Fender Blues Junior III Modding

von tsaG, 28.02.12.

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  1. tsaG

    tsaG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.12   #1
    Hi!

    Ich wollte euch mal ein paar kleine Impressionen von meinem Blues Junior III zukommen lassen.

    Wie in einem anderen Thread ewähnt suchte ich einen kleinen Amp welcher einen schönen Clean Sound hat bzw. etwas an den HR Deluxe heran kommt. Ich habe mich dann etwas informiert und es ist der Blues Junior geworden.

    Zudem wollte ich unbedingt den IIIer haben da er (ua.) besser als Basis für meine Anpassungen dient als der non IIIer, den Thunder Bolt Speaker hat (der Legend 125 war mir etwas zu schrill) und diverse Kleinigkeiten.

    1. Mein erster Schritt war der Einbau eines Standby Schalters sodass ich ihn mal schnell "muten" kann wenn ich mal die Gitarre wechsel oder kurz mal ruhe brauche :)

    2. Ein neuer Elko für die Stromversorgung. Der 47uf Elko war etwas knapp bemessen so ging im beim Palm Muting oft die Puste aus. Dieser wurde durch einen 100uf Elko ersetzt.

    3. Modifizierung der Tonblende. Den Kondensator der Bass Stufe habe ich durch einen 100nf - und die der mitten durch einen 4.7nf Orange Drop Kondensator ersetzt.

    4. Modifizierung der Tonblende II. Durch die neuen Kondensatoren ist die Stärke der veränderung viel höher, was jedoch den Nachteil hat das man im hinteren Bereich sehr feinfühlig agieren muss. Durch das Überbrücken des Mitten Potis erreicht man eine etwas "breiter gefächerte" Regelung. Wo quasi früher "wenig -> viel" war hat man nun "garnichts -> viel" , ich hoffe ihr versteht was ich meine :D

    5. Umbau des Ausgangsübeträgers. Durch einen größeren Ausgangsüberträger erreicht man (noch einmal) das er unten herum etwas voller und definierter klingt. Vorher klang er etwas ausgewaschen und undefiniert, dies ist nun behoben.

    6. Einbau eines Potis um den Bias einzustellen. Da die Blues juniors generell zu heiss ausgeliefert werden und daher sowieso eingestellt werden sollten bot es sich an ein Poti einzubauen. Es handelt sich hierbei um ein kleines SMD Poti mit 25 Umdrehungen um den passenden Wert einzustellen (bei einem Poti mit nur einer Umdrehung lässt sich das ganze kaum bzw. eigentlich garnicht einstellen.)


    Ja, mit diesen Mods klingt mein kleiner Blues junior schon ziemlich groß. Ein riesiges Bass Fundament welches quasi für ein Hochhaus reicht, zudem klar und definiert... ein Fender eben :D.

    Eventuell folgen noch ein paar Sound Beispiele, leider habe ich jedoch im Moment nicht ganz so viel Zeit :(

    Geplant ist (zu guter letzt) noch der Umbau auf 6L6GC Röhren, dazu muss jedoch erst der Trafo der Stromversorgung durch einen stärkeren ersetzt werden.

    Anbei noch ein paar Bilder
     

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  2. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.12   #2
    Nettes Projekt! Lass auf alle Fälle dann mal ein paar Soundbeispiele raus, wenn dein Modding fertig ist! Ich möchte die "kleine Tischhupe" (Spass) dann doch zu gern mal gemodded hören!
     
  3. aloitoc

    aloitoc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.12   #3
    viel Aufwand für den Kleinen *chapeau*
    dafür hättest Du ja schon einen Tube Thomsen bekommen *muahahr* (war ein Scherz)

    ich kann gut verstehen welchen Reiz der BJ hat, völlig unterschätzte Kiste

    schade dass es keine Aufnahmen von den vorher/nachher Klängen gibt
    aber es würde mich trotzdem freuen von dem Amp zu hören :great:
     
  4. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.02.12   #4
    Moin,

    oha - nicht gut! Es hat seinen Grund, warum Ladeelkos (hier C25) hinter Sand-Gleichrichtern oft nur maximal mit 47uF dimensioniert sind!

    Du riskierst einen u.U. zu hohen Ladestromstoß in den Elko, der Dir die Graetzbrücke durchhauen kann, wenn sie nicht stark genug dimensioniert ist. Bedenke bitte, dass - anders als bei einem Röhrengleichrichter - zuerst die volle Betriebsspannung anliegt, da die Verbraucher (die Röhren im Amp) ja noch keinen Strom ziehen, solange die Kathoden noch nicht voll emittieren.

    Wenn, dann solltest Du die Siebelkos, also C26 - C28 auf 47uF erhöhen, letztere meinetwegen auch auf 100uF. Hier wirken die Siebwiderstände beim Einschalten als Strombegrenzer.

    Hm, oder war das jetzt alles veraltetes Wissen? ;)

    Gruß Michael
     
  5. phess90

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    Erstellt: 29.02.12   #5
    Wenn 1N5408 verbaut sind, was ich schwer annehme hast du recht. Kann gutgehen, ich hätte aber auch ehr die Siebelkos auf 33u, 47u und 100u erhöht, beim letzten haste ja noch nen Vorwiderstand der den Strom begrenzt.

    edit: hm, eigentlich hätte ich mir das Posting auch sparen können, steht nichts Neues drin.
     
  6. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.02.12   #6
    Moin,

    *Schematic rausgruschdel'* 1N4006.

    Gruß Michael
     
  7. phess90

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    Erstellt: 29.02.12   #7
    Hi,
    war zu faul zu suchen. Laut Datenblatt halten die 1N4006 noch weniger Strom aus. Würde also mal durchrechnen/messen ob der Gleichrichter nicht unnötig geschunden wird.

    Gruß Patrick
     
  8. Stratspieler

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    Erstellt: 29.02.12   #8
    Hi Patrick,

    Jepp. 1A statt 6A. Wobei hier ja noch lt. Daten ein "Stoßstrom für eine 50Ht Sinus Halbwelle TA=25°C IFSM: 50A" steht. Frage mich aber bitte nicht, ob das eine entscheidende Reihe spielt. Ich muss zugeben, dass ich mir jetzt in diesem Moment grad selbst nicht mehr ganz so sicher bin, ob es angesichts der Gleichrichterbelastung bei zu großen Ladeelkos eher um Gleichrichterröhren oder doch um Halbleitergleichrichter ging/geht (Literatur grad' nicht zu Hand).

    Aber wie hiess es doch dazumals so schön, speziell bei dene Selen-Trockengleichrichter (-Säulen mit den Platten) wenn die mal zuuu heiss wurden? Gleichrichter = Gleich Riecht Er!

    Wer kennt noch diesen fauligen Fischgestank, wenn so eine Kiste mal durchging? :D

    Gruß Michael
     
  9. phess90

    phess90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.12   #9
    Hey Michael,

    bei Halbleitergleichrichtern ziehen die Kondensatoren, welche beim Einschalten ja idealerweise leer sind, solang den vollen Strom bis die Betriebsparameter hergestellt sind (edit: habe mich vertan, stimmt nicht). Auch bei Röhren kann der Ladestrom schädigend wirken und die max Kapazität des Elkos ist im Datenblatt angegeben um den Strom nicht zu groß werden uz lassen (so um die 50u).
    Was dein Zitat bedeutet weiß ich auch nicht.
    PS: bin Jg 1990 und vor kurzem erst durchs Studium (Etechnik) auf Röhrentechnik aufmerksam geworden (musikalisch natürlich schon vorher), und Selenbauelemente oder gar Kohlepresswiderlinge werden zumeist nurnoch belächelt ;-)
     
  10. Stratspieler

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    Erstellt: 29.02.12   #10
    Hi,

    also bei dene Röhrendatenblättern steht es drin; zumidnest bei der EZ80 und EZ81 habe ich es vor dem geistigen Auge (RFT-Datenblätter). Bei dene Sandgleichrichter müsste ich nachgruschdeln. Aber Du schreibst es ja schon.

    Wie? Er kennt keinen Trockengleichrichter mehr ??? :D

    Kerl, beschaff' Er sich einen, am besten aus einer alten (Allstrom-)Glotze oder einem alten Radio. Beschalten, überlasten (die konnten i.d.R. nur 40 bis 80mA Strom ab) und dann einfach nur mal so schnuppern! Aber anschliessend gut lüften! :D

    Gruß MM
     
  11. physikmatze

    physikmatze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.12   #11
    Das ist Quatsch!! Als E-Technik-Student sollte dir die Ladekurve eines Elkos sehr gut bekannt sein. Der Strom ist nur im Einschaltmoment groß und nimmt dann schnell massiv ab. Für die Dioden ist das kein Problem, wie oben schon geschrieben wurde verträgt eine 1N4006 wohl 50A für eine Halbwelle.
    Die Angabe 1A ist der Dauerstrom der durch die Diode fließen darf - das wird beim Blues Junior niemals überschritten.

    Es gibt etliche Gitarrenamps mit höheren Spannungen als im BJ, die 100µF und mehr als Ladeelko haben, ein SLO 100 hat hier z.B: 220µF.
    Bei Gleichrichterröhren ist die maximale Kapazität geringer, weil diese einen großen Einschaltstromstoß eben nicht verkraften.

    Grüße,
    Mathias
     
  12. aloitoc

    aloitoc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.12   #12
    Ich
    war aber 1986, den letzten habe ich 1991 mitsamt der dazugehörigen Werkzeugmaschine entsorgt.
    Wenn also phess90 baujahr 90 ist kann man ihm keinen Vorwurf machen :D
     
  13. bluesfreak

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    Erstellt: 29.02.12   #13
    Wow, was für ein Bohey um eine Liste von Modifikationen die seit Ewigkeiten bekannt sind, das ist BillM#s Liste 1:1 abgearbeitet....
    die 1N4006/1N4007 vertragen im übrigen den 100µF locker , ich kenn Netzteile da hängen noch dickere Elkos ungebremst direkt hinter den Dioden...
    und um den Umbau auf 6L6 zu kommentieren: rausgeworfenes Geld. Nicht nur das sowohl Netztrafo als auch Ausgangsübertrager getauscht werden müssen darf man auch noch die komplette Verkabelung zu den Röhrensockeln neu machen, man muss den Blechwinkel auf dem die Platine mit den Röhrensockeln sitzt nachbearbeiten, hat dann nur ca 2mm Luft zwischen Anodenpin und Chassis (Brittzzzl) und die Endröhren stehen auch noch zu eng zusammen (ja, da gibts nen Spec dafür)....
     
  14. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.03.12   #14
    Wo? Ich kenne dort nur die 'bad filter caps', wo er die 22uF- gegen 47uF-Caps bei Geräten mit angeblich schlechten Caps 2003/2004 austauscht...

    Auch hier:

    http://www.palmenreich.at/Blues_Junior_Mods.htm

    wird unter 'Hochspannungs Elkos' nur indirekt erwähnt, einen zusätzlichen 47uF-Elko einzubauen, aber nicht genau gesagt, an welcher Stelle.

    Hinsichtlich 6L6: richtig, das wäre ein ansich netter, aber bei diesem Amp sinnloser Umbau. Da kann man sich gleich einen anderen Amp kaufen. Hier lohnt sich eher - übrigens lt. Billm. - ein Umbau auf 6V6.

    Gruß MM
     
  15. worcy

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    Erstellt: 01.03.12   #15
    Falls ich darf:

    Billm Audio Blues Junior Mods

    Das Dropdown Menü der ''mods in detail'' wurde tatsächlich recht akkurat abgearbeitet.

    Gruß Daniel
     
  16. Stratspieler

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    Erstellt: 01.03.12   #16
    Moin Daniel,

    na aber chlor doch.

    Bei den 'Bad caps" gibt es tatsächlich einen Hinweis. Allerdings eher indirekt unten im Kommentar.

    Auch hier übrigens sieht man ein Foto von einem zusätzlichen Ladeelko:

    http://billmaudio.com/wp/?page_id=353

    und übrigens hier auch:

    http://home.comcast.net./~machrone/bjr/bjgunther.htm

    Scheint also was dran zu sein, auch wenn ich dem ganzen noch nicht so recht traue. Andererseits konnte ich gestern erstmalig einen Schaltplan eines Bugera V22 in Augenschein nehmen - dort wurde auch unmittelbar hinter den Dioden ein 100uF-Elko geschaltet. :gruebel:

    Gruß MM
     
  17. worcy

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    Erstellt: 02.03.12   #17
    Wenn ich mich nicht täusche, meinte bluesfreak mit seiner Aussage nicht nur den Ladeelko, sondern die grundsätzliche Auswahl an Mods, die der Threadstarter durchgeführt hat.

    OT, gerne auch per PN, um den Thread nicht zu missbrauchen: Kannst du etwas zum Bugera V22 sagen? Ich hatte ein bisschen das Gefühl, das Teil ist ein Deluxe Reverb Klon, was geht denn aus dem Schaltplan hervor?

    Gruß Daniel
     
  18. bluesfreak

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    Erstellt: 03.03.12   #18
    Indeed, das ist praktisch die komplette Liste abgearbeitet wobei die größte Verbesserung der Wechsel des Ausgangstrafos ist. Lustigerweise hat der TE oben eine gravierende Schwachstelle nicht beseitigt und das sind die 3 mülligen 22µF/450V Illinois Kondensatoren, von denen hab ich scho mehrere taube gehabt die sich erst nach Messung als defekt gezeigt haben. Wenn man sich schon die Arbeit macht das Board aus dem Chassis zu pfriemeln, den ersten Ladeelko tauscht und die Tonstackkondensatoren dann kann man auch die 3 ICs rauswerfen und durch F&T ersetzen. Was den BJr auch noch gut tut ist eine Long Plate ECC83 (wer Country spielt wird hier eine ECC81 LP wie die EH bevorzugen) im PI, die macht den Ton noch plastischer und dreidimensionaler.
     
  19. Statler

    Statler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.12   #19
    Is das ne generelle Empfehlung von Dir für die PI-Röhre, oder eine auf den BJr zugeschnittene?
     
  20. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.03.12   #20
    Sagen wir so, die LPs sind eine generelle Empfehlung für Amps die mehr "Bonng" im Ton vertragen können, die Verwendung einer ECC81 reduziert die Ansteuerung der Endstufe so daß man (im Zusammenspiel mit anderen Komponenten) entweder ein bischen mehr Headroom erhält oder mehr Sättigung in der Vorstufenzerre erhält ohne gleich die Endstufe bzw den PI in die Anzerrung zu fahren... Der BJr wird durch ne ECC81LP ein bisschen mehr Country/Blues/Rootsmusic tauglicher, insbesondere mit ner Tele hat er mehr Boing, weniger Kompression und der Ton (um es mit uns Udos Worten zu sagen) blüht schöner auf. Aber es sei auch darauf hingewiesen dass dieser Eindruck subjektiv (wenn auch von 3 BJr Spielern deren Amp ich modifizierte/überholte bestätigt) ist, so your Milage may vary....

    PS: Ich hab z.B. auch eine EH ECC81 als PI in meinem Vintage Modern, seitdem ist er (für mich) spielbarer geworden und der Sprung in Lautstärke den das Umschalten von Blue auf den White Channel erzeugte wurde minimiert. Zerre hat er dennoch genug da die ja vorwiegend in der Vorstufe erzeugt wird und im Blue, mit Master weit offen und einer Strat wirds einfach nur noch umwerfend...und trotzdem höllisch laut ;)
     
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