Equalizer!

von Starfucker, 29.01.05.

  1. Starfucker

    Starfucker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #1
    Hallo,
    wollte einfach ma fragen, wie ein Equalizer den Sound verändern kann?!
    MfG!
     
  2. Maverick018

    Maverick018 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #2
    Du kannst mit nem EQ bestimmte Frequenzbereich "pushen" oder "cutten", also entweder betonen oder schneiden. Tiefe Hz-Frequenzen sind dementsprechend für die Bässe zuständig bis hoch zu teilweise 16 KHz, die dann logischerweise für die Höhen sind.
    Damit kannst du den Sound ungemein verändern.
     
  3. Starfucker

    Starfucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #3
    Kommt der EQ dann in den Loop oder vor den Verstärker?
     
  4. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #4
    Ein Equalizer ist ja kein Effektgerät, sondern eben eine Booster-/Filterkombination. Sollte somit dort angeschlossen werden, wo das Audio-Signal noch am cleansten ist (wo noch eine saubere Frequenz-Zuordnung stattfinden kann) => also direkt hinter die Klampfe.

    Möchtest Du jedoch nur am Zerrsound etwas ändern (weil er Dir so vielleicht nicht gefällt) und nicht das komplette Sound-Spektrum, kannst Du den EQ entweder in den Loop (falls Du die ampeigene Zerre nutzt) oder hinter den Zerr-Effekt schalten.

    mfg. Jens
     
  5. LX84

    LX84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #5
    das kommt ganz drauf an, ob du deine effekte modulieren willst oder deinen ganzen gitarrensound. normalerweise einfach vor den input des amps.

    man kann aber ganz nette dinge machen indem man den EQ in den loop nach dem Dist-, fuzz-, oder anderen pedalen anhängt (vorrausgesetzt das pedal hat nicht schon seinen eigenen EQ), nur wenn du den loop dann ausschaltest, is halt das problem, dass am git-sound selbst nichts verändert ist.
     
  6. Starfucker

    Starfucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #6
    Also praktisch ein 2-Band Equalizer! Der eine kommt vor den Amp und der andere Kanal des EQs einfach in den Loop?
     
  7. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #7
    Das hat keiner gesagt. Ein EQ kann alleine nichts verändern bzw. dem Sound hinzufügen.
    Du musst ihn immer in Kombination mit entweder einem Effekt (um einen Effekt zu modulieren) oder mit dem sauberen - unveränderten - Ursprungssignal (um das vollständige Sound-Spektrum anzupassen) benutzen.

    Die Frage die Du Dir stellen musst ist nicht
    Wie klingt ein EQ?

    sondern

    Gefällt mir am momentanen Sound etwas nicht bzw. gibt es Frequenzen, die ich mit dem vorhandenen EQ (im AMP z.B.) nicht verändern kann?

    Stell Dir die zweite Frage einmal, dann wirst Du sehen, ob Du einen EQ brauchst und/oder wie Du ihn anschliessen musst.
     
  8. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #8
    Mit Bändern meint man beim EQ die verschiedenen Frequenzen. Mir fällt gerade keine bessere Formulierung ein. Also der GE7 von Boss ist ein 7-Band-Equalizer. Ein Band für 100 Hz, das nächste ist glaub ich 250 Hz, und so weiter. Weit verbreitet sind auch 10-Band-EQs und 31-Band-EQs, letztere sind aber zum einmessen von PAs gedacht.

    Einen EQ direkt hinter die Gitarre packt man, wenn man mit dem Grundklang der Gitarre unzufrieden ist. Ansonsten kann man einen EQ für vieles verwenden. Zum Beispiel hinter einen Verzerrer, wenn man mit dem Klang nicht zufrieden ist, oder der Verzerrer zu matschig ist. Im Effektloop macht es Sinn, wenn man mit der Ampzerrer oder dem Grundklang des Preamps nicht zufrieden ist oder es da matscht.
     
  9. Starfucker

    Starfucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #9
  10. Spiff

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    Erstellt: 30.01.05   #10
    Jau, so ein Stereogeärt wäre dafür geeignet. Allerdings ist ein 31-Band-EQ für so einen Zweck völlig überproportioniert. Da ist man mit einem 10-Band-EQ oder einem vollparametrischen 4-Band-EQ besser bedient. Du mußt bedenken, daß jedes einzelne Band ein kleiner Verstärker ist. Das heißt jedes Band produziert auch ein bißchen Rauschen. Bei einem 31-Band-EQ hast Du dann 31 kleine Rausgeneratoren. Gerade vor der Verzerrung macht sich das gar nicht gut. Außerdem ist ein 31-Band-EQ für analytische EQing Zwecke gedacht. Wenn Du den Charakter Deiner Gitarre verändern möchtest, dann macht ein musikalisch klingender EQ mehr Sinn.
     
  11. BOOG

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    Erstellt: 30.01.05   #11
    Ich hatte mal den Boss EQ, der konnted einen Sound extrem verändern, neulich habe ich den MXR 10 Band EQ gestestet , der war durch einige Bänder mehr sehr geil.
     
  12. Metalröhre

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    Erstellt: 30.01.05   #12
    Da hätte ich eine Frage zum MXR, wenn man den Gain Regler Konstant lässt, wird dann trotzdem noch Gain geboostet oder bleibt das unverändert?
     
  13. BOOG

    BOOG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #13
    Ich habe keine Veränderung gemerkt, du kannst ja das Eingangs und Ausgangssignal einstellen. Meine gitarre bietet viel Output, so hab eich sie am Eingang kastiert und am Ausgang geboostet.

    Geh es einfach mal testen, ich fands gradnios was das Ding aus meinem Cleankanal gemacht und und verzerrt klangs auch geiler
     
  14. Spiff

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    Erstellt: 30.01.05   #14
    Das Signal wird auch lauter, wenn Du nur eines der Bänder anhebst. Allerdings gleicht sich das eventuell wieder aus, wenn Du an einer anderen Stelle was absenkst. Vergleich einfach mal die Lautstärke, wen das Pedal an und wenn es aus ist.
     
  15. Metalröhre

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    Erstellt: 31.01.05   #15
    Das beantwortet nicht meine Frage.
    Wenn ich den GAIN Regler auf 0 Lasse ändert das von der Zerr Intensität etwas?
     
  16. mnemo

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    Erstellt: 31.01.05   #16
    @MetalRöhre:
    Gegenfrage: Wenn man das Volumen auf 0 lässt, ändert sich die Lautstärke dann? ;)
    Es sollte keine Auswirkungen haben. Nur ist es so, wenn du deinen Versärker schon ne Badewannstellung verpasst und das mit dem EQ in Badewannenstellung verstärkst, wirds ungemütlich und übersteuert.
    Oder schon viele Mitten am Verstärker einstellest und dann den EQ als Mittenbooster verwendest, wirds genauso scheiße klingen.
    Ich würde den Verstärker mit vielen Mitten behaften und den EQ für Badewanne einsetzen, andersrum geht natürlich auch, man kann das so machen wie es funktioneller für jemanden erscheint.
     
  17. Peda

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    Erstellt: 31.01.05   #17
    normalerweise nicht, außer man übertreibt es mit bassfraquenz auf anschlag, dann bekommt deine gitarrenendstufe(die im amp) da unten zu viel saft und rutscht in den clip bereich. beim sound normal anpassen bleibt der klang aber normalerweise unverzerrt.
     
  18. Spiff

    Spiff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #18
    Doch doch, daß beantwortet Deine Frage. Stell Dir das so vor: Dein Gitarrensound ist ein Glas mit verschiedenen farbigen Flüssigkeiten, die übereinander gestapelt sind (das ist sogar in echt möglich). Wenn Du jetzt von derr roten Flüssigkeit (sagen wir mal die Mitten) etwas hinzufügst, dann steigt gleichzeitig der Gesamtpegel. Wenn Du jetzt gleichzeitig ein bißchen Blau (Bässe) hinzufügst, und etwas Grün (Höhen) wegnimmst, dann bleibst der Signalpegel, wenn das in den richtigen Proportionen entnommen bzw. zugefügt wird, gleich.
    Das ganze ist in echt natürlich noch etwas komplexer. Zum Beispiel sind Basssignale energiereicher als Höhensignale. Wenn Du ordentlich Bass reindrehst, dann wird das den Verzerrungsgrad stärker beeinflussen als wenn Du viele Höhen reindrehst.
    Der Gainregler ist eigentlich dazu da, um Lautstärkeänderungen, die durch's EQuen entstehen auszugleichen. Man kann ihn aber natürlich auch zum boosten benutzen.
     
  19. Hellfire

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    Erstellt: 18.04.05   #19
    Ich wollte keinen neuen Thread eröffnen, da das hier eigentlich genau richtig ist. Ich habe auch schon seit längerem geplant, mir einen EQ zuzulegen, doch bin ich noch leicht skeptisch. Wenn ich beispielsweise sowohl meinen Zerrsound als auch meinen Cleansound anpassen möchte, könnte ich das ja theoretisch mit einem einzigen EQ problemlos machen. Was aber, wenn ich nur einen Kanal verändern möchte? Oder beide unterschiedlich? Wie wäre das dann am besten zu lösen, ohne dass große Tretorgien beim Kanalwechsel aufkommen? Jemand hier meinte ja, dass der EQ direkt hinter die Gitarre kommt (im Normalfall). Das wäre in meinem Beispielfall denkbar ungünstig. Was ist jedoch, wenn ich ihn in den Loop des Leadkanals setze? Bringt mir das klangmäßig überhaupt was, oder endet das in Rauschen, Klangmatsch und co. ?
     
  20. Slider

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    Erstellt: 18.04.05   #20
    Ich finde einen EQ sehr nützlich, du kriegst deinen Gitarrensound, wenn er matscht oder du unzufrieden bist, viel besser hin :great:
    Habe mir vor ein paar Monaten den Behringer PEQ2200 zugelegt, ich habe ihn jetzt im Effectloop...
    Der rauscht nicht etc. und ich hab ihn damals neu für 50 Euro bekommen (ich mein, für nen 19 Zoll EQ,... hey :D )

    ich bin sehr zufrieden,
    aber wie gesagt, ein 31 Band ist normalerweise überflüssig für Gitarre, wird wie schon gesagt im PA Bereich zum einmessen etc. häufig benutzt! ;)

    cheers
     
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