könnte z.B. Nicole Zöllner sein:


Viele Grüße,
McCoy
 
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  • #15
Die Preisliste von 2019

https://www.vivamusica.de/audiomedia/BOEHM-Preisliste SEMPRA 2019.pdf

Mindestens 37.000 €. Lackierung in Weiß 3.900 €. Für diese eine Orgel. Zzgl. Monitor, Computer, dies, das.. Wir reden da wahrscheinlich über ehemals so 45.000 €?

Und jetzt gebraucht 18.900 €. Worin ggf. Händlerprovision, Transport und Aufbau enthalten sind. Das aber ohne Monitore und Verstärker.

Es fällt mir schwer, dazu etwas Positives zu sagen. Ich hatte mich bzgl. Wersi zu solchen Orgeln vor kurzem in einem Thread geäußert.


Zusammengefasst und aktualisiert gilt das aber auch für Böhm.

Es ist ein Luxus-Musikmöbel aus einer anderen Zeit. Ob da nun ein Computer mit Monitor draufgesetzt wurde oder nicht. Das macht es nicht moderner. Es sieht aus wie Orgel aus den 80ern und 90ern und es klingt so. Jedes Mittelklasse-Keyboard kann es heute besser und mehr. Kauf ich mir noch ein bisschen Equipment dazu, brauche ich nur noch den Schreiner. Und bin trotz Handwerkerleistung bei einem Bruchteil des Geldes.

Die Klientel, die sich darüber definiert, so eine Orgel zu spielen, stirbt kurzfristig aus. Und der kleine zahlungskräftige Rest ( dazu zähle ich mich), findet diese Orgeln zwar wunderschön im Sinne von Möbelstück bzw. Reminiszenz an eine vergangene, wunderbare Zeit, möchte sich aber weder Platz- noch technikmäßig damit belasten.

Böhm lässt in seinem eigenen Forum übrigens den Handel mit gebrauchten Geräten nicht zu.


Die wissen schon warum. Wären die Orgeln der Renner auf dem Neumarkt, bräuchten sie sich einerseits um den Gebrauchtmarkt nicht zu scheren. Andererseits könnte ihnen die Diskussion um Preise bzw. Preisverfall egal sein. Ist es aber nicht, denn dann käme das zum Vorschein, was ja auch hier im Thread geäußert wurde. Daß der Kauf einer solchen Orgel heute wie damals Wertevernichtung auf hohem Niveau ist bzw. war.

Btw. ist das ganze o. g. Forum keyswerk.de auch eine langsam vor sich hin sterbende Angelegenheit. Allein DAS sagt schon viel über die Zukunft aus.

Ich wünsche dem Threadersteller viel Erfolg. Ich wüsste nicht mal geschenkt, wohin ich die stellen sollte.
 
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  • #16
Da - zumindest optisch - ziemlich ähnliche Modelle auch heute noch für exorbitante Preise neu verkauft werden, sollte sich doch eigentlich auch für dieses Schätzchen noch jemand finden.
Und, wenn das stimmt mit 2019, dann ist sie ja noch nicht URalt, sondern nur alt.

Ob man allerdings noch fast 20.000 Euros dafür bekommt - oder, ob es sich lohnt, da noch ein Update für 3000(!!) Euros zu investieren, wage ich auch zu bezweifeln.

Als Kind hätte ich so etwas seinerzeit geliebt: Orgel und Raumschiff Enterprise in einem Gerät! Wow! 😉

Die genannte Händlerin wird aber wohl wissen, ob und zu welchem Kurs so etwas heute noch zu vermitteln ist. Ich bin auch gespannt, wie es ausgeht.
 
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  • #17
Sehr interessanter Thread ist das, live habe ich so ein Instrument noch nie erlebt...

Entscheidend wird wie so oft nicht sein, was man irgendwann mal reingesteckt hat, sondern was jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Ich drücke trotzdem die Daumen. Ich fände es ganz nett, sowas mal auszuprobieren, würde es mir aber niemals zu Hause hinstellen.
 
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  • #18
Mit meinem "Dumping"-VK Preisvorschlag lag ich wohl etwas zu weit unten.
Tatsächlich werden Orgeln vergleichbaren Typs ja nach wie vor angeboten und das immer noch heftig teuer (Böhm/Keyswerk / Wersi).

Meine Einschätzung beruhte auf einer Quelle die ich bei einer eher nur flüchtigen Suche im Netz gefunden hatte: https://pro-music-news.com/html/04/d31123bo.htm
Demnach wurde von Böhm das Modell "Sinfonia 500" im Herbst 2003 vorgestellt, also vor nunmehr rund 23 Jahren.
Beim Lesen dieser Passage im verlinkten Text:

"Für die verzögerungsfreie Verarbeitung, die Speicherung und den Daten austausch sorgen in Zusammenarbeit ein interner RAM-Speicher mit 4MByte Kapazitä t, 16 MB Flash-ROM, 3,5" Floppydisk, SCSI System für Festplatte, CD-ROM und interne oder externe Massenspeicher."

kommen eher nostalgische Gefühle auf.

Eine Sinfonia 500 aus dieser Zeit dürfte kaum noch einen Interessenten finden, selbst verschenkt nicht.
Bei der fraglichen Orgel um die es hier geht, handelt es sich aber um das Modell "Sinfonia 500 SE", und dieses Modell ist wohl deutlich jüngeren Datums und damit technisch sicher etwas mehr up-to-date. Inwieweit das Sempra 3.0 Update diese Orgel auf ein aktuelles Niveau hebt vermag ich nicht zu sagen. Nach einer wohl aktuellen Preisliste die ich im Netz gefunden habe (im Link nach unten scrollen) liegt der Preis zwischen 37.000,- € und 44.000,- € je nach Ausstattung.

Wenn das angebotene Modell einem solchen neuen Modell gleich käme, würde zwar einen hohen Verkaufspreis nahe legen. Aber wie die anderen die sich hier dazu geäußert haben glaube auch ich nicht daran, dass sich dieser hohe Wunscherlös erzielen lässt. 350,- € waren sicher zu wenig, um 18.000,- € sind ebenso sicher zu viel.
Dieses Orgel-Format halte ich auch für ein aussterbendes.

Wenn ich vergleiche, was man an (neuen) digitalen Kirchenorgeln für zwar immer noch viel, aber deutlich weniger Geld angeboten bekommt (siehe hier) und wenn ich sehe, was da Hard- und Softwaremäßig alles für bezahlbare Summen möglich ist (Stichworte Hauptwerk / Sakralorgelwelt), dann scheint mir die Preispolitik vom Böhm/Keyswerk auch überzogen.
Die Gebrauchtpreise für digitale Kirchenorgeln rauschen im Übrigen auch relativ schnell in den Keller da auch hier der Kundenkreis überschaubar ist und die technische Entwicklung auch dort rasant verläuft.
 
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  • #19
Oben wurde ja angesprochen, dass die Zielgruppe möglicherweise klein ist, was die Nachfrage eher begrenzt.

Ich fände eine Orgel mit zwei Manualen und Pedal durchaus attraktiv, falls man darauf barocke Orgelliteratur spielen könnte. Alles, was in Richtung "Alleinunterhalter" geht, wäre für mich unnütz.
Und ein Problem sehe ich darin, dass das Gerät nicht transportabel ist. Es kann quasi zu Hause stehen - dann kann man damit keine Auftritte spielen.
Oder es könnte in einem Veranstaltungsraum stehen - dann kann man aber auch nur dort üben/spielen. Ich sehe da zumindest für mich keinen "Use Case".

Für mich wäre da ein modulares System aus zwei Manualen auf Ständer und ein zB über MIDI angeschlossenes Pedal viel sinnvoller.

Das aber eher zur Erläuterung ... Trotzdem drücke ich natürlich dem TE die Daumen, dass er einen Abnehmer findet und der damit glücklich wird.
Und optisch ist das natürlich der Hammer 😉 vielleicht kann man das ja in einer Schule/Musikschule/sozialen Einrichtung/Verein ... unterbringen, die werden aber vermutlich alle nicht viel zahlen können.
 
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  • #20
Ich bin jetzt nicht der Orgelfachmann, aber die oben abgebildete Orgel ist keine von den Selbstlöt-Orgeln aus den 70ern. Schon alleine am Display sieht man, daß das nicht 70er-Jahre sein kann. Das ist eine Orgel, die - meines Wissens nach 2016 - von der Firmal Keyswerk gebaut wurde. Die Sounds von Sempra 3.0 sind AFAIK gerade mal 2 Jahr alt, also ziemlich aktuell.
Aber auf dem Startbild des Videos sieht man, wie alt die Leute sind, die so etwas spielen, und für die stellt sich die Frage, ob sie in ein E-Auto investieren oder für ein paar Jahre noch eine solche Orgel zuhause stehen haben.

Alleine das genannte, bei Kauf auf Wunsch mögliche Update auf Sempra 3.0 hat einen Wert von über 3000,- EUR und wäre bei jedem Verkauf unter diesem Wert ein reines Minusgeschäft.
Das was man bekommt hängt leider nicht davon ab, was man reinsteckt. Updates lassen sich ja vielleicht noch verkaufen (wobei ich das schon außergewöhnlich teuer finde), wenn jemand so eine Orgel hat und sich auf seine letzten Tage noch "was neues gönnen will und die Rente schreit "Lass mich los", aber wir werden ja sehen, was passiert ... (ich hab die Anzeige halt mal auf meinem Merkzettel gespeichert).

Und, natürlich wünsche ich Dir toi toi toi und wer weiß, vielleicht steht ja eines Tages in der Frühe einer auf und sagt sich: So eine/Diese Orgel muss ich haben, egal was sie kostet.
 
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