Elektronik-Kasten/Lehrmittel zum experimentieren gesucht. Was könnt ihr empfehlen?

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mento
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Hi!

Ich versuche mir gerade grundlegende Zusammenhänge in der Elektronik selber beizubringen.
Als Junge hatte ich mal einen Cosmos-Elektrokasten mit dem man Schaltungen aufbauen konnte.
Was könnt ihr mir heutzutage empfehlen?
Suche etwas modulares mit dem nicht nur ein Radio o.ä. nachgebaut wird.

Thx!
Philipp
 
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Hallo, Philip,

die Kosmos-Kästen gibt's immer noch ;) - Du könntest Dich z. B. mal beim XN3000 oder 615611 mal umsehen, ob das was für Dich sein könnte. Ansonsten fiele mir jetzt noch die Firma Busch ein, die auch noch solche Kästen herstellt.

Viele Grüße
Klaus
 
Sticks
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Weswegen nicht das Praktische mit Nützlichem verbinden? Schau Dir mal die Bausätze auf www.musikding.de an, vielleicht ist ja etwas für Dich dabei. Man nuß ja nicht gleich mit einem Verstärkernachbau beginnen. Ausserdem gibt es zig Bausätze auch aussermusikalischer Anwendungen bei Conrad.
 
jw-lighting
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Ich habe ganz gut mit den Experimentierkästen von Franzis lernen können. Da fällt einem der Sprung zur gelöteten Schaltung auch nicht ganz so schwer wie bei den Kosmosbaukästen, finde ich. Flexibler (für nachgekaufte/zusätzliche Bauteile) sind sie auch.

LG :)
 
rbur
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Muss es denn ein fertiger Kasten sein?
Du könntest auch in den Buchhandel gehen und ein Buch raussuchen, das dich anspricht.
Und dann die Bauteile lose kaufen und auf einem Breadboard zusammenstecken.
Das ist deutlich preisgünstiger, erweiterbarer und du bist flexibler.
Erfordert allerdings etwas mehr Organisationsaufwand und du kannst nicht sofort auspacken und loslegen.

- - - Aktualisiert - - -

ich sehe grade, dass die von jw-lighting empfohlenen Franzis Kästen solche Breadboards enthalten
http://www.franzis.de/elektronik/lernpakete-elektronik
dann würde ich da mal einsteigen
 
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mento
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Ich danke euch für all eure Tips!

Ich habe leider zu spät hier wieder reingeschaut und mir bei
ELKO einen Kasten und zwei Bücher bestellt.
Wenn sie da sind, kann ich ja mal berichten ob sie mir gefallen.

LG
Philipp
 
rbur
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Alles in Butter. Die ELKO Kästen enthalten auch solche Breadboards. Wenn du nicht gerade den einfachsten genommen hast, wo man die Bauteile mit Kabeln verbindet. Aber das kann man ja dann selber erweitern.
 
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Hallo,

alternativ oder zusätzlich zu den Experimentierkästen kann ich Dir ein Steckbrett empfehlen.

Hier kannst Du einfache Schaltungen schnell mal zusammenstecken und schnell auch mal Bauteile tauschen. Alle skomplett lötfrei.

Gruß

Fish

€: Ups, rbur hat das auch schon vorgeschlagen. Habe ich überlesen. Sorry.
 
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Und als Anfängerlektüre die Elektronik-Fibel von Patrick Schnabel. Die empfehle ich den Lehramtstudenten als Grundlage für ihren Unterricht.
Die zugehörige Web Seite heißt Elektronik Kompendium
Die Fibel wird hier beschrieben, ISBN: 978-3831145904

Falls du was mit Gitarrenelektronik basteln willst: Schau mal bei Helmuth Lemme. Diese Schaltungen funktionieren hervorragend, bringen was und haben einen geringen Aufwand.

Gruß
Christoph
 
Joe Rosac
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Hallo Philipp,
zu all den Kästen un Bauteilen und Büchern empfehle ich Dir das Programm LTSpice, ist kostenlos und einfach super, mit etwas Geduld am Anfang, bis Du das mal kapiert hast, kannst Du damit alle möglichen Schaltungen simulieren und lernst wirklich sehr viel dabei.
Sogar "alte Hasen" wissen das sehr zu schätzen, man muss nicht mehr großartig jedes Teil berechnen, und man geht mit einem fertigen Plan ans Werk das dann auch wirklich gelingt.
Jedenfalls haben alle Schaltungen auf Anhieb bei mir funktioniert, auch wenn sie etwas komplexer waren als ein einfaches Flip-Flop, sogar Röhrenamps kann man damit konstruieren, mein letztes Projekt war ein 250 Watt Darlington-Amp, der läuft genau so wie ich ihn damit entworfen habe, und der war gar nicht so ganz einfach. Prinzipiell ist so ein Amp gar nicht mal so kompliziert, aber wenn man will dass keinerlei Geräusche zu hören sind beim Ein- und Ausschalten, wenn sich der Ruhestrom von alleine einstellt etc., das zugehörige Netzteil mehrstufig geregelt ist und auch bei voller Lautstärke nichts brummt, und wenn man dann sowas genau so aufbaut wie man das im Programm simuliert hat und nicht den kleinsten Widerstand ändern muss, dann weiß man wenigstens worauf man sich verlassen kann.
Ich meine dass sowas heute einfach dazugehört.

Gruß,
John
 
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chris_kah
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Nachtrag: ich setze für ein Praktikum diese Steckverbinder http://www.conelek.com/Elektronik-Laborbedarf-58/Steckplatinen/Profi-Line-AD/ ein. Die haben jetzt schon einiges ausgehalten. Ein Vorteil dieser Bretter ist, dass sie eine große Spannweite der Drahtdurchmesser toleriert. Dicke Diodenfüßchen gehen genau so gut wie dünne IC - Beinchen.
Nicht zu empfehlen sind aber die Bananenbuchsen-Polklemmen. Der Kontakt zwischen Polklemme und Federkontakten ist nicht gut gelöst und ist bei den meisten der verwendeten Brettern schon kaputt.

LT-Spice (download bei www.linear.com kostenlos) ist sicher auch eine nette Möglichkeit. Am besten aber das Tutorial mit herunter laden.
Eine sehr ausführliche Seite ist die hier: http://elektronikschule.de/~krausg/ (auch mit ausführlicher Anleitung von LT Spice)

Falls du Layout machen willst: die Programme Eagle PCB und Target 3001! sind weit verbreitet und die Dateien werden von den meisten PCB Shops ohne Konvertierung direkt akzeptiert. Von beiden gibt es freie Versionen. Ich persönlich finde Target für den Einstieg leichter (und Gunthard Kraus von der oben verlinkten Seite übrigens auch).

Gruß
Christoph
 
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