Also ich habe mir das Ganze hier jetzt mal durchgelesen und möchte als Powerball 2 Nutzer auch mal meinen Senf dazugeben:
Ich persönlich denke, dass da eigentlich nur irgendetwas am Amp kaputt sein kann. Ich habe mich damals nach ausgiebigem Testen diverser Amps für den PB2 entschieden, eben weil der Sound für meinen Geschmack und meine Belange am besten geeignet ist.
Ich spiele auch Death Metal in einer Band mit zwei Gitarristen und das Problem bei uns ist bzw. war eher immer, ein Setting für den PB2 zu finden, bei dem unser anderer Gitarrist und unser Bassist nicht untergehen

Als Box hängt am PB2 ne Marshall 1960 AHW, Gitarre ist ne ESP Eclipse CTM mit aktiven EMGs auf Drop C gestimmt (12er Saiten).
Als Effekte hängen dran: Digitech Bad Monkey vorm Amp und nen MXR-M108 im FX-Loop (sind aber nicht immer an).
Habe selbst lange und ausgiebig mit den Einstellungen rumgespielt und dabei hat sich herausgestellt, was hier auch schon vielfach geschrieben wurde:
1. Was alleine unglaublich geil und fett klingt kann im Bandkontext überhaupt nicht funktionieren (Scooped Sound) und
2. Weniger ist oft mehr!
Für Rhythmus-Parts benutze ich den 3. Kanal mit folgenden Einstellungen:
Gain: 11 Uhr (nie mehr als 12 Uhr)
Treble: 12 Uhr
Mid: 15-16 Uhr (hier auf jedenfall nicht geizen, diese Einstellung trägt maßgeblich zur Durchsetzungsfähigkeit im Bandkontext bei!)
Bass: zwischen 12 und 13 Uhr (eben so viel, dass der Bassist nicht anfängt zu meckern

)
Depth + Presence: max. bis 13 Uhr, eher 11/12
Channelvolume im Verhältnis zum Master immer relativ gering (Gesamtvolume natürlich abhängig von Bandlautstärke, Raumakkustik usw.)
Wie gesagt, so drückt der Amp bei mir wie Sau, klingt unglaublich fett aber trotzdem auch noch sehr differenziert bei schnellen Anschlägen.
Da kam beim Testen damals kein Marshall, Peavey oder Orange in der Preisregion dran (Achtung, persönlicher Geschmack/subjektive Meinung des Autors!).