Feedback Destroyer

von TAMA_Fetischist, 24.10.03.

  1. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Guest

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    Erstellt: 24.10.03   #1
    EDIT = .Jens: geteilter Thread. Es ging um den Feedback Destroyer von Behringer.

    Meine Erfahrung mit dem Feedback Destroyer PRO.

    Früher haten wir beim Proben ein Problem, das die Sängerin sich nicht gehört hat (was ich ihr auch glaubte). Dann hab ich ihr eine Monitor-Box hingestellt und siehe da, man hört alles wunderbar, aber es pfeift. :evil:

    Woche haben wir uns und alles andere im PR gequellt aber nichts! Vorgestern kam das Feedback Destroyer PRO, welches ich mir am Sammstag bestellt hab.

    Eingesalltet und so wie es in der Bedienungsanleitung beschrieben ist "SCHNELLE VORGEHENSWEISE BEIM ELIMINIEREN VON FEEDBACKS" vorgegangen, ohne in den Einstellungen was zu ändern. Siehe da die Sängerin in LAUT und hüpft die ganze Zeit vor dem Monitor und es pfeift nicht!!!

    PS: Der klang der Stimme hat sich auch nicht grossartig verändert. Für !Monitorwege! besser als gut! Für die Frontbeschallung.........Muss ich noch ausprobieren, dann poste ichs hier.
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #2
    @TAMA: Wie gesagt - in Grenzen funktioniert das. Wir haben das Gerät auch zuerst im Proberaum eingesetzt und waren sehr zufrieden. Beim ersten Auftritt (ohne Einpfeifen und "alles auf Automatik") dann die Ernüchterung: Das Teil verbiegt u.U. den Sound bis zur Unkenntlichkeit (daher auch besser nicht auf der Front - man weiss vorher nie, was es macht).
    Bei einem Mikro und einem Monitor - OK. Im PR hat man meist ein, zwei gefährliche Frequenzen, die der FBD ganz zuverlässig findet. Bei mehreren Mikros, zwei Wedges auf der Bühne wird es schon kritischer, weil plötzlich etliche Filter greifen. Das erste, zweite usw. Feedback in einem "1-1-System" (ein Mikro, eine Box) liegen Threshold- und Frequenzmäßig relativ weit auseinander. In einem mehrdimensionalen System können dicht benachbarte Frequenzen auf verschiedenen Wegen zu koppeln beginnen - und dann werden die Filter oft einfach nur breit und breiter; und es fehlen plötzlich u.U. sämtliche Hochmitten (Sprachverständlichkeit, Intonation...). Folge: Monitor lauter, das ganze von vorn.
    Und bei weiteren Instrumenten (Keys...) im (Monitor-)Mix erkennt das Ding auch schonmal einen langen Orgelton als Feedback und regelt gnadenlos runter.

    Daher sage ich immer: der FBD tut's, ist aber mit Vorsicht zu genießen. Heißt im Klartext: sowenig Automatik wie möglich!

    Jens
     
  3. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Threadersteller Guest

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    Erstellt: 24.10.03   #3
    Du meinst die Filter anstatt AU auf SI oder PA einstellen???

    Hab zur Zeit 9 SI und 3 AU!
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #4
    Jenau!

    AU = Auto (Frequenz, Breite und Dämpfung automatisch)
    SI = Single Shot (Frequenz wird automatisch gefunden und beibehalten, danach automatische Regelung der Dämpfung)
    PA = Parametrischer EQ (manuell)

    9 SI und 3 AU ist genau das, was ich meinte. Und dann eben vor dem Gig die Monitore einpfeifen, sprich "was in die Ohren" oder Bühne räumen und dann langsam (!) die Monitorlautstärke aufziehen und ihn zumindest die ersten 4,5,6 Feedbacks finden lassen. Das ganze für jeden Monitorwegh einzeln. Noch besser ist es, mit z.B. 3 PA (und dann nur noch 6 SI) zuallererst die Monitore manuell etwas zu entschärfen und dann einzupfeifen.

    Filter, die im SI einmal sitzen, machen dir hinterher im Gig keinen Stress mehr, wenn mal ein Sinusähnliches (gewolltes) Signal kommt, die Autos dagegen evtl. schon. Ganz auf Auto-Filter würde ich nicht verzichten, wenn Mikrofone auf der Bühne bewegt werden (Sänger). Aber die grundsätzlich "gefährlichen" Frequenzen (meist ja so roundabout 1-5 kHz) sollten auf jeden Fall manuell oder in der Halbautomatik bekämpft werden.

    Jens
     
  5. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Threadersteller Guest

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    Erstellt: 24.10.03   #5
    Und wie stellt man die Empfindlichkeit am besten ein? Man kann ja zw. -3dB bis -9dB einstellen. Bei -9dB spicht dieser schneller an oder? wa ist so der gängiste Wert???
     
  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #6
    Nimm mal die goldene Mitte...

    Bei 3dB hört der jeden Furz als Feedback, und bei 9dB kann es schonmal 'ne Weile klingeln, bevor er greift...

    Jens
     
  7. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Threadersteller Guest

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    Erstellt: 24.10.03   #7
    Ok danke, dann wird dieses Wochenende rum experementiert!!!

    Ahh nochwas!!! Wenn man einpfeift schadet das den boxen??

    PS: kannst du die beiträte rund ums FDP rausschneiden, ein neuen Thead aufmachen und dort rein Kopieren???
     
  8. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 24.10.03   #8
    @Jens:

    da waren wir gerade gleichzeitig tätig - irgendwoher kenne ich das doch ;-)

    Auch ich wollte den Thread gerade teilen...

    Gruß Günter
     
  9. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #9
    @Gynnii: *ggg*

    @TAMA: Nein! Den Boxen schadet das nicht, denn Feedbacks sind letztlich auch ganz normale Signale. Plötzliche, laute Feedbacks (Mikro vor die Box halten) können schonmal etwas aggressiv sein, aber normale Boxen machen das klaglos mit.
    Aufpassen sollte man aber auf seine Ohren! Abgesehen davon geht "richtiges" einpfeifen (ob nun mit FBD oder manuell per TerzbandEQ) behutsam vor sich - da sollten gar keine hohen Pegel auftreten.
    Manuell macht man das eigentlich immer so, dass der Regler langsam hochgezogen wird, bis das erste Feedback leise steht, sich aber noch nicht richtig hochschaukeln kann. Dann hat man die Hände für den EQ frei und zieht ein paar verdächtige Frequenzen nacheinander etwas hoch. Die, wo das Feedback am schnellsten anwächst, ist die gefährliche, die man dann rauszieht.
    Mit dem FBD läuft das ähnlich - Fader aufziehen, bis das Feedback so gerade eben steht, und dann ein paar Sekunden abwarten. Dann sollte der FBD die Frequenz gefunden haben und man hört sie abklingen. Dann weiter aufziehen usw.

    Jens
     
  10. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Threadersteller Guest

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    Erstellt: 24.10.03   #10
    OK .Jens DANKE VIEL MALS!!!

    Ich glaub ich weis jetzt 'genug' und den Rest muss ich mir mit viel Ausprobieren beibringen.

    DANKE!!!

    CU
     
  11. Dj

    Dj Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.10.03   #11
    Hallo zusammen,

    ich habe gerade eure Beträge bezüglich des Feedback Destroyer PRO gelesen.

    Der ULTRA-CURVE PRO DSP8024 von Behringer hat einen eingebauten Feedback Destroyer, ist dieser genau so gut wie der FEEDBACK DESTROYER PRO DSP1124P , oder ist dies nur eine einfache (abgespeckte) Zusatzfunktion?

    Danke!

    Gruß Holger
     
  12. TAMA_Fetischist

    TAMA_Fetischist Threadersteller Guest

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    Erstellt: 27.10.03   #12
    So weit ich weis hat dieser den Gleichen drin. (ohne Gewähr).

    Da bin ich mir !fast! 100% sicher.

    Die bedienung wird bestimmt eine aufwendigere sein!!!!

    Doch am besten du länst dir die Bedienungsanleitung runter und liest die dir mal durch!!!
     
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