FGN J-Standard Mighty Jazz Dark Evolution VS. Sandberg California/Nighthawk

von GuitarDemon888, 12.05.18.

  1. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.18   #1
    Hat jemand Erfahrungen mit dem FGN J-Standard Mighty Jazz Dark Evolution?

    Vor rund einem Jahr begann ich nochmal Bassunterricht zu nehmen und kaufte mir für den Anfang erstmal einen günstigen Bass von Ibanez, der nicht so teuer und recht leicht war und auch irgendwie nach Rock und Metal aussah. An sich ist der nicht übel, aber mit den verbauten ibanez-eigenen CAP-PUs recht leise, der Hals ist etwas dünn und irgendwie klingt er auch teils recht dünn. Mein Basslehrer hat einen alten Ibanez der eine Klasse höher ist und der klingt schon wesentlich besser. Ich habe mir auch gesagt, dass ich gerne nochmal einen guten Bass kaufen möchte, wenn ich dabei bleibe. Jetzt nach einem Jahr habe ich beschlossen dabei zu bleiben und möchte das ganze nun realisieren. Neulich hatte ich dann auch mal einen Warwick in der Hand und muss sagen, dass ich Gefallen an kräftigeren Hälsen gefunden habe. ... ein Rickenbacker wäre zwar traumhaft, aber wesentlich zu teuer!

    Vor zwei Monaten habe ich mir eine FGN-Gitarre gekauft und war vom Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überzeugt. Die Gitarre ist wahnsinnig gut und die Verarbeitung ein Traum. Das Instrument spielt sich butterweich und man merkt die Qualität an allen Ecken und Enden. FGN hat im Gitarrensektor auch schon für alle Größen Instrumente gebaut ... z.B. Fender, Gibson, Ibanez ... und soweit ich weiß, wird die aktuelle Ibanez Premium-Serie auch von FGN gebaut.
    Die Bässe sollen laut einigen Leuten aus dem Forum auch echt gut sein und dann bin ich auf der Website von FGN noch über den FGN J-Standard Mighty Jazz Dark Evolution http://www.fgnguitars.de/serienuebe...-standard-mighty-jazz/ash-dark-evolution.html gestolpert. Der sieht gut aus und klingt auch in den Videos bei Youtube ziemlich gut. Ich würde mich dann aber mal im Sommer aufmachen den zu testen. Ich bin nur etwas arg stutzig, was den Ausgang an der Front angeht, da der Stecker dann im 90°-Winkel absteht.
    Mein Basslehrer rät momentan zu Sandberg, da die seiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Zum Bass von FGN habe ich ihn noch nicht befragt.


    Momentan habe ich zwei Modelle ins Auge gefasst:

    1. FGN J-Standard Mighty Jazz Dark Evolution
    &
    2. Sandberg California / Nighthawk

    Was wäre da Eure Präferenz?
    Der FGN-Bass ist mit rund 900€ Tagespreis im Web nochmal rund 300-600€ günstiger als ein Sandberg California/Nighthawk!
     
  2. sKu

    sKu Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.05.18   #2
    Zu dem Stecker Argument: Es gibt Winkelstecker. Betrifft ziemlich jedes Instrument das ohne Strat-Buchse daher kommt. X-)
     
  3. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 12.05.18   #3
    +1 ...
    Ich nutze bei allen Gitarren und Bässen (außer Strats) Winkelklinkenstecker.
    Achte nur auf "Neutrik" Stecker (oder ähnliche Qualität).Eiun gutes 6m Kabel kostet zwischen 20 und 40 Euro alles andere ist mMn nicht nötig.

    Ich habe noch keinen FGN gespielt, habe aber einen Fender Japan Aerodyne. Ich vermute, die Qualität ist vergleichbar - also sehr gute Qualität für's Geld. Ich habe bisher nur Gutes von FGN gehört...

    Marusczcyk kennst Du?
    Falls Du im Westen wohnst, kannst Du vielleicht in Aldenhoven testen.
    Ansonsten einen Blick auf https://public-peace.de/ ...
    Im "Shop" findest Du Bässe im Shop und ungefähre Preise.
    Theoretisch kannst Du deinen Wunschbass zusammenstellen.
    Adrian kann Dich beraten...

    Aber wenn Du den FGN total toll findest: Anspielen und mitnehmen! Spricht nichts dagegen!
     
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  4. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.18   #4
    Danke für den Tipp, gucke ich mir direkt mal an!
     
  5. Der Rattenfänger

    Der Rattenfänger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.18   #5
    Mit Sandberg habe ich mich zufällig am Samstag intensiver beschäftigt. In einem großen Kölner Musikgeschäft habe ich die alle mal in der Hand und am Amp gehabt (5-Saiter, wohlgemerkt...). Ich fand vor allem die Qualität tip top - da gibts überhaupt nichts auszusetzen. Der Sound ist auch das, was man so bei den Konfigurationen erwarten würde - wobei ich gerade den Nighthawk (Humbucker/Singlecoil) n bissl dünn fand. Dagegen sahen die günstigen, aktiven Fender Mex Jazz-Bässe (um die 1000 Euro) deutlich besser aus. Also soundmäßig. In puncto Verarbeitung können die Fender nicht mithalten, beide 5-Saiter hatten z.B. unsauber geschliffene Sättel, billigste Potis etc... noch katastrophaler sahen die Musicman Sterlings aus, da gabs als Schmankerl noch krass rausstehende Bundstäbchen. Eine Erklärung könnte natürlich sein, dass dieses große Musikgeschäft die Montagsmodelle mit Absicht in den Vorführraum stellt, damit niemand bei ihnen einkauft ;-)

    Insgesamt jedenfalsl hat mich Sandberg jetzt nicht so vom Hocker gehauen, dass ich dafür 1,7k Euro ausgeben möchte. Mein nächster wird wohl wieder ein Ibanez. Da waren gleich mehrere Modelle - zumindest subjektiv - über jeden Zweifel erhaben.
     
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  6. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.18   #6
    Ich werde die kommenden Wochen, wenn ich frei habe mal eine Reise zu einem größeren Musikgeschäft durchführen und mich da mal ein wenig beim testen austoben. Hab ochmal mit einem Bekannten gesprochen, der meinte auch, wenn die FGN halten was sie versprechen, würde er evtl. sogar einem FGN dem Vorzug vor einem Sandberg geben. Momentan empfindet er als Profi mit viel Erfahrung ganz subjektiv Sandberg als Topmarke, da es eine deutsche Firma ist, die ja nicht nur quasi vor Ort ist, sondern die seien sowohl sehr nett, umgänglich und kulant im Kontakt als auch qualitativ top.

    Er meinte aber auch, was mir auch bewusst ist, in die Hand nehmen, anfassen, spielen und dann nach dem persönlichen Gesamteindruck entscheiden. Die Anschaffung wird evtl. auch im Endeffekt noch ein paar Monate warten, da ich mir gerade erst ungeplant noch einen neuen Bassamp gekauft habe. :evil: ... der hat dann doch auch wieder was im Soundgefüge wettgemacht.
    Auf relativ kurz oder nicht ganz so lang wird's aber auch noch ein neuer Viersaiter!

    Danke @Der Rattenfänger für deine Gedanken zum Thema. An die Mex-Produkte hatte ich jetzt erstmal nicht gedacht. Mein Bekannter meinte da eben, dass Fender für ihn momentan eher raus sei, da viel zu teuer für die momentane Qualität. Vielleicht wird's auch am Ende wieder ein Ibanez, das will ich nichtmal bestreiten. Ibanez ist schon ziemlich gut.
     
  7. RQT

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    Erstellt: 04.09.18   #7
    Weiß jemand warum die FGN Jazz bässe 1800 Euro kosten und die Single coil/ Humbucker Bässe 899€?
     
  8. GuitarDemon888

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    Erstellt: 12.09.18   #8
    Ganz einfach ... die FGN Bässe für 1800€ sind aus der Expert Serie, wie die Namen schon verraten! ... die für 799/899€ sind aus der J-Standard Serie. Zwei unterschiedliche Kategorien - die J-Standard ist die normale Reihe und die Expert Series sind die qualitativ etwas hochwertigeren Instrumente.
    Beispielsweise hat der J-Std Mighty Jazz Seymour-Duncan PUs (SC & H) und der Expert Mighty Jazz hat handgewickelte japanische AlNiCo5 JJ Single Coils. Warum nun bei den J-Std je ein PU ein Humbucker ist, weiß ich nicht genau. Die Preisunterschiede sind jedenfalls gerechtfertigt.
    Eine persönliche Mutmaßung wäre, dass man evtl. die HUs bei den J-Std Serien mit eingebaut hat, um ein breiteres Spektrum an Tönen oder Möglichkeiten anzubieten und das so für ein breiteres Publikum interessanter zu machen.

    Übrigens hatte ich an verschiedenen Standorten einige Bässe von Fender, Sandberg und FGN in den Händen und auch ausprobiert, Nebenbei wurden auch noch einige andere Bässe probiert.
    In der Endauswahl standen dann Godin und FGN. Letztendlich wurde es bei mir der FGN J-Standard Mighty Jazz Dark Evolution ... ein hammermäßiges Teil, ich war wirklich begeistert!!!
    Hardware und Bauweise lassen absolut keine Wünsche offen und man kann von der Qualität der Verarbeitung und vom Sound eigentlich nicht unterscheiden, ob man nun einen Bass für 900 oder 2000€ in der Hand hat. Was genervt hat war die Tatsache, dass die Folie auf dem Schlagbrett unter den Muttern der Potis und des Inputs mit verschraubt waren, aber laut Händler und auch FGN Kundenservice machen das scheinbar fast alle Hersteller so, da die Schlagbretter als vorkonfektioniertes Produkt nur noch montiert werden.
    Wenn ich demnächst mehr Zeit habe kommt noch ein Review, die Fotos habe ich schon, allerdings fehlen noch die Aufnahmen.
     
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  9. RQT

    RQT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.18   #9
    Vielen Dank für die ausführliche Unterscheidung der beiden FGN Bässe. Wobei der Unterschied von 1000 Euro schon ordentlich ist.
    Gerne mal ein paar Fotos
    Gruß
     
  10. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.18   #10
    Ich würde empfehlen die FGN-Bässe mal zu testen, wenn man die Chance hat. Ich hatte zwar keinen FGN-Bass der Expert-Serie in den Händen, aber die J-Standard sind schon ausreichend. Wie gesagt, man merkt keinen unterschied zu Instrumenten anderer Hersteller, die so um die 2000€ oder auch mehr kosten. Wie groß der Sprung von der J-Standard zur Expert-Serie noch ist, kann ich nicht beurteilen, aber für meine Ansprüche lässt die J-Standard eigentlich keine Wünsche mehr offen. Ist bei den Gitarren in der Regel ebenso - meiner Meinung nach, andere Menschen - andere Ansichten! ;)
     
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