Epiphone oder Hagstrom?

von Chillstar, 29.10.07.

  1. Chillstar

    Chillstar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #1
    ..:: First Post^^ ::..

    Hi zusammen..!

    Ich habe vor, mir eine richtig schöne, gut klingende Les Paul E-Gitarre zu kaufen.
    Beim Musikfachhandel wurden mir die Hagstrom E-Gitarren empfohlen und von den Epiphone (bzw. Gibson) E-Gitarren abgeraten, da diese Firmen sich angeblich auf ihren Namen ausruhen und nicht mehr so viel auf Qualität setzen. So der Verkäufer.
    Ich kann dem Ganzen nicht wirklich Glauben schenken... Hagstrom erscheint mir zwar gut, aber ich glaube nicht, dass Gibson und Epiphone sich so "ausruhen".
    Könnt ihr mir Tipps, Ratschläge und Meinungen dazu geben?
     
  2. Marco290991

    Marco290991 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #2
    Musst halt beide testen und dann merkst dus ja selber welche dir besser gefällt.
     
  3. pLeEx

    pLeEx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #3
  4. Don_Psycho

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    Erstellt: 30.10.07   #4
    Das mit den Epiphone Gitarren ist mal wieder so ne Musikladenhorrorgeschichte, damit er dir das verkaufen kann was er gerade da hat. Alle Epiphones die ich bisher in Händen hatte waren durchweg ordentlich verarbeitet, keine Sperrholzgitarren oder total unbrauchbar eingstellte Instrumente.
     
  5. wolfy

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    Erstellt: 30.10.07   #5
    Ich spiele eine Hagstrom Super Schwede und kann die nur empfehlen! Hab im Laden auch zwischen der Entscheidung gestanden ne Epiphone oder ne Hagstrom zu nehmen...da hilft nur anspielen und dann für sich selbst entscheiden was besser klingt!
     
  6. Down Under

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    Erstellt: 30.10.07   #6
    Mal zu den Qualitätskriterien ein paar Worte:
    Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass in der Instrumenten-Produktion noch großartig andere Qualitätsmaßstäbe gelten wie in anderen Industriezweigen.
    Epiphone ist ein großer Hersteller, deshalb bin ich davon überzeugt dass es hier zwingend eine Kontrolle der Produkte gibt.
    Qualitätssicherung gibt es überall.
    Ich hab jetzt wirklich schon relativ viele Epis angespielt und da war nie eine dabei die aus dem Rahmen gefallen wäre. Es gibt sehr wohl Unterschiede in der Qualität, aber da sollte man auch immer den Preis beachten, die Epiphone ab 400€ haben keine wirkliche Streuung mehr. Ergo Qualität hat seinen Preis, bei jedem Hersteller!

    Generell rate ich aber jedem, wenn er sich denn eine Gitarre kaufen will, diese bitte vor Ort anzutesten, das Feeling ist beim Gitarrenkauf nicht zu vernachlässigen.
    Ob du dich dann für eine Hagstrom oder Epiphone entscheidest wird dann ganz subjektiv vor Ort entschieden werden. Du hast beide gespielt und eine wird dir einfach besser gefallen und die nimmst du dann!
     
  7. Jonny Cecotto

    Jonny Cecotto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #7
    Als ich mich mal in einem Musikalienhandel in meiner Nähe nach Epiphone erkundigt habe meinte der Verkäufer, dass Epiphone Gibson-B-Ware verkaufe und nur die schlecteren Stücke als Epis rausgehen.

    Als ich beim nächsten Mal dort in dem gleichen Laden war, fragte ich einen anderen Verkäufer, ob Epis denn nun B-Ware wären und der versicherte mir, dass das gar nicht sein könne...

    Da siehste mal, dass selbst die, die diese Dinger verkaufen keine Ahnung haben (oder nur jeder zweite :cool:).

    Mein Tipp: Antesten! Ich habe ewig eine Epi-Paula gespielt und war nach einem Pickup-Tausch sehr zufrieden damit. Zu Hagstrom kann ich nichts sagen, außer, dass ich die Kopfplatte recht häßlich finde (aber das dürfte nebensächlich sein :p)
     
  8. Stift

    Stift Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #8
    stehe zur zeit vor der gleichen entscheidung
    mein gitarren lehrer besitzt ein epi les paul custom und is nich sehr zufrieden damit
    hat zumir gesagt das die bundreinheit schnell weg war
    ich werde wahrscheinlich zur hagstrom greifen
    wegen der kopfplatte is geschmackssache ich persönlich find die schick


    mfg Stift
     
  9. Miles Smiles

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    Erstellt: 30.10.07   #9
    Vermutlich meinte er, dass die Bünde schnell abgenutzt waren. Meine Custom hat auch ziemlich weiches Bundmaterial, aber ich getraue mich nicht zu behaupten, dass Epiphone grundsätzlich weicheres Material verbaut. Schließlich ist das Abhängig vom Hersteller und Lieferanten des Bundmaterials.

    Bei der Custom kommt noch dazu, dass der Korpus je nach Belieben oft aus Erle statt Mahagony gemacht worden ist. Von außen nicht sichtbar. Jetzt aber steht auf der Herstellerseite wieder nur Mahagony, eventuell wird jetzt auf Erle verzichtet. Weiterhin hat die schwarze Custom aber keine Ahorndecke.

    Ansonsten würde ich bei einer "Les Paul"-artigen prinzipiell einmal darauf achten, dass die Bauweise halbwegs dem Original entspricht, also abgesehen von der ungefähren Form: Korpus aus Mahagony mit Ahorndecke, Hals aus Mahagony und eingeleimt, Länge der Mensur: 24.75" und Alnico-Humbucker, bzw. wer mag P-90.

    Unglaublich, was manche Leute für Blödsinn von sich geben, so einer kann keine Ahnung haben. Das wäre natürlich der Hammer und jeder blöd, der eine Gibson kaufte. Da nähme ich ja sicher lieber eine Epiphone mit ein paar Macken zu einem Fünftel des Preises.

    Und da jetzt sicherlich wieder die alte Diskussion aufkeimt, gleich hier ein Studienobjekt:

    http://musik-service.de/Search-Joe+Perry-SECx0xI-src0de.aspx

    Und wer genau liest (wobei man hüstel, der Beschreibung bei der Konkurrenz mit dem T* mehr abgewinnen kann), wird merken: Es gibt Unterschiede die eben bezahlt werden wollen ob es das wert ist überlassen wir ganz einfach dem Käufer. ;)
     
  10. serge

    serge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #10
    Ich muss sagen von der Verarbeitung her habe ich in natura noch keine Hagstrõm gesehen, die mit den Epiphones, die ich bis jetzt in der Hand hatte, mithalten konnte.

    Viel zu groß gefräßte und unsaubere Griffbretteinlagen, zu große Halstaschen (klaffende Löcher zwischen Hals und Korpus!), viele schräg gesetzte Schrauben, Lackfehler.

    Allerdings hatte ich auch noch keine Les Paul-Kopie von Hagstrõm.

    /e: Das soll natürlich nicht heißen, dass das generell bei Hagrstõm so ist, nur dass man da (wie immer bei Gitarren in der Preisklasse) besonders drauf aufpassen sollte.
     
  11. Stift

    Stift Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #11
    sorry ich weiß nich ob die giattre von meinem Gitarrenlehrer ne custom aht
    auf jeden fall die Epi mit goldener Hardware und mit schwarzem lack
    glaub das die 599 Euro kostet

    mfg Stift
     
  12. Down Under

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    Erstellt: 30.10.07   #12
    naja die Farbe sagt ja bei der Produktpalette von Epi noch nicht viel über das Instrument aus.

    Was ich vorhin sagen wollte, wer sich die Gitarre in einem Laden kauft, sie vorher in der Hand hat, der sieht ob sein Stück gut verarbeitet ist und kann so eine viel bessere Entscheidung treffen.
    Meistens sind es Kleinigkeiten die einen von einem Kauf abbringen
     
  13. schandmann

    schandmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #13
    Komisch, ich habs genau andersherum erlebt und rate dir darum auch zur Hagstrom Swede.
     
  14. semi

    semi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #14
    Ich war letztens im Musikladen, und hab mal die Hagstrom Swede & Superswede mit ner Epi Les Paul (Standart?) verglichen. Beide waren ordentlich verarbeitet, gut eingestellt, etc, doch die swede hatte einfach dieses gewisse etwas... und klingt besser :p


    würd dir zu ner hagstrom raten
     
  15. Hans_3

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    Erstellt: 30.10.07   #15
    Mal so gesagt: Das war hier im Forum bez. EPI LP leider schon häufig zu lesen....

    Nein. Epiphone (und jeder andere Git-Hersteller) ist verantwortlich, welches Material sie einkaufen und in ihre Gitarren verbauen.
     
  16. Melody Maker

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    Erstellt: 30.10.07   #16
    Der Mann ist nicht dumm.....der versucht nur Unwissenden Epiphones als tolle Gibson B-Ware anzudrehen! :rolleyes:
    Wenn sich jemand nicht auskennt und das "Epiphone by Gibson" und dann die Gibson Preise sieht, klingt das schon nach nem guten Angebot.
    Das ist aber leider nicht so; zumal die beiden Hersteller in völlig verschiedenen Teilen der Welt produzieren und Gibson seine Abfälle sicherlich nicht nach China schippert.
     
  17. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.10.07   #17
    Ich weiß.

    Schon klar, aber ebentuell ist es ihnen egal, hauptsache billig. Was aber nicht ausschließt, dass es auch welche mit härteren Bünden gibt. Nur wer meldet schon, dass seine Epi solche hätte und wie überhaupt feststellen?
     
  18. jxn

    jxn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #18
    hi,

    also meine ehem. epi les paul war absolut klasse. gute verarbeitung, guter sound, guter preis. ich denke man sollte solche gerüchte nicht als fundament für seine meinung nehmen.
    ich hab schon viele epi`s angespielt und bis auf ein, zwei waren die durchweg gut. es gibt halt immerund bei jeder firma schwarze schafe dazwischen. ich hatte auch letztens irgendeine gibson für 2999 € in der hand und die hat mich nicht vom hocker gehauen. das kommt halt vor.
    bzgl. bundmaterial war an meiner epi über die jahre nichts auszusetzen.

    ich denke die meisten probleme kann man damit umgehen, indem man einfach anspielt.


    zur hagstrom: ich weiß nicht mehr welche swede es war, auf jeden fall war sie mit coilsplit und die war absolut klasse! kein original les paul look, aber dafür sound und einfach nur eine sahne bespielbarkeit! wenn ich mir jetzt ne paula holen würde, dann wäre es so eine.

    ach ja, kannst ja auch mal das review der icon vintage les paul anschauen. hört sich sehr gut an! und das zu einem sehr moderaten preis von ca. 300 €!

    ansonsten gilt es die üblichen japan-marken zu empfehlen: tokai, edwards, burny etc. pp :)

    mfg
     
  19. Eggi

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    Erstellt: 30.10.07   #19
    exakt

    Bei mir war's nur genau anders rum. Beides gespielt und für die Epi LP Custom blk entschieden. Der habe ich aber nach 3 Monaten schon neue PUs verpaßt, und weitere 6 Monate später hab ich sie wieder verkauft (wegen Neukauf).

    Alles Geschmacksache. Bis auf die Original PUs hatte ich aber nichts zu bemängeln.
     
  20. Chirp

    Chirp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #20
    Hi,
    1. zur Hagstrom Swede. Ist ne tolle Gitarre mit sattem Klang. Der Hals spielt sich super trotz Glanzlack. Sie ist bundrein und die Saitenlage kann man schön flach einstellen. Die Verarbeitung könnte besser sein( Bundstäbchen sind nicht optimal entgratet und das Binding passt auch nicht perfekt)aber die Technik ist top. Die Mängel kannste aber im Laden ausschließen. Allerdings wiegt meine 4,6Kg. :eek:
    Sonst spiel ich Ibanez, Squier51 und Telecaster. Groß umgewöhnen mußte ich mich nicht.
    Da hat man was um den Hals hängen. Hat aber was. Sie singt auch sehr schön und die Pickups matschen nicht. Was will man mehr.
    Ansonsten---->Ab in den Laden und selber schauen.

    2. Epi. Hatte ich noch nicht in der Hand:D

    lg
     
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