Ich denke, das betrifft zwar nicht alle (und ich muß leider Lloyd De Mause rechtgeben, daß es soetwas wie "Psychoklassen" gibt), aber bei denen, wo dem so ist, war das schon lange vorher so, und das wird wohl auch leider noch eine Weile so bleiben.
Ich war mit 15 auch mal ein paar Monate ganz optimistisch, weil viele meiner Mitschüler durchaus kritisch
schienen, und ich dachte naiverweise, mit dem ganzen Sch*** könne man einfach aufhören, und das war's dann damit... Solche Konzepte wie "Identifikation mit dem Aggressor" waren mir damals noch total uneinsichtig. Mein Optimismus verflog dann aber erstmal aus anderen Gründen, weil es mit meiner Integration da eh' nicht weit gedieh, "ich kam als Fremde, ich ging als Fremde", aber sch*** drauf...
Aber ich hatte dann echte Horrorerlebnisse wie die bei der Abifeier in trautester Eintracht mit ihren Eltern zu sehen, über die sie sich früher mal ganz anders geäußert hatten <can we say forked tongues

>, und auf einer Fête nach Ende des 1. Semesters, haben die dermaßen "erwachsen gespielt", daß es mich und einen Basskollegen, mit dem ich da war, echt ankotzte.