Eigene Lieder schreiben ???

von maverick295, 26.08.06.

  1. maverick295

    maverick295 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #1
    Hallo ich spiele schon etwa seit 5 jahren gitarre und behersche moll und dur pentatonik sowie tonleiter aber ich habe ein problem....:o

    Zwar behersche ich auch zahlreiche licks aber ich weiß nich wo ich anfangen soll wenn ich ein eigenes lied schreiben will.
    MEINE FRAGEN:

    -Welche akkorde soll ich benutzen und woher weiß ich welche zu einander passen?
    -Gibt es bestimmte Regeln beim schreiben von akkorden?


    Ich hoffe jemand kann mir irgendwas empfehlen ein buch, oder mir es erklären:)
    Das wer echt super, hab nämlich nicht so viel ahnung davon, hab bisher immer nur lieder nachgespielt.
    Klingt jetzt bestimmt dumm, als ob ich keine ahnung hab;)


    Danke im vorraus:great:



    Gruß lukas
     
  2. theburner88

    theburner88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #2
    Hy!

    Also für normale Songs gilt:

    1, 4, 5 Stufe - Dur
    2, 3, 6, Stufe - Moll
    7 Stufe - Vermindert

    Sprich:

    Du hast eine bestimmte Melodie im Kopf.
    Spiel sie nach und experimentiere mit den Akkorden.
    Wenn du z.B. deinen Song in C Dur spielen willst,
    kannst du die Akkorde C, F und G DUR;
    D, E und A MOLL und H vermindert verwenden.

    lg theburner88
     
  3. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #3
    hallo,
    auch wenn du diese antwort vielleicht nicht hören willst, komme ich nicht drumherum,
    meine meinung abzugeben: ES GIBT KEINE REGELN!!
    wenn du eine melodie im kopf und/oder eine gitarre in der hand hast, ist das grübeln über beknackte harmonisch- kompositorische einschränkungen das letzte, was du brauchst. ich verstehe immer noch nicht, warum man sich an so einen scheiß halten sollte. warum versuchst du nicht einfach, das, was dir im kopf herumgeistert umzusetzen? es kann nichts, absolut gar nichts dabei passieren, wenn du merkst, dass du an einer stelle einen akkord für bessere wirkung variierst, dann tust du es eben.
    bücher über harmonielehre sind etwas für quotensongschreiber, die sich besser an altbewerten wanderlied- harmonien vergreifen, um nicht irgendetwas inspiriertes machen zu müssen.
    letztenendes sollte musik meiner meinung nach freiheit sein, die freiheit, jedem gefühl oder gedanken ausdruck zu verleihen. und diese freiheit wird zwangsläufig vernichtet, sobald man sich in festgelegten schemen bewegt, in denen vielleicht reinhardt mey seine "grenzenlose freiheit" gefunden hat.
    wahrscheinlich ist das harmonielehre- forum nicht der beste ort um so etwas zu äußern,
    aber als ich die frage am rand sa konnte ich nicht wiederstehen.
    tut mir leid, wenn du wirklich keine antwort wie diese wolltest,
    gruß, introvert
     
  4. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #4
    man muss halt die musiktheorie eben auch als unterstützung und nicht als einschränkung sehen. einfach nur aus der inspiration/ intuition einen song zu schreiben können schließlich nur sehr wenige/ machen auch nur sehr wenige.
    die musiktheorie ist dabei aber nichts unantastbares, das unserer musikalischen freiheit zwangsläufig im wege steht, sondern etwas, dass eigentlich gerade unsere hörgewohnheiten ausdrückt und damit schonmal ansätze liefert, was gut klingen kann. außerdem stelle öfters ich fest, dass, wenn ich eine akkordfolge gefunden habe, die irgendwie stimmig klingt und wenn ich dann die theorie dahinter abchecke, ich dann feststelle, dass aus musiktheoretischen gründen eigentlich ein etwas anderer akkord geeigneter wäre und dann ist es auch so, dass es dadurch noch etwas stimmiger/ besser klingt. auch gerade was die improvisation angeht, die ja sozusagen als inbegriff der musikalischen freiheit erscheint, ist es absolut wichtig, sich sein tonmaterial musiktheoretisch fundiert, also überlegt zurechtzulegen. erst wenn man das beherrscht, macht es überhaupt sinn, diese "festgefahrenen" konzepte zu sprengen und neues zu versuchen.
    ich würde also auch sagen, an der idee "richtig ist, was gut klingt" ist eindeutig was dran. nur macht es das komponieren von songs nicht gerade leichter.
    edit: und um letzteres geht es in diesem thread ja ursprünglich.
     
  5. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 06.09.06   #5
    Liebe Mods:

    Bitte verschieben nach Kompositionslehre!

    Da solltest Du ,Maverick, erstmal reinschauen,und lesen.

    Grüße!
     
  6. m4Xx0r

    m4Xx0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #6
    Ich stimme Introvert voll und ganz zu, schon alleine deswegen weil ich all diese skalen kein bisschen beherrsche und trotzdem schon einige , und so wie ich und bandkollegen finden, gute lieder geschrieben habe. Auch das imrpoviesieren klappt bei mir ziemlich jut ;). Obwohl ich natürlich sagen muss das sollch theoretisches wissen sehr hilfreich sein kann.
    Zum topic zurück;). Hast du denn schon einen text oder willst einfach drauf los legen?
    Ansonsten kannst du dir vieleicht mal akkorde deione lieblingsband ansehen und schauen wie sie so harmonieren.
     
  7. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #7
    es ist halt nur keine große hilfe für den thread-ersteller, wenn man ihm sagt: schreib einfach, was dir gerade in den sinn kommt und was gut klingt.
     
  8. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.06   #8
    Also ich weiß ja nicht ob es Deine Richtung ist, aber wie wär´s wenn Du zum Einstieg einfach mal einen Blues nimmst und Dich an klassischen Blues-Schemata orientierst:
    Blues / Theorie / Bluesschema

    Da können dann auch so wunderschöne songs rauskommen wie "Tears in Heaven" von Clapton aber auch eher rockigere Varianten.

    Du hättest dann Akkordfolgen, die auf jeden Fall funktionieren und könntest dazu licks und kleine Soli basteln. Und einen einigermaßen ordentlichen Blues-Text zu schreiben ist auch nicht so völlig unmöglich.

    x-Riff
     
  9. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #9
    hi,
    irgendwie komisch wiedergegeben...
    die befreiteste form des komponierens besteht doch in dem konsequenten veräußerns einer inspiration. und deswegen ist es eben doch so: das was sich bei dir musikalisch im kopf abspielt (und nicht in harmoniebüchern), könnte durch "korrigieren" mittels theorie manipuliert werden. du spielst solange bis du die idee als perfekt verwirklicht ansiehst, und wer weiß, vielleicht bewegst du
    dich dann immernoch innerhalb eines
    schemas, vielleicht bist du aber auch dort, wo andere sagen würden: wow, genial die
    myxolydische tonleiter im 12 takt bei der achtel-triole in eine dorische mit blue note und
    chromatischen verzierungen umschlagen zu lasse, und ganz beiläufig die tonart zu
    modellieren, dass dieser bis jetzt niegehörte harmonieeindruck entsteht.
    entweder hast du ein musiktheoretisches superhirn, und planst derartige dinge mit stift
    und notenblock oder du vertraust auf dich als künstler, der ohne grenzen nach der
    ultimativen vertonung seiner selbst forscht.
    und es ist doch wesentlich komplizierter, diese mit einem angerosteten, x-fach verwendetem standardschema als grundlage zu suchen, als den dingen freien lauf zu lassen.
    aber vielleicht könnte ja der threadsteller seine meinung zu den hier vertretenen ansätzen äußern.
    gruß introvert
     
  10. Dreepa

    Dreepa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #10
    die einen sind mathematiker bzw. akademiker, die anderen handwerker
    erfahrung zeigt ja, dass beides klappt (und auch beide damit erfolg haben können) ;)
     
  11. danja

    danja Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #11
    mir hilft die harmonielehre bei songs sehr wohl. zu sagene. es ist eine große hilfe zu wissen wie akkorde in einer bestimmten tonart wirken und damit spielen zu können und sie gezielt einsetzen zu können. wenn du wirklich einen einstieg finden willst dan guck dir einfach den quintenzirkel gut an und hör raus wie die einzelnen funktionen untereinander wirken. ein buch was dir weiterheelfen könnte ist von volkmar kramarz und heißt die popformel. herr kramarz hat hits analysiert und sie auf einige formel reduziert. damit kannst du dir zwar keinenbluesabfrimmeln, aber trotzdem wunderbare songs schreiben.
     
  12. pönk

    pönk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.06   #12
    Die Harmonie (griech. harmonia = (Zusammen)fügung, Silbe ar oder har: indogerman. Herk. = Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen)

    Literaturtipp:
    Frank Haunschild - Die neue Harmonielehre

    Es ist schon nicht schlecht zu wissen, was Tonika, Dominante, Subdominante bedeuten, und warum ein (Standart)-Blues diese Funktionen benutzt und keine anderen und deshalb so eingängig und charakteristisch klingt.
     
  13. tommynocker123

    tommynocker123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #13
    Ok gebe ich auch mal meinen Senf dazu

    1.

    Ob du nun Theorie nutzt oder nicht ist dir überlassen. Meiner Meinung nach ist das schon Hilfreich WEIL SIE EINEN EINSCHRÄNKT! Warum das nun wenn ich was bestimmtes suche aus eine Unendlichkeit an möglichkeiten finde ich das keinen guten ansatz. Aber das ist meine Persönliche Meinung. Ich grenze mich ein um Strukturiert Kreativ zu sein.

    2. Zu deiner Frage ich persönlich mache das so:

    Ein Blatt Papier einen gut angespitzten Bleistift, einen Radiergummi und einen spitzer ODER einfach das Word Programm starten ^^
    Und los geht mit den Leadsheet:

    Was ist ein Leadsheet? Es legt dir Grenzen auf und gibt deinen Song eine Struktur und es sollte so allgemein geschrieben sein das man immer noch kreativ sein kann und man es auch mal einen anderen Musiker in die Hand drücken kann.

    a) Tonart festlegen für den Song denke /dev/random ah siehe da C-Dur Tonleiter

    b) Songaufbau nehmen wir damit es einfach bleibt Standard (nicht mit t am Ende ^^)
    [FONT=&quot]Intro – Verse(1) – Trans. Bridge (1) – Refrain – Verse (2) - Primary Bridge – Solo – Refrain – Refrain[/FONT]

    c) Theoriewissen auspacken und Kadenzen erstellen ^^

    Hauptk. [FONT=&quot]I – VII – VI – V
    [/FONT]

    Nebenkadenz (für Refrain)
    I – VII – VI – III

    Sonderkadenz Bridge (1)
    [FONT=&quot]III – VII – I

    d) die Dynamik des Songs festlegen, ein Song sollte immer so aufgebaut sein das er einen Höhepunkt hat, auf den man hinarbeitet und nach den Höhepunkt wieder abbaut.

    Und danach begebe ich mich an den Kreativen Teil mit der Gitarre, Theorie hat hier 30 min gedauert und die Arbeit an der Gitarre puhh viel länger. Währe an der Gitarre nur alles so einfach!

    Ich hoffe die ein paar Tips gegeben zu haben, ändere den Weg rühig ab wie du es am besten findest, nur geh mit Struktur an die Sache.

    lg

    tommy
    [/FONT]
     
  14. luke. p.

    luke. p. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.11   #14
    Ich habe mir am anfang auch gedacht: man wie soll das gehen.
    doch dann hab ich einfach mal mit GarageBand am Mac einen Schlagzeugrythmus gemacht und habe einfach irg was dazu gespielt was mir gerade eingefallen ist.
    dann habe ich mal das was gut geklungen hat aufgenommen. dann hab ich weiter probiert und innerhalb von 2 nachmittagen ein ganzes lied gehabt. nun muss man es nur noch mal aufnehmen und zwar so dass möglichst wenig bis keine fehler mehr drin sind (was beim ersten zusammenstückeln schon passiern kann).
    ja und so entwickeln sich lieder.
    zu der Frage ob es Regeln gibt: NEIN
    spiel einfach etwas was sich gut anhört und wo du en gutes gefühl hast.
    lg
    Luke P.

    Hallo luke. p.,
    bitte achte künftig auf das Datum des letzten Posts. Der Fragesteller war zuletzt am 30.08.2006 online. Man nennt das "Nekroposting" und es ist unerwünscht. Da der Thread vier Sternchen hat habe ich ihn mal nur in das richtige Unterforum "Songwriting" verschoben.

    Die Moderation
     
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