Erstes Equipment(Homerecording)/was und wie

  • Ersteller [pinch]
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Ich habe direkt noch eine Frage zu den Interfaces:
Gibt es da auch solche, die man nicht unbedingt an einen Computer anschließen muß, und die unterwegs auch auf eine SD oder CF-Karte aufnehmen können?
Oder würde auch ein Uralt-Laptop mit Windows XP o.ä. zum Unterwegsbetrieb ausreichen?
Das Scarlet Solo bezieht seinen Strom anscheinend über USB. Hat zwar nur USB 2.0, würde aber mit meinem alten, kleinen Laptop nicht funktionieren, da es Windows 7 oder 8 benötigt ...

Eigentlich brauche ich im Moment keinen Kopfhörer, deshalb pat das kleine Scarlett Solo Studio Pack https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_solo_studio_pack.htm nicht so ganz.
Da würde ich lieber in ein besseres Mikrofon investieren.

Jetzt hab ich gerade mal bei Thomann angerufen, was die mir empfehlen würden:
Steinberg UR22 https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22.htm
Mikro Rode NT1-A Complete Vocal Bundle http://www.thomann.de/de/rode_nt1a_complete_vocal_bundle.htm

Aber wäre das in Euren Augen besser oder schlechter als das AT2035
https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035_bundle.htm

Und wie wäre das viel günstigere Samson MTR 101a dagegen? https://www.thomann.de/de/samson_mtr_101a_b_stock_2.htm
Oder gegenüber dem? https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc400popkiller.htm

Mein letztes Laptop ist ziemlich groß, das hat allerdings Win 7, das könnte ich also für unterwegs mitnehmen, wenn man doch einen Computer immer braucht ...

Bitte entschuldigt, aber als Anfänger ist man einfach aufgeschmissen. Und die Bewertungen helfen auch nicht so wirklich weiter. Vermutlich werde ich die Qualität nicht einmal beurteilen können, wenn ich die Geräte in Händen halte und ausprobiere...

Habe mir vor Jahren mal zwei Aktivboxen für's Digitalpiano gekauft - da hab ich mich auch gefragt, warum die so teuer sein müssen, da hatte ich aber im Geschäft mir verschiedene angehört und die genommen, die mir am besten gefallen haben innerhalb eines halbwegs vernünftigen Preises ...
 
Gibt es da auch solche, die man nicht unbedingt an einen Computer anschließen muß

Nein - PC-Recording ist der Sinn und Zweck eines Interfaces.

Zur Verwirrung: Man kann dein Zoom H4N aber als kleines, einfaches Audio-Interface verwenden. ;) Schau mal in die Betriebsanleitung. Aber wie gesagt: Natürlich nicht in der Qualität eines richtiges Interface'.



Eigentlich brauche ich im Moment keinen Kopfhörer

Sicher? Es ist schon gut, sich während der Aufnahme gut zu hören. Und wenn du ein Playback oder Musikbegleitung benutzt, würde die Musik über das MIkro mitaufgenommen. Aber wie gesagt: So ganz genau hast du ja noch nicht aufgeschlüsselt, was du vom Aufnehmen erwartest. Ich habe mittlerweile immer mehr den Eindruck, dass du mit deinem Zoom für deine Zwecke eigentlich ausreichend bedient bist, da du die Möglichkeiten, die die Kombi Interface, Mikro und DAW bietet, wohl tatsächlich nie ausschöpfen wirst.

Aber wäre das in Euren Augen besser oder schlechter als das AT2035

Manche sagen so, andere so. Es sind beides solide Einsteigermikros. Die feinen Unterschiede hört wahrscheinlich nur ein sehr geübtes Ohr.

Oder würde auch ein Uralt-Laptop mit Windows XP o.ä. zum Unterwegsbetrieb ausreichen?

Also mein Scarlett läuft unter XP.
 
Danke, Antipasti.
Nachdem ich nochmal einiges hier durchgelesen habe, neige ich immer mehr dazu das UR22 zu kaufen.
Bei dem Scarlett stand dabei Windows 7 oder 8 erforderlich, deshalb meinte ich das ...

Ich hab mir jetzt auch einige Klangbeispiele bei Thomann angehört und muß sagen, die meisten haben mir nicht gefallen. Da stand dann zwar "dry" dabei, aber so ganz trocken war das nicht. Wo liegt eigentlich der Unterschied zum Röhrenmic?
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sct800_tube_mic.htm
Preislich tut sich da ja nicht viel. Wäre in Euren Augen das AT2035 besser als das SCT800?

Ich werde das nochmal mit dem Finanzminister und Sponsor besprechen, aber ich glaube immer mehr, dass ich jetzt endlich ein richtiges Mic haben möchte ;)
 
Wäre in Euren Augen das AT2035 besser als das SCT800?

Lies doch einfach selbst: Hier

  • Ein Mikro ist auch immer ein wenig Geschmacksache und abhängig von der Stimme. Jemand, der seit Jahren mit seinem Rode NT oder t.bone SCT800 glücklich ist. wird auch das empfehlen.
  • Kaum jemand hier hat alle Mikros auf dieser Welt unter identischen Bedingungen getestet und verglichen. Du musst dich also auf die häufigsten Empfehlungen verlassen. Und da ist das AT2035 eben etwas weiter vorne. Im Zweifel solltest du sie selbst ausprobieren.
Wo liegt eigentlich der Unterschied zum Röhrenmic?

Für solche allgemeinen Fragen bitte Google, Wiki oder die boardinterne Suchfunktion nutzen. Zudem gibt es hier ein eigenes Subforum für Studiomikrofone.

Röhrenmikros sind auf jeden Fall etwas zimperlicher:.

http://mikrofon.org/mikrofonarten/mikrofone-fur-den-studio-einsatz/rohrenmikrofone

Ich hab mir jetzt auch einige Klangbeispiele bei Thomann angehört und muß sagen, die meisten haben mir nicht gefallen.

Das kann mehrere Gründe haben
  • Deine Boxen sind Mist
  • Du hast aus Unkenntniss Vorstellungen von einem Mikro, die ein Mikro allein vielleicht gar nicht erfüllen kann und auch gar nicht muss. Was du im Radio oder auf CD hörst, kommt nie nur vom Mikro allein.
  • Geschmackssache
  • Hörproben sind natürlich nie völlig neutral und objektiv. Es kommt auch auf die Stimme des Sängers an, womit sonst aufgenommen wurde etc.
 
Also, was willst du mit den Aufnahmen eigentlich bezwecken?
Die Antwort fehlt noch ;)


@LumLum Natürlich kann man Tonhöhenkorrektur auch in Echtzeit machen, z.B. gibt es Bodentreter, die das beim Bühnenauftritt bewerkstelligen. Die Stimme wird einfach mit der voreingestellten Tonleiter verglichen und entsprechend angepaßt, man kann sogar einstellen wie stark eingegriffen werden soll. Aber, bei Aufnahmen würde ich davon abraten und solche Sachen lieber hinterher machen - sonst wird womöglich etwas "korrigiert", das so beabsichtigt war. Und alles, was bei der Aufnahme am Eingangssignal verändert wird, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Wenn du dich ernsthafter mit dem Thema Recording auseinandersetzen willst, ist ein spezieller Rechner dafür eine gute Idee. Für ab und zu mal ein bißchen was einsingen allerdings unnötig. Ich empfehle für diesen Zweck übrigens einen alten Mac G4, die Dinger kriegt man heute nachgeschmissen und die Software gibt es umsonst (sog. Abandonware). Ich habe so einen im Studio stehen (hat mich damals >10.000 DM gekostet und ist heute <100,- wert :eek:, läuft aber immer noch wie neu und ist für diesen Zweck perfekt). Es gibt sogar Foren und Anlaufstellen, die sich genau und nur mit diesem Thema befassen. Wer heute ein professionelles Aufnahmesetup für kleinstes Geld haben will, sollte sich das unbedingt überlegen.



@Silvieann Ich bin stolzer Besitzer von zwei t.bone SCT800 und liebe diese Mikros. Ich hab sie jetzt seit ca. 9 Jahren und benutze sie ständig, für alles mögliche, u.a. Gesang. Aber, der wichtige Punkt ist, welches Mikro zu deiner Stimme paßt. Also unbedingt ausprobieren.
 

"Böses China-Mikro" mit bösen, fizzeligen "China-Höhen"....



Annehmbares Einsteiger-Mikro aus Australien; war vor ein paar Jahren noch der "Standard-Tipp" im Recording-Bereich, neigt aber ebenfalls etwas zu den fizzeligen China-Höhen.



Aber wäre das in Euren Augen besser oder schlechter als das AT2035
https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035_bundle.htm

...und dann kam das AT-2035! - Viel gutmütiger und neutraler als das NT1, praktisch keine der nervenden China-Höhen vorhanden, nur ein rundes, gefälliges Klangbild.

Seit es Ende 2008 vorgestellt wurde, verdrängte es das NT1 mehr und mehr, und wurde selbst der "Standard-Tipp"!



HTH
:hat:
 
Vielen lieben Dank nochmal!

Was ich damit machen möchte?
Meine Stimme aufnehmen. Frauenstimme, eher Alt.
Was ich vielleicht auch aufnehmen möchte ist Gesang mit Klavierbegleitung, also dann mit Raumklang - wenn das möglich ist. Wenn nicht, dann beschränke ich das auf zuhause, da wo mein Computer steht ...
Aber im Klassik-Bereich gehen auch die Alt-Partien manchmal bis b''. Also auch die Höhen sollte das Mic gut aufnehmen können, natürlich auch mit Obertönen und den Stimmcharakteristika ...
Was bedeutet böse China-Höhen? Klingen die schrill oder werden die übersteuert? Oder wie kann ich mir das vorstellen?

Was ich über das SCT 800 gelesen habe, unterstüzt das auch eher schwache Stimmen, was ich grundsätzlich nicht verkehrt finde. Allerdings nachdem ich jetzt was zum Handling über Röhrenmics gelesen habe, möchte ich davon doch eher Abstand nehmen. Nachher ist das noch kaputt, ich merk's nicht, und es liegt nur rum.

Hier im Forum wird das AT2035 wohl gegenüber dem Rode NT1-A bevorzugt, was ich bisher gelesen habe.
Habt Ihr für mich noch einen Link, wo eine Frauenstimme aus dem Klassikberei mit dem AT2035 zu hören ist?

Und kann ich mit dem Steinberg UR22 etwas falsch machen?
Was leisten teurere Interfaces mehr?

Ich hab mir jetzt auf
https://www.amazona.de/special-studio-gesangsmikrofone-teil-1-einsteiger-bis-300/6/
Gesangsbeispiele von AT2035, Lewitt LCT240 und Blue Bluebird, Sennheiser MK4, Rode NT1000, t.bone SC450, AKG P220, sE Magneto angehört. Am besten davon hat mir im Moment das Blue Bluebird gefallen, danach das Lewitt Authentica. Bei Thomann die Klangbeispiele mit diesen Mikros gefallen mit aber nicht so. Bei den Gesangsbeispielen von Thomann gefällt mir das AT2035 besser ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was bedeutet böse China-Höhen?

Das Wort "böse" sollte doch ausreichen als Info. Sie zischen und britzeln.

Habt Ihr für mich noch einen Link, wo eine Frauenstimme aus dem Klassikberei mit dem AT2035 zu hören ist?

Testberichte von Homerecording mit klassischen Stimmen sind mir nicht bekannt. Ums ausprobieren kommst du doch ohnehin nicht herum. Bestell dir einfach zwei und schick eines zurück.

Und kann ich mit dem Steinberg UR22 etwas falsch machen?

Nein.

Was leisten teurere Interfaces mehr?

Mehr Ein/Ausgänge usw ... Glaub mir, du bist mit dem Steinberg gut bedient.
 
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Danke, Steinberg UR22 ist geordert!

Zischeln und Britzeln ist wirklich nicht so besonders ... werde das mit dem Mic nochmal mit meinem Mann besprechen, aber ich denke, ich werde das AT2035 bei Thomann ordern. Oder gibt es hier im Forum sowas auch gebraucht? Vielleicht will sich ja jemand ein besseres Mikrofon kaufen?
 
Mit dem AT2035 macht du nichts verkehrt. Ich hatte übrigens noch nie Probleme mit Röhrenmikros, keine Ahnung wo die Unkenrufe herkommen. Aber keine Angst, wenn dein Mikro kaputt ist, dann merkst du das auch ;)
Teurere Interfaces sind bis zu einem gewissen Grad ein Schmarrn. Man muß deutlich tiefer in die Tasche greifen, um wirklich bessere Qualität zu bekommen - und die braucht man im Heimstudio sowieso nicht. Das Steinberg ist gut. Punkt.
 
Vielleicht gehst du einfach pfleglich damit um? Bei mir herrscht immer ein bisschen Punkrock. Mein Kopfhörer aus dem Scarlett-bündle ist auch schon hin, weil das Interface vom Schreibtisch gefallen ist. ;)
 
Naja, die Röhre ist ja im Mikro drin, und ein Großmembranmikro sollte man ohnehin nicht rumwerfen. Ich muß aber gestehen, daß ich nicht mal weiß, ob man sie tauschen kann. Pöh, 9 Jahre, alles gut :)
 
So, AT 2035 ist bestellt.
Ich bin gespannt!
Ob es wohl morgen schon ankommt?
 
Glückwunsch! - Gute Wahl! :)


:hat:
 
So, das Steinberg UR22 ist gerade angekommen.
Jetzt möchte ich das unbedingt gleich ausprobieren, aber das Mikro fehlt noch ...
wenn ich Glück habe, wird es heute noch geliefert ;)
 
Du hast ja vorher (leider) noch bisschen zu tun, womit du die Wartezeit füllen kannst. Damit du auch wirklich loslegen kannst, wenn das Mikro dann kommt.

1. Anleitung lesen
2. Treiber installieren
3. DAW Cubase AI runterladen und installieren

Einen Kopfhörer hast du hoffentlich.

Vermutlich ist ein zusätzlicher ASIO4ALL-Treiber für die Onboard-Soundcard als Abhöre für die DAW nötig. Keine Ahnung. Vielleicht bietet Steinberg da was. Kenne das Teil ja nicht.

Ansonsten:

http://www.chip.de/downloads/ASIO4ALL_13012865.html
 
Zuletzt bearbeitet:
ASIO-Treiber ist beim UR22 direkt dabei. Die Installation geht auch recht fix. Zumindest bei mir (Win7). :)

EDIT: Zumindest musste ich ASIO nicht extra installieren und wüsste nicht, dass ich das vorher drauf gehabt hätte.
 
Vermutlich ist ein zusätzlicher ASIO4ALL-Treiber für die Onboard-Soundcard als Abhöre für die DAW nötig. Keine Ahnung. Vielleicht bietet Steinberg da was. Kenne das Teil ja nicht.
Abhören geht doch direkt über das Interface. Die onboard Karte würde ich da gar nicht benutzen.
 

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