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CoderboyPB
Registrierter Benutzer
- 30.05.15
- 14.05.15
- 4
- Paderborn
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Die Notendarstellung ist da inkonsistent. Als Tonart angegeben ist A-Dur bzw. F#-Moll, aber man sieht dann Kreuze (#) vor den Ds, also wird dis gespielt. Außerdem steht schon im ersten Takt ein b vorm H, was eher ein # vorm A sein sollte. Damit hätten wir dann in Summe die 5 Kreuze.
Das verstehe ich nicht. Vorweg, was ist eigentlich eine "mixolydische Subdominante"? Der Dreiklang auf der 4. Stufe einer mixolydischen Skala? Wenn ja, was soll das mit Dorisch heißen? Wenn ich mich nicht vertue haben die 4. Stufen in dorisch und dem gleichnamigen mixolydisch identische Dreiklänge. Oder geht es hier um Vierklänge und du meinst, dass man in Dorisch den Vierklang der 4. Stufe mit großer statt kleiner Septime spielt?Eine mixolydische Subdominante hat man typisch in Moll - Dorisch.
Außerdem verstehe ich nicht, wieso du plötzlich von Dorisch sprichst.Bin ich blind? Ich sehe hier einen Sprung von Bb zu C#, also eine übermäßige Sekunde mit Sprung zur Quinte (über F#). Das A# würde als Terz von F#-Dur für mich irgendwie mehr Sinn machen.Er notiert das "b" deshalb, weil er den Ton 3 hier als Vorhalt zur Quarte auffasst. Zugleich ist er Durchgangston - die Quarte folgt unmittelbar.
Richtig! In dem Video wird "F#Mixolydian" angegeben, also gilt im Umkehrschluss: Fünf Tönen nach unten gehen, dann hättest Du die entsprechende Dur-Tonleiter. Das wäre dann H-Dur und hätte fünf Kreuze.Nach meinen Harmonielehrekenntnissen, ist Mixolydisch doch der 5. Modus der Dur-Tonleiter,
Der Riff hört zwar mit E5 auf, doch der tonale Schwerpunkt ist das folgende F#5 (der Wiederholung), mit dem das Stück auch beginnt.Ich hätte mal wieder ganz naiv auf E-Dur getippt
Warum ist das eigentlich F# mixolydisch?
Was hat da zum Beispiel das A im letzten Takt zu suchen?
Unter den Modi passt mixolydisch am besten und es wären auch alle Sechzehntel bzw. die ersten drei Takte damit erklärbar, also der Riff im engeren Sinne. Doch, wie schon erwähnt, würde das dann folgende A5 nicht passen.... und weil F# mixolydisch daher jene "Tonart" ist, zu der alles gespiele am EHESTEN paßt.
Seit ich letztes Jahr wieder angefangen habe Klavier zu spielen und Musik zu machen habe ich mir Unmengen an Theorie in den Kopf gejagt - zwar hauptsächlich klassisch, aber auch etwas modern. Warum? Weil es mir Spaß macht. Im Moment lasse ich gerade alles etwas sacken und schaue bzw. höre, wie viel ich von der Theorie tatsächlich in realer Musik wiederfinde.
Mir ist schon klar, dass schon seit Jahrhunderten oder länger die Tonarten gewechselt, Akkorde ausgeliehen und leiterfremdes Material benutzt wurde (Moduation, Zwischendominanten, verduren/mollen aka "erweiterte Tonalität", Chromatik allgemein,...). Was man da im Dur-Moll-System machen kann und gemacht hat verstehe ich auch mittlerweile so halbwegs. Ich gebe auch offen und ehrlich zu, dass ich in meinen Hörgewohnheiten stark dur-moll-geprägt bin.kein Wunder: heute wird dieser Begriff i.d.R. völlig wesensfremd verwendet. Zum richtigen Verständnis einige Dinge:Und um ehrlich zu sein, mir kommt diese Geschichte mit den Modi immer noch sehr schwammig vor.
kein Wunder - was nicht da ist, kann man nicht hören.vom Hören komme ich aber auch nicht weiter.
so ist es. Die Begriffe aus diesem Themenkomplex sind einfach sexy. "Erläuterungen" zum Thema sind i.d.R. um den heißen Brei herum. Sie enden meist in der Empfehlung: "spiel ganz lange über den gleichen Akkord die eine Tonleiter, dann hörst du's...". Wenn echte Musik so wäre, könnte diese Empfehlung was nützen ;-) Ich denke, wir reden hier nicht über klassische indische Musik.Allerdings beschleicht mich auch etwas das Gefühl, dass Modi als Begriffe gerade sehr trendy sind und viele Leute sie verwenden, ohne wirklich zu verstehen, was dahinter steckt.
Da sprichst du direkt zwei Sachen an, die mir auch aufgefallen sind. Beim ersten Takt hatte direkt an die "schwarze Tasten" Pentatonik gedacht. Um von mixolydisch zu sprechen fehlt mir hier das E, was ja die charakteristische kleine Septime wäre. Außerdem tauchen abgesehen vom dritten Takt nur Powerchords auf, die ja harmonisch nicht eindeutig sind. Wie gesagt, die Powerchords würden alle in E-Dur passen, aber das F# wirkt schon recht stark als Grundton. Wenn schon Modus würde ich also rein formal zu F# dorisch tendieren, aber der Moll-Charakter von dorisch passt irgendwie nicht zum fröhlichen Klang. Fazit: schwierig, passt alles irgendwie nicht so richtig. Deine Sichtweise finde ich da deutlich überzeugender.Ich tendiere hier eher zur Sichtweise einer Bluestonleiter (Rock'n'Roll-Skala ohne 4#/5♭), die man auch als Kombination zweier Pentatonik-Skalen herleiten kann:
- Im ersten Takt haben wir die Töne 1 2 3 5 6 (Dur-Pentatonik)
- Die Powerchords bilden zusammen die Töne 1 3♭ 4 5 7♭ (Moll-Pentatonik zum gleichen Grundton)
- Die Kombination ergibt 1 2 3♭ 3 4 5 7♭ (Rock'n'Roll-Skala ohne 4#/5♭)