Gerade mal alles, was ich die letzten Monate noch nicht gelesen hab, überflogen. Scheint ja langsam in die Richtung "Styling" zu gehen xD.
Wobei ich (als Basser bzw. nur "bedingt guter" Gitarrero) sagen muss dass ich über die Jahre zu der Erkenntnis gekommen bin dass Optik nicht Bespielbarkeit/Sound ist.
Soll heißen: Eine Gitarre bzw. Musikinstrument allgemein kann noch so gut aussehen (wenn es zum Bespielen gekauft wird) wie es will. Wenn man persönlich darauf nicht spielen kann, weil
der Hals nicht "passt", die Mensur zu lang/kurz ist, der Body einem nicht liegt, die Brücke shit ist (bzw. die Mechaniken erst gewechselt werden müssen - kostet ja auch unnötig), der Sound
nicht das Wahre ist (obwohl man da ja viel mit Saiten, Settings etc. tricksen kann), dann sollte man das Instrument nicht kaufen, nur weil es einem gefällt.
Vitrinen-Gitarren sind für mich eher sowas wie die
Ibanez SHRG1Z (bei der ich mich immer noch ärgere sie damals nicht für 899,- gekauft zu haben -.-)
Genau so verhält es sich auch mit Marken (meiner Meinung nach). Squier vs.
Fender Mexico Standard Serie z. B.
Dir gefällt deine Gitarre so wie sie ist? Dann belass es dabei. Never change a running system.
Du möchtest neu investieren? Ab in den Gitarrenladen deiner Wahl, alles was interessant ausschaut mal anspielen. Alles was "uninteressant" aussieht anspielen und vielleicht wirst du
bald einen "WoW - das hätte ich nicht gedacht - Effekt" erleben. Und dann hast du deine Investition.
Offtopic: Ich z. B. spare auf einen Spector Legend (4 oder 5 Saiter). Man könnte auch auf einen höherwertigeren Spector sparen - klar, ein Soundupgrade zum Legend - aber der Hals
ist mir einfach zu fett. Daher kommt nur der Legend in Frage, da ich die mit dickeren Hals nicht optimal handlen könnte. Alles andere kann man fixen^^.