Fender American Series Strat - Verhältnis zu anderen Serien

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Hi,
ich hätte ein paar Fragen zur Stratocaster aus der genannten "New American Series" von Fender:

1. Lohnt sich die Mehrinvestition gegenüber einer Mexico Standard oder einer Classic? Und andersrum: Würde es sich lohnen, auf eine Strat aus der Deluxe-Serie zu sparen oder ist da in erster Linie ein optischer Unterschied? Mir geht es jetzt vorallem um Bespielbarkeit und Klang.

2. Sehe ich das richtig, dass die Fat Strat aus der American Series knapp 150 Euro teurer ist als die normale? Wie kann das denn sein? Eine Spule mehr im PU sollte ja eigentlich so einen Aufpreis nicht rechtfertigen...

3. Was für ein Koffer und was für ein Gurt werden da mitgeliefert? Sind die von Fender aus dabei oder bieten nur einzelne Händler Koffer und Gurt dazu an?
 
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iron_net schrieb:
2. Sehe ich das richtig, dass die Fat Strat aus der American Series knapp 150 Euro teurer ist als die normale? Wie kann das denn sein? Eine Spule mehr im PU sollte ja eigentlich so einen Aufpreis nicht rechtfertigen...

Das siehst du richtig, die kosten erheblich mehr, mir ist das auch ein Rätsel weshalb so viel mehr.

3. Was für ein Koffer und was für ein Gurt werden da mitgeliefert? Sind die von Fender aus dabei oder bieten nur einzelne Händler Koffer und Gurt dazu an?

Die müssten mit nem SKB Case kommen, die höherwertigen Instrumente bekommen AFAIK dann "echte" Fendercases.
Von nem Gurt weiss ich allerdings nix.

Da musst du eh drauf achten, nicht jeder Händler bietet die Klampfen mit den Koffern an.
 
D
D@ve
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Imo tun sich die "Amerikaner" und die "Mexikaner" da nicht viel, zumindestens nicht so viel, als dass dieser Preisunterschied gerechtfertigt wäre...

Gruß, Dave
 
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Danke für die Antworten.

D@ve schrieb:
Imo tun sich die "Amerikaner" und die "Mexikaner" da nicht viel, zumindestens nicht so viel, als dass dieser Preisunterschied gerechtfertigt wäre...

Gruß, Dave

Deiner Meinung nach kann ich mir die 450 Euro sparen und statt 850 für die USA Strat lieber 400 in eine Mex Standard investieren?
 
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Das beste wäre mal ein paar Americans mit den Mexicans im Laden vergleichen.
Wenn man keinen Unterschied heraushört, kann man dann die Mexikaner mit gutem Gewissen kaufen. Bei den Mexicans sind schon oft welche dabei, die locker mit den Americans mithalten können, es kommt aber auch mal vor, ein faules Ei dabei zu erwischen. Das kann dir prinzipiell zwar auch bei den Americans passieren, jedoch ist dabei erfahrensgemäß das Risiko schon niedriger.
Was jedoch eine Tatsache ist: Noch nie waren die American Series in der Breite so qualitativ und soundmäßig gut wie momentan.
Deluxe kostet mehr, hat dafür noch etwas bessere Hölzer und bessere Hardware ( z.B. Mechaniken ). Ob Mehrpreis berechtigt ist? Lieber ein paar aus der American ausprobieren und davon die Beste nehmen.
 
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MeinAnderesIch schrieb:
Deluxe kostet mehr, hat dafür noch etwas bessere Hölzer und bessere Hardware ( z.B. Mechaniken ). Ob Mehrpreis berechtigt ist? Lieber ein paar aus der American ausprobieren und davon die Beste nehmen.

Tatsache? Ich bin mir fast sicher dass Hölzer Hardware identisch sind bis auf das S-1 Switching, aber auch eben nur fast :redface: *recherchier*
 
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D@ve schrieb:
Imo tun sich die "Amerikaner" und die "Mexikaner" da nicht viel, zumindestens nicht so viel, als dass dieser Preisunterschied gerechtfertigt wäre...

Gruß, Dave


Hi,

das kann man auch anders sehen. Ich hab ne USA und ne Mex. Die kann man zwar aufgrund ihrer unterschiedlichen PU-Bestückung nicht direkt klanglich miteinander vergleichen, aber da ist von der Verarbeitung schon ein merklicher Unterschied.
Insbesondere was die Qualität der Hardware betrifft. Mit den Mexikos haste nach ein paar Jahren evtl. Probleme mit Rost und Tuner. Die USA sind da weniger empfindlich.

Bei ner USA kann man imho sicher gehen dass man ein absolut professinelles Instrument bekommt, mit dem man über viele Jahre (ein Leben lang?) glücklich werden kann. Diese Gewähr bieten die Mexikos nicht. Natürlich gibt es viele Mexiko Modelle, die eine gute Bespielbarkeit und Stimmstabilität haben. Von daher kann man sich schon überlegen, ob man den Mehrpreis bezahlt. Nichtsdestotrotz kann man halt schlecht sagen, wie sich das im Laufe der Jahre entwickelt. Und da sehe ich die USA-Modelle eindeutig vorne.
Und wenn man die eindeutig besseren PUs und den koffer noch miteinbezieht, ist die Preisdifferenz gar nicht soo groß.
Evtl erwischt man auch ne gebrauchte USA mit Koffer bei ebay fürn Neupreis von ner Mexiko.

Gruß Chris
 
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also ich hab mich auchmal über die verschiedenen fender strats informiert und was mir aufgefallen ist, ist dass die mexico nur 21 anstatt 22 bünde hat. ist jetzt nicht so tragisch, aber evtl. ist es ja ein nachteil für dich.
 
MAI
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der goldene Süden
Deluxe= Schaller Locking Mechanikern, Noiseless Pickups, andere Schaltung
Holz soll besser sein ( laut Fender ), läßt sich halt schwer beweisen.

American Series= Schaller Non- Locked Mechaniken, andere Pickups, andere Schaltung.

Die Holzqualität ist soi ein Thema für sich. Wer kann ihnen schon nachweisen, ob Fender nicht einfach die normalen American Bodies auch für ihre Deluxe hernimmt?
 
Ray
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iron_net schrieb:
1. Lohnt sich die Mehrinvestition gegenüber einer Mexico Standard oder einer Classic? Und andersrum: Würde es sich lohnen, auf eine Strat aus der Deluxe-Serie zu sparen oder ist da in erster Linie ein optischer Unterschied? Mir geht es jetzt vorallem um Bespielbarkeit und Klang.

Imho ist das "Upgrading" von American Series auf American Deluxe absolut sinnvoll. Eher als von Highway auf American.

Premium Holz, Exzellente Samarium Cobalt PUs, die wirklich saugut sind und dabei eben brummfrei, exzellente Klemm-Mechaniken, bei den HSS-Varianten sogar in Kombi mit LSR-Nut, anderes Halsfinish, anderes Trem (besserer Pop-In)....S1 Schaltung (bei der American im Moment nur die HH-Variante, wenn ich nicht irre)....

Die derzeitigen Deluxe sind imho einfach ein Traum (und die Ash Tele ist eine Wucht)



Alles subjektiv ;)
 
MAI
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der goldene Süden
Ray schrieb:
Imho ist das "Upgrading" von American Series auf American Deluxe absolut sinnvoll. Eher als von Highway auf American.

Premium Holz, Exzellente Samarium Cobalt PUs, die wirklich saugut sind und dabei eben brummfrei, exzellente Klemm-Mechaniken, bei den HSS-Varianten sogar in Kombi mit LSR-Nut, anderes Halsfinish, anderes Trem (besserer Pop-In)....S1 Schaltung (bei der American im Moment nur die HH-Variante, wenn ich nicht irre)....

Die derzeitigen Deluxe sind imho einfach ein Traum (und die Ash Tele ist eine Wucht)



Alles subjektiv ;)

Danke, Ray. Man merkt Dir den Fender- Experten an.:D
 
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Ich wiederhole: alles (naja: sehr viel) subjektiv....

Je nachdem, worauf man Wert legt. Anhänger von American Vintage-Intrumenten würden auf stimmstabileres Trem, Locking-Mechs, Noiseless-PUs etc. pfeifen.

Ich wiederum kann mit Vintage-Merkmalen wenig anfangen, wenn die nur aus Vintage-Prinzip verbaut werden. Einen wirklichen Vorteil haben z.B. alte Kluson-Mechaniken nämlich nicht, wenn man auch Lockings haben könnte. Ausser der Optik halt...

Wie gesagt, das ist ziemlich subjektiv. Die American Deluxe ist das moderne Gegenstück zur Anmerican Vintage: beide stehen eine Stufe über der American Series (und eine unter den Team Built Customs). Ob man den Aufpreis zahlt, ist die alte Frage, die nie wirklich beantwortet werden kann. Auch nicht bei der Frage nach Squier Affinity und Squier Standard, oder Gibson Standard und Gibson Custom, oder oder oder.....
 
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Ray schrieb:
Premium Holz, Exzellente Samarium Cobalt PUs, die wirklich saugut sind und dabei eben brummfrei, exzellente Klemm-Mechaniken, bei den HSS-Varianten sogar in Kombi mit LSR-Nut, anderes Halsfinish, anderes Trem (besserer Pop-In)..

Haben nicht beide die 2-Point Synch Trems? Ich meine die hätten die gleichen?!
 
Sele
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Bierschinken schrieb:
Haben nicht beide die 2-Point Synch Trems? Ich meine die hätten die gleichen?!

Ja, allerdings hat die normale American Deluxe einen Pop-In Arm.
 
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Also hab ich das richtig verstanden? Das Non Plus Ultra ist die American Series nicht, vorallem vom Preis-Leistungs-Verhältnis?
 
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iron_net schrieb:
Also hab ich das richtig verstanden? Das Non Plus Ultra ist die American Series nicht, vorallem vom Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das sehe ich anders. Um 900,- bekommst Du eine wunderbare US Strat mit Koffer, Kabel, Werkzeug, Security Locks,...
Es gibt für mich keine bessere Gitarre vom Preis-/Leistungsverhältnis. Nicht mal Framus.
Preisgünstige Japaner wären die Ibanez Prestige oder die Epi Elitist. Aber die Fender USA sind schon unschlagbar günstig.
 
Sele
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hoss33 schrieb:
Das sehe ich anders. Um 900,- bekommst Du eine wunderbare US Strat mit Koffer, Kabel, Werkzeug, Security Locks,...

+1

Wobei bei den jetzigen keine Security Locks mehr dabei sind, der Fender Gurt dürfte aber noch dabei sein :) ... Außerdem hat sie - wie Ray angesprochen hat - eine gute Balance zwischen Neu (microtilt, moderner Radius, 2 Punkt Trem etc., etwas mehr Output bei den Pickups) und dem klassischem Sound dazu gehört dann auch das Brummen der Singlecoils ;) .... Juhu meine Strat lebt ;)...


Gruß
 
Ray
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iron_net schrieb:
Also hab ich das richtig verstanden? Das Non Plus Ultra ist die American Series nicht, vorallem vom Preis-Leistungs-Verhältnis?

Ich persönlich finde Preis-Leistung bei den USA-Deluxe derzeit besser, aber man kanns nicht oft genug wiederholen: es ist sehr subjektiv und kommt drauf an, was du willst.

Ich spiel selber ne USA American Standard, bin zufrieden, aber manchmal geht mir der nervige Trem-Arm (paar mal rein und rausschrauben => zuviel Spiel) auf den Senkel, Locking mechs hätt ich auch gern, trotz Abschirmung sind die PUs etwas anfälliger als die neuen SmCos, S-1-Switching hat ebenfalls enorme Vorteile für mich, weil die Soundvielfalt halt die doppelte ist und v.a. wirklich sinnvolles Sounds rauskommen (ich musste mir das in ähnlicher Form noch selber löten), die Pearl-Dots der Deluxe find ich auch schöner, das Halsfinish eh....usw usf.

MI wäre es den Aufpreis auf die Deluxe eindeutig wert. Anderen ist es noch nicht mal der Aufpreis von Mex Deluxe auf American Series wert, und auch das kann ich durchaus verstehen.

Die Schritte von einer Serie zur nächsten sind sowieso recht klein. Auffällig wird das dann erst, wenn man ne Squier Standard gegen eine USA Artists Series spielt ;)

Da sind viele Glaubensfragen.....


PS: meine Squier Protone Tele würde ich derzeit kaum gegen eine Highway ONe tauschen, wahrscheinlich auch nicht gegen eine American Series.

Aber meine American Standard Strat würde ich sofort gegen eine USA Deluxe tauschen.

Daran sehe ich selber schon wieder, wie subjektiv das alles ist. :D
 
Ed
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Die Deluxen sind schon sehr fein. Alles, was mich an meiner 62er Reissue stört, hat die Deluxe nicht. Es ist ein wunderbares, perfektes Arbeitsinstrument.

Positives:
  • Wunderschöne (Sunburst) Lackierung
  • Problemloses Tremolo
  • Locking Mechaniken
  • 22 Bünde
  • Flache Griffbrettkrümmung (die bendings auf der 62er sterben ganz schnell :( )
  • Steg-PU mit Tone-Regelung :great:
  • Sehr gute Hölzer
  • Sehr gute Hardware (Potis, Schalter)

Negatives:
  • Meine '99er Deluxe hat(te) Vintage Noiseless PUs (keine SCNs) - habe ich gleich gegen einen Häussel-Satz ausgetauscht.
  • Kein Volume-Kondensator
Alles in Allem eine geile Strat aber von de Anfasshaptik her sind die Fret King's noch besser ;)

Gruß,
/Ed
 

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