Einstieg in die Welt der "Piano's"

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AzzUrr0
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Hallo zusammen,
zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich es erstaunlich finde, wie komplex doch die "Welt" der Musikinstrumente und Musiker ist. Ich bin 19 Jahre alt und bin schon seit mehreren Jahren begeistert vom Spielen von Instrumenten und der Musik allgemein. Ich verstehe sogar nicht, wie man einige Musikstile, welche vielleicht nicht "Modern" scheinen, nicht mögen kann Oo. Aber das ist ein anderes Thema, nun zum eigentlichen "Problem".
Ich spiele schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken mir ein Digitalpiano anzuschaffen.Doch leider ist das durch den Mangel an finanzlichen Mitteln immer wieder in den hintergrund gefallen und ich habe es versucht zu verdrängen. Natürlich gab es die Option auf etwas kleinere Einstiege, aber ich wollte mir nicht selbst den spaß nehmen, da mir Freunde sagten, dass es auf "billigeren" Instrumenten ein nicht so wirklich schönes "Erlebnis" ist. Nunja, es vergingen Jahre und immer wieder kam der Gedanke hoch und letztendlich habe ich jetzt einen entschluss gefasst und will es durchziehen. Ich bin zwar noch Schüler, werde aber hoffentlich bald einen Nebenjob finden, um das ganze in die Tat umzusetzen.

Jetzt schweben mir jedoch sehr viele Fragen im Kopf. Ich habe bewusst noch kein direktes Kaufempfehlungsformular benutzt, weil ich mich zuvor erstmal generell etwas mit der "Materie" beschäftigen möchte und es mir eventuell leichter fällt, wenn ich ersteinmal das Geld angespart habe.
Zuerst einmal würde ich gerne wissen was ihr von selbstständigem lernen mit Lehrbüchern haltet. Ein Musiklehrer meinte zu mir, dass es Anfangs schwer ist, besonders Griffe und die Basis alleine aufzubauen, wodurch Unterricht einfach viel effektiver ist. Ich höre halt oft, dass ich es lassen soll, weil ich doch eh schon "zu alt?" bin und mir demnächst dann auch die Zeit dazu fehlt, deshalb frage ich mich auch oft ob es das ganze Wert ist, seht ihr da ein Problem in dem Alter? Oder wäre es auch denkbar mit 40 anzufangen. Dazu sei gesagt, dass ich das ganze zwar erstmal lediglich nebenbei machen möchte, mich aber doch so sehr dafür interessiere, dass ich das bestmögliche raus holen möchte. Zum Abschluss würde ich gerne noch eure Meinung dazu hören, ob es Sinnvoll ist, mit einem Stagepiano zu beginnen. Ein Freund meinte, er spielte vor einem Jahr noch Keyboard und wollte auf das Klavier umsteigen, gelang ihm aber nicht, da er damit nicht mehr klar kam Oo.

So das sollte fürs erste reichen an Text :p
mfg AzzUrr0
 
Eigenschaft
 
Es ist nie zu spät zu beginnen, es wird nur nicht einfacher wenn man länger damit wartet. Ich schließe aus deinen Ausführungen dass du noch nie ein Instrument erlernt hast zu spielen, Korrektur wenn ich falsch liege, deshalb empfehle ich mit Unterricht zu beginnen, weil du viel zu viele Grundlagen auf einmal erlernen musst, um dan den Überblick nicht zu verlernen halte ich einen Lehrer für notwendig.
Ich hab als Kind bis ich 13 war Keyboardunterricht gehabt, also soweit ich mich erinnere ca. 5 Jahre. Das war in den 80ern anfang 90ern, also waren die Keyboards noch recht rudimentar und Anschlagdynamik gab es nicht. Aber klassische Stücke haben auf einem Keyboard nie Spaß gemacht zu spielen und der Unterschied von Keyboard zu Klaviertastatur war massiv. Weil ich damals ein dynamisches Instrument spielen wollte, und wegen der Mädels, hab ich dann zu Gitarre gewechselt und erst mit 29 mir ein Piano gekauft und versuche mich seit dem mit Klavierspiel, was meiner Meinung etwas ganz anderes als Keyboard spielen ist. Es ist schwierig die Koordination von rechter und linker Hand unter Kontrolle zu bringen, das dauert wirklich lange, aber dann beginnt es richtig Spaß zu machen.

Generell ist es immer eine Frage wie viel Zeit man ins Üben investiert. Hast du nur vor so eine Stunde pro Woche zu üben, dann wird dich der Spaß schnell vergehen, weil es nur wenig Fortschritte geben wird. Hast du aber Spaß daran wirst du viel mehr spielen, du wirst es auch später wenn du weniger Zeit hast machen, weil es unheimlich entspannend ist ein Instrument zu spielen, auch nach einem stressigen Tag ideal.

Die Frage von Keyboard oder Piano, wenn du Klavier spielen möchtest, dann definitiv ein Piano, ob nun Stagepiano oder eines mit eingebauten Lautsprechern liegt an deinen Vorlieben. Ich hab damals ein Stagepiano gekauft, weil es kompakter war, die Tastatur mir besser gefiel und ich genügend zusätzliches Equipment habe um es über die Stereoanlage spielen zu können.

Also stellt sich die Frage, was würdest du gerne alles spielen, willst du nur Klaviersounds, willst du eine breite Bandbreite an Instrumenten, willst du eine Begleitautomatik, welchen Musikstil möchtest zu bevorzugt spielen, etc, etc, und wie viel bist du bereit oder in der Lage anzusparen. Davor machen Empfehlungen nur wenig Sinn.
 
Danke erstmal für die schnelle Antwort :)
Du hast Recht, ich habe noch nie ein Instrument erlernt, ich denke Blockflöte spielen in der Grundschule zählt da nicht zu :p.
Zu der Zeit, die ich in das Üben stecken möchte. Ich bin eigentlich ziemlich faul, aber wenn es um Dinge geht, die ich aus Interesse und mit viel Spaß als auch Leidenschaft mache, kann ich dir sagen, dass ich ziemlich gerne Zeit investiere. Also wäre da schon viel Zeit, die ich investieren möchte, ob diese mir erhalten bleibt ist unklar, ich würde aber sagen bis zu einer Stunde am Tag ist immer möglich und deshalb wäre >mehrmals die Woche< schon ein Anhaltspunkt.

Meine Vorlieben gehen da eher in Richtung Klavier. Und die vielfalt der Sounds reicht mir bei einem Stage Piano auch, also ich brauch da nicht das ganze Keyboard "Arsenal" an Sounds und Effekten. Equipment in Richtung Stereoanlage habe ich keine und zu dem Thema ansparen. Ich denke ich würde für den Einstieg aufjedenfall das Maximum auf 600€ setzen, für den Einstieg sollte das gebrauchbar sein und wenn ich dann irgendwann weiter bin, kann ich immernoch für etwas Hochwertigeres gucken.
mfg AzzUrr0
 
Ich bin eigentlich ziemlich faul, aber wenn es um Dinge geht, die ich aus Interesse und mit viel Spaß als auch Leidenschaft mache, kann ich dir sagen, dass ich ziemlich gerne Zeit investiere.

...dieser Satz schreit nach einem Lehrer - und zwar nach einem, den Du jede Woche siehst. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung. Das ist genau der "Arschtritt" den man von Zeit zu Zeit braucht, weil man sonst nicht voran kommt. Ab einem bestimmten Punkt kannst Du nämlich gut und gerne eine Stunde pro Tag am Piano verbringen, ohne irgendwelche nennenswerten Fortschritte zu machen. Da spielt man dann gerne, was man schon kann oder klimpert einfach etwas vor sich hin.

Wirklich lernen und üben ist streckenweise einfach richtig Arbeit, und wenn man - wie ich selbst auch - an manchmal lähmender Bequemlichkeit "leidet", ist so ein externer Antrieb jeden Cent wert. Mal ganz abgesehen von der besseren Lerneffizienz durch die professionelle Anleitung...
 
kann ich zustimmen. Ich würde es aber nicht nur als "Arschtritt" sehen, sondern daß da einer ist, den es genau interessiert, womit ich mich auf dem Klavier beschäftigt habe. Das motiviert.
 
Okay, dass mit dem Lehrer wäre dann wahrscheinlich wirklich die beste wahl und ich denke, dass ich dazu dann auch gerne bereit bin. :) Gibt es von euch aus vielleicht noch Dinge, auf die ich achten sollte bzw. die ich berücksichtigen sollte?
 

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