In der Reihenfolge:
1. Gibson
2. Fender
3. Paul Reed Smith
4. Gretsch
Man beachte die Leerzeile zwischen 2. und 3.
Begründung:
Gibson und Fender sind die Sinnbilder für E-Gitarren schlechthin. Man nehme die Modelle Les Paul, SG, Explorer, Flying V, ES 335 auf der einen und Stratocaster, Telecaster, Jazzmaster/Jaguar auf der anderen Seite und man deckt wahrscheinlich 98% aller Gitarren von ihrer Grundform auf diesem Planeten ab.
Die anderen Marken sind größtenteils nur Abwandlungen dieser Klassiker. Auf jeden Fall haben sie immer Anleihen an eines dieser Modelle. Selbst eine BC Rich kann ihre Ursprungsidee "Explorer/Flying V" nicht verleugnen.
Was noch eine Rolle spielt: die Designer bei diesen Marken haben ein unheimliches Gespür für Ästhetik bewiesen. Z.B. bei der Les Paul, die ich in ihrer Art formvollendet betrachte ( man betrachte nur mal die unglücklichen Versionen der vielen Kopisten auf'm Markt u.a. The Heritage, Epiphone, die, und sei es nur die Kopfplattenform, mindestens in einer Kategorie immer irgendwie schräg im Vergleich zur "echten" aussehen ). Zeitlos klassisch.
Sicherlich hat sich diese Urform ins Gedächtnis gebrannt und man empfindet dadurch schon geringste Abweichungen als störend, aber die Proportionen des Originals ( ob bei Gibson, PRS oder Fender ) konnte IMHO noch keiner verbessern.
Mir ist klar, daß das Geschmackssache ist und deshalb streitbar.
